Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Kraft bei geradliniger Beschleunigung

Beitragvon Kurt » Mi 7. Dez 2011, 22:30

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:[Die Erklärung Schiefs passt doch.
Das obige Bild zeigt ein ruhendes Gebilde.
Es ruht zum "Raum", es ist aus der Sicht eines sich drumherum Bewegtem zu sehen.

Unten ruht der Betrachter im "Raum", das Gebilde dreht sich (im "Raum").

Also ich sehe in beiden Animationen eine Kreisbewegung der Gondeln, mithin eine beschleunigte Bewegung. Nur wirkt auf dem oberen Bild keine Kraft in Richtung der Beschleunigung. Auf dem unteren Bild wirkt die Kraft sogar in die entgegengesetzte Richtung, nämlich nach außen. Trotzdem werden in beiden Bildern die Gondeln zur Achse des Karussells beschleunigt. Wie passt das nun zusammen?


Dadurch dass das obere Bild aus Sicht eines sich um die stehende Gondel (zum "Raum" ruhend) Rotierenden gezeigt wird, das untere Bild eine sich zum "Raum" drehende Gondel und eines zum "Raum" Ruhenden.

Es ist also notwendig die erforderlichen Angaben zu machen, sonst gibts nur Durcheinander.
Also Bildermaler, wie sind die beiden Ansichten zu verstehen.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Mi 7. Dez 2011, 22:40

contravariant hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Die untere Animation soll dann zeigen, wie ein stehender Beobachter das drehende Karussel wahrnimmt.
Ist doch eine intellektuelle Meisterleistung, das zu verstehen. Da braucht man schon geschätzte drei Sylvester Fisikstudien dazu. :D

Die Äquivalenz zwischen aktiven und passiven Transformationen lassen wir mal besser außen vor, dafür fehlt hier wohl das abstrakte Denkvermögen. Konzentrieren wir uns also auf das untere Bild. Nochmal zur Erinnerung
Bild
Laut Chief wirkt auf die Gondeln also eine Kraft nach außen. Nach Newton gild nun aber F = m*a. Eine Kraft nach außen bewirkt also auch eine Beschleunigung nach außen. Die Gondeln bewegen sich aber auf einer Kreisbahn um die Drehachse. Sie werden also nach innen. Offensichtlich passen die eingezeichneten Kräfte nicht zu der dargestellten Bewegung.


Die eingezeichneten schon, jedoch fehlt die daraus resultierende.
Als ich kann mir das schon so vorstellen wies gezeichnet ist, jedoch fehlt das Ergebnis, nämlich dass letztendlich eine Wirkkraft die nach innen zeigt, vorhanden sein muss, also auch dargestellt werden sollte.
Und da sind wir wieder bei Ernst.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Mi 7. Dez 2011, 22:45

Kurt hat geschrieben:Die eingezeichneten schon, jedoch fehlt die daraus resultierende.
Als ich kann mir das schon so vorstellen wies gezeichnet ist, jedoch fehlt das Ergebnis, nämlich dass letztendlich eine Wirkkraft die nach innen zeigt, vorhanden sein muss, also auch dargestellt werden sollte.
Und da sind wir wieder bei Ernst.

Wenn ich die Farbgebung richtig interpretiere, dann soll rot wohl die resultierende Kraft sein. Im äußeren BS wirkt nach außen sonst auch keine Kraft.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Mi 7. Dez 2011, 22:56

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die eingezeichneten schon, jedoch fehlt die daraus resultierende.
Als ich kann mir das schon so vorstellen wies gezeichnet ist, jedoch fehlt das Ergebnis, nämlich dass letztendlich eine Wirkkraft die nach innen zeigt, vorhanden sein muss, also auch dargestellt werden sollte.
Und da sind wir wieder bei Ernst.

Wenn ich die Farbgebung richtig interpretiere, dann soll rot wohl die resultierende Kraft sein. Im äußeren BS wirkt nach außen sonst auch keine Kraft.


Also ich sehe das so:

grün ist die Kraft die das Seil einbringt
schwarz die der Gravitation.
Die rote die Fliehkraft, deren Ursache die Trägheit ist.
Also der Teil der mir besonders am Herzen liegt.

Die Pfeile zeigen die Richtung an und die jeweilige Stärke.

Wie man jetzt die "Kurfe" zu der Richtung nach innen, also zum Mittelpunkt kriegt, das hätte ich gerne von Ernst erläutert bekommen.
Eventuell ist es eine reine Rechengeschichte.
Den schwarzem Pfeil kann man -vergessen-, denn er bestimmt nur den Winkel des Seils.
Bleibt noch die grüne und die rote.
Wenn diese verrechnet werden wird die grüne dominieren und die Differenz wird nach innen zeigen.
So ähnlich stelle ich mir das vor.

Also fehlt noch ein Pfeil der das Rechenergebnis zeigt.
Und dieser dürfte direkt nach innen zur Mitte zeigen.

