Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Mi 30. Nov 2011, 08:55

Mann Highway. Das Duo ist so dreist und anmaßend in der Presentation der unsinnigsten Physik. Das heißt der eine. Und der andere versucht, immer noch in die Waden zu beißen. Sieh Dir seine 10 letzten "Beiträge" an. Da ist es doch sehr friedvoll, wenn ich nicht in berechtigte Aufregung falle, sondern die Sache satirisch verarbeite.

Die Diskussion über Coriolis läuft nun schon über einige Wochen. Und ist äusserst amüsant.
Da versucht ein Coriolisspezialist den anderen eine Formel vor die Füße zu schmeißen, die er irgendwo ausgegraben hat und die er selbst nicht versteht und erklären kann. Aber er erlaubt sich, alle Diskussionspartner als unbedarfte Unterklassler und Spinner hinzustellen.
Er soll sich von einem Meteorologen zuerst die komplexen Vorgänge in der Atmosphäre der Erde erklären lassen, bevor er von kräftefreien Bewegungen spricht. Vereinfachung ist ja gut, aber zu viel Vereinfachung ist diffuser Unsinn.
Die Luftmassen bewegen sich nicht nur zweidimensional wie auf einer Scheibe, sie bewegen sich dreidimensional, nämlich vertikal und in einer höheren Luftschicht in entgegengesetzter Richtung. Und auf gar keinen Fall kräftefrei. Dabei werden durch die Erwärmung durch Sonneneinstrahlung ungeheure Energien erzeugt, die ganze Landstriche verwüsten können.
Wo bleibt da Beobachterabhängigkeit und kräftefreie Bewegung ?
So wie er versucht, seriöse Diskussionspartner, die ihm nicht recht geben, als ungebildet und Spinner darzustellen, ist einfach lächerlich……………Es wäre besser, erwürde sich selbst bei der Nase nehmen.

Hannes
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Mi 30. Nov 2011, 09:25

Chief hat geschrieben:Nein, die Bewegung der Schienen kann die Trägheit der Eisenbahn nicht beeinflussen!

Jetzt will ich's aber wirklich wissen!
Dazu ein Bildchen:
eisenbahn.JPG
eisenbahn.JPG (32.35 KiB) 4456-mal betrachtet

Links oben bewegt sich eine Lokomotive in einem unbeschleunigten Bezugssystem und die Gravitation erzeugt eine bestimmte Gewichtskraft. Rechts oben beschleunigen wir nun das BS nach oben. Bleibt jetzt die Gewichtskraft dieselbe??? Und werden in beiden Fällen die Schienen gleich belastet???
Unten fährt eine Eisenbahn eine Kurve. Gleichzeitig rotiert das BS nach links gegen diese Kurve (und die Rotation ist eine beschleunigte Bewegung!). Bleibt jetzt die Wirkung der Fliehkraft, die den Zug gegen die Schienen drückt, davon unbeeinflusst? Gibt es bei der Reibung an den Schienen keinen Unterschied zu dem Fall, in welchem das BS nicht rotieren würde???
Highway hat geschrieben:Die Ursache sind ja nicht Kräfte die zur unterschiedlichen Beurteilung in den verschiedenen Bezugssystemen führen, sondern es sind rein kinematische Beziehungen. Das nur die Kinematik verantwortlich ist wird sofort klar, wenn man die Massen durch masselose Objekte ersetzt. Dann sind die Effekte mit der Kinematik immer noch beschreibbar!

Das glaube ich nicht. Die Beziehung der BS zueinander kann nicht rein kinematisch beurteilt werden, sondern nur dynamisch. Rein kinematisch wäre es egal, ob sich die Erde um die Sonne oder die Sonne um die Erde bewegen würde. Dass dem nicht so ist, zeigt sofort die dynamische Betrachtung. Denn dynamisch wäre eine Bewegung der Sonne um die Erde aufgrund der Massenverhältnisse nicht möglich!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mi 30. Nov 2011, 10:08

Chief hat geschrieben: Der Satellit bewegt sich auf seiner Kreisbahn ganz egal was die Erde tut. Sie kann auch stehen bleiben das ändert überhaupt nix. Es bleibt dabei, Deine Quelle ist physikalischer Schwachsinn!

Schwachsinn wie alle Quellen der Universitäten, der Professoren, der Lehrbücher. Mit solcher Einstellung machst Du Dich zum ulkigen Dada. Du verstehst nichts von Bezugssystemen. Die Bewegung des Satelliten ist eindeutig. Man kann sie aber aus unterschiedlichen Bezugssystemen beschreiben. Hier machst Du deutlich, da0 Du die Problematik überhaupt nicht verstanden hast.
Es scheint aber, Du verstehst schon, weil Du nicht ganz dämlich bist. Kannst aber deinen Irrtum nicht zugeben. Zumal Du Deinen Diener nicht enttäuschen willst.

