Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » Mo 23. Mär 2009, 10:52

Hallo Hannes

Hannes hat geschrieben:
das Licht ist schon eine elektromagnetische Welle. Natürlich gibt es auch Menschen die dieses nicht glauben. Innerhalb der Physik und der Wissenschaft ist dieses aber seit der Arbeiten von Hertz eine bewiesene Tatsache.

Sag das einmal meinem lieben Forenfreund Ernst !

Da hast du mich aber mißverstanden. Ich habe zur Natur des Lichtes keine festlegende Aussage getroffen. Meine Aussage bezieht sich auf die Ausbreitungsart des Lichtes. Und da bin ich der Meinung, die erfolgt mit einer konstanten Geschwindigkeit relativ zur Quelle.
Bezüglich der Interpretation der Natur des Lichtes gehe ich mit der aktuellen Lehrmeinung einer Elektromagnetischen Welle ganz konform:

Wikipedia (Hervorhebung von mir):
Wikipedia hat geschrieben:Als elektromagnetische Welle bezeichnet man eine Welle aus gekoppelten elektrischen und magnetischen Feldern. Zu ihnen gehören unter anderem Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, sichtbares Licht, UV-Strahlung sowie Röntgen- und Gammastrahlung – kurz, das gesamte elektromagnetische Wellenspektrum. ...
Anders als z. B. Schallwellen, benötigen elektromagnetische Wellen kein Medium, um sich auszubreiten.[1] Sie pflanzen sich im Vakuum unabhängig von ihrer Frequenz mit Lichtgeschwindigkeit fort. Im freien Raum treten sie als Transversalwellen auf, d. h. die elektromagnetischen Feldvektoren sind senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der Welle orientiert.
.

Also kein Medium.
Alle Vorstellungen von einem lichttragenden Medium führen zurück in die Vorstellungswelt des 19. Jahrhunderts, weil "die Menschen" sich die Wirkungsweise elektromagnetischer Wellen einfach nicht vorstellen konnten.

Also zum obigen heutigen allgemein akzeptierten Kenntnisstand.
Wenn kein Trägermedium da ist; auf was soll man die LG dann beziehen? Wenn doch nichts da ist. Einzig da sind die Lichtquelle und der Beobachter. Also gibt es nur die Möglichkeit, auf das eine oder andere zu beziehen. Ich relativiere zur Lichtquelle (ballistische Ausbreitung); die SRT relativiert zum inertialen Beobachter. Mehr Möglichkeiten gibt es eigentlich nicht. Welche dieser beiden Varianten die Erfahrung besser beschreibt, wird sich herausstellen.

Gruß
Ernst
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Re: Coriolis

Beitragvon scharo » Mo 23. Mär 2009, 11:08

Lieber Ernst,

„Das ist kompletter Unsinn.“

Ich muss Dich enttäuschen – genau das ist Corioliskraft – nur bei dr. Und wenn Du das nicht akzeptieren willst, ist auch Dein Problem. Wäre aber nicht schlecht, wenn Du etwas über Zentripetal- & Zentrifugalkraft lernen würdest.

„Du würdest nicht so einen hanebüchenen Unfug schreiben, würdest Du wenigstens mal in Wiki lesen, „

Seit wann ist Wiki das gelbe von Ei? Natürlich existiert bei jeder beliebigen horizontale Bewegung eine Coriolis, aber mit einer Ausnahme, was Du immer noch nicht verstanden hast, nämlich bei Kreisbewegung – d.h. die Richtung von v ist identisch mit vB (Bahngeschwindigkeit). Der Artikel, den Du verlinkt hast, ist vielleicht der schlechteste und fehlerbehaftetste von allen, die man in Bücher und Net finden kann. Ist ja kein Wunder, wenn er gerade Dir gefällt.
„Das ist mathematischer Analphabetismus. Der Produktvektor steht senkrecht auf den beiden Vektorfaktoren.“

