Expansion des Weltalls

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Ernst » Mo 30. Mai 2011, 21:08

galactica hat geschrieben:Wurde die Herkunft des Wortes Spin nicht verstanden (?),

Im hier gerade behandelten Sinne liegt die Herkunft desWortes Spin ganz selbstverständlich im Verb spinnen. :)
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Kurt » Mo 30. Mai 2011, 21:33

Ernst hat geschrieben:
galactica hat geschrieben:Wurde die Herkunft des Wortes Spin nicht verstanden (?),

Im hier gerade behandelten Sinne liegt die Herkunft desWortes Spin ganz selbstverständlich im Verb spinnen. :)
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Natürlich, was denn sonnst.
Denn nur durch Zusammenspinnen entsteht ein Gewebe.
Ein Etwas das tragend wirkt.
Wenn ich da so andere Zusammenspinnereien anschau, z.B um bestimmte Anschauungen zur Rotverschiebung oder Licht oder Wellen oder Transversalwellen, dann ist die um den Spin geradezu winzig.


Gruss Kurt
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon williramone » Mi 1. Jun 2011, 11:30

Urknall-Lupe
Mit den ganz großen Teleskopen konnten nunmehr etliche (entsprechend ihrer Rotverschiebung) sehr weit entfernte Galaxien
entdeckt werden. Ihre Größe (Winkelausdehnung) entspricht dabei etwa den Erwartungen für eine durchschnittliche Galaxie in
dieser Distanz gemäß ihrer perspektivischen Verkleinerung.
Für den unbefangenen Betrachter ergibt sich daraus die Frage, ob eventuell die Expansion des Weltalls (und ihr Urknall)
voreilig aus der Abstands bedingten Rotverschiebung gefolgert wurden.
Kann die Rotverschiebung vielleicht auch eine andere Ursache haben? Sollte die Folgerung zutreffen:
Wir können keine andere Ursache (als die Expansion) widerspruchfrei zuordnen, also gibt es auch keine andere Ursache.
In jedem Falle beobachtet man auch die entfernten Objekte in ihrer Vergangenheit. Bei Urknall und Expansion des Weltalls
bedeutet das:
Man sieht die Galaxien so, wie sie vor sehr langer Zeit zu sehen waren. Das betrifft auch ihren sichtbaren Abstand.
So sind z.B. die Überreste des Urknalls, ehemaliger Abstand null, am gesamten Himmel zu sehen.
Wäre dem nicht so, müßte es am Firmament einen Ort des Urknalls geben, um den sich die alten Objekte, je älter, umso näher, sammeln.
Die beobachteten weit entfernten Galaxien werden bei Urknall und Expansion des Alls in viel geringerer Entfernung beobachtet, als ihre per Rotverschiebung gemessene Entfernung erwarten läßt und ihre perspektivische Verkleinerung fällt daher sehr viel geringer aus. Kurzum, die Galaxien müßten sehr viel größer in Erscheinung treten.
Die beobachtete geringe Größe (Ausdehnung) der alten Galaxien stellt allerdings kein Problem dar, wenn man von Ihrer
Expansion mit der allgemeinen Expansion des Alls ausgeht. Dann stimmen alle Größenverhältnisse während seiner gesamten
Existenzzeit.
Genau das aber wird von der Physik entschieden bestritten. An Stelle dessen bemüht man sich um andere Erklärungen für das
rasante Wachstum der Galaxien. Was ich selbst dazu gelesen und gehört habe, klingt angesichts des allgemeinen
Beobachtungsbefundes so ziemlich nach Ausreden.
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon galactic32 » Mi 1. Jun 2011, 12:44

Ernst hat geschrieben:
galactica hat geschrieben:Wurde die Herkunft des Wortes Spin nicht verstanden (?),
Im hier gerade behandelten Sinne liegt die Herkunft desWortes Spin ganz selbstverständlich im Verb spinnen. :)
Man muß sich schon einig sein, ob die Diskussion in Richtung Kitsch oder Kunst driften soll.

