Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Fr 16. Dez 2011, 01:38

Highway hat geschrieben:Hast du Tomaten auf den Augen?

Nein, habe ich im Moment nicht. Nochmal: die Waschmaschinenrechnung darfst du zusammen mit chief ganz alleine machen. Da dürft ihr beide die Relativisten aber mal so richtig widerlegen. Das ist doch eine Herzensangelegenheit von euch.

Wo bleibt denn nun dein Kommentar zum Fortraneinsatz im HPC? Meinst du jetzt, dass Schweigen Kompetenz simuliert?
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon M.S » Fr 16. Dez 2011, 07:45

Highway hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:Rechnen geht in dem Bereich auf garkeinen Fall. Nie und nimmer!
http://en.wikipedia.org/wiki/Quantum_chemistry_computer_programs
Dann müssen die Autoren von den 65 Softwarepacketen wohl Lügner und Betrüger sein.


Fortran77, Fortran90, Fortran99... Mann oh Mann.... Klingt echt nach Hightech Information Technology. :P


Die Gründe für Fortran liegen auf der Hand.
1. Ein äusserst schneller Compiler
2. Die Sprache ist gerade für das angesprochene Thema ausgelegt
3. Es existieren (in jahrzehntelanger Arbeit erstellte) vorhandene Bibliotheken speziell in diesem Themenbereich.
4. Die Sprache ist nicht sehr schwer zu erlernen.
Man sollte auch bedenken, dass nicht jeder, der Wissenschaft betreibt, daran interessiert ist, ein EDV (oder neuerdings heisst das ja IT) Guru zu werden.

Zum Thema Sicherheit; Nur ein kleines Beispiel:
In C kannst du zum Beispiel folgendes schreiben:
for(i = 0; i < 10; i++) { /* irgendein wichtiger Code */ i = 5; }
Man sieht hier, dass die Schleifenvariable <i> im Körper der Schleife geändert werden kann. Dies ist in Fortran nicht möglich. Daraus ergeben sich folgende
Konsequenzen:
a) der Code in Fortran ist sicherer
b) der Fortran Compiler kann diesen Code besser optimieren

Natürlich kannst du z.B. in C die gleiche Geschwindigkeit wie in Fortran erreichen. Aber in C hast du eben mehr Aufwand, und gewisse Datentypen/Manipulations Routinen stehen nicht von Haus aus zur Verfügung. Andere Möglichkeiten wie z.B. C# scheiden in diesem Kontext aus, da diese meines Wissens nicht unter jedem Betriebssystem laufen.

Man sollte auch nicht davon ausgehen, dass alles, was alt ist, automatisch nicht mehr up-to-date oder auch nur schlechter ist.
Ein gutes Beispiel ist Windows/Linux. Windows ist von der Grundstruktur das wesentlich neuere Betriebssystem. Trotzdem kann es qualitativ mit einem Linux nicht mithalten (auf der Serverseite).

Wusstest du eigentlich, dass die meisten Algorithmen aus einer Zeit stammen, in der es noch gar keinen Computer gegeben hat? Was ich damit sagen will: alt ist vielleicht uncool, aber keineswegs "nicht up-to-date" oder "nicht hightech". Das ist leider ein weitverbreiteter Irrtum.

Wenn du zum Beispiel die Kundenterminals in den Geldinstituten nimmst, sehen die inzwischen recht schick aus. Aber auf dem Server, auf dem dann die ensprechende Transaktion durchgeführt wird, läuft mit ziemlicher Sicherheit COBOL (natürlich nicht überall).
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon M.S » Fr 16. Dez 2011, 09:04

Highway hat geschrieben:Es kommt also darauf an aus welchem Blickwinkel, oder mit welcher Zielsetzung man sich dem Thema nähert.


Eben, genau darum ging's ja auch. Für diese Art von Programmen (die contravariant erwähnte) ist Fortran eben die erste Wahl. Einige Gründe dieser speziellen Zielgruppe habe ich angeführt.

Ps: Delphi (also eigentlich pascal) läuft meines Wissens auch nicht auf allen relevanten Plattformen).
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 17. Dez 2011, 20:17

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Kraftfreie Zauberei? :?: :?: :?:

Was denn sonst? Die Person rotiert nicht sondern die Kamera!

Erstmal hast Du Tomaten auf den Augen. Und zweitens sind Dir Bezugssysteme ein unverstädliches Greuel.
Im rotierenden Bezugssystem (Kamera) rotiert der Rote. Das sieht ein Halbblinder und jedes Vorschulkind.

Das hat mit Physik nichts zu tun! Im Gleichgewicht ist die Summe aller Kräfte gleich Null (siehe z.B. die Aufgabe 3.1 von W. Greiner).

