Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 9. Mai 2011, 13:25

Hallo Jocelyne !
Was würde das bedeuten? Das Licht wäre eine vom Äther transportierte Welle. Die Lichtgeschwindigkeit wäre eine Materialkonstante des Äthers.

Im Laufe der Diskussion stellt sich doch noch heraus, dass die "Invarianz" ein
Märchen ist. Die Weiterleitungsgeschwindigkeit des Lichtes ist allem Anschein nach eine Materialkonstante des jeweilig durchquerten Aethers,was ja schon
immer meine Aussage und der unserer Kollegen ,insbesondere Chiefs ist.
Auf dieser Aussage kann man aufbauen und diese Aussage widerspricht weder dem logischen Menschenverstand noch den Grundsätzen der Physik.

So wie Ernst gemeint hat, man könne wählen zwischen

SRT,
Emission
und Aether

ist es sicher nicht.Leider kann er sich nicht von indoktrinierten Vorstellungen trennen.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Mai 2011, 13:53

Hannes hat geschrieben:
So wie Ernst gemeint hat, man könne wählen zwischen

SRT,
Emission
und Aether

ist es sicher nicht.

Aus meiner Sicht kann man wählen zwischen

Emission
und Äther

sie sind beide konsistent.

Die SRT dagegen ist auf jeden Fall raus, sie ist komplett zu verwerfen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 9. Mai 2011, 15:06

Hallo Jocelyne!
Aus meiner Sicht kann man wählen zwischen

Emission
und Äther

sie sind beide konsistent.

Die SRT dagegen ist auf jeden Fall raus, sie ist komplett zu verwerfen.

Du bist sehr kooperativ!
Die Emission ist noch eher abzulehnen als die SRT.
Durch Beobachtungen bei Doppelsternen und bei Sternen mit Exoplaneten ist doch die Emissionstheorie komplett out. Da müssten doch die schnelleren Lichtsignale langsamere überholen, was noch nirgends gefunden wurde.Da würde der Ablauf der gegenseitigen Umläufe der Doppelsterne komplett aus dem Takt kommen.Ebenfalls die Bewegungsmuster der von den Planeten hin und hergezogenen Muttersterne.
Schau dir das einmal in Ruhe an !
Auch wenn mich Ernst wegen meiner "Unbelehrbarkeit" noch so oft zurechtweist,die Emissionstheorie ist für mich-und auch für den überwiegenden Großteil der Diskussionsteinehmer unannehmbar.
Mit bestem Gruß
Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Mo 9. Mai 2011, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 9. Mai 2011, 17:57

Hallo Jocelyne !
Die Versuche zur Bestimmung eines Ätherwinds durch Differenzmessungen der Lichtgeschwindigkeiten wurden aber mehrfach durchