Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 20:23

rmw hat geschrieben:Na, die Arbeit (Energie) die du zuführst ist immer die gleiche, es ist einfach Kraft x Weg.
Die genaue Analyse zeigt was?
p*V=CONST = 2*p * ½*V, oder ?
Was ist das für eine absolute Energie p*V?
Wieso sollte es im Idealfall nicht reibungsfrei gehen?
Wieviel Energie wird denn beim Volumen-Komprimieren umgesetzt?

Also es wird z.B. genauer einfach reversibel Gegengewicht aufgelegt.
Dazu ist kein zusätzlicher Energie-Umsatz erforderlich.
Aus der Grundgleichung ( m*g*h+P*V ) zu folgern wird gesamtenergetisch dem System nichts verändert.
Was ist der Energie-Umsatz beim einatom Gassystem, wenn der Stempel hinter dem Partikel herfährt (zufällig)?
Das fehlt doch in Chief's englisher Betrachtung.

Gruß
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Re: Energiezufuhr

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 20:27

rmw hat geschrieben:Dieselmotoren funktionieren übrigens auf diesem Prinzip.
Naaa, die chemische Energie bei diesem Wegwerfverfahren der Verbrennung ist wohl eher noch ein ganz zusätzliches Prinzip.

Gruß
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 20:30

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Das Erwärmungsphänomen mit der Luftpumpe hat mehr mit Reibung (unwahrscheinlich umkehrbarem) zu tun.
Nein, die Reibung kannst du weglassen.
Die Temperaturerhöhung geht mit der Volumenminderung einher.
Hach nej, dann comprier "mal" Helium so.

Gruß


Wir sind hier bei Luft mit 1 bar und ca. 20 Grad C.
Warum ist das bei Helium anders als bei dieser Luft hier?

Gruss Kurt
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 20:34

Chief hat geschrieben:Richtig, die Erwärmung durch ∆Q=W=∫p(V)dV ist verhältnismäßig gering.
Na Vorsicht.
Da wird nix erwärmt.
Übrigens nix Temperatur ohne Entropie ðT*ðS→ðU ; U="innere" Energie

Wie an rmw schon gefragt, der Zustand P*V wäre relativ wozu?

Übrigens wo bleibt ∆Q=W=∫V(p)dp ?

Gruß
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Re: Wärme

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 20:34

Chief hat geschrieben:Druckänderung von 1bar bis auf 50bar,
Temperaturänderung von 300K bis auf 1200K

Druck 50X höher,
Temperatur 4X höher,

also Druck zu Temperatur etwa 12,5 zu 1.

In diesem Druckbereich gelten Idealgasgleichungen nicht!



Die Temperaturerhöhung kommt trotzdem von der Volumenverkleinerung, die Reibung kannst nicht sein, denn dann müssten die Kolbenringe extrem glühen.

Gruss Kurt
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Gase

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 20:43

Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Das Erwärmungsphänomen mit der Luftpumpe hat mehr mit Reibung (unwahrscheinlich umkehrbarem) zu tun.
Nein, die Reibung kannst du weglassen.
Die Temperaturerhöhung geht mit der Volumenminderung einher.
Hach nej, dann comprier "mal" Helium so.
Kurt hat geschrieben:Wir sind hier bei Luft mit 1 bar und ca. 20 Grad C.
Warum ist das bei Helium anders als bei dieser Luft hier?
Erstens weil die Erfahrung, die Messungen es so zeigen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Joule-Thomson-Effekt hat geschrieben:Die Ursache des Joule-Thomson-Effekts liegt in der Wechselwirkung der Gasteilchen. Ziehen sich die Teilchen an, muss bei der Vergrößerung des Teilchenabstandes Arbeit gegen diese Anziehung geleistet werden. Die Energie dazu kommt aus der kinetischen Energie der Gasteilchen, das Gas kühlt ab. Stoßen sich die Teilchen hingegen ab, so ist im gepressten Zustand mehr Energie vorhanden. Wenn die Teilchen sich voneinander weg bewegen können (Expansion), wird diese Energie frei. Der kinetische Anteil vergrößert sich also, und die Temperatur des Gases steigt. Dies nehmen wir als Wärme wahr.
Zwar mehr eine Erklärungsverschiebung, aber alle realen Gase kondensieren z.B. irgendwie auch.

Gruß
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Re: Gase

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 21:01

galactic32 hat geschrieben:Zwar mehr eine Erklärungsverschiebung, aber alle realen Gase kondensieren z.B. irgendwie auch.


Irgendwie sehe ich nicht was das mit dem Thema hier zu tun hat.
Wir gehen von komprimiertem Gas (Luft 1 Bar, 20 Grad C aus).
Helium wird sich bei vergleichbaren Umständen nicht anders verhalten.
Auch bei Helium ist c sicherlich grundsätzlich von der Dichte abhängig.

Gruss Kurt
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Re: Wärme

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 21:17

Chief hat geschrieben:Kommt von der mechanischen Arbeit wie wenn man mit einem Hammer auf einen Amboss schlägt. Laut SRT müssten dabei ständig die Elementarteilchen erzeugt werden - die Energie reicht wohl aus! :mrgreen:
Z.B. Photonen, Phononen?
Chief hat geschrieben:Die "Entropie" ist ein überflüssiger Begriff.
Weil Dir nicht klar ist wie keine zusätzliche Energie in die P*V-Gasmenge gepumpt wird?
Überflüssig wie die Temperatur, weil es reicht ja v_mittel² ??
Wurde keine Entropie-, Kälte-Technik/Physik im Studium angeboten?

Hast Du was gegen Statistik, Wahrscheinlichkeit, Information, Freiheit, Unordnung ?
ðT*ðS=ðE
∆Q=W=∫V(p)dp=∫p(V)dV.
Soso.
aber nicht gleich:
∆(TS)=∆Q=W=∫(pV)ðVðp ?

Kurt hat geschrieben:Irgendwie sehe ich nicht was das mit dem Thema hier zu tun hat.
Grundwissen.
Kurt hat geschrieben:Helium wird sich bei vergleichbaren Umständen nicht anders verhalten.
Erwärmungsmäßig schon mit anderem Vorzeichen.
Kurt hat geschrieben:Auch bei Helium ist c sicherlich grundsätzlich von der Dichte abhängig.
Nee Grundsätzlich von der typischen mittleren Geschwindigkeit.

Gruß
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Re: Gase

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 21:18

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Auch bei Helium ist c sicherlich grundsätzlich von der Dichte abhängig.
Von der Dichte nicht aber von der Temperatur.
Wie?

Gruß
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Verdichtung

Beitragvon rmw » Fr 24. Jun 2011, 21:20

galactic32 hat geschrieben:Naaa, die chemische Energie bei diesem Wegwerfverfahren der Verbrennung ist wohl eher noch ein ganz zusätzliches Prinzip.

Das schon aber die durch die Verdichtung entstehende Temperatur reicht um das Gas-Dieselgemisch zu entzünden.

Chief hat geschrieben:Druckänderung von 1bar bis auf 50bar,
Temperaturänderung von 300K bis auf 1200K

Druck 50X höher,
Temperatur 4X höher,

also Druck zu Temperatur etwa 12,5 zu 1.

In diesem Druckbereich gelten Idealgasgleichungen nicht!

Näherungweise allemal. Ich wollte ja nur sagen dass bei einer Verdichtung von etwa 18:1 bei näherungsweise adiabater Verdichtung dementsprechnde Temperaturen und Drücke entstehen.

Kurt hat geschrieben:Die Temperaturerhöhung kommt trotzdem von der Volumenverkleinerung, die Reibung kannst nicht sein, denn dann müssten die Kolbenringe extrem glühen.

So ist es.
Zuletzt geändert von rmw am Fr 24. Jun 2011, 21:30, insgesamt 1-mal geändert.
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