Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Fr 9. Dez 2011, 20:49

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
...B ist ein mitrotierender Beobachter auf der rotierenden Scheibe. Er stellt fest, dass auf die Kugel eine Kraft Fz wirkt....



Wieso? Wieso sollte er Fz annehmen? Der sieht eine Kugel die, zu ihm selbst, in Ruhe ist und er weiß selber nicht das er rotiert. Also - wie kommt der Typ jetzt auf Fz? Ihr biegt euch doch euer Modell hin wie ihr es braucht? :?


Sag mal. Wie kommt der auf Fz :?: :!: Entweder hält er die Feder in der Hand, dann zerrt´s gewaltig. Oder er hängt die Feder in eine Federwaage und mißt die Kraft.

Zurechtgebogen (kommt von zu Recht ;) ) hat das dankenswerterweise Newton vor einigen hundert Jahren.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Fr 9. Dez 2011, 22:17

Chief hat geschrieben: Zerrt's gewaltig - wieso denn wenn die Kraft in Richtung der Drehachse zeigt? :mrgreen:


Bild

│FB= │FZ :!: :!: :!:
.
.
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Systeme

Beitragvon rmw » Fr 9. Dez 2011, 22:22

Ernst hat geschrieben:O-Ton Newton:

Also aus Newtons Text geht nicht hervor dass aus verschiedenen Systemen betrachtet verschiedene Kräfte wirken, und das tun sie auch nicht.
Jeder Beschleunigung wirkt die Massenträgheit entgegen, gleichgültig aus welchen System man den Vorgang betrachtet. Das gilt selbstverständlich auch für eine Drehbewegung.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Fr 9. Dez 2011, 23:48

Highway hat geschrieben:Nun gut, wie dem auch sei. Offenbar werden heutzutage nur noch halbe Kräftediagramme gezeichnet. Armes Abendland. :?


Hallo Leute, es dürfte klar sein dass man das so oder so sehen kann.
Darum gehts (mir) nicht.
Frage:
Gibts eine Abbremsung wenn sich das Karusell dreht?
Eigentlich müsste das so sein.
Karusell im freiem "Raum" drehend, so wie der Eimer Wasser.


Gruss Kurt
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Reibung

Beitragvon rmw » Sa 10. Dez 2011, 07:45

Kurt hat geschrieben:Gibts eine Abbremsung wenn sich das Karusell dreht?

Durch Reibung und Luftwiederstand ja, sonst nicht. Das ist aber seit Galilei bekannt.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Sa 10. Dez 2011, 09:30

Hallo Highway !

Es werden nur die Kräfte der Feder dargestellt. Man kümmert sich nicht um die Ursache(n). Das ist so als würde man eine Federwaage an der Decke montieren und ein Gewicht daran hängen. Es ergibt sich zwar eine Federkraft, kann man ja ablesen, aber man zeichnet im Diagram die Gewichtskraft nicht ein. nach dem Motto: Was hat das Gewicht denn mit der Federwaage zu tun? Total wirres Vorgehen wenn man mich fragt - aber mich fragt ja niemand.

Nun gut, wie dem auch sei. Offenbar werden heutzutage nur noch halbe Kräftediagramme gezeichnet. Armes Abendland.

Es stellt sich immer deutlicher heraus, dass der Coriolisspezialist und Besserwisser seine Modelle "hinbiegen" will. Der ist nur groß, wenn er glaubt, andere "belehren" zu können.

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Re: Reibung

Beitragvon Kurt » Sa 10. Dez 2011, 09:40

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Gibts eine Abbremsung wenn sich das Karusell dreht?

Durch Reibung und Luftwiederstand ja, sonst nicht. Das ist aber seit Galilei bekannt.


Die Luft ist natürlich weggenommen.

Nachdem was du sagst dreht sich das Ding ewig, solange bis jemand bremst.
Somit ist die eingebrachte Leistung (erstmaliges in Drehung setzen) in der Bewegung selber gespeichert.

Ein Aussenstehender sieht dass da eine Kraft sein muss die die Gondeln nach aussen drückt (Gravitation ebenfalls weg), die Trägheit das bewerkstelligt.
Die Trägheit fordert also eine ständig aufzubringende Kraft, mus die nicht irgendwie erbracht werden oder ist das egal weil ja keine Arbeit verrichtet wird, oder doch?
Arbeit gegen die Trägheit?


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Sa 10. Dez 2011, 11:57

Hallo Highway !
Ich finde diese Betrachtungsweise jedenfalls auch merkwürdig. Schon eine Aussage wie in einem rotierenden System gibt es eine Zentrifugalkraft, in dem nichtrotierenden System für die gleiche Situation nicht, erscheint ein wenig willkürlich.

Ein rotierendes System hat natürlicherweise Zentrifugalkräfte.
Ein nichtrotierendes System für die gleiche Situation gibt es nicht.
Entweder ist das System rotierend, oder es steht.
Die Situation hat sich verändert.

Das sind doch Wortklaubereien, die sich nur ein Besserwisser wie der Coriolisspezialist erlauben kann.

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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 10. Dez 2011, 12:32

Hannes hat geschrieben:Hallo Highway !
Ich finde diese Betrachtungsweise jedenfalls auch merkwürdig. Schon eine Aussage wie in einem rotierenden System gibt es eine Zentrifugalkraft, in dem nichtrotierenden System für die gleiche Situation nicht, erscheint ein wenig willkürlich.

Ein rotierendes System hat natürlicherweise Zentrifugalkräfte.
Ein nichtrotierendes System für die gleiche Situation gibt es nicht.
Entweder ist das System rotierend, oder es steht.
Die Situation hat sich verändert.


Das Schöne ist dass man das auch ganz eindeutig und einfach zeigen/messen/feststellen kann.
Ein Eimer Wasser reicht aus.
Wäre es da nicht ev. angebracht der Jahreszeit und Witterung entsprechend Glühwein zu verwenden?
"Beweisprobleme" gäbs dann bestimmt nicht mehr.
Übrigens ist das ein Beweis dass sich die Erde dreht, denn wenn jemand einen -Eimer- dieser Flüssigkeit zu Messzwecken intus genommen hat dann sieht er wie sich die Erde dreht.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 10. Dez 2011, 12:42

Achja, eigentlich wollte ich dasda schreiben:

Ich finde dass alle hier zur Sprache gekommenen "Ansichten" berechtigt und richtig sind.
Da dürfte es eigentlich keine Streitigkeiten ergeben.

Es liegt an uns, an jedem selber, die -passende-, also den Umstanden gerecht werdende, -Ansicht- zu wählen.
Was sich hier wieder zeigt ist die absolut/unbedingt notwendige Nennung des Bezuges, also worauf eine Aussage gründet.
Dann nämlich wären eigentlich keine -unterschiedlichen- Ansichten mehr möglich.
Eigentlich was in der Natur vorgeht, das ist hier deutlich und sichtbar geworden.

Gruss Kurt
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