Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Mi 16. Nov 2011, 22:09

Ernst hat geschrieben:Man kann daher sagen, in einem IS wirken die Newtonschen Gesetze in ihrer grundlegenden Form. In beschleunigten Bezugssystemen wirken die Newtonschen Gesetze in abgewandelter mathematischer Form. Eventuell gibt´s ja zu dieser Betrachtungsweise einen Konsens.

Ja, das stimmt jedenfalls mit meinem Standpunkt überein. Im Übrigen stoßen wir hier deutlich auf eine Relativität, die schon bei Newton vorliegt, weil je nach Bezugssystem die Erklärung physikalischer Prozesse unterschiedlich erfolgt. Ich halte das für sehr interessant und wesentlich, weil es zeigt, dass man die Natur rein kinematisch nicht erklären kann! Besonders wenn man bedenkt, dass in unserer Welt eigentlich alles in irgendeiner Form rotiert und das Inertialsystem nur eine Lehrbuch-Definition darstellt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Do 17. Nov 2011, 12:51

Highway hat geschrieben: Du argumentierts wieder auf der Kräfteschiene, abwohl eigentlich klar ist, dass die Dynamik nicht die Ursache ist, sondern die Kinematik.

Mechanik behandelt Dynamik. Dynamik ist Kinematik plus Kräfte. Dynamik hat Kinematik inclusive.
Wenn man Vorgänge komplett inclusive Kraftwirkung, das heißt entsprechend "der Wirklichkeit", beschreiben will, dann muß man die Sache dynamisch behandeln.

Die Behandlung der Kräfte in rotierenden Bezugssystemen erfolgt duch Modifikation der grundlegenden Newtonschen Gesetze, wie wir uns ja jetzt im Sprachgebrauch geeingt haben.
Die Vermittlung der Wirkung der eingeprägten Kräfte und zusätzlich der dort vorhandenen Scheinkräfte (Zentrifugalkraft und Trägheitskraft) ist erfahrungsgemäß mitunter nicht einfach. Und da freu ich mich, daß ich da jetzt so eine ausdrucksstarke Darstellung gefunden habe. Welche die Zusammenhänge so einfach und komplett veranschaulicht.
Wer´s direkt versteht, gut. Wer nicht, dem kann das eine sehr gute Hilfe sein.

Gruß
Ernst
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Re: Vereinbar

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 17. Nov 2011, 17:36

Ernst hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben: Selbstverständlich stellt die Feststellung von fehlender Qualifikation einen Makel dar

Das ist Quatsch. Allgemein geringe Qualifikation mag ein Nachteil sein. Ein Makel ist auch nicht. Ein wenig ausgebildeter Mensch ist nicht geringer als ein besser Ausgebildeter.


:mrgreen: Da begegnen sich allerdings wiederum völlig entgegengesetzte Welten - da kann ich nur feststellen, dass 0,0 Konsens besteht. In meiner Welt ziehe ich einen qualifizierten Bürger vor - denn man stellt sich auf Gegenseitigkeit Leistungen zur Verfügung - denn ohne leistungsfähige Mitmenschen sitzt man im Winter nackend im Wald. Wobei es in meiner Welt um nachweisbare Qualifikation geht, da nur auf diese Weise Arbeitsplätze mit fähigen Leuten besetzt werden können.

Ernst hat geschrieben:Aber darum geht es hier gar nicht. Es geht hier speziell um physikalische Qualifikation. Und die ist nicht wertvoller als eine medizinische, biologische, geologische, handwerkliche etc. Das Fehlen einer physikalischen Qualifikation in allen solcher erworbenen anderen Qualifikation ist ja wohl selbstverständlich kein Makel. Ein qualifizierter Botaniker wird es wohl kaum als Makel empfinden, wenn ihm geringe physikalsiche Qualifikation bescheinigt wird. Und da wohl alle hier einen erlernten Beruf haben, wäre es auch für sie kein Makel.