Gut, gebe ich zu, dass ich was falsches geschrieben habe. Dir ist auch eine Freude gegönnt. :) Es ist mittlerweile fast 40 Jahre her, seitdem mit so was zu tun hatte. Ich lese nur, sollte v nicht exakt radial sein, muss man entsprechenden Vektorprodukt bilden. Und Fc ist bei allen aus der „unechten“ Coriolis abgeleitet – dort ist sie senkrecht zu v. Bei der echten bin ich nicht überzeugt – und darum ging es.
Du lieferst eine Zeichnung, die grottenfalsch ist, bleibst aber überzeugt von Deinem Superwissen in Mechanik.
Wieso sagst Du nichts zu den anderen Beanstandungen? Ich habe Dir ganz genau beschrieben, wo Deine Fehler liegen. Nun, kommst Du nicht mit, oder hast gemerkt, dass Du voll daneben lagst und mit der üblichen Pöbelei und „Diskussion abrechen“ Dich aus der Affäre retten willst? Entschuldige, wusste nicht, dass deine unfehlbaren Aussagen Axiomen darstellen, die man nicht kritisieren darf. Und dass Du so bös reagierst, wenn man Dir einen Fehler vorwirft, und dass Du das Wörtchen „sorry“ nicht kennst, wusste ich auch nicht.

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Coriolis

Beitragvon scharo » Mo 23. Mär 2009, 11:11

Hallo Faber,

„Das Kreuzprodukt, das auch Vektorprodukt genannt wird, ist ein Produkt zweier Vektoren A und B. Das Vektorprodukt ist seinerseits ein Vektor, dessen Richtung sowohl senkrecht zu A als auch senkrecht zu B ist. Die Orientierung ergibt sich mithilfe der Rechte-Hand-Regel.“

Ja, danke, habe nachgelesen – mein Fehler. Ich hielt die Bezeichnung für normale Verktoraddition und verwendete „Produkt“ auch in Sinne von „Resultat“, resultierendem Vektor. Bei der Erklärung von „Kreuzprodukt“: A und B sind senkrecht zu AB (Produkt), aber nicht unbedingt senkrecht zueinander – Winkel a – und gerade das habe ich unter nicht senkrecht gemeint, nicht drei Raumrichtungen in Sinn gehabt, sondern nur reale Vektoren auf der Scheibe.
Das ändert aber wenig bei meiner Vermutung (bin ich mir sogar ziemlich sicher), dass die „senkrechte“ zu v Corioliskraft aus der Betrachtung mit der fiktiven Coriolis stammt. Ich werde eine Zeichnung anfertigen, wo verschiedene Konstellationen dargestellt sind – da darf man mitmachen und kritisieren.
Die Zeichnung von Ernst ist absolut falsch und hat mit „echter“ Coriolis fast nichts zu tun.

Da Du eine Diskussion über die „scheinbaren“ Kräfte in Gang gebracht hast:
Ich nehme an, das steht sinngemäß in jedem Physikbuch:
1. Kräfte, die auf der direkten Kontaktwechselwirkung zwischen Körpern beruhen – Nähewirkungskräfte, Zentralkräfte.
2. Kräfte bei denen keine direkte Kontaktwechselwirkung nachweisbar, bzw. nicht sichtbar ist:
2a. Kräfte. Die dadurch entstehen, dass man den Vorgang in einem Bezugsystem beschreibt, die aber in einem anderen Bezugssystem nicht vorhanden sind – Trägheitskräfte. Da man die Ursache für diese Kräfte nicht sieht – s. oben – direkte Wirkung und in allen Bezugssystemen – nennt man sie auch Scheinkräfte. „Diese Entlarvung der Kraft als „Scheinkraft“ ändert allerdings nichts an ihren oft katastrophalen Folgen“
2b. Kräfte, die durch keine Änderung des Bezugssystems zu beseitigen sind – echte Fernkräfte – EM-Kräfte und Gravitation.

Die „primäre“ Corioliskraft ist aber wirklich nur scheinbar. Wenn man dort über Kraft und Beschleunigung redet, sind sie bei der rotierenden Scheibe zu finden, nicht bei der fliegenden Kugel.