Kurt » Mo 30. Mai 2011, 21:42 hat geschrieben:Ihre -Grösse- zeigt ertsmal nicht mehr als die von der Uhr gezählten Ereignisse.
...
Wer etwas anderes unter Zeit sieht der sieht etwas das nicht existiert.
Eine Raumzeit-Universum-Simulation (computerisierbares Scenario) wird das , was Du da so erzählst aber nicht ... hm ?
Abstractes Überdenken, matematisches oder metamathematisches ist wohl weniger Dein Spezialgebiet ?

Wenn der "Druck" grösser ist dann schwingt ein Atom/Elektron/BT schneller, es hat mehr "Power" zur Verfügung.
Oh wei :roll:
Auch die Lichtweiterleitung geschieht rascher weil sich die Trägersubstanz schneller von der Störung erholt.
Du meintest wohl eher so etwas wie die Federkonstante u/o Koppel-Konstante ... :?

Wellenmechanik baut auf "Wellen" auf.
Tatsächlich?Ich dachtete: QM "baut" grade eher eben diese Wellen.
Kurt hat geschrieben:Wellen bauen erstmals auf "Sinuswelle" auf, die gibts aber so nicht wenn es 3d zugeht.
Wissenschaftlich ist das nicht :!:
Die Sinuswelle taugt um z.B. die Gruckstärken und Richtungen des Druckes im Medium beim Licht/Funk abstrakt darzustellen.
Mit der Realität hat diese Darstellung aber nichts zu tun.
Unnatürlich.Absolut hat die Form Sinuswelle mit der Realität was zu thun, wurde umgekehrt aus dieser sogar abgeleitet.

Es ist sehr anstrengend, Kurt, zu viele Deiner Argumente beinhalten kein natürliches Verstehen und zielen nicht auf verständigbares hin.
Hannes → Kurt hat geschrieben:Du versuchst wenigstens, in die Debatte neue Ideen hineinzubringen, wenngleich die Ideen noch sehr unausgegoren und unrealistisch aussehen.
Eben, so zu sehr unrealistisch, wenn auch der Versuch, sich den Horizont zu verweitern, absolut zu begrüßen ist.

williramone hat geschrieben:Mit den ganz großen Teleskopen konnten nunmehr etliche (entsprechend ihrer Rotverschiebung) sehr weit entfernte Galaxien
entdeckt werden.
Hier wäre ein Verweis auf eine Quelle förderlich.
williramone hat geschrieben:Ihre Größe (Winkelausdehnung) entspricht dabei etwa den Erwartungen für eine durchschnittliche Galaxie in
dieser Distanz gemäß ihrer perspektivischen Verkleinerung.
Jetzt kann ich das nicht einfach mal so glauben.
Was wird genau erwartet?
Was ist quantitativ, also von der Größenordnung her denn möglich herauszufinden mit den jüngsten Fernlupen-Gerätschaften und Meßverfahren ?
Welche Annahmen werden, üblicherweise stillschweigend, dem Anfänger halt vorenthalten?

Gruß
galactic32
 
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Kurt » Do 2. Jun 2011, 16:34

galactic32 hat geschrieben:
Kurt » Mo 30. Mai 2011, 21:42 hat geschrieben:Ihre -Grösse- zeigt ertsmal nicht mehr als die von der Uhr gezählten Ereignisse.
...
Wer etwas anderes unter Zeit sieht der sieht etwas das nicht existiert.
Eine Raumzeit-Universum-Simulation (computerisierbares Scenario) wird das , was Du da so erzählst aber nicht ... hm ?


Klar, es geht darum die Natur zu verstehen.
Und erst dann ist es möglich sie in SW nachzubauen.
Erst dann gibt es Sinn sich eines Filmes (nacheinander ablaufende Zustände, geordet in unterschiedlichen "Zeiten", also unterschiedlicher Ereignismengensummen) zu bedienen.
Denn der Endzustand (Filmende) hängt nicht von irgendwelchen "Raumzeiten" usw. ab, sondern von allen dazwischenliegenden Einzelereignissen.
Jedes Einzelereignis arbeitet völlig unabhängig vom kommenden oder dem was vorher oder vorvorher gewesen ist.
Das ist die Arbeitsweise der Natur, das sollte sie bei PC-Animationen/Berechnungen/Vorhersagen auch sein.
Der nächste Zustand, der Zustand der durch die Anzahl der von der Uhr gezählten Ereignismenge erstellt wird, darf nur vom Vorgänger und seinen jetzt anliegenden Jetztzuständen abhängen.

galactic32 hat geschrieben:Abstractes Überdenken, matematisches oder metamathematisches ist wohl weniger Dein Spezialgebiet ?