Wie oft wiederholt, ist Sprache beliebig und somit kann ein Sachverhalt gedreht werden wie du es möchtest - worum es einzig und allein ging, das ist die Zuweisung mangelnder Qualifikation an eine Personengruppe, der z.B. auch ich angehöre - das magst du als anonymer Beitragsschreiber als makellos empfinden, da es gegen andere - in der Öffentlichkeit stehende - Personen geht - aber wie gesagt, es handelt sich um andere Welten.
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Re: Vereinbar

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 17. Nov 2011, 17:52

contravariant hat geschrieben:Und wo ist dann deine Qualifikation? Ich konnte in einer kurzen Suche in den einschlägigen Literatursystemen keine Veröffentlichungen von dir finden. Hast du da vielleicht eine Referenz für mich?


Ausgangspunkt dieser Debatte war die Behauptung, dass die einen weniger qualifiziert seien als die anderen - da wäre es meine Position, daß erstmal die hohe Qualifikation der RT-Anhänger nachgewiesen wird - denn die ist behauptet worden. Wer als Wissenschaftler unter Klarnamen und mit offener Identität schreibt und agiert, befindet sich in einer völlig anderen Welt als jemand, der unter Nicknamen seine Beiträge verfaßt - insofern wird - insbesondere über persönliche Dinge - kein Austausch möglich sein, da der Nicknamen-Mensch beliebige - nicht nachprüfbare - Behauptungen aufstellen kann.
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Re: Vereinbar

Beitragvon Ernst » Do 17. Nov 2011, 18:22

Gerhard Kemme hat geschrieben:..worum es einzig und allein ging, das ist die Zuweisung mangelnder Qualifikation an eine Personengruppe, der z.B. auch ich angehöre -

Wenn Du Dir die Jacke anziehst, ist das Deine Sache.

Im übrigen entspricht Deine Einlassung offenbar einer hoffentlich temporären Leseschwäche. Ich hatte da nämlich geschrieben:

Ernst hat geschrieben:Da will ich niemanden persönlich beurteilen. Aber im Schnitt ist das mein Eindruck.


Also hör auf, etwas zu bemäkeln, was gar nicht gesagt wurde. Mir reicht Deine monotone Unterstellung.

Gruß
Ernst
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Beitragvon galactic32 » Do 17. Nov 2011, 18:32

http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrifugalkraft hat geschrieben:...
Ob auf einen Körper eine Fliehkraft wirkt oder nicht, hängt also nicht von der Bewegung ab, die der Körper durchführt, sondern davon, welches Bezugssystem man verwendet, um diese Bewegung zu beschreiben.
Was für ein Mittelstufen-Verklär-Unfug ⁉
Der komplette Artikel sIeht nach didaktomanischem Physik-Analphabetismus aus.

Mit so einem Unwissen läßt sich dann beliebig auch an die officielle WTC-Geschichte glauben.

:( :? :roll:

Gruß
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Re: Vereinbar

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 17. Nov 2011, 18:54

Ernst hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:..worum es einzig und allein ging, das ist die Zuweisung mangelnder Qualifikation an eine Personengruppe, der z.B. auch ich angehöre -

Wenn Du Dir die Jacke anziehst, ist das Deine Sache.

Im übrigen entspricht Deine Einlassung offenbar einer hoffentlich temporären Leseschwäche. Ich hatte da nämlich geschrieben:

Ernst hat geschrieben:Da will ich niemanden persönlich beurteilen. Aber im Schnitt ist das mein Eindruck.


Also hör auf, etwas zu bemäkeln, was gar nicht gesagt wurde. Mir reicht Deine monotone Unterstellung.


Wie gesagt, da gibt es keine Schnittmenge von Gemeinsamkeiten, d.h. es handelt sich in der Sprache der Mengenlehre glaube ich um die Symmetrische Differenz, d.h. es ist die Menge der Elemente, die in einer, aber nicht in beiden Mengen liegen - somit: Kein Charakter- oder Verhaltens-Merkmal von dir gehört zu mir und umgekehrt kein Persönlichkeitsmerkmal von mir zu dir. Am besten man meidet jegliche Diskussion.
Menge_A_ohne_B_vereinigt_B_ohne_A.PNG
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Do 17. Nov 2011, 19:42

Chief hat geschrieben:Die Darstellung ist leider physikalisch falsch und der exotische Begriff "Scheinkräfte" wird in der Physik-Literatur meistens komplett weggelassen.

Tatsächlich?
Tipler (deutsch), 2. Auflage, Seite 134.
Gerthsen (deutsch), 24. Auflage, Seite 41.

Also wenn das keine Physikliteratur (dazu noch auch noch sehr grundlegende) ist...
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Re: Drehkraft-Paare

Beitragvon Ernst » Do 17. Nov 2011, 19:46

galactic32 hat geschrieben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrifugalkraft hat geschrieben:
Ob auf einen Körper eine Fliehkraft wirkt oder nicht, hängt also nicht von der Bewegung ab, die der Körper durchführt, sondern davon, welches Bezugssystem man verwendet, um diese Bewegung zu beschreiben.

Was für ein Mittelstufen-Verklär-Unfug ⁉ Der komplette Artikel sIeht nach didaktomanischem Physik-Analphabetismus aus.

Nein, meine Liebe. Der Ball liegt bei Dir. Der Autor ist ein ganz ausgezeichneter Didakt.
Daß das ohne systematische Erkenntnis nicht so einfach zu verstehen ist, kann ich in diesem Fall nachfühlen. Es ist aber dort so dargestellt, daß man mit ein wenig Mühe das Wesen der Scheinkräfte nachvollziehen kann:
Die Bewegung von Massen wird von Kräften determiniert.
Die Bewegung im BZ IS ist die Folge von eingeprägten Kräften.
Die Bewegung im rotierenden BZ ist die Folge von eingeprägten Kräften und von zusätzlichen Scheinkräften (Trägheitskräften). Eine dieser Trägheitskräfte ist die Fliehkraft.

Auf die Fliehkraft bezogen erklärt der Autor richtig: Im BS des IS wirkt keine Fliekraft auf den Körper. Im rotierenden Bezugssystem wirkt eine Fliehkraft auf den Körper.
Also je nach BS wirken unterschiedliche Kräfte. Im BZ des IS können ja auch gar keine Scheinkräfte auftreten, weil es sie dort prinzipiell nicht gibt.
Die hervorragende Animation veranschaulicht all das.

Immer noch schwer? Mach Dir nichts draus, ich kenne auch Physiker, die das fehlende Verinnerlichen dieser Geschichte durch Auswendiglernen kompensieren.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Do 17. Nov 2011, 19:59

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Und da freu ich mich, daß ich da jetzt so eine ausdrucksstarke Darstellung gefunden habe. Welche die Zusammenhänge so einfach und komplett veranschaulicht....

Die Darstellung ist leider physikalisch falsch und der exotische Begriff "Scheinkräfte" wird in der Physik-Literatur meistens komplett weggelassen.

Nun Chief, dies ist nun ganz einfache mechanische Hardcore. Die Darstellung ist ganz exakt. In ihrer Übersichtlichkeit auch für ungelernte Mechaniker eventuell nachzuvollziehen. Man kann ja über so manches streiten, aber nicht um die exakte Darstellung, Berechnung und Anwendung solcher mechanischen Grundlagen. Da ist kein bischen Spielraum für Interpretation. Das ist exaktes Grundwissenn in der Technischen Mechanik. Da ist jede Diskussion verfehlt. Viele ingenieurmäßigen Anwendungen basieren darauf.

Der Begriff Scheinkraft ist teilweise in der Physik gebräuchlich. Im Ingenieurwesen wird dieser Ausdruck nicht verwendet, dort gilt allgemeindie die Bezeichnung Trägheitskraft.

Gruß
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