Laserpistolen im Weltall

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Di 21. Jun 2011, 16:32

Hallo Roland !
Haben Sie eigentlich nun die Falsifizierung ihrer These nachvollziehen können, oder brauchen Sie da doch noch eine Rechnung und ein paar Bilder zu?

Das ,was Sie als Falsifizierung betrachten, ist viel zu wenig stichhaltig.
Nehmen Sie meine These und schreiben Sie dazu, was falsch sein soll.

Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 21. Jun 2011, 17:02

Ernst hat geschrieben:
Siehe ruhendes und bewegtes Polizeiauto bei Lasermessungen.

JL fachliche Aussagen sind wie alle von ihr nichts Wert.
Das Polizeiradar ist kompatibel mit SRT, Emitter, mitgeführten Äther, aber nicht mit wehendem Äther ala CMB.

Bei der Messung mit Laserpistole am Straßenrand oder im Polizeiauto spielt der Äther absolut keine Rolle, über die Existenz oder den Einfluß eines Äthers kann diese Messung gar keine Aussage machen, da hast Du wieder rein gar nichts von der Messung und von der ganzen Debatte mitgekriegt.

Dagegen ist die Tatsache, dass die Laserpistole eine andere Relativgeschwindigkeit zum Zielobjekt anzeigt je nachdem, ob der Beobachter ruht oder ob er sich bewegt, und zwar abhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters, eine eindeutige Widerlegung des Postulats Einstein, das Licht wäre beobachterunabhängig - das ist mit der SRT inkompatibel, und zwar mit oder ohne Äther.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 17:24

Hannes hat geschrieben: Selbst der Erfinder des Dopplereffektes hat zum Ausdruck gebracht, dass der Effekt bei Sender UND Empfänger entsteht, je nachdem , wer bewegt ist.Hast du nicht Chiefs Formel für den Doppler-Effekt gelesen ?
Gerade diese Aussage oder Definition (von wem definiert?) halte ich für falsch.

Was Du für falsch hältst, ist Deine Sache. Die andere Sache ist die Physik.
Da wurde kein Dopplereffekt "erfunden", sondern irgendwann entdeckt. Und zwar als Effekt am Empfänger :!:
Das ist auch nicht Chiefs Formel, sondern die altbekannte Formulierung des Effektes für die wahrgenommene Frequenz am Empfänger.
Dieser Effekt am Empfänger ist bei Schall davon abhängig, wie und ob sich Sender und Empfänger in der Luft bewegen.
Die Formel lautet:

f_Empfänger= f_o (1-+v_Empfänger/c_s)/(1+-v_Quelle/c_s)

Da steht f_Empfänger :!: :!: :!:

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 17:36

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Bei der Messung mit Laserpistole am Straßenrand oder im Polizeiauto spielt der Äther absolut keine Rolle, über die Existenz oder den Einfluß eines Äthers kann diese Messung gar keine Aussage machen, da hast Du wieder rein gar nichts von der Messung und von der ganzen Debatte mitgekriegt.

Entweder liest Du nicht, was geschrieben steht, oder Du faßt es nicht.
Es wurde vielfach hingeschrieben und vorgerechnet:
Der Polizeilaser mißt Laufzeitdifferenzen. Aus diesen Laufzeitdifferenzen kann man die Geschwindigkeit berechnen. Je nachdem, nach welcher Theorie man rechnet, ergeben sich unterschiedliche Geschwindigkeiten. SRT und Klassik ergeben dieselbe Geschwindigkeit. Äthertheorie ergibt eine andere Geschwindigkeit.
Solange Du nicht in der Lage bist, das wenigstens verstehend nachzurechnen, bleibt Dir das alles verborgen. Es ist dazu alles gesagt und gerechnet.