Warte nur, balde...
führ ich Emitter mit Sagnac zusammen. Kannst schon mal Deinen Mitführäther wegblasen. :mrgreen:
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Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mi 30. Nov 2011, 10:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mi 30. Nov 2011, 10:19

Highway hat geschrieben:Deshalb müssen ja auch Scheinkräfte eingeführt werden um das was kinematisch herausgerechnet werden müßte zu erklären.

Genauso hast Du das richtig erkannt.

Logisch ist das weiß Gott nicht!

Und das ist Deine persönliche Einschätzung. In der Praxis ist es außerordentlich wichtig, rotierende Bezugssysteme zu verwenden. Etwa in der Getriebetechnik. Mit der wirst Du nichts zu tun haben. Aber auch zur Beschreibung irdischer Vorgänge (die Erde ist ja ein rotierendes Bezugssystem), wie der Windforschung und der Windvorhersage, ist das anzuwenden.
Ganz abgesehen davon ist die Mechanik eine Wissenschaft, von welcher man per se fordern muß, daß mechanische Vorgänge aus beliebigen Bezugssystemen gleichwertig zu beschreiben sind. Sie soll nämlich ein einheitliches Gerüst liefern.

Du hast das genau richtig beschrieben. Aber bitte löse Dich von subjektiven Beurteilungen. Das ist nämlich nicht wissenschaftlich.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Mi 30. Nov 2011, 10:57

Hallo Harald
Das glaube ich nicht. Die Beziehung der BS zueinander kann nicht rein kinematisch beurteilt werden, sondern nur dynamisch. Rein kinematisch wäre es egal, ob sich die Erde um die Sonne oder die Sonne um die Erde bewegen würde. Dass dem nicht so ist, zeigt sofort die dynamische Betrachtung. Denn dynamisch wäre eine Bewegung der Sonne um die Erde aufgrund der Massenverhältnisse nicht möglich!

Du bringst zwei Bewegungsvorgänge durcheinander:

1.Die Rotation der Erde um ihren eigenen Schwerpunkt und
2. die Rotation von Sonne und Erde um den gemeinsamen Schwerpunkt.

Deswegen hast du recht, wenn du das kinematische Modell ablehnst.
Die kinematische Vorstellung ist bereits zuviel abstrahiert, um Vorgänge in der Natur einwandfrei beschreiben zu können. Ohne Dynamik geht es nicht.
Ich bin sogar der Meinung, dass Kinematik für Rotationssysteme überhaupt nicht angewendet werden darf. (siehe Coriolisproblem)

Mit Gruß
Hannes
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » Mi 30. Nov 2011, 11:59

Chief hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:... Bewegen sich aber die Schienen im rotierenden BS gleichzeitig gegen die bewegte Eisenbahn, die aufgrund ihrer Trägheit ihre Fahrtrichtung beibehalten will, wird die Reibung an den Schienen und die einseitige Abnützung stärker ausfallen als in einem nichtrotierenden BS, so als wäre nun die Fliehkraft größer geworden. Dieser Unterschied entsteht demnach aus dem Corioliseffekt, der in dieser Situation wirksam wird. Die Ursache liegt in der Trägheit der Eisenbahn, gegen die sich die Bewegung der Schienen richtet...

Nein, die Bewegung der Schienen kann die Trägheit der Eisenbahn nicht beeinflussen!
Von einer Beeinflussung der Trägheit, lese ich bei Harald aber nix.
Harald Maurer 00:09 hat geschrieben:Und für die Differenz muss man eben eine zusätzliche Kraft, die Corioliskraft einführen.
Hätte ich auch gedacht, nur nach Ernst ist Coriolis wieder keine Differenz(kraft) sondern seine Gl. .
So muß für Ernst & Co.'s Privatpühysik noch eine weitere Scheinkraft eingeführt werden, denn die parallel zur Hauptdrehachse vorhandenen Geschwindigkeiten werden zwar abgelenkt aber nicht durch die Coriolis-Ernst'sche Kraft.
Dieser Nord-Südwind am Äquator, genauso eine polare Sattellitenbahn muß ja für den mitreisenden Beobachter am Äquator einer Ost-West Ablenkung unterliegen.
Ernst hat geschrieben:Aber auch zur Beschreibung irdischer Vorgänge (die Erde ist ja ein rotierendes Bezugssystem), wie der Windforschung und der Windvorhersage, ist das anzuwenden.
Ganz abgesehen davon ist die Mechanik eine Wissenschaft, von welcher man per se fordern muß, daß mechanische Vorgänge aus beliebigen Bezugssystemen gleichwertig zu beschreiben sind. Sie soll nämlich ein einheitliches Gerüst liefern.
So Prinzipien wie : So einfach wie möglich, scheinen Dir & manche Wiki-Authoren weniger bekannt.
Ein zu bevorzugendes BS ergibt sich doch grade mit der mathemtischen Struktur.
Für Beliebigkeit (des BS) hast weder Du noch wiki auch nur im Ansatz einen Anfang gemacht.
Der Point of View-, die Beobachtungseigenbewegung superpositioniert sich doch dann einfach mit dem zu bevorzugenden (absoluten) BS (etwa IS) zur Beschreibung.

