Hallo Roland !
Ich glaube, ich verstehe das Problem. Hannes, sie bauen sich eine 1km lange Meßstrecke im Vakuum auf und messen, wie lange das Licht benötigt, um diese Strecke zurückzulegen
.
Sie sind doch wesentlich besser als viele meiner Diskussionspartner auf Relativistenseite.
Und – ich habe es Jocelyne auch gesagt- nicht unehrlich.
Nur: das Ergebnis ist die Geschwindigkeit des Lichtes gebenüber Ihrem Maßstab. Wie stellen Sie sicher, dass dieser Maßstab relativ zum Vakuum ruht? Wie können Sie das sicherstellen? Denn um die Geschwindgkeit IM Vakuum zu messen muss ihre Meßstrecke im Vakuum ruhen.
Ich habe es schon angeschnitten und Galactic hat es sofort verstanden:
Durch die Auswertung der Sternspektren (nicht eines einzelnen Sternes , der sich bewegt)
Wir haben doch ganz ausgezeichnete Leute an der Kritikerseite.
Galactic schreibt :
Bereits davor ergab die Auswertung von Sternenspektren den identischen Null-Geschwindigkeits-Bezug, bzw. den absoluten Bewegungszustand der Erde im Universum
.
Wenn Astronomie und Physik besser zusammenarbeiten würden, wäre unsere Diskussion total unnötig.
Nein, wenn wir sagen, der Beobachter ruht, dann bezieht sich diese Angabe auf ein IS
Wo ist denn Ihr IS aufgebaut ? Hat das IS auch nur den geringsten Einfluss auf die Abläufe in der Natur? Bestimmt nicht !
Die Spektralverschiebung entstehen alleine aus einer Geschwindigkeit zwischen Beobachter und Quelle, die Spektralverschiebung gibt es in beiden IS, es gibt diese wenn der Beobachter „ruht“ und der Stern „bewegt“ ist ebenso wie wenn der Beobachter „bewegt“ und der Stern „ruhend“ ist.
Jetzt realisieren Sie bereits, dass man mit der Spektralverschiebung messen kann.
wenn man, wie bei einem Stern mit Exoplaneten, auch die trigonometrische Entfernungsmessung dazu hat, genügt diese Aussage schon. Es kommt aber noch überflüssigerweise die Umlaufzeit des Planeten und damit die Massebestimmung des Sternes dazu. Genügt Ihnen das nicht ?
Galactic schreibt ganz richtig: Es gibt keinen Unterschied, kein IS beschreibt die Realität „richtiger“ als das andere.
Sie wollen der SRT an den Kragen, oder Sie erweitern, dann müssen Sie sich auch mit einem Bild beschäftigen, in dem die SRT Aussagen macht. Ihr Messgerät in der Atmosphäre hilft da nicht.
Merken Sie denn nicht, dass ich gar nicht der SRT an den Kragen will, sondern anregen möchte, wie sie weiterentwickelt werden könnte?
Sie hätten vielleicht die Fähigkeiten, an einer Weiterentwicklung mitzuarbeiten.
Die Aussage der SRT ist, jeder Beobachter misst Licht immer mit c im Vakuum. Also betrachten wir genau die Strecke des Lichts von einer Quelle, bis zu einem Beobachter
Was misst der Beobachter ? Nur das letzte Stück des Lichtweges in seinem Meßgerät.
Ihre These macht doch klare Aussagen, Sie soll doch die Natur beschreiben, und das besser und „richtiger“ als die SRT, dann muss ihre These sich auch an einer Aufgabe messen lassen, die man mit der SRT beantworten kann
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Sie meinen, ich lasse mich in das Spiel hineinziehen: Die SRT mit der SRT auszuhebeln ?
Kann ihre These nicht beschreiben, was zwischen einer Lichtquelle und einem Beobachter abgeht, wenn der nicht eine Atmosphäre hat? Es gibt auch Lichtquellen, die keine Sterne sind, da gibt es keine Atmosphäre, da tritt das Licht direkt in den Raum. Kann ihre These solche Dinge nicht beschreiben?
Warum lenken Sie ab ? Jetzt wollen wir das beschreiben, was auf dem Lichtweg Stern- Erde vor sich geht.
Erstmal misst man nicht „laut“ SRT. Man misst einfach,
Ist mir auch recht,
Das es mit ihrer These doch geht, müssten Sie aufzeigen, dazu brauchen wir ein möglich einfach beschriebenes Gedankenexperiment
Sie wissen, dass ich Gedankenexperimente nicht mag. Diese kann man nicht nachmessen.
Dann wie schon sooft gesagt, man kann die LG auch errechnen, wenn man die Strecke und die Laufzeit kennt. Das ist heute nicht unüblich. Sie tun so, als ob man nur in der Atmosphäre messen könnte, und es keinen anderen Weg gibt, die LG zu bestimmen.
Auch das habe ich schon gesagt. Sind wir uns einig.
Die Frage müssen Sie Gott stellen, sie zu beantworten ist auch nicht Aufgabe der Physik. Die Physik beschreibt mit Theorien die Natur, messen wir etwas, beschreibt die Theorie diesen Vorgang.
Nichts mit Gott ! Durch die Messung mit Spektrometern ist alles ganz korrekt.
Hannes, wenn Sie sich immer wieder im Kreis drehen, kommen wir nicht weiter. Wir hatten doch schon gemeinsame Punkte gefunden, wollen wir nicht lieber darauf aufbauen, als den Weg dahin immer wieder neu zu beschreiten?
Merken Sie nicht, dass Sie selbst im Kreis gehen ?
Ein Interferometer kann bekanntlich keine Geschwindigkeit messen. Hannes, das war doch nun aber wirklich klar, ein Interferometer kann das nicht. Warum geben Sie das nun wieder als „bekannte“ Tatsache vor?
Sag ich doch die ganze Zeit ! Die Geschwindigkeit wird erst errechnet. Fragen Sie bitte bei den Astronomen nach !
Ich habe es schon ganz oft gesagt, wir kennen die Bahn des Mondes und können dank Newton den Abstand zur Erde bestimmen. Das können wir rechnen. Das ist klassische Physik. Wir können so Laufzeiten berechnen. Kennen Sie die Abstände.
Glauben Sie, bei einem Stern mit Exoplaneten wäre es anders?:
Nach ihrer These gilt in dem mittleren Teil für den Beobachter c ± v für das Licht, und das würde sich rechnerisch in den Laufzeiten zeigen.
Ich habe NIE von dem mittleren Teil gesprochen, sondern immer nur von der Anfangsstrecke,in der die Lichtwellen entstehen, gesprochen. Wie kommen Sie darauf ?
Basis sind die Dinge, auf die wir uns verständigt haben, und darauf bauen wir auf, oder wollen Sie das nicht?
Basis ist die richtige Beschreibung der Natur.
Der Kreisverkehr ist auf Ihrer Seite.
Mit Gruß
Hannes