Logik ist mir lieber.
Logik und Phantasie.
Die Phantasie erzeugt, die Logik sortiert aus.


galactic32 hat geschrieben:
Wenn der "Druck" grösser ist dann schwingt ein Atom/Elektron/BT schneller, es hat mehr "Power" zur Verfügung.
Oh wei :roll:


Lässt sich überall nachprüfen.
GPS zeigts auch anschaulich.

galactic32 hat geschrieben:
Auch die Lichtweiterleitung geschieht rascher weil sich die Trägersubstanz schneller von der Störung erholt.
Du meintest wohl eher so etwas wie die Federkonstante u/o Koppel-Konstante ... :?


Meinetwegen, jedenfalls ist die Abhängigkeit von den Ortsfaktoren vorhanden.

galactic32 hat geschrieben:
Wellenmechanik baut auf "Wellen" auf.
Tatsächlich?Ich dachtete: QM "baut" grade eher eben diese Wellen.
Kurt hat geschrieben:Wellen bauen erstmals auf "Sinuswelle" auf, die gibts aber so nicht wenn es 3d zugeht.
Wissenschaftlich ist das nicht :!:


Wissenschaftlich ist das was -gerade modern- ist.
Weil man die Natur nicht versteht, sich in Irrwegen verrannt hat, auf Irrwegen aufgebaut hat, braucht es immer mehr "Zusätze" um sich entweder selber was -vorzumachen- oder die Löcher zu stopfen.

galactic32 hat geschrieben:
Die Sinuswelle taugt um z.B. die Gruckstärken und Richtungen des Druckes im Medium beim Licht/Funk abstrakt darzustellen.
Mit der Realität hat diese Darstellung aber nichts zu tun.
Unnatürlich.Absolut hat die Form Sinuswelle mit der Realität was zu thun, wurde umgekehrt aus dieser sogar abgeleitet.


Funk/Licht ist eine Transversalwelle, so der Tenor seit >100 Jahren.
Seit >100 Jahren sind das Misstöne die auf total falschem Instrumenten (Vorstellungen) gespielt werden.
Die Weiterleitung im Medium lässts sich nicht mit/als transversal "Welle" erklären, sondern als Zustand des jeweilig betroffenen Ortes.
Hier dürfte der Vektor das Mittel der Wahl sein.
Denn er kann eine Richtung und einen "Druckzustand" tragen.
Die Sinuswelle taugt dazu die einzelnen Vektorwerte/zustände für uns anschaulich darzustellen.
Das wars dann aber auch schon.

galactic32 hat geschrieben:Es ist sehr anstrengend, Kurt, zu viele Deiner Argumente beinhalten kein natürliches Verstehen und zielen nicht auf verständigbares hin.


Scheinbar, nur scheinbar.
Wenn das Grundverständnis sitzt wirds zum Kinderspiel.
Denn dann ist es ungeheuer logisch und somit kinderleicht zu verstehen.
Denn es geht perfekt logisch und gründet nur auf ein paar "Naturgesetzen".
Und es gründet darauf dass es nur des Jetztzustandes, dem Naturgesetz, des Taktes, bedarf, um den nächsten Jetzttzustand zu kennen.

galactic32 hat geschrieben:
Hannes → Kurt hat geschrieben:Du versuchst wenigstens, in die Debatte neue Ideen hineinzubringen, wenngleich die Ideen noch sehr unausgegoren und unrealistisch aussehen.
Eben, so zu sehr unrealistisch, wenn auch der Versuch, sich den Horizont zu verweitern, absolut zu begrüßen ist.


Wenn bei der "Produktion" etwas unrealistisch erscheint, also der Logik widerspricht, ist es schneller im Papierkorb als das die Tinte trocken ist.

Gruss Kurt
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