Veritatibus hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Sie haben zwar viel geschrieben, das mag für Geschichtsforscher wichtig sein, eine Aussage zum eigentlichen Thema hab ich aber nicht gefunden. Dieser Satz hier:
Veritatibus hat geschrieben:
Sie werden das Licht von der Spitze in der Rakete immer mit v=c messen.
sagt mir nichts ausreichend klares, denn es ist weder ersichtlich wie schnell die Rakete fliegt, noch wer deren Licht wie und unter welchen Umständen empfängt/beurteilt.
Ich schrieb doch „in“ der Rakete. Und auch, das es keine Rolle spielt, wie schnell die Rakete sich zu irgendeinem Objekt bewegt. Was ist daran unklar?
Ich kann mich nicht entsinnen die Rakete in Bezug zu irgendeinem Objekt gesetzt zu haben.
Nochmal der Text:
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Das rübergezogene Gedankenexperiment:
Wenn man an der Rakete vorne eine lange Stange befestigt, sagen wir mal 300 000 Km lang, an der Spitze einen Lichtsender/empfänger, bei der Rakete ebenfalls, dann ist das Licht in beiden Richtungen jeweils 1 Sekunde unterwegs bis es ankommt.
Wenn es gespiegelt wird dann 2 Sekunden.
Fall a' Rakete ruht zur Hintergrundstrahlung
Fall b' Rakete bewegt sich mit 250 000 Km/sec gegen die HS
Sind die beiden Laufdauern gleich, oder besteht ein Unterschied zwischen a' und b'?
Nach meinem dafürhalten ist das Licht bei b' je nach Bewegungsrichtung der Rakete in einer Richtung
schneller (c +/- v) bzw. langsamer, länger/kürzer unterwegs, bei Spiegelung grundsätzlich länger als zwei Sekunden unterwegs.
Bei Invaranz dürfte da dann doch kein Unterschied sein.
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Gibts da nun endlich eine Antwort oder nicht!!
Und wenn es daran scheitern sollte dass nicht klar ist wie und wo gemessen wird, dann halt noch mehr.
Es ist:
Eine Rakete, einmal gegen die Hintergrundstrahlung ruhend, einmal bewegt.
Es ist jeweils ein Sende/Empfänger an der Spitze der Stange und bei der Rakete vorhanden.
Diesen ist jeweils eine hochgenaue Uhr beigestellt.
Sie zeichnen über eine Datensammlereinrichtung die Ereignissee mit Zeitstempel auf.
Die Uhren sind auf Gleichlauf einjusztiert und wurden gemeinsam gestartet.
Jedes Ereignis, ob nun Lichtpuls gesendet oder Lichtpuls gespiegelt oder Lichtpuls empfangen wird pingelig genau registriert.
Sowohl der SE an der Rakete, als auch der an der Spitze können von sich aus Lichtpulse spiegeln, generieren und senden
Es lassen sich also alle Ereighnisse haargenau rekonstruieren.
Soweit klar?
Nun möchte ich eine Erweiterung einbringen die zu Schiefs guter Animation passt.
Die Rakete bekommt noch eine weitere Stange und einen SE und eine Uhr mit Datensammler beigestellt.
Diese geht in die andere Richtung.
Auch scheuen wir nicht die Kosten und stellen eine zweite, gleichartige Rakete bereit.
Die Datensammler der beiden Raketen können auch die Signale der anderen Rakete empfangen und auswerten/ablegen.
Auch die Uhren wurden vorher auf Gleichlauf getrimmt und alle vier gemeinsam gestartet.
Wir können nun eine Rakete losschicken, sie messen und sammeln lassen.
Mit der zweiten parr. das Ruheverhalten beobachten.
Dann in aller Ruhe die Auswertung vornehmen.
Sind die Messwerte gleich oder nicht?
Gruss Kurt