Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 18:18

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
In diesem Falle hier schon, den der Liter Luft steht bereits unter Druck von 1 Atm.
Dieser ist nun eingesperrt und somit kann sich seine Dichte, also die Anzahl Moleküle, nicht mehr verändern.

Wenn nun das Volumen verändert/verkleinert wird dann ist die -Anzahl- Bewegung(en) immer noch dieselbe. Darum wird es wärmer....


Nein, wärmer wird es nur dann wenn sich Moleküle schneller bewegen. Und zwar "quadratisch" schneller: T~v².

Gruß


Wenn das Volumen kleiner wird, die Dichte also höher, keine Wärme zu-oder abgeführt, dann wird es wärmer.
Denn die Menge an Bewegung bleibt die gleiche, nur halt auf einem kleineren Raum verteilt.
Bewegung ist die Erhaltungsgrösse, sie kann sich hier nicht verändern, nur ihre Auswirkungen (Wärme) wird grösser.

Wärme ist nun mal nichts anderes als Bewegung, diese wird hier heftiger, darum ist es -wärmer-.
Die -Summe- aller Bewegungen (die Gesamtsumme an Wirkungen) bleibt gleich (Erhaltung).


Gruss Kurt

Nachtrag:
Damit es auch jeder "Ge/Verbildete" verstehen kann schreib ich halt diesen Satz noch dazu.
Die Bewegungsenergie in der Dose bleibt gleich, auch wenn das Volumen verkleinert wird, die Dichte also erhöht.
Weil diese "Energie" auf einem kleinerem Volumen vorhanden ist darum ist die Temperatur höher.

(Man muss schon damit rechnen dass eine normale Aussage überhaupt nicht mehr verstanden wird, denn die "Ge/Verbildeten" denken anscheinend nur noch in Hilfsbegriffen und Rechengrössen.
Zuletzt geändert von Kurt am Fr 24. Jun 2011, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 24. Jun 2011, 18:20

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
In diesem Falle hier schon, den der Liter Luft steht bereits unter Druck von 1 Atm.
Dieser ist nun eingesperrt und somit kann sich seine Dichte, also die Anzahl Moleküle, nicht mehr verändern.

Wenn nun das Volumen verändert/verkleinert wird dann ist die -Anzahl- Bewegung(en) immer noch dieselbe. Darum wird es wärmer....


Nein, wärmer wird es nur dann wenn sich Moleküle schneller bewegen. Und zwar "quadratisch" schneller: T~v².

Gruß


Nicht nur. Auch die Anzahl der Teilchen pro Volumseinheit spielt eine Rolle. Die Temperatur steigt auch dann, wenn Mittelwert(v²) gleich bleibt und die Teilchendichte steigt.

So klein der Geist von "Danger/criptically/Chief" :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 18:31

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Nicht nur. Auch die Anzahl der Teilchen pro Volumseinheit spielt eine Rolle. Die Temperatur steigt auch dann, wenn Mittelwert(v²) gleich bleibt und die Teilchendichte steigt.


Wir haben hier eine konstante Dichte und Menge.
Also kann sich nur die Auswirkung der Erhaltungsgrösse, hier die Temperatur, ändern.

Gruss Kurt
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 18:34

Chief hat geschrieben:Hallo Kurt,

Kurt hat geschrieben:
Wenn das Volumen kleiner wird, die Dichte also höher, keine Wärme zu-oder abgeführt, dann wird es wärmer.
Denn die Menge an Bewegung bleibt die gleiche, nur halt auf einem kleineren Raum verteilt.
Bewegung ist die Erhaltungsgrösse, sie kann sich hier nicht verändern, nur ihre Auswirkungen (Wärme) wird grösser.

Wärme ist nun mal nichts anderes als Bewegung, diese wird hier heftiger, darum ist es -wärmer-.
Die -Summe- aller Bewegungen (die Gesamtsumme an Wirkungen) bleibt gleich (Erhaltung).


Gruss Kurt


ich glaube du verwechselst Wärme (Energie) und Temperatur.

Gruß


Nein, ich stelle nur einen Zusammenhang zur Erhaltungsgrösse dar.

Gruss Kurt
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 19:11

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:ich glaube du verwechselst Wärme (Energie) und Temperatur.
Nein, ich stelle nur einen Zusammenhang zur Erhaltungsgrösse dar.

Dann nochmal:

Below is a very simple model of a gas. Here, a single atom bounces elastically in a one-dimensional cavity. It will continue to bounce at the same speed forever if the piston does not move. If we start the piston compressing, the atom gains speed when it bounces off the piston. (speed after collision) = (speed before collision)+2*(piston speed). That alone is enough to explain why a gas heats when we compress it and cools as we allow it to expand.
http://galileoandeinstein.physics.virginia.edu/more_stuff/Applets/Piston/jarapplet.html
Na das ist doch quörks.
Die Erwärmungszufuhr wird doch nicht ganz stimmig so.
Besser man erklärt zunächst wie es ohne nennenswerte Erwärmung funktioniert.
speed → 0 ⇛ erhitzung → 0

Die Wand läßt sich doch so geschickt langsam zusammenrückken, das keine Energie oder Impulserhöhnung stattfindet.

Man kann ja von einem statischen Zustand ausgehen, wo nur Positionen der Gaspartikel zwei Volumenhälften ineinander geschoben werden, ... na ja

Das Erwärmungsphänomen mit der Luftpumpe hat mehr mit Reibung (unwahrscheinlich umkehrbarem) zu tun.

Gruß
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 19:23

galactic32 hat geschrieben:Das Erwärmungsphänomen mit der Luftpumpe hat mehr mit Reibung (unwahrscheinlich umkehrbarem) zu tun.


Nein, die Reibung kannst du weglassen.
Die Temperaturerhöhung geht mit der Volumenminderung einher.

Die Erhaltungsgrösse -Bewegung- bleibt erhalten.

Gruss Kurt
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 19:27



Hallo Chief, wir reden aneinander vorbei.

Das was der Link zeigt ist das was ich sage.
Die Summe aller -Bewegungen- ist die Erhaltungsgrösse.


Gruss Kurt
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 19:40

Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Das Erwärmungsphänomen mit der Luftpumpe hat mehr mit Reibung (unwahrscheinlich umkehrbarem) zu tun.
Nein, die Reibung kannst du weglassen.
Die Temperaturerhöhung geht mit der Volumenminderung einher.
Hach nej, dann comprier "mal" Helium so.

Gruß
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Energiezufuhr

Beitragvon rmw » Fr 24. Jun 2011, 19:47

galactic32 hat geschrieben:Die Wand läßt sich doch so geschickt langsam zusammenrückken, das keine Energie oder Impulserhöhnung stattfindet.Man kann ja von einem statischen Zustand ausgehen, wo nur Positionen der Gaspartikel zwei Volumenhälften ineinander geschoben werden, ... na jaDas Erwärmungsphänomen mit der Luftpumpe hat mehr mit Reibung (unwahrscheinlich umkehrbarem) zu tun.

Na, die Arbeit (Energie) die du zuführst ist immer die gleiche, es ist einfach Kraft x Weg. Ob du einen Körper langsam oder rasch hebst macht ja auch keinen Unterschied wieviel Arbeit du benötigst. Nur im Kraftverlauf besteht ein Unterschied.
Bei langsamen Zusammendrücken hat das Gas allerdings mehr Zeit um die zugeführte Energie wieder abzugeben, sofern das Gas nicht stark wärmeisoliert ist.
Dieselmotoren funktionieren übrigens auf diesem Prinzip. Die Wärme die durch das Komprimieren der Luft entsteht führt zum entzünden des Gas-Kraftstoff-Gemisches.
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Wärme

Beitragvon rmw » Fr 24. Jun 2011, 20:20

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:...
Das Erwärmungsphänomen mit der Luftpumpe hat mehr mit Reibung (unwahrscheinlich umkehrbarem) zu tun.


Richtig, die Erwärmung durch ∆Q=W=∫p(V)dV ist verhältnismäßig gering.

Das glaube ich allerdings weniger. Da brauchst du nur die Arbeit (F.s) zu nehmen und die spezifische Wärme von Luft. Die Reibung ist da weit der geringere Anteil.
Wie gesagt der Dieselmotor basiert auf diesem Prinzip: http://de.wikibooks.org/wiki/Motoren_au ... ieselmotor
wiki hat geschrieben:der Dieselmotor dagegen arbeitet mit einem Verdichtungsverhältnis von 18:1 (wobei der Druck auf 30-50 bar und die Temperatur auf 700-900°C steigt).
Zuletzt geändert von rmw am Fr 24. Jun 2011, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.
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