Mit Physik hast Du nichts zu tun.
Das weiß nämlich jeder Oberschüler. Ist keine Kraft, dann ist keine Beschleunigung, dann rotiert nichts.
Da aber im rotierenden BS der Rote rotiert, muß auf ihn eine Kraft wirken. Eingeprägte Kraft ist aber nicht; dafür sind die beiden Trägheitskräfte anwesend. Das sind synthetische Kräfte ausschließlich zur mathematischen Beschreibung der Bewegung in Anlehnung an die Newtonschen Gesetze im IS. Im Gegensatz zu eingeprägten Kräften bewirken sie keine Reaktionskräfte. Wie man damit rechnet, habe ich hier hundertmal gezeigt.
Wer sowas simples im ersten Semester nicht schnallt, der fliegt raus. Du bist deshalb auch raus.
Es macht auch keinen Sinn, dir als einzigem ständig in einer Endlosschleife die gleiche unfruchtbare Nachhilfe zu geben, für Dinge, welche alle übrigen Physikinteressierte auf Anhieb verstehen.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 17. Dez 2011, 22:20

Chief hat geschrieben: Was Du gezeigt hast sind nur Deine privaten Träumereien.

In meinen Träümereien geistern zwei Geister.
Der eine Geist, sich scharo nennend, bemüht sich ununterbrochen immer und immer wieder, die gefederte Masse im oberen Totpunkt festzuhalten. Aber immer wieder entgleitet sie ihm und ruft ihm zu: ääätsch, ich folge der Fee Beschleunigung.
Der andere Geist, sich chief nennend, sitzt auf einer rotierenden Scheibe und versucht immer und immer wieder, zu dem roten Zwerg außerhalb der Scheibe zu gelangen. Vergeblich. Der Zwerg grinst ihn an; ääätsch Du erreichst mich niemals.
Nach langer schweißgebadeter Träumerei - endlich, beiden Geistern ist das Unmögliche gelungen. Scharo hat die Fee festgehalten und chief hat den Absprung zum Zwerg geschafft.
Beide verfallen in schallendes Galächter. Ääätsch, wir sind die Beherrscher der Physik.
Angstschweiß auf meiner Stirn.
Da am Horizon erscheinen zwei Punkte, welche immer größer werden und näher kommen. Man erkennt immer besser; zwei riesengroße Zauberer. Einer ähnelt Newton und der andere d'Alembert. Sie lächeln die beiden Herrscher an, machen kurz puhhh, und weg sind die beiden Herrscherunikate. Ganz weg. Verschwunden. Die Zauberer verziehen keine Mine und lächeln mich an.
Ahhh. Ich wache auf. Erleichtert, daß der Alptraum einen guten Ausgang hatte.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Sa 17. Dez 2011, 23:33

Hallo Forenfreunde !

Da am Horizon erscheinen zwei Punkte, welche immer größer werden und näher kommen. Man erkennt immer besser; zwei riesengroße Zauberer.


So kann man unter Freunden auch diskutieren. Man merkt doch, dass der Weihnachtsfriede näherkommt.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » So 18. Dez 2011, 01:01

Chief hat geschrieben:Diese ganzen Berechnungen werden durch verschiedene willkürliche Parameter passend gemacht.

Ah. Dann würde ich gerne von dem Herrn Experten wissen, welche willkürlichen Parameter zum Beispiel Rechnung mit EOM-CCSD(T) passend machen?
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Fiktion

Beitragvon rmw » So 18. Dez 2011, 08:28

Ernst hat geschrieben:Im rotierenden Bezugssystem (Kamera) rotiert der Rote.

Der Rote rotiert nirgendwo.
Man kann allenfalls die relative Bewegung der beiden zueinander feststellen, und dann sagen, welche Bewegung der Rote ausführen würde, wenn die Relativbewegung beider zueinannder gleich bliebe, aber der Grüne der Ruhende wäre.
Gegen eine solche fiktive Betrachtungsweise ist nichts einzuwenden, solange man weis dass es fiktiv ist.
Nur es so hinzustellen, als ob beide Bezugssysteme gleichberechtigt wären, ist und bleibt ein Unsinn.

Ernst hat geschrieben:Mit Physik hast Du nichts zu tun.

Ganz richtig mit Physik hat deine Betrachtung nichts zu tun, es ist allenfalls eine relative geometrische Betrachtungsweise.

Ernst hat geschrieben:Ist keine Kraft, dann ist keine Beschleunigung, dann rotiert nichts.

Auch richtig, Der Rote rotiert nicht und unterliegt daher auch keiner Kraft.

Ernst hat geschrieben:dir als einzigem ständig in einer Endlosschleife die gleiche unfruchtbare Nachhilfe zu geben,

Der Einzige der hier Nachhilfe braucht bist du, und zwar in rationalen und logischen Denken, damit du Fiktion von Realität auseinander halten kannst.
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Re: Fiktion

Beitragvon Ernst » So 18. Dez 2011, 12:50

rmw hat geschrieben:Der Einzige der hier Nachhilfe braucht bist du, und zwar in rationalen und logischen Denken, damit du Fiktion von Realität auseinander halten kannst.

