Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 15. Mai 2011, 13:37

Harald Maurer hat geschrieben: Die Frequenz bleibt konstant, weil sich Wellenlängen und Phasengeschwindigkeiten bei Drehung des MMI so proportional zueinander verhalten, dass die Periodendauer konstant bleibt. Bei der in der Neutralstellung des MMI eingestellten konstruktiven Interferenz im Detektor kommen beide Teilstrahlen mit übereinstimmender Frequenz, Periodendauer und Phasenlage an. Da bei Drehung Frequenz und Periodendauer konstant bleiben, bleibt auch die Phasenlage konstant. Etwas anderes kann sich nicht ergeben.

Etwas anderes ergibt sich dann, wenn man richtig folgert. Aus der konstanten Frequenz/Periodendauer und der variablen Wellenlänge folgt aus w=f*λ=λ/T eine variable Phasengeschwindigkeit. Das bedeutet, eine bestimmte Phase einer Welle auf dem Weg A läuft schneller als die auf dem Weg B. Das ergibt am Ziel einen Phasenversatz. Dreht man das MMI ändert sich dieser Phasenversatz, woraus in der bekannten Weise der Ätherwind berechnet werden kann.
Daran ändert auch nichts Deine unzutreffende Rechnung:
Für die Amplitude des senkrechten Strahls gilt beim Eintreffen im Detektor (mit k=2π /λ):
Acos (k 2L −ω t );
Für die Amplitude des waagrechten Strahls gilt unter Einbezug der Strecke d , die man mit dem beweglichen Spiegel allenfalls verändert, um konstruktive Interferenz zu erzielen:
Acos (k 2(L + d ) −ω t );
Die Überlagerung beider Teilstrahlen im Detektor ergibt nach dem Superpositionsprinzip für die Amplitude:
2Acos (k d )cos (k (2L + d ) −ω t ),

Wie Du auf die Superpositionsgleichung kommst, wäre noch erklärenswert. Ich halte sie für falsch.
Deine zweite Wellengleichung ergibt gegenüber der ersten am Ziel einen Phsenversatz k2(L+d) - k2L = k2d = 4πd/λ . Da mußt du gar nicht weiterrechnen :!: Du hast den Phasenversatz selbst ausgerechnet :!: Das ist das bekannte Ergebnis für MM ohne Ätherwind bei Verstellung eines Spiegels.

In Deiner merkwürdigen Rechnung vereinheitlichst Du einfach alle Wellenlängen auf einen gleichen Wert; das hat mit MM im Ätherwind nichts zu tun:
Acos (k 2L −ω t ) = Acos(4πL/λ - ω t)
Acos (k 2(L + d ) −ω t ) = Acos(4π(L+d)/λ - ω t)
Aber lieber Harald, die Wellenlängen sind nicht überall gleich.

Deine Argumente werden immer wässeriger. :(

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 15. Mai 2011, 14:16, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 15. Mai 2011, 14:06

Ernst hat geschrieben:Aber lieber Harald, die Wellenlängen sind nicht überall gleich

Was die Wellenlängen unterwegs sind, kompensiert sich durch die entsprechenden Geschwindigkeiten. Maßgeblich ist, was die Wellenlängen im Detektor sind. Und da sind sie gleich!
Aus der festen Beziehung der Frequenz zur Kreisfrequenz (Winkelgeschwindigkeit) und Periodendauer über die ganze Laufstrecke ergibt sich diese feste Beziehung nach wie vor auch im Detektor. Die Phasenlage muss deshalb ebenso konstant geblieben sein. Nirgends und nie haben sich die Konstanten, die für die Phasenlage maßgeblich sind, geändert.
Erstaunlich, dass Du das nicht verstehst. Ergäbe sich eine Veränderung des Phasenwinkels, müsste sich die Kreisfrequenz geändert haben, hat sich diese geändert, muss sich die Frequenz bzw. Periodendauer geändert haben. Genau das lässt die exakte Kompensation der Doppler-Effekte nicht zu.
Weil dem so ist, muss Dein Argument mit den Laufzeiten, den unterschiedlichen Wellenlängen und Geschwindigkeiten schlicht und einfach falsch sein.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 15. Mai 2011, 14:11

Highway hat geschrieben:Wenn k = 2π/λ, muss dann nicht auf Hin- und Rückweg im waagerechten Arm zwei unterschiedliche λ angenommen werden?

Man muss sich überhaupt nicht darum kümmern. Frequenz, Periodendauer und Kreisfrequenz (Winkelgeschwindigkeit) und somit Phasenlage sind fest miteinander verkoppelt. Was im Detektor ankommt, ist Ausdruck dieser von Start bis Ziel fest bleibenden Beziehung. Das ist alles.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 15. Mai 2011, 14:18

Highway hat geschrieben:Was soll das sein: w=f/λ=T*λ? Richtig muss es doch wohl lauten: w=f*λ = λ/T.

