Hallo Veritatibus !
Bitte verstehen Sie es nicht als Schmeichelei, wenn ich Ihnen sage, Sie sind ein sehr gebildeter,belesener und intelligenter Mensch. Von Ihnen kann man eine Menge lernen und ich bemühe mich, auch das zu tun. Sie haben sich auf Physikgeschichte und auf die Denkweisen unserer Vorgänger eingelesen und wissen , wie die sich Physik vorgestellt haben.
Ich möchte Sie nun bitten mir zu folgen und auch in die aktuellen Ereignisse und wenn möglich in die Zukunft zu schauen .
Ihre „Forderung“ nach einem Lichtleiter, der selber im Raum bewegt werden kann, eben das Vakuum wird als Lichtleiter in einem Messgerät eingeschlossen und mitgenommen, und darum ist die LG nun zu diesem Messgerät wieder c, widerspricht dem Relativitätsprinzip
.
Warum soll sie das?
Das ist die Vorstellung der Menschen vor 100 Jahren. Dabei wurde aber übersehen, dass die Forderung genau heißt: Im Vacuium ist die LG c konstant nach allen Richtungen.
Mehr sage ich doch auch nicht, als dass im Vacuum der Meßkammer, die im Labor fixiert ist, c gemessen wird. Dass die Meßkammer mit der Erdbewegung mitgeht, wird übersehen.
Wenn Sie sagen, Sie stehen voll hinter dem Relativitätsprinzip, dann widersprechen Sie diesem mit ihrer These.
Gibt es denn zwei Relativitätsprinzipien ?
Meine Aussage ist doch sogar noch weitreichender wie Ihre: Ich sage: es gibt nichts Absolutes. Auch nicht Beschleunigung oder Kreisbewegung sind absolut –zu was
eigentlich ?
Ich widerspreche weder Galilei noch Einstein. Aber ich verlange eine ganz konsequente Handhabung. Keine selbstgebastelten Ausnahmen und „Ruhezonen“
Wenn Sie sagen, ich könne im Vacuum keinen Bezugspunkt finden, gebe ich Ihnen recht.
Ich muss mir nämlich überall, wo ich messen will, eine Meßstrecke selbst bauen.
Ob das in Luft, Wasser, oder Vacuum sei, ist gleichgültig.
Im Vacuum des Labors habe ich die Meßstrecke von der Lichtquelle bis zum Target.
Im Vacuum des Weltalls könnte das eine Strecke von einem Stern zum nächsten oder auch von Stern zur Erde oder von der Erde zum Mond sein. Die notwendige Entfernungsbestimmung kann ich trigonometrisch vornehmen und wenn das zu weit weg ist, mit der astronomischen „Entfernungsleiter“.
Dass zwischen Stern und Erde bis auf wenige km Atmosphäre Vacuum herrscht,ist doch kein Streitpunkt.
Wo finden Sie da einen Widerspruch zum Relativitätsprinzip ? Das müssen Sie mir schon genauer erklären.
Mit Gruß
Hannes
P.S.
Zu Ihrer Frage nach neuer Literatur habe ich ja schon hingewiesen:
Spektrum, Sterne und Weltraum etc., führende deutsche Magazine.