rmw hat geschrieben: Die Fliehkraft ist eine Folge von Beschleunigung, der Newtonsche Zusammenhang F=m.a gilt auch in rotierenden Systemen.
Nein, das ist nicht richtig. Die Aussage, daß die Beschleunigung proportional den anliegenden Kräften ist, gilt ganz auschließlich nur für IS Bezugssysteme , d.h. für gleichförmig bewegte, d.h. nicht rotierende oder nicht anders beschleunigte Bezugs-Systeme.
F=m*a lautet ja exakter F=m*d²s/dt². Ist F=0, so bedeutet das eine gleichförmig geradlinige Bewegung. Nun stell dich auf ein Karussel und über das Karussel fliegt im kräftefreien Gleitflug bei Windstille ein Segelflugzeug. Steht das Karussel, siehst Du eine gerade gleichförmige Flugbewegung. Dreht sich das Karussel, so siehst Du einen kurvigen Flug. Obgleich keine Kraft anliegt, wird das Flugzeug nun beschleunigt. Das widerspricht dem beschriebenen Gesetz.
Ich hätte nicht gedacht, daß das solche Schwierigkeit macht.
Die Fliehkraft ist eine Folge von Beschleunigung, der Newtonsche Zusammenhang F=m.a gilt auch in rotierenden Systemen...
Aber zu sagen dass in einem rotirenden System generell die Newtonschen Gesetze nicht gelten das ist schon unzutreffend.
Du verwechselst vermutlich
rotierende Systeme mit
rotierenden Bezugssystemen. In einem IS Bezugssystem rotierende Gebilde unterliegen natürlich den Newtonschen Gesetzen. In einem
rotierenden Bezugssystem gelten sie nicht.
Gruß
Ernst