Danke. Flüchtigkeitsfehler. Hab´s korrigiert.
.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 15. Mai 2011, 14:48

Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Wenn k = 2π/λ, muss dann nicht auf Hin- und Rückweg im waagerechten Arm zwei unterschiedliche λ angenommen werden?

Man muss sich überhaupt nicht darum kümmern. Frequenz, Periodendauer und Kreisfrequenz (Winkelgeschwindigkeit) und somit Phasenlage sind fest miteinander verkoppelt. Was im Detektor ankommt, ist Ausdruckt dieser von Start bis Ziel fest bleibenden Beziehung. Das ist alles.


Deine Kreisfrequenz (Winkelgeschwindigkeit) hast du wohl immer noch intus, und das nach >2000 Beiträgen.
Die Winkelgeschwindigkeit ist eingefrohren sobald sich das vom Sender erzeugte Licht auf der Reise befindet.
Pro Zeiteinheit ein anderer Winkel.

"Und wenn sich diese Winkel am Detektor wieder treffen dann haben sie die gleiche Beziehung, den gleichen Wert zueinander"
Es gibt genau zwei Umstände wo das zutrifft.
Dann wenn sie gleichlang unterwegs waren und/oder wenn sich zwei treffen die genau eine Schwingperiode zusätzlich oder ein Vielfaches davon, unterwegs waren.
In allen anderen Fällen sind die Winkel unterschiedlich.
Unterschiedliche Winkel entstehen dann wenn eine Strecke/Laufzeit länger/kürzer ist.
Und das ist das was beim MMI ausgewertet wird.

So und nun möchte ich die Erklärungen haben warum meine Aussagen Unsinn sind.

Eine Veränderung der Phasenlage(n) an der Überlagerungsfläche ergibt sich durch Änderung der Laufdauer in den Armen.
Die Frequenz am jeweiligem Orte hat mit der Lage der beiden Signale zueinander und auch des jeweiligem Signals zu irgendwas, nichts zu tun.


Was ist das unsinnig?

Auch wenn die beiden Signale um 180 Grad verschoben ankommen haben sie beide die gleiche Frequenz.


Was ist da unsinnig?

Eine Änderung gibts nur während der Drehung.


Was ist da unsinnig?

Und da existiert auch die Verschiebung der Streifen.


Was ist da unsinnig?


Was an deiner obigen Aussagen zur Winkelgeschwindigkeit sinnig sein soll ist wohl nur dir verständlich.
Denn die existiert nur beim Sender, im Sender.


Gruss Kurt
Zuletzt geändert von Kurt am So 15. Mai 2011, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 15. Mai 2011, 14:48

Harald Maurer hat geschrieben: Aus der festen Beziehung der Frequenz zur Kreisfrequenz (Winkelgeschwindigkeit) und Periodendauer über die ganze Laufstrecke ergibt sich diese feste Beziehung nach wie vor auch im Detektor. Die Phasenlage muss deshalb ebenso konstant geblieben sein. Nirgends und nie haben sich die Konstanten, die für die Phasenlage maßgeblich sind, geändert.
Erstaunlich, dass Du das nicht verstehst. Ergäbe sich eine Veränderung des Phasenwinkels, müsste sich die Kreisfrequenz geändert haben, hat sich diese geändert, muss sich die Frequenz bzw. Periodendauer geändert haben.

Merkwürdig. Gerade hst Du vorgerechnet, daß am Detektor eine von d abhängige Phasendifferenz entsteht und schon ist das nicht mehr wahr :?: Klar und deutlich hast Du selbst :!: die Differnzphase hingeschrieben:
Acos (k 2L −ω t );
Acos (k 2(L + d ) −ω t );

Die Differenzphase 2kd sieht ein Blinder!
Was Do partout nicht begreifen willst. ist die Tasache, daß eine Wellenausbreitung eine räumliche Dimension besitzt. Bei gleicher Frequenz, aber unterschiedlicher Phasengeschwindigkeit, werden gleiche Wege in unterschiedlicher Zeit zurückgelegt.
Man muss sich überhaupt nicht darum kümmern. Frequenz, Periodendauer und Kreisfrequenz (Winkelgeschwindigkeit) und somit Phasenlage sind fest miteinander verkoppelt. Was im Detektor ankommt, ist Ausdruckt dieser von Start bis Ziel fest bleibenden Beziehung. Das ist alles.

Das ist alles falsch.
Frequenz, Periodendauer und Kreisfrequenz (Winkelgeschwindigkeit)

Da ist nichts verkoppelt. Das ist ein und derselbe physikalische Inhalt, unterschiedlich ausgedrückt. Läßt sich alles als Frequenz ausdrücken. T=1/f; ω=2πf.

