Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » So 20. Nov 2011, 13:29

Ernst hat geschrieben:Rechts der Fall der Kugelführung in einer radialen Nut. Wieder wirkt in radialer Richtung die Zentrifugalkraft Fz und weiterhin die Corioliskraft Fc; letztere wieder entsprechend der Rechtehandregel senkrecht zum Geschwindigkeitsvektor v. Die Resultierende Fsum enthält aber nun eine Komponete (nämlich Fz), welche die Kugel in ihrer Bewegungsrichtung beschleunigt und zusätzlich eine Komponete (nämlich Fc), welche jetzt senkrecht gegen den Nutrand gerichtet ist.

Du magst wohl viele Bücher gelesen haben. Aber Hausverstand und Vorstellungskraft hast du nicht einen Funken.
Nein! Ganz einfach liegst Du, wie Chief Dir schrieb, voll daneben.

Nicht nur Chief sagt es dir, jetzt ist auch Ljudmil wieder aufgetaucht (um den ich mir schon Sorgen gemacht habe ) und sagt dasselbe.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 20. Nov 2011, 13:52

Lieber Ljudmil,

scharo hat geschrieben:So, a = dv/dt; a = F/m
in OTP und UTP ist v für dt = 0, somit auch dv(dt) = 0, folglich a(dt)= 0
in OTP und UTP ist Summe F(dt) = 0, somit a(dt) = 0

Was ist denn das für eine Milchmädchenphysik. Ich hatte dir gerade die exakten Beziehungen genannt.

x=A*sin(ωt)
a=d²x/dt²= - Aω²sin(ωt)

und da du die anschließende Mathematik nicht verkraftest, hier noch eine spezielle Umstellung obiger Beziehungen für dich. Es folgt nämlich daraus:

a(x)= - x*ω²

Also bei Position x=0, d.h. im Mittelpunkt ist die Beschleunigung Null und in Position x_max=A ist die Beschleunigung a_max= - Aω².
Das ist ganz elemnetare Physik. Bei einem solchen Feder-Masse-System ist in der Mittelposition die Geschwindigkeit ein Maximum und die Beschleunigung Null. In den Amplitudenpositionen ist die Geschwindigkeit Null und die Beschleunigung ein Maximum.
Es wundert mich sehr, daß gegen Deine unglückliche Selbstdenkerei in dieser Sache hier kein Aufschrei des Entsetzens erfolgt.

Corioliseffekt:

Darüber möchte ich mit Dir nicht mehr diskutieren: das hatten wir ja alles schon in unendlicher Länge. Solange Du die Grundlagen der technischen Mechanik dazu ablehnst, macht das auch weiterhin keinen Sinn. Insbesondere Dein Standpunkt, die Corioliskraft wirke nur bei radialer Relativbewegung, macht jede Diskussion dazu überflüssig.
Wie das alles einheitlich mechanisch zusammenhängt, habe ich gerade im vorigen Beitrag beschrieben.

Liebe Grüße
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » So 20. Nov 2011, 15:01

Ernst hat geschrieben:und da du die anschließende Mathematik nicht verkraftest, hier noch eine spezielle Umstellung obiger Beziehungen für dich. Es folgt nämlich daraus:

a(x)= - x*ω²

So unterhaltsam war das Forum schon lange nicht. So gelacht habe ich schon lange nicht. Einen Ljudmil unterstellen zu wollen, er würde deine banalen Formeln nicht verstehen ...............
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 20. Nov 2011, 15:26

Ernst hat geschrieben:Ich hoffe, die Vorgänge werden nun mechanisch durchsichtig und veranschaulichen die universelle Gültigkeit der mechanischen Gesetze.

Ja, Deine Darstellung der beiden Situationen ist korrekt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 20. Nov 2011, 15:32

Kopernikus hat geschrieben:Was ist Ihre Theorie ?
Wie steht sie zum Sagnac Experiment ?

"Meine" Theorie steht hier nicht zur Debatte.
Der Sagnac-Effekt ist erklärbar sowohl mit absolutem als auch mit mitgeführtem Äther.
Er ist nicht erklärbar mit der SRT, mangels Zuständigkeit.
Er fiele in den Gültigkeitsbereich der ART. Eine Erklärung des Effektes mit der ART habe ich immer noch nicht gefunden. Er kann daher vermutlich mit der ART auch nicht erklärt werden.
Infolgedessen liefert der Sagnac-Effekt ein starkes Indiz für den Äther! Und ist ein starkes Argument gegen die Emissionstheorie!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 20. Nov 2011, 15:41

Highway hat geschrieben: Schlußfolgerung: An den Totpunkten sind die Beschleunigungen, wie die Auslenkungen, jeweils maximal.