Gruß
Ljudmil
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Re: Coriolis

Beitragvon scharo » Mo 23. Mär 2009, 11:14

Hallo Sebastian,

„diese Aussage ist so nicht richtig. Die Corioliskraft wirkt am Pol in horizontaler Richtung viel stärker als am Äquator, aber auch am Äquator gibt es die Corioliskraft in horizontaler Richtung.“

Bevor Du so was schreibst, solltest Du den Text genauer lesen, dann überlegen, dann nichts dagegen, wenn Du etwas als „nicht richtig“ darstellst. Aber so auf die Schnelle bringt nichts.
„Der Grund:
Entfernt man sich ein Stück vom Äquator weg, dann ändert sich der Erdumfang und damit die Oberflächengeschwindigkeit der Erde nur wenig.“

Also, war´s doch nicht am Äquator. :lol: Und am Äquator ändert sich der Erdumfang wohl nicht?
Die andere Überlegung: Fährt, schwingt was (größerer Abstand) über den Äquator, dann ist in Richtung Nordpol-Äquator die Ablenkung nach rechts (West), ist das Ding aber drüber, d.h. in Richtung Äquator-Südpol, dann ist die Ablenkung umgekehrt nach links (Ost). Wenn also die Ablenkung am Äquator die Richtung wechselt (Du kannst die Richtung auch mit + und – bezeichnen), muss zwangsläufig dazwischen ein 0-Wert auftauchen. Wo ist dieser 0-Wert? :o

Gruß
Ljudmil
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Re: Kinematik und SRT

Beitragvon scharo » Mo 23. Mär 2009, 11:34

Lieber Ernst,

es ist zum Verzweifeln mit Dir! Du widersprichst Deine eigenen Aussagen und den Aussagen, die Du zitierst, um nur Deine Unfehlbarkeit nicht in Frage zu stellen.
„Sicher, aber das ist nicht die Abstandsänderung der beiden Punkte.“

Ja, was denn sonst?
„Nochmal, es wird ein nichtrotierendes Koordinatensystem gesetzt. Zweckmäßig mit Ursprung in Punkt 1. Nun fliege parallel zu x-Achse im Abstand a der Punkt 2 mit dem Geschwindigkeitsvektor v. Da die Winkelausrichtung des Koordinatensystems unbestimmt ist, drehen wir jetzt das Koordinatensystem um den Winkel fi. Der Geschwindigkeitsvektor hat nun einen anderen Winkel, aber den gleichen Betrag. Unabhängig von der Winkellage des Koordinatensystems hat der Geschwindigkeitsvektor stets den gleichen Betrag. Das ist aber nicht der Wert der Abstandsänderung.“

Lieber Ernst, ließ doch endlich ein Physik- oder Mechanikbuch! :x
Erstens: Du stellst hier einen Pfeil mit unbestimmter Richtung dar, somit ist er kein Vektor, und wie Du selbst sagst, dann auch keine Geschwindigkeit.
Zweitens: Dieser „Vektor“ zeigt eine Geschwindigkeit relativ zu dem Koordinatensystem. Das KS kannst Du aber nur aufstellen, wenn Du mehrere Bezugspunkte hast. Somit schaffst Du einen Raum. Und Deine Geschwindigkeit (Richtung) ist relativ zu diesem Raum.
Drittens: Bilde doch die Differenz aus zwei Geschwindigkeitsvektoren! Was wirst Du dann bekommen? Wohl genau die Relativgeschwindigkeit, wie ich die ganze Zeit beschreibe und dieser resultierende Vektor zeigt exakt die einfache Gerade zwischen den zwei Punkten. Na so was! :P Er hat dann eine „Richtung“ in Deinem erfundenen KS, da aber, wie Du auch selbst dahintergekommen bist, die Richtung des KS unbestimmt ist, ist auch diese eingebildete Richtung des Vektors unbestimmt und somit irrelevant. Es bleibt nur die einzige richtige Richtung der Relativgeschwindigkeit, nämlich die Verbindungslinie.
Genau, wie Du hier zitierst:
„Die Relativgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit eines Objekts im Ruhesystem eines anderen Objektes. In der Newtonschen Mechanik ist dies einfach die Differenz der beiden Geschwindigkeiten im Vergleich zu einem ruhenden Beobachter, dem Laborsystem.“
In der Physik wird so Geschwindigkeit beschrieben: v = ds/dt. (Hier reden wir noch nicht über Relativgeschwindigkeit) Das wäre aber nur der Betrag der Geschwindigkeit. Um auch die Richtung ausdrücken zu können, nimmt man einen Vektor in einem Bezugssystem, z.B. die Erde, Labor usw. Der Vektor ..... verbindet zwei Punkte in diesem Bezugssystem. Dieses Bezugssystem, das einen Raum umschließt, nennt man Vektorraum.
„Physikalisch und technisch ist die Relativgeschwindigkeit die Vektordifferenz.“