Was soll da mit der Phase fest gekoppelt sein :?: :?: :?: Die Welle läuft mit einer konstanten Frequenz und besitzt zu jedem Zeitpunkt an an jedem Ort eine bestimmte veränderliche Phase. Die Phase wechselt ständig zeit- und ortsabhängig.

Neuerdings bringst Du Argumente, welche MM stützen. Danach auf einmal ist das wieder Schnee von gestern unnd du kommst mit Deiner unzutreffenden Phasenkopplung an die Frequenz. :(
Es nutzt alles nicht. Deine Beurteilung von MM bleibt ganz falsch.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 15. Mai 2011, 15:01

Harald Maurer hat geschrieben: Acos (k 2L −ω t );
Acos (k 2(L + d ) −ω t );

Ich nehme an, Du verstehst unter dem Begriff Phase einen ganz anderen Inhalt als alle anderen.
Beide Wellen besitzen die gleiche konstante Frequenz ω=2πf. Dennoch entsteht am Umlenker eine Phasendifferenz von 2kL.

Das hast Du doch selbst so beschrieben! Wie dann kannst Du dann die Phasendifferenz negieren? Das gibt´s doch gar nicht. :?

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 15. Mai 2011, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 15. Mai 2011, 15:28

Ernst hat geschrieben:Gerade hst Du vorgerechnet, daß am Detektor eine von d abhängige Phasendifferenz entsteht und schon ist das nicht mehr wahr Klar und deutlich hast Du selbst die Differnzphase hingeschrieben:
Hervorhebung von mir.
Die Erklärung für diese Phasendifferenz hast Du selbst gegeben.
Ernst hat geschrieben:Das ist das bekannte Ergebnis für MM ohne Ätherwind bei Verstellung eines Spiegels.

Das gilt auch mit Ätherwind. Diese Differenz wird durch Verschieben des Spiegels bei der Ersteinstellung ausgeglichen. Dir fehlt offenbar völlig der Durchblick.
Ernst hat geschrieben:Deine Beurteilung von MM bleibt ganz falsch.

Oder Deine! ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 15. Mai 2011, 15:33

L ist wie hingeschrieben die Armlänge des MMIs. Die ist konstant, solange kein Erdbeben auftritt.

Wie kommst du auf die Idee, dass t=L*T/λ sei?

(1) w= λ*f = λ/T kennst Du?
(2) w=L/t kennst Du?

w aus (1) in (2)

λ/T=L/t
t=L*T/λ

Länge L geteilt durch die Wellenlänge λ ergibt die Anzahl der Wellenzüge auf der Länge L. Eine Wellenlänge entspricht einer Periodendauer T. Anzahl der Wellenzüge mal der Periodendauer ergibt die Laufzeit t. Einfach genug?
.
.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 15. Mai 2011, 16:08

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Gerade hst Du vorgerechnet, daß am Detektor eine von d abhängige Phasendifferenz entsteht und schon ist das nicht mehr wahr Klar und deutlich hast Du selbst die Differnzphase hingeschrieben:Hervorhebung von mir.
Die Erklärung für diese Phasendifferenz hast Du selbst gegeben.

Die Phasendifferenz k2d hast Du doch selbst hingeschrieben:
Acos (k 2L −ω t )
Acos (k 2(L + d ) −ω t );

Acos (k 2L −ω t )
Acos (k 2L −ω t + k2d)

Harlad Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Das ist das bekannte Ergebnis für MM ohne Ätherwind bei Verstellung eines Spiegels.
Das gilt auch mit Ätherwind. Diese Differenz wird durch Verschieben des Spiegels bei der Ersteinstellung ausgeglichen. Dir fehlt offenbar völlig der Durchblick.

Irgendwie bin ich wohl im falschen Film. Du schreibst die beiden Beziehungen hin und folgerst in einer dritten, da wäre keine Phasendifferenz. Ich sage Dir, daß Du selbst in den beiden ersten Gleichungen die Phasendifferenz klar beschrieben hast :!: :!: :!: Nun auf einmal ist das nicht mehr wichtig, weil die Differenz d ausgeglichen wird. (Dabei wird sie das nebenbei gar nicht!) Was denn nun? Hast Du Dich geirrt, und d erzeugt doch eine Phasendifferenz? Das ist dann doch wohl die Folge einer Laufzeitdifferenz. Daß auch im Äther eine Laufzeitdifferenz auftritt, hast Du ja mit deiner 100000Hz-Rechnung bestätigt (mit welcher nach meiner Umrechnung auf Lichtfrequenz ebenfalls Dein eigener Ansatz zur Verifikation von MM führte!!!). Ätherwind macht auch nichts anderes als Laufzeitdifferenz. Und daher gibt´s wie bei d eine Phasendifferenz. Damit hast Du Dich wiederholt selbst ko geschlagen.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 15. Mai 2011, 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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