Reih Dich nicht ein in die paar "Vorstellungsphysiker", welche exakte Physik und Mechanik durch eigene "Rationalität" und "Logik" ersetzen wollen. Dann kannst Du erfahrungsgemäß leicht im Nichtverständnis dynamischer Elementargrundlagen wie FederMasse landen. ;)

Gegen eine solche fiktive Betrachtungsweise ist nichts einzuwenden, solange man weis dass es fiktiv ist. Nur es so hinzustellen, als ob beide Bezugssysteme gleichberechtigt wären, ist und bleibt ein Unsinn.

Das hat weder mit "fiktiv" noch mit "gleichberechtigt" zu tun. Die Frage steht gar nicht. Es geht ausschließlich um eine Rechentechnik. In der Physik/Mechanik werden zur Berechnung der Dynamik unterschiedliche Bezugssysteme verwendet. Darunter Inertialsysteme oder Rotierende Bezugssysteme oder allgemein beschleunigte Bezugssysteme.
Und wenn du Dich ernsthaft damit beschäftigst, dann erkennst Du, daß in den beiden letzteren Fällen zum Zwecke der exakten Berechnung zusätzlich zu den im IS ausschließlich zu berücksichtigenden eingeprägten ("richtigen" Kräften mit jeweils Reaktionskräften) zusätzliche virtuelle Kräfte (Trägheitskräfte ohne Reaktionskräfte) berücksichtigt werden müssen. Das ist der Stand in der angewandten Mechanik seit mindestens 200 Jahren.

Es geht einzig darum, die nun mal vorhandene Kreisbewegung des Roten im rotierenden Bezugssystem zu berechnen. Und das erfolgt in der praktizierten Mechanik exakt so, wie ich es mehrmals eingestellt habe:
Im rotierenden Bezugssystem wirkt die Zentrifugalkraft m*ω²*r nach außen und die Corioliskraft 2*m*v*r=2*m*ω²*r nach innen. Bleiben m*ω²*r nach innen, was eine Kreisbewegung im rotierenden Bezugssystem erklärt.

Und diese Methodik liefert die richtigen Ergebnisse. Ob dir das "logisch" und "wirklich" vorkommt, ist ganz belanglos. Es ist die allgemeine Berechnungstechnik in der angewandten Mechanik.

Das alles ist eine reine Berechnungsmethodik und hat überhaupt nichts damit zu tun, daß Rotation natürlich einen absoluten Charakter besitzt und folglich klar definiert werden kann, ob ein Objekt rotiert oder nicht. Der Rote führt danach auch keine absolute Rotation aus. Aber er zeigt im rotierenden Bezugssystem eine kreisförmige Bewegung. Und die gilt es zu berechnen. Und zwar im rotierenden Bezugssystem.

Bild


Gruß
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Re: Fiktion

Beitragvon Ernst » So 18. Dez 2011, 18:14

Chief hat geschrieben:
Aber nur in Deiner privaten! :mrgreen:

Genau. Und die in jener der privaten 99% Professoren und jener von Newton und d'Alembert. Deine kann nicht übereinstimmen, weil sie gar keine ist.
Blödsinn, mechanisch gilt immer ∑F=0

Blödscharfsinn. Ganz klar. Weil überall Kräfte im Gleichgewicht sind, gibt es im Universum auch keinerlei Beschleunigung. Alles ruht oder bewegt sich gleichförmig. Auch das Glas aus deine Hand fällt natürlich gleichförmig zu Boden. Wer da von Beschleunigung redet, sollte sich von Deiner Unphysik belehren lassen


Da hast Du wieder Tomaten auf den Augen. Wo steht da was von ∑F=0 :?:
Nimm Dir ´ne Lupe. Da steht die von mir bereits 100 mal angegebene Bewegungsgleichung mit d²x/dt² infolge einer unausgegelichenen Kraft k*x

wiki hat geschrieben:Die newtonsche Bewegungsgleichung des harmonischen Oszillators lautet dann:
m*d²x/dt² = -k*x


Die Gleichung in Worten:
Eine unausgeglichene Federkraft k*x, welche an die Masse m angreift, verursacht eine Beschleunigung der Masse von d²x/dt²= -k*x/m.


Bau Dir weiter Deine Gleichgewichte zurecht, wo keine sind. In Deinen Träumen ruht die Welt. Die wirkliche ist voller unausgeglichener Kräfte und Beschleunigungen. Du verwechselst Statik mit Dynamik.
Du hast einfach keine Ahnung. So einfach ist das mit Deinem Blödsinn: mechanisch gilt immer ∑F=0. :lol:

Gruß
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