Ja, mache es endlich, und Du wirst Dein blaues Wunder erleben! Und die Richtung – s. oben – hoffentlich hast Du es endlich verstanden.

„Nach Deiner privaten Auffassung ist es die Abstandsänderung. Oder kennst Du noch eine Quelle in Deinem Sinne?“

Privat, oder genauer unverstanden, ist nur Deine eingebildete Darstellung. Quellen – aber bitte, jedes Physikbuch – aber verstehen muss man, was da steht – s. oben – in Bezug zu was, was ist Bezugssystem, was ist ein Raum, was ist ein Vektorraum, was ist Geschwindigkeitsdifferenz usw. Und Du willst über SRT mitreden und beurteilen, wer was davon versteht oder nicht? Zuerst muss Du klar mit den Bezugssystemen kommen. :!:

Liebe Grüße
Ljudmil
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Rufmord, Verleumdungen, üble Nachrede, Beleidigungen

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 23. Mär 2009, 11:40

contravariant hat geschrieben:
Wusstest du eigentlich, dass am AEI in Potsdam (das sind doch deine Lieblingslüger&betrüger?) an Theorien geforscht wird, die (zumindest auf sehr kleinen Längenskalen) der SRT widersprechen? Kaum zu glauben aber wahr:
http://www.aei.mpg.de/english/research/ ... index.html

Doch doch, schon, das ist eine Tatsache: Das AEI in Potsdam trägt wesentlich dazu bei, die offizielle, unangetastete, unantastbare, dogmatische, unhinterfragbare Relativitätstheorie als heilige Kuh der Physik einzuhämmern, zu verbreiten und zu schützen. Das ist eine Tatsache, die man nicht leugnen kann.

Oder kennst Du vielleicht Aufsätze von AEI, die Kritik an der Theorie behandeln?? Kennst Du vielleicht Mitteilungen des AEI, die sich mit der Arbeit von kritischen Autoren beschäftigen?? Kennst Du vielleicht Aufklärungen des AEI für das breite Publikum, die kritische Ansätze erwähnen und argumentativ behandeln?? Ich nicht. Das wäre mir völlig neu. Wenn Du welche kennst, dann bitte her damit! Ich würde sie mir sofort ansehen und in meinem Blog veröffentlichen, bitte her damit!

Die von Dir verlinkte Forschungsarbeit habe ich mir nicht näher angeguckt, sie ist hier off-topic, sie ist wohl keine Kritik an der Relativitätstheorie, sondern eine Forschungsarbeit im Bereich der Quantenphysik. Dass Relativitätstheorie und Quantenphysik sich widersprechen ist aber schon lange bekannt, auch von Einstein selbst, nichts Neues, das ist noch lange kein Ansatz zur Kritik der Relativitätstheorie.


contravariant hat geschrieben:
So schlimm kann die Unterdrückung also nicht sein.

Na ja, wenn Du mir jetzt freundlicherweise auflistest, welche Veröffentlichungen des AEI sich mit den kritischen Ansätzen zur Relativitätstheorie beschäftigen, dann könnte die Unterdrückung des AEI in der Tat "nicht so schlimm sein“, als ich es denke, ich hätte sie dann bloß nur übersehen… Das kann ich aber nachholen, wenn ich Deine Liste bekomme, ich freue mich sogar darauf.

Und was die „nicht schlimme Unterdrückung“ anbelangt, würde ich ausgerechnet an Deiner Stelle als Mitglied der Stalker- und Mobberbande „Alpha Centauri“, die nachweislich mit verschiedenen befreundeten Gruppierungen seit Jahren eine Verleumdungs-, Rufmords- und Beleidigungskampagne vom unglaublichen Zynismus und von extremer Brutalität gegen Kritiker der Relativitätstheorie in der Öffentlichkeit in der ganzen deutschsprachigen Forenlandschaft durchzieht, nicht so laut sprechen, anonymer „contravariant“… :shock: Diese Methoden der Unterdrückung, die systematisch angesetzt werden, sind nämlich nicht nur „schlimm“, die sind auch illegal und haben strafrechtliche Relevanz.
Siehe zum Beispiel meine Blog Einträge:

Stalking der Kritiker der Relativitätstheorie: Missbrauch von einem Video bei YouTube

Einige Untaten der Bande aus dem Forum „Alpha Centauri”

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die illegale Verleumdungswebseite ESOWATCH

Weitere Hinweise über den langjährigen Verleumder aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri”

Warnung vor der Organisation GWUP / Skeptiker

Abwehr gegen Cyber-Mobbing

Informationen und Empfehlungen für Cyber-Mobbing Geschädigte


"So schlimm" ist es also doch seit Jahren für die Opfer, wenn es für Dich "nicht so schlimm" ist...

Interessant ist auch in diesem Zusammenhang, dass der Mitarbeiter vom AEI und preisgeehrte Redakteur der Webseite „Einstein Online", Dr. Markus Pössel, mein Ansprechpartner in der hier zur Diskussion gestellten Korrespondenz, bis noch vor kurzem Mitglied der Verleumdungsorganisation GWUP/Skeptiker war und einen eigenen Vorstellungsprofil in deren Webseite hatte. Wie ich es aber vor ein paar Tagen festgestellt habe, hat er wohl seine Mitgliedschaft gekündigt bzw. seine Vorstellungsseite löschen lassen: http://www.gwup.org:80/ueber-uns/wiwpoessel_markus.html

Hat der Herr etwa kalte Füße bekommen?

Jocelyne Lopez
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » Mo 23. Mär 2009, 12:07

Hallo Ernst !

    Da hast du mich aber mißverstanden. Ich habe zur Natur des Lichtes keine festlegende Aussage getroffen. Meine Aussage bezieht sich auf die Ausbreitungsart des Lichtes. Und da bin ich der Meinung, die erfolgt mit einer konstanten Geschwindigkeit relativ zur Quelle.
    Bezüglich der Interpretation der Natur des Lichtes gehe ich mit der aktuellen Lehrmeinung einer Elektromagnetischen Welle ganz konform:

Ich habe dich vor einiger Zeit gebeten, ein Modell der Photonen zu entwickeln, wie du sie dir vorstellst. Erst dann kann man sagen, ob du recht oder unrecht haben könntest.
Gleichzeitig kannst du selbst deine Ansicht entwickeln.

Harald Maurer hat vor einiger Zeit die Ausbreitung von Kugelwellen sehr gut beschrieben und
er hat dazu gar keinen AETHER gebraucht. Ihm hat der ORT der Erzeugung der Kugelwelle genügt,
von dem sich die Quelle aber dann wegbewegt hat, wenn die Welle schon längst über alle Berge war.
Besonders für EM- Wellen trifft das zu, die sind so schnell, dass die nachträgliche Bewegung der Quelle nicht den geringsten Einfluss haben kann.

Dass das Modell der Kugelwelle berechtigt ist, sieht man aus der Praxis der Funktechniker.
Ich ziehe diese Beispiele gerne heran, weil man sich die größeren Maße der Funkwellen besser vorstellen kann. Sowohl bei ihrer Erzeugung wie auch bei deren Ausbreitung.
Im 19. Jahrhundert gab es noch kein Radio und kein Radar und deswegen auch keine gültige Vorstellung

Und das Modell der Inertialsysteme ist inzwischen so stark missbraucht worden, dass sich keiner
daraus ein schlüssiges Bild machen kann. Wir müssen wieder neue Modelle entwickeln, die
den neuesten Erkenntnissen gerecht werden und die auch unserer veränderten Denkweise und Ausdrucksweise entsprechen.

Ob sich ein Medium finden lässt, kann ich nicht beurteilen. Ansätze dazu gibt es aber.
Es gibt halt noch sehr viel auf dieser Welt, das wir weder sehen nöch hören noch greifen können.
Selbst unsere künstlichen „Sinnesorgane“ (Detektoren) sind noch zu schwach.

Ich bemühe mich deshalb, meine Meinung nicht zu stark „einzumauern“. Ich lasse mir immer die Möglichkeit eines persönlichen Irrtums offen,besonders wenn mich ein gutes Argument überzeugt.


Mit besten Grüßen ! Hannes
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon scharo » Mo 23. Mär 2009, 12:15

Meine liebe Trigemina,

„Wenn wir mal dein umwerfendes Posting ein wenig entpolemisieren, dann habe ich zur ersten Aufgabe eine konkrete Lösung mit konkretem Lösungsweg angegeben“

Das nennst Du Lösung – vielleicht in Märchen für Kleinkinder, bestimmt aber nicht in Physik. Ich habe Dir ja geschrieben – Du hast eine reale Lorentz Kontaktion vorausgesetzt und die eigenen ruhenden Uhren dilatiert. Einstein wird sich im Grabe umdrehen.

„Das sind doch dann zwei Bezugssysteme.“

Wo siehst Du diese zwei Bezugssysteme? Es ist nur ein einziges ruhendes, im dem die Länge eines bewegten Stabes gemessen wird. Schau bei Einstein - §2 – eben nur ein Stab. Erst wenn wir Beobachter mit Uhren und Maßstäbe auf dem Stab postulieren, und irgendwelche Betrachtungen aus der Sicht dieser mitbewegten Beobachter anstellen, wird der Stab als IS betrachtet.
Auf dem Stab ist aber nichts, wird auch nichts aus seiner Sicht gemessen oder beurteilt. Alles spielt sich im ruhenden IS.
Ein Bezugssystem oder IS kann man an jeden „bewegten“ Objekt hineininterpretieren, solange aus seiner Sicht irgendwelche Beobachtungen gefragt sind. Hier ist nichts, absolut nichts, was aus der Sicht des Stabes gefragt ist. Kann er auch nichts beurteilen, dort sind keine Beobachter, keine Uhren, keine Maßstäbe.

„Oder willst du wie Crank behaupten, ein im als ruhend angenommenen Bezugssystem bewegter Körper wäre im ein und demselben Bezugssystem?“

Wo den sonst? Der Crank bist Du jetzt aber. :lol: Ich kann in einem Bezugssystem Hunderte von Objekte fliegen lassen und alle werden bewegte Objekte in eben diesem einzigen Bezugssystem.

Also, die einfachste kinematische Aufgabe ist doch zu kompliziert für Dich? Oder kannst Du es nicht fassen, dass bewegte Objekte in der SRT doch nicht verkürzt gemessen werden und versuchst einen Ausweg mit unsinnigen Behauptungen zu finden?

Ich höre nichts von den anderen SRT-Experten. Die Aufgabe ist soooo einfach. :shock:

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » Mo 23. Mär 2009, 12:38

Hallo Contravariant !

    " Doch doch, schon, das ist eine Tatsache: Das AEI in Potsdam trägt wesentlich dazu bei, die offizielle, unangetastete, unantastbare, dogmatische, unhinterfragbare Relativitätstheorie als heilige Kuh der Physik einzuhämmern, zu verbreiten und zu schützen. Das ist eine Tatsache, die man nicht leugnen kann " .

Wenn ich mich in deiner Person getäuscht hätte, bitte das zu entschuldigen. Das kann vorkommen, wenn man sich nur aus anonymen Blogs kennt.
Ich habe in den Teilnehmern des AC sehr wohl gute Forenfreunde gefunden, die eigentlich dasselbe Ziel haben wie ich :
Ein besseres persönliches Weltbild zu entwickeln.

Ich bin kein „Feind“ der Menschen um und mit Albert Einstein. Diese Leute haben sich bemüht,
ihr damaliges Weltbild zu entwickeln und haben auch Anrecht auf ihr persönliches Ansehen.