Gruß
galactic32
 
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Mi 30. Nov 2011, 13:26

Hannes hat geschrieben:Du bringst zwei Bewegungsvorgänge durcheinander:

1.Die Rotation der Erde um ihren eigenen Schwerpunkt und
2. die Rotation von Sonne und Erde um den gemeinsamen Schwerpunkt.

Ich bringe gar nichts durcheinander. Ich schrieb von der Bewegung der Erde um die Sonne oder von der Bewegung der Sonne um die Erde. Mit der Rotation der Erde hat das gar nichts zu tun. Und auf die Rotation des Systems um den gemeinsamen Schwerpunkt, der in diesem Fall noch in der Sonne liegt, braucht man hier gar nicht einzugehen, um zu erkennen, dass die Kinematik eine unzureichende Beschreibungsform wäre.
Hannes hat geschrieben:Deswegen hast du recht, wenn du das kinematische Modell ablehnst.

Ich lehne es nicht ab, denn Kinematik und Dynamik gehören in der Mechanik zusammen. Versucht man jedoch, die Beziehung von Bezugssystemen zueinander ausschließlich kinematisch zu betrachten, kommt so etwas Verrücktes raus wie die SRT ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mi 30. Nov 2011, 13:49

galactic32 hat geschrieben: So muß für Ernst & Co.'s Privatpühysik noch eine weitere Scheinkraft eingeführt werden, denn die parallel zur Hauptdrehachse vorhandenen Geschwindigkeiten werden zwar abgelenkt aber nicht durch die Coriolis-Ernst'sche Kraft.
Dieser Nord-Südwind am Äquator, genauso eine polare Satellitenbahn muß ja für den mitreisenden Beobachter am Äquator einer Ost-West Ablenkung unterliegen.

Ach so, liebe galctica, den Fakt als solches erkennst Du an. Was Du nicht anerkennst, ist die Bezeichnung. Na dann wende dich an Ernst&Co (meint wohl Professoren, Lehrbuchautoren, Studente etc) und fordere die Bezeichnung "Corilois" auszusetzen und zu kompensieren durch die galacticakraft. Du bist schon eine Spinnerin.
Wenig vertraut mit Mechanik. Bleib bei Deinen (chemischen) Leisten.

Der Point of View-, die Beobachtungseigenbewegung superpositioniert sich doch dann einfach mit dem zu bevorzugenden (absoluten) BS (etwa IS) zur Beschreibung.

Die Mechanik ist eine universelle Wissenschaft, welche daher ein Gerüst bereitstellen muß, welches für alle Bezugssysteme die richtige Beschreibung liefert.
Anders wie in der Chemie. Da brennt Holz zu Asche. Asche zu Holz geht nicht. ;)

So muß eben die Stabilität der Satellitenbahn gleichermaßen aus dem "äußeren" als auch aus dem "inneren" Bezugssystem heraus bestimmbar sein. Und daß man da das innere (die rotierende Erde) nimmt, ist ja nicht abwegig, oder? Wir leben ja auf einem rotierenden Bezugssystem. Uns weht mit dem Wind die Corioliskraft buchstäblich um die Ohren.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Mi 30. Nov 2011, 15:07

Hallo Harald !
Ich lehne es nicht ab, denn Kinematik und Dynamik gehören in der Mechanik zusammen. Versucht man jedoch, die Beziehung von Bezugssystemen zueinander ausschließlich kinematisch zu betrachten, kommt so etwas Verrücktes raus wie die SRT

Genauso sehe ich das auch !Rotation ist in erster Linie Dynamik ! Kinematik gibt es eigentlich nirgends.Alles rotiert und wirbelt durcheinander.

Mit bestem Gruß
Hannes
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Mi 30. Nov 2011, 15:16

Ernst :
Warte nur, balde...
führ ich Emitter mit Sagnac zusammen. Kannst schon mal Deinen Mitführäther wegblasen.

Das glaubst du aber selbst nicht, dass dieses Wunschdenken eintrifft.

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