Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 20. Nov 2011, 16:53

Kopernikus hat geschrieben:das Sagnac Experiment, Faserkreisel, e.t.c beweisen, daß die Lichtgeschwindigkeit c nicht von der Geschwindigkeit v der Lichtquelle abhängt.

Ja, wie das eben bei Äther der Fall ist!

Kopernikus hat geschrieben:Das Trägheitsmoment einer Kugel ist eine Funktion der Kugel und hängt ab von der Masse und
dem Radius, da verändert sich nichts, auch wenn die Kugel rollt.

Die in einer Nut rollende Kugel dreht sich mit der Scheibe mit und hat daher auch eine Winkelbeschleunigung!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 20. Nov 2011, 17:02

Harald Maurer hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:das Sagnac Experiment, Faserkreisel, e.t.c beweisen, daß die Lichtgeschwindigkeit c nicht von der Geschwindigkeit v der Lichtquelle abhängt.

Ja, wie das eben bei Äther der Fall ist!

Kopernikus hat geschrieben:Das Trägheitsmoment einer Kugel ist eine Funktion der Kugel und hängt ab von der Masse und
dem Radius, da verändert sich nichts, auch wenn die Kugel rollt.

Die in einer Nut rollende Kugel dreht sich mit der Scheibe mit und hat daher auch eine Winkelbeschleunigung!

Grüße
Harald Maurer


Also, bitte auf den Einwand antworten,
das Trägheitsmoment J eines Körpers ist das Integral über alle Massenelemente dm * r * r.(Massenelement dm, Radius r).
entgegen Ihrer Aussage ändert sich das Trägheitsmoment J nicht.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 20. Nov 2011, 17:23

Kopernikus hat geschrieben:
Bei Kontakt mit der Scheibe vergrößert eine Entfernung der Kugel vom Drehmittelpunkt ihren Trägheitsmoment.

Das Trägheitsmoment einer Kugel ist eine Funktion der Kugel und hängt ab von der Masse und dem Radius, da verändert sich nichts, auch wenn die Kugel rollt.

Fehlverständnis oder Fehlinterpretation. Harald bezieht sich auf das wirksame Trägheitsmoment der Kugel in Bezug auf den Rotationsmittelpunkt der Scheibe. Das bestimmt man einfachhalber mit dem Satz von Steiner

J = J_ s + m*r²

J - Tatsächliches Trägheitsmoment
J_s - Trägheitsmoment bei Rotation um den Schwerpunkt der Kugel
r - Abstand der Rotationsachse vom Schwerpunkt des Körpers
m - Masse

Das wirksame Trägheitsmoment der Kugel ist also, so wie Harald es beschrieben hat, von dem Scheibenradiaus abhängig, auf welchem sie sich befindet. Rollt sie nach außen, wächst ihr Trägheitsmoment. Auch seine Beschreibung des Mechanismus ist qualitativ zutreffend.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 20. Nov 2011, 17:32

Hannes hat geschrieben:So unterhaltsam war das Forum schon lange nicht. So gelacht habe ich schon lange nicht. Einen Ljudmil unterstellen zu wollen, er würde deine banalen Formeln nicht verstehen ..

Ja Du Witzbold, lach dir´n Ast.
Das Nichtverständnis beruht auf Gegenseitigkeit. Er versteht meine Formeln nicht und ich versteh seine Formeln nicht. Manche, so wie diese

scharo hat geschrieben:in OTP und UTP ist v für dt = 0, somit auch dv(dt) = 0, folglich a(dt)= 0
in OTP und UTP ist Summe F(dt) = 0, somit a(dt) = 0


halte ich sogar reif für ein physikalisches Satiremagazin.

Das hat überhaupt nichts damit zu tun, daß ich Ljudmil persönlich schätze.
.
.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 20. Nov 2011, 17:46

Ernst hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:
Bei Kontakt mit der Scheibe vergrößert eine Entfernung der Kugel vom Drehmittelpunkt ihren Trägheitsmoment.

Das Trägheitsmoment einer Kugel ist eine Funktion der Kugel und hängt ab von der Masse und dem Radius, da verändert sich nichts, auch wenn die Kugel rollt.

Fehlverständnis oder Fehlinterpretation. Harald bezieht sich auf das wirksame Trägheitsmoment der Kugel in Bezug auf den Rotationsmittelpunkt der Scheibe. Das bestimmt man einfachhalber mit dem Satz von Steiner

J = J_ s + m*r²

J - Tatsächliches Trägheitsmoment
J_s - Trägheitsmoment bei Rotation um den Schwerpunkt der Kugel
r - Abstand der Rotationsachse vom Schwerpunkt des Körpers
m - Masse

Das wirksame Trägheitsmoment der Kugel ist also, so wie Harald es beschrieben hat, von dem Scheibenradiaus abhängig, auf welchem sie sich befindet. Rollt sie nach außen, wächst ihr Trägheitsmoment. Auch seine Beschreibung des Mechanismus ist qualitativ zutreffend.

Gruß
Ernst



Das Trägheitmoment eines Körpers ändert sich nicht,
das einzige was sich ändern kann, ist das Drehmoment,
da kann man von einem wirksamen Drehmoment sprechen, das sich aus zwei anderen zusammensetzt.

ich glaube, jetzt gleitet es hier ab ins satirisch , esotherische.
Kopernikus
 
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 20. Nov 2011, 18:06

Kopernikus hat geschrieben: Das Trägheitmoment eines Körpers ändert sich nicht,

Das Trägheitsmoment eines Körpers ist abhängig davon, wo sich die Rotationsachse befindet. Rotiert er um seinen Schwerpunkt, dann hat er das Trägheitsmoment Js. Rotiert er um eine andere Achse, besitzt er ein anderes Trägheitsmoment J, welches abhängig ist vom Abstand r der Rotationsachse vom Schwerpunkt. Dieses Trägheitsmoment ergibt sich wie gesagt

J = J_ s + m*r²

Das Trägheitsmoment ist also abhängig von r, in unserem Falle von der radialen Position der Kugel auf der Scheibe. Rollt sie nach außen, dann wächst das Trägheitsmoment der Kugel.
Ganz so wie Harald das beschrieben und du nicht verstanden hast.

ich glaube, jetzt gleitet es hier ab ins satirisch , esotherische.

Nix da, wir bleiben hübsch auf dem Boden der Technischen Mechanik.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 20. Nov 2011, 18:34

Bei einer Kugel ist das Trägheitsmoment 2/5 * M R*R,
was soll sich da ändern in Abhängigkeit von der Scheibe und wo ist die Relevanz für die Corioliskraft.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 20. Nov 2011, 18:37

Highway hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:Das Trägheitmoment eines Körpers ändert sich nicht,
das einzige was sich ändern kann, ist das Drehmoment,
da kann man von einem wirksamen Drehmoment sprechen, das sich aus zwei anderen zusammensetzt.

ich glaube, jetzt gleitet es hier ab ins satirisch , esotherische.



Wie meinst du das - das Trägheitsmoment eines Körpers ändert sich nicht?

Grüße,

Highway


Bei einer Kugel ist das Trägheitsmoment 2/5 * M R*R,
was soll sich da ändern in Abhängigkeit von der Scheibe und wo ist die Relevanz für die Corioliskraft.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 20. Nov 2011, 18:54

Kopernikus hat geschrieben: Bei einer Kugel ist das Trägheitsmoment 2/5 * M R*R,

Liest Du eigentlich mit?

Das ist das Trägheitsmoment, bezogen auf den Schwerpunkt, d.h. einer Achse durch den Mttelpunkt der Kugel. Rotiert die Kugel um eine andere Achse, dann hat sie ein ganz anderes Trägheitsmoment. Welches, habe ich dir ja benannt :!: :!: :!:
Und unsere Kugel rotiert nun mal nicht um ihren Mittelpunkt, sondern um eine Achse im Abstand r vom Mittelpunkt. So wie Harald das verwendet hat.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 20. Nov 2011, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » So 20. Nov 2011, 18:56

Ja Du Witzbold, lach dir´n Ast.
Das Nichtverständnis beruht auf Gegenseitigkeit. Er versteht meine Formeln nicht und ich versteh seine Formeln nicht. Manche, so wie diese

scharo hat geschrieben:
in OTP und UTP ist v für dt = 0, somit auch dv(dt) = 0, folglich a(dt)= 0
in OTP und UTP ist Summe F(dt) = 0, somit a(dt) = 0

halte ich sogar reif für ein physikalisches Satiremagazin.

Ich kenne und schätze Ljudmil schon so lange, dass es mir schon gestattet sein muss, mir ein persönliches Urteil zu bilden. Er hat Fachwissen UND Hausverstand . Und er kann seine Formeln sehr wohl erklären.Er wird schon wissen, warum er dir die Formel hergeschmissen hat.
Eine Formel, die ein Diskussionspartner nicht versteht, braucht man doch nur übersetzen in ein ,wenn auch fachlich gefärbtes, gutes Deutsch.
Nicht mit Formeln herumschmeißen ,sondern die Formeln auch erklären !
Daran erkennt man erst den Fachmann !
Die Diskussion über Corioliskräfte ist aber so banal, dass man dazu keine Mathematik braucht, um die Vorgängbe zu verstehen. Da genügt Hausverstand .
Genau wie bei Newtons 1. Gesetz.
Leider hat nicht jeder die Auffassungsgabe wie Chief.
Hannes
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