Gruss Kurt

Ok hab grün für blau geschrieben
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Mi 7. Dez 2011, 23:13

Kurt hat geschrieben:grün ist die Kraft die das Seil einbringt
schwarz die der Gravitation.
Die rote die Fliehkraft, deren Ursache die Trägheit ist.
Also der Teil der mir besonders am Herzen liegt.

Das untere Bild bezieht sich aber auf ein ruhendes BS. Da gibt es keine Fliehkraft.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Mi 7. Dez 2011, 23:23

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:grün ist die Kraft die das Seil einbringt
schwarz die der Gravitation.
Die rote die Fliehkraft, deren Ursache die Trägheit ist.
Also der Teil der mir besonders am Herzen liegt.

Das untere Bild bezieht sich aber auf ein ruhendes BS. Da gibt es keine Fliehkraft.


Ob es eine Fliehkraft gibt oder nicht bestimmt nicht die Festlegung des BS, sondern ausschliesslich die Trägheit.
Ist diese nicht wirksam gibts keine Fliehkraft.

Das untere Bild ist eindeutig drehend.
Denn sonnst gäbs keinen roten Pfeil nach aussen.

Drehend bedeutet dass es sich im "Raum" dreht.
Heisst zugleich dass der Beobachter im "Raum" ruht (wenn er es als sich drehend sieht).

Beim oberem Bild ist es anders, da -radelt- der Beobachter um das sich nicht drehende Karusell rum.
Da es im "Raum" ruht gibts auch keine Fliehkraft weil die Trägheit nicht zuschlägt.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Mi 7. Dez 2011, 23:31

Kurt hat geschrieben:Ob es eine Fliehkraft gibt oder nicht bestimmt nicht die Festlegung des BS, sondern ausschliesslich die Trägheit.
Ist diese nicht wirksam gibts keine Fliehkraft.

Das untere Bild ist eindeutig drehend.
Denn sonnst gäbs keinen roten Pfeil nach aussen.

Ich glaube du bringst da ein paar Sachen durcheinander. Würde man die Seile in der Bewegung kappen, dann würde die Trägheit dafür sorgen, dass die Gondeln die Kreisbahn tangential, also entlang ihrer momentanen Bewegungsrichtung verlassen. Der rote Pfeil zeigt aber radial. Und ja, er ist falsch.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Do 8. Dez 2011, 00:00

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ob es eine Fliehkraft gibt oder nicht bestimmt nicht die Festlegung des BS, sondern ausschliesslich die Trägheit.
Ist diese nicht wirksam gibts keine Fliehkraft.

Das untere Bild ist eindeutig drehend.
Denn sonnst gäbs keinen roten Pfeil nach aussen.

Ich glaube du bringst da ein paar Sachen durcheinander.


Ich versuche zu verstehen.
Und mir ist nicht klar was der rote Pfeil darstellen soll.
In der Ani stellt er nach meiner Meinung nach eindeutig die Fliehkraft dar.

Das ist aber nicht die Richtung in die die Gondel gezwungen wird, also fehlt noch etwas.
Und zwar der Anteil der Kraft die letztendlich wirkt wenn die Gondel nicht am Seil hängen würde, also eine reine Kräftebetrachtung.

Das scheint mir der ganze "Unterschied" in den Betrachtungen zu sein.

contravariant hat geschrieben: Würde man die Seile in der Bewegung kappen, dann würde die Trägheit dafür sorgen, dass die Gondeln die Kreisbahn tangential, also entlang ihrer momentanen Bewegungsrichtung verlassen.


Selbstverständlich.
Denn dann würden sie -geradeaus- weiterfliegen.

contravariant hat geschrieben: Der rote Pfeil zeigt aber radial. Und ja, er ist falsch.


Als falsch würde ich das nicht bezeichnen, eher als -nicht eindeutig definiert-.
So dass jeder was anderes darin sieht.

Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Do 8. Dez 2011, 00:08

Kurt hat geschrieben:Das ist aber nicht die Richtung in die die Gondel gezwungen wird, also fehlt noch etwas.
Und zwar der Anteil der Kraft die letztendlich wirkt wenn die Gondel nicht am Seil hängen würde, also eine reine Kräftebetrachtung.

Ohne Seil würde nur die Gravitation auf die Gondel wirken. Diese würde dann, abhängig von der Anfangsgeschwindigkeit, eine Parabel beschreiben und auf dem Erdboden aufschlagen.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Do 8. Dez 2011, 00:09

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das ist aber nicht die Richtung in die die Gondel gezwungen wird, also fehlt noch etwas.
Und zwar der Anteil der Kraft die letztendlich wirkt wenn die Gondel nicht am Seil hängen würde, also eine reine Kräftebetrachtung.

Ohne Seil würde nur die Gravitation auf die Gondel wirken. Diese würde dann, abhängig von der Anfangsgeschwindigkeit, eine Parabel beschreiben und auf dem Erdboden aufschlagen.


Klar, darum hab ich ja den schwarzen Pfeil auch weggenommen.
Ich möchte die blaue Kraft trotzdem wirken lassen.
Das heisst dass man dann auch das Karusell wegstellen könnte.

Das führt aber momentan wohl doch etwas zu weit.
Das wird dann die "Heinmat" von Ernst sein.

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