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Di 21. Jun 2011, 18:01

Veritatibus hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:
Das heißt: Man weiß es bis heute noch nicht? Eine Aussage, dass ein und derselbe Lichtstrahl zu einem ruhenden und einem bewegten Beobachter gleichzeitig c ergibt, stimmt bis heute nicht. Reine Annahme.

Die Physiker haben sich damals sehr viele Gedanken gemacht, und auch sehr viele Experimente und dazu noch viele theoretische Überlegungen und das mit vielen auch recht komplizierten und komplexen Rechnungen und Formeln. Diese „Annahmen“ sind nicht einfach aus der Luft gegriffen, weil man Langeweile hatte. Um das zu verstehen, muss man aber auch bereit sein, sich zu bilden, sprich man sollte auch mal lesen, was diese Menschen so zu dieser Annahme gebracht hat.


Hat dieser, von ihnen geschriebene Absatz irgendwas mit dem zu tun was Hannes anredet?
Es mag ja sein dass sich damals die Physiker viele Gedanken gemacht haben, auch viele Messungen.
Seit Wochen fragen einige hier sie nach den Bestätigungsergebnissen der Invarianzmessungen.
Es ist auch unwichtig ob die damals viele theoretische Überlegungen angestellt haben, dazu komplexe und komplizierte Rechnungen vollführt wurden.
Sie wurden wiederholt aufgefordert endlich die Beweislinks zu zeigen.
Wenn diese "Annahmen" nicht aus der Luft gegriffen sind, woher denn dann?
Vielleicht von den vielen Überlegungen und Experimenten und Rechnereien und Langeweilehaben.
Um das ganze Ausweichmannöver, ihr Ausweichmannöver, zu durchschauen braucht man auch nicht besonders gebildet und belesen zu sein, es reicht der ganz normale Verstand.
Also, wo sind die Links, die Beweise.

Stichwort Ausweichmannöver:
Veritatibus hat geschrieben:Mal ein etwas unorthodoxes Beispiel.


Nichts sagen und dann auf einen anderen Weg umschwenken.
Also reine Ablenke, oder sollte man sagen reines ....

Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Di 21. Jun 2011, 18:15

Hannes hat geschrieben:Hallo Ernst !
Ein Dopplereffekt kann immer nur beim Beobachter entstehen. Er ist so definiert.

Selbst der Erfinder des Dopplereffektes hat zum Ausdruck gebracht, dass der Effekt bei Sender UND Empfänger entsteht, je nachdem , wer bewegt ist.Hast du nicht Chiefs Formel für den Doppler-Effekt gelesen ?
Gerade diese Aussage oder Definition (von wem definiert?) halte ich für falsch.

Hannes


Hallo Hannes, der Dopplereffekt -entsteht- nirgends.
Es handelt sich um eine Aussage zu einem Verhältnis.
Und das ist immer auf den Umständen aufgebaut die der -Aussagende- verwendet.
Wenn er nicht weiss was der Sender für eine Frequenz verwendet hat er keine Chance irgendwas auszusagen.

Eine Änderung einer einmal erzeugten Frequenz kann von niemanden vorgenommen werden, es existiert kein Umstand der eine Frequenz verändern kann.
Denn die "Wellen" wurden erzeugt und sind.
Sind solange bis sie -versiegen-.
Und bis dahin sind sie so wie sie erzeugt wurden.
Wenn jemand eine andere Frequenz als die erzeugte ermisst dann hat er eine andere Referenz oder Umstände die das so ergeben.
Die Frequenz selber ist wie sie erzeugt wurde, immer und "ewig".
Es gibt keinen Grund wieso man eine Frequenzänderung dem Sender oder Empfänger auflasten sollte.
Eine solche findet einfach nicht statt.

Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 21. Jun 2011, 18:56

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Bei der Messung mit Laserpistole am Straßenrand oder im Polizeiauto spielt der Äther absolut keine Rolle, über die Existenz oder den Einfluß eines Äthers kann diese Messung gar keine Aussage machen, da hast Du wieder rein gar nichts von der Messung und von der ganzen Debatte mitgekriegt.

Entweder liest Du nicht, was geschrieben steht, oder Du faßt es nicht.
Es wurde vielfach hingeschrieben und vorgerechnet:
Der Polizeilaser mißt Laufzeitdifferenzen. Aus diesen Laufzeitdifferenzen kann man die Geschwindigkeit berechnen. Je nachdem, nach welcher Theorie man rechnet, ergeben sich unterschiedliche Geschwindigkeiten. SRT und Klassik ergeben dieselbe Geschwindigkeit. Äthertheorie ergibt eine andere Geschwindigkeit.

Ja, Ernst, das ist schon weit und breit debattiert, gezeigt und bestätigt worden, dass aus der Messung Abstandsänderungen pro Zeiteinheit die Relativgeschwindigkeit berechnet werden kann, das bestreitet ja keiner, Du brauchst nicht den Oberlehrer zu spielen. :roll:

Und ja, man kann nach der Messung der Abstandsänderungen pro Zeiteinheit die Relativgeschwindigkeit nach SRT oder nach Galilei berechnen, da bringst Du wieder keinem was bei. :roll: Das ändert aber nichts an der Tatsache, wenn man nach SRT (Lorentztransformation) rechnet, dass es sich schon bei unseren kleinen, gewöhnlichen Geschwindigkeiten immer eine andere Relativgeschwindigkeit zum Zielfahrzeug ergibt, je nach dem ob der Beobachter ruht oder ob er sich bewegt. Und das ist nun mal inkompatibel mit der SRT, die ja bekanntlich die Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters postuliert. Die SRT ist also raus. Pech.

Bleibt nur Galilei oder aber auch Lorentz, falls man die Messung im Weltall mit Geschwindigkeiten der Objekte nahe c dürchführen könnte. Man kann sich aber so eine Nachprüfung abschreiben, es ist und bleibt ein Gedankenexperiment ohne Beweiskraft. Auch Pech.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 19:29

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Das ändert aber nichts an der Tatsache, wenn man nach SRT (Lorentztransformation) rechnet, dass es sich schon bei unseren kleinen, gewöhnlichen Geschwindigkeiten immer eine andere Relativgeschwindigkeit zum Zielfahrzeug ergibt, je nach dem ob der Beobachter ruht oder ob er sich bewegt.

Da ist sie wieder. Deine Unkenntnis des Relativitätsprinzips. Es gibt keinen absolut "bewegten" Beobachter. Nicht in der Klassik und nicht in der SRT.
Daher ist es ganz unerheblich, ob sich Laser und Auto in einem dritten System (Strasse) bewegen oder nicht. Ausschließlich die Relativbewegung wird aus der Laufzeitdifferenz berechnet.
Wir müssen das nicht alles wiederholen. War schon alles da.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Di 21. Jun 2011, 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Mirko » Di 21. Jun 2011, 19:35

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Und ja, man kann nach der Messung der Abstandsänderungen pro Zeiteinheit die Relativgeschwindigkeit nach SRT oder nach Galilei berechnen, da bringst Du wieder keinem was bei. :roll: Das ändert aber nichts an der Tatsache, wenn man nach SRT (Lorentztransformation) rechnet, dass es sich schon bei unseren kleinen, gewöhnlichen Geschwindigkeiten immer eine andere Relativgeschwindigkeit zum Zielfahrzeug ergibt, je nach dem ob der Beobachter ruht oder ob er sich bewegt. Und das ist nun mal inkompatibel mit der SRT, die ja bekanntlich die Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters postuliert. Die SRT ist also raus. Pech.


Auch vom Wiederholen wird es nicht richtig.
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 20:19

Chief hat geschrieben: Wie kommst Du darauf?

Die Laufzeiten im bewegten Äther sind größer (vergleiche MM horizontaler Arm). Daher sind auch die Laufzeitdifferenzen größer.

Gruß
Ernst
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