Nur wenn die Weiterentwicklung behindert wird, entstehen Ausdrücke wie „Lieblingslüger & Betrüger“. Diese Leute haben nur dem Zeitgeist Rechnung getragen.

Es ist aber schon Bewegung in die verfahrenen Strukturen gekommen.


Mit Gruß Hannes
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Re: Coriolis

Beitragvon Faber » Mo 23. Mär 2009, 16:08

scharo hat geschrieben:Da Du eine Diskussion über die „scheinbaren“ Kräfte in Gang gebracht hast:
Ich nehme an, das steht sinngemäß in jedem Physikbuch:
1. Kräfte, die auf der direkten Kontaktwechselwirkung zwischen Körpern beruhen – Nähewirkungskräfte, Zentralkräfte.
2. Kräfte bei denen keine direkte Kontaktwechselwirkung nachweisbar, bzw. nicht sichtbar ist:
2a. Kräfte. Die dadurch entstehen, dass man den Vorgang in einem Bezugsystem beschreibt, die aber in einem anderen Bezugssystem nicht vorhanden sind – Trägheitskräfte. Da man die Ursache für diese Kräfte nicht sieht – s. oben – direkte Wirkung und in allen Bezugssystemen – nennt man sie auch Scheinkräfte. „Diese Entlarvung der Kraft als „Scheinkraft“ ändert allerdings nichts an ihren oft katastrophalen Folgen“
2b. Kräfte, die durch keine Änderung des Bezugssystems zu beseitigen sind – echte Fernkräfte – EM-Kräfte und Gravitation.

Es mag sein, dass es so in vielen Physikbüchern steht. Gegen 2a. habe ich folgendes einzuwenden:

Es ist dort die Rede von "Kräften, die dadurch entstehen, dass man den Vorgang in einem Bezugsystem beschreibt". Das ist mindestens sehr schlechtes Deutsch. Dadurch, dass jemand einen mechanischen Vorgang in einem Bezugsystem beschreibt, entstehen selbstverständlich keine Kräfte. Was entsteht, ist ein Modell auf dem Papier, als PDF, im Kopf, als Simulations-Software etc. pp. In diesem Modell kommen dann u.U. Kräfte vor, die aber in der beschriebenen Wirklichkeit nicht auftreten. Es entstehen also keine Kräfte. Es entsteht ein Modell, das nicht mit der Wirklichkeit korrespondiert.


scharo hat geschrieben:Die „primäre“ Corioliskraft ist aber wirklich nur scheinbar. Wenn man dort über Kraft und Beschleunigung redet, sind sie bei der rotierenden Scheibe zu finden, nicht bei der fliegenden Kugel.

Genau. Auf gut Deutsch: Die von Ihnen hier „primäre Corioliskraft“ genannte Kraft gibt es gar nicht. Sie kommt ausschließlich in solchen Darstellungen mechanischer Vorgänge vor, die ein in Wahrheit beschleunigtes Bezugssystem als inertial annehmen. In solchen Darstellungen tauchen Kräfte auf, die in der Wirklichkeit nicht existieren. In solchen Darstellungen fliegen Kugeln, auf die sichtlich keine Kräfte wirken können, nicht gemäß Newtons erstem Gesetz gleichförmig, geradlinig, sondern um die Kurve.

Es spricht m.E. nichts dagegen, sowohl die reale mechanische Kraft als auch die formal entsprechende "wirklich nur scheinbare" Kraft Corioliskraft zu nennen.

Allerdings kann gar nicht oft genug betont werden, dass es die reale mechanische Corioliskraft tatsächlich gibt, während die wirklich nur scheinbare Corioliskraft tatsächlich inexistent ist.

Ein Einstein-Kritiker sagt: die SRT ist eine Mathematik, zu der es keine Welt gibt, die von der Mathematik beschrieben wird. (Ob das so ist, wird hier diskutiert.)

Gleichermaßen muss ein Mechaniker sagen: Die von Ihnen „primäre Corioliskraft“ genannte Kraft ist Teil einer Mathematik, zu der es keine Welt gibt, die beschrieben wird.

Gruß
Faber
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