Da hast Du das mit Worten ganz richtig beschrieben, was ich in Gleichungen gefaßt hatte. :)

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 20. Nov 2011, 15:56

scharo hat geschrieben:Jetzt erkläre ich Dir die Konstellation ganz einfach. Übrigens, weiß Du warum dieser Punkt Totpunkt heißt? – Weil dort nichts passiert – eben tot.
Lassen wir mal die Kugel fallen – nach Durchgang der 0-Punkt (0-Punkt ist die Stellung, wo die Kugel unbeweglich an der Feder hängen würde), wird die Kugel immer langsamer und langsamer bis unterem TP, wo v = 0, wo Summe F = 0 und dann nach dt wieder durch die Federkraft nach oben gezogen wird.

Liebe Grüße
Ljudmil


Am unteren TP=Totpunkt ist Leben.
Geschwindigkeit v = 0 am Totpunkt, bedeutet nicht, daß hier die Kraft = 0, sondern wegen der Max Auslenkung ist die Feder-Kraft Maximal, (Summe F ist nicht Null)
bei maximaler Kraft herrscht maximale Beschleunigung.
Dazu braucht es keine Formeln,
Es ist schon so wie Ernst es beschreibt, auch in jedem Lehrbuch nachzulesen.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 20. Nov 2011, 16:24

Highway hat geschrieben:Bis auf ein Salzkörnchen, dass die Corioliskraft postuliert und nicht erklärt wird.


Die Corioliskraft ist recht gut beschrieben. Als "postuliert" könnte man sie in dem Fall bezeichnen, wo man bei fehlendem Kontakt mit der Scheibe die Richtungsänderung der Kugel im BS Scheibe auf eine Kraft zurückführen muss. Also in Newtonscher Manier von einer Wirkung auf eine Kraft zurück schließt. In diesem Sinne sind praktisch alle Kräfte postuliert und keine wird dadurch erklärt.

Bei Kontakt mit der Scheibe vergrößert eine Entfernung der Kugel vom Drehmittelpunkt ihren Trägheitsmoment. Die physikalische Ursache liegt darin, dass die Punkte der Scheibe sich umso schneller bewegen, je weiter sie radial von der Drehachse entfernt sind. Dadurch entsteht ein Drehmoment trotz konstanter Winkelgeschwindigkeit der Scheibe. Auf die Masse der Kuge wirkt daher eine Corioliskraft wie von Ernst beschrieben - und zwar ganz real mit entsprechenden Auswirkungen.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 20. Nov 2011, 16:32

Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Bis auf ein Salzkörnchen, dass die Corioliskraft postuliert und nicht erklärt wird.




Bei Kontakt mit der Scheibe vergrößert eine Entfernung der Kugel vom Drehmittelpunkt ihren Trägheitsmoment.

Grüße
Harald Maurer


Das Trägheitsmoment einer Kugel ist eine Funktion der Kugel und hängt ab von der Masse und
dem Radius, da verändert sich nichts, auch wenn die Kugel rollt.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 20. Nov 2011, 16:43

Harald Maurer hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:Was ist Ihre Theorie ?
Wie steht sie zum Sagnac Experiment ?

"Meine" Theorie steht hier nicht zur Debatte.
Der Sagnac-Effekt ist erklärbar sowohl mit absolutem als auch mit mitgeführtem Äther.
Er ist nicht erklärbar mit der SRT, mangels Zuständigkeit.
Er fiele in den Gültigkeitsbereich der ART. Eine Erklärung des Effektes mit der ART habe ich immer noch nicht gefunden. Er kann daher vermutlich mit der ART auch nicht erklärt werden.
Infolgedessen liefert der Sagnac-Effekt ein starkes Indiz für den Äther! Und ist ein starkes Argument gegen die Emissionstheorie!

Grüße
Harald Maurer



Ok, ich nehme an, daß Harald Maurer die Äthertheorie vertritt,
das Sagnac Experiment kann nicht einen Äther ausschließen, der das Licht mit einer konstanten Geschwindigkeit C
innerhalb des Äthers weiterleitet.
das Sagnac Experiment, Faserkreisel, e.t.c beweisen, daß die Lichtgeschwindigkeit c nicht von der Geschwindigkeit v der Lichtquelle abhängt.
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