Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Vektorprodukt

Beitragvon rmw » So 27. Nov 2011, 14:26

Ernst hat geschrieben:So, da hältst nun auch Feynman & Co für Deppen.

Ich habe nirgends etwas Unhöfliches geschrieben, weder dir gegenüber noch über Feynman. Ich halte allerdings auch Feynman für irrtumsfähig und er ist wohl auch zu einer Art Kultfigur geworden wie Einstein auch.

Ernst hat geschrieben:Wenn Du weißt, was das Kreuzprodukt ist,

Bei einem Kreuzprodukt mußt du vorsichtig sein. Ein Drehmoment läßt sich auch großartig als Kreuzprodukt von F und r beschreiben, nur in die Richtung in der das Vektorprodukt M zeigt, in Richtung der Drehachse, wirkt absolut nichts. Das Vektorprodukt M ist daher prächtig geeignet um Drehmomente zusammensetzen, wenn man für alle Drehmomente (rechte Handregel; könnte man genau so gut umgekehrt formulieren, vorausgesetzt man würde dann eine solche linke Handegel generell anwenden) die gleiche Definition anwendet. Es sagt aber nicht wohin etwas wirkt, bei einem Drehmoment wirkt, wie gesagt, in Richtung der Achse überhaupt nichts.
Bei Anwendung solcher mathematischer Definitionen muß man sehr aufpassen, und in der Tat im gegenständlichen Fall wirkt keine Corioliskraft.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 27. Nov 2011, 14:34

Kopernikus hat geschrieben: Er beseitigt nicht die Kraft, sondern es geht ihm nur um die Benamung.

Und zwar deshalb, weil er Irrtümern vorbeigen will, die hier im Forum die Grundlage des Unverständnisses sind:

Irreführend: Schüler und Studierende assozieren den Begriff Zentripetalkraft gern mit der auf rotierenden Bezugssystemen einzuführenden Grösse Zentrifugalkraft. Dieser geistige Kurzschluss führt dann zu einer ganzen Reihe von Fehlaussagen wie

- Zentripetal- und Zentrifugalkraft halten den Körper im Gleichgewicht (obwohl dieser normal- oder zentralbeschleunigt ist)

-Zentripetal- und Zentrifugalkraft bilden ein Wechselwirkungspaar im Sinne des dritten Newtonschen Axioms (was natürlich völliger Unsinn ist)


Hier allerdings sind es weniger Schüler und Studierende, als selbsternannte Spezis, welche diesen Unsinn ständig wiederholen, anstatt sich die richtge Darstellung anzueignen. Dagegen geht die Bereitschaft, hier dazu zu lerne, bei den meisten gegen Null

Gruß
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Re: Vektorprodukt

Beitragvon Ernst » So 27. Nov 2011, 14:49

rmw hat geschrieben: Bei einem Kreuzprodukt mußt du vorsichtig sein.....nur in die Richtung in der das Vektorprodukt M zeigt, in Richtung der Drehachse, wirkt absolut nichts..

Quatsch. Mit der Mathematik muß man vorsichtig sein, wenn man von ihr keine Ahnung hat. Dann muß man es besser lassen. Und von Mechanik weißt Du auch wenig. Ich werd dich auch nicht mehr damit behelligen. Für andere zur Richtigstellung:

Wiki
Bild

und in der Tat im gegenständlichen Fall wirkt keine Corioliskraft.

Das ist nun wieder eine Behauptung und keine Frage. Und nach deinem Momentenexkurs auch nicht mehr verwunderlich. Für Leute, welche mit der Mathematik nicht umgehen können, hat Feynman die Geschichte von Max und Moritz erzählt. Da handelt es sich genau um den gegenständlichen Fall. Wenn Du auch das nicht verstehst, dann laß das Physikbuch im Schrank und reihe dich ein in den Slogan "Feynman §Co sind ein Deppen".

Wenn Du Lust hast, kannst Du im Forenarchiv diverse andere seriöse Quellen finden, die alle deine Aussage konterkarieren.
Von Dir hatte ich anfangs allerdings erwartet, daß du die Sache im Schlaf erkennst. So irrt man sich eben.

Und ich konstatiere so nebenbei, daß wieder einmal ein anwesender Relativist der einzige ist, der die Sache auf Anhieb versteht. Obgleich ja das nichts mit SRT zu tun hat. Sie haben eben im Schnitt die bessere physikalische Ausbildung.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 27. Nov 2011, 15:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » So 27. Nov 2011, 15:02

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Hintergrundstrahlung zeigt den jeweiligen Lichtleitbezug, dieser ist immer local!

Na, wenn dieser Lichtleitbezug (hast Du ihn schon patentieren lassen?) immer lokal ist, wonach richtet sich denn dann das Licht im Weltraum?


Hallo Harald, nach dem localem Lichtleitbezug natürlich, zu was denn sonnst!

Harald Maurer hat geschrieben:Ist es nicht schlimm, dass das arme Licht im Weltraum so ganz ohne Bezug herumirren muss?


Natürlich wäre das schlimm, die "Natur" hat aber dagfür gesorgt dass einer vorhanden ist.
Darum kann ich ihn auch nicht patentieren lassen.
Denn wenn kein Bezug fürs Lichtlaufen vorhanden ist dann läuft auch keins.

Harald Maurer hat geschrieben:Die Weihnachtsglocken stehen bereit. Du musst sie nur noch läuten lassen :)


Heisst dass das deine "Uhren" immer noch weiterdrehen wenn die Signale der Resonanzkörperschwingung diesen verlassen haben?
Naja, warten wir halt auf Weihnachten.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 27. Nov 2011, 15:03

Highway hat geschrieben: Also maximale Beschleunigung bei maximaler Auslenkung. Dabei ist die Geschwindigkeit dann minimal oder Null.

Ja, Highway, ich weiß, Du warst der einzige, der Stellung bezugen hat. Alle anderen halten sich auffällig zurück, obgleich ja das Thema ganz augenscheinlich present ist. Was da wohl die Ursache ist?

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Trigemina » So 27. Nov 2011, 15:14

Wenn davon ausgegangen werden kann, dass die in der technischen Mechanik verwendeten Formeln richtig sind, da sie sich bewährt haben und messbar richtige Ergebnisse liefern, ist der daraus resultierende Streit nicht einzuordnen, es sei denn um des Unverständnisses willen.

F_Z:=crossprod(-m*vec_omikron,crossprod(vec_omikron,vec_r));
F_C:=crossprod(-2*m*vec_omikron,vec_v);
F_R:=matadd(F_Z,F_C);

mit v=ω x r und r=1 und folgenden Beispielsvektoren können die Kräfte im rotierenden Bezugssystem eines Motorrads berechnet werden, das betragsmässig der Umfangsgeschwindigkeit des Karussells entgegengesetzt fährt und somit im Inertialsystem still steht.


m := 1
vec_omikron := [0, 0, 6]
vec_v := [6, 0, 0]
vec_r := [0, 1, 0]


Das führt dann zu

F_Z := [0, 36, 0]
F_C := [0, -72, 0]
F_R := [0, -36, 0]

Die Corioliskraft wirkt bei allen horizontalen Anteilen, also nicht nur für radiale, sondern auch für (rein) tangentiale. Nur die Anteile parallel zur Drehachse tragen nichts zur Corioliskraft bei.

Ich sehe nicht ein, weshalb Ernsts Bemühungen dermassen sabotiert werden. Ein weiterer Beweis, dass Foren nicht primär einen bildenden Charakter ausüben, sondern einen soziologischen, der ein nicht endendes Palaver als eigentlicher Sinn eines Forums zur Folge hat . Und wer rechnen kann, ist klar im Vorteil.

Gruss
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » So 27. Nov 2011, 15:40

Trigemina hat geschrieben:Wenn davon ausgegangen werden kann, dass die in der technischen Mechanik verwendeten Formeln richtig sind, da sie sich bewährt haben und messbar richtige Ergebnisse liefern, ist der daraus resultierende Streit nicht einzuordnen, es sei denn um des Unverständnisses willen.


Die Vorstellungen in der technischen Mechanik sind bestimmt richtig und liefern brauchbare Ergebnisse.
Jedoch ist zu bedenken dass hier alles auf eine sich im Raum drehenden Erde bezogen ist.

Es wäre gut wenn ihr den Motorradfahrer und die Scheibe von der Erde wegnehmen und in den "Raum" stellen würdet.
Dahin wo man die Scheibe anhalten, und den Rennerer im Kreis schicken kann.
Dahin wo man die Scheibe drehen, und den Renner stillstehen lassen kann.

Dann nämlich zeigt sich was die Corioliskraft wirklich ist, eine Scheinkraft die wegen der Erddrehung (scheinbar) auftritt.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » So 27. Nov 2011, 15:57

Highway hat geschrieben:Es ergeben sich also eine Zeitdilatation von 30 ns pro Tag, die nach Einstein auf den gravitativen Unterschied von Zugspitze zu Meereshöhe zurückzuführen ist. Also ein Unterschied von etwa 500µg produziert eine Zeitliche Differenz von ca. 30 ns pro 86400 Sekunden.
[...]
Ich schätze mal: ~60 Minuten

Also Gerhards Uhren haben eine Genauigkeit von 10ms. Um den Effekt sinnvoll zu bestimmen, sollte er einen Faktor zehn größer sein als die Messgenauigkeit der Uhren. Wie lange muss man jetzt warten bis sich ein Gangunterschied von 100ms bei 30ns Abweichung pro Tag eingestellt hat?

(VORSICHT!!! JETZT KOMMT ULTRA GEHEIME RELATIVISTEN MATHEMATIK: EIN DREISATZ!!!!!elfzölfsiebzehn):

30ns = 3*10^-8s/Tag
100ms = 1*10-1s

=> 100ms/(30ns/Tag) = 1/3*10^(-1+8)Tag = 1/3*10^7Tag

Um den Effekt der gravitativen Zeitdilatation auf der Zugspitze zu messen, müsste man also einfach nur ca. 9000Jahre warten. Kaum zu glauben, dass da noch kein Physiker drauf gekommen ist!!!!! Aber gut das wir die Kritiker der Mahag-Forums haben!!!!! Sie werden die Wissenschaft retten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!111111111111111111111111

(Was genau die 500mug da verloren haben, bleibt wohl das Kritikergeheimnis.)
Zuletzt geändert von contravariant am So 27. Nov 2011, 16:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Tangential

Beitragvon rmw » So 27. Nov 2011, 16:00

Trigemina hat geschrieben:das betragsmässig der Umfangsgeschwindigkeit des Karussells entgegengesetzt fährt und somit im Inertialsystem still steht.

Eben ein Inertialsystem ist kräftefrei und auf das Motorrad wirkt daher auch keine Kraft, im gegenstänlichen Fall auch keine Zentrifugal-, keine Zentripetal und eben auch keine Corioliskraft.

Trigemina hat geschrieben:sondern auch für (rein) tangentiale

Eben wenn das Motorrad tangential zum Kreis weiterfahren wollte dann wäre es einer Corioliskraft unterworfen, nachdem es aber in Umfangsrichtung fährt wirkt überhaupt keine Kraft.
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Richtung

Beitragvon rmw » So 27. Nov 2011, 16:05

Ernst hat geschrieben:Für andere zur Richtigstellung:

Die Darstellung bestätigt nur meine Aussage, in Richtung des Vektorprodukts M wirkt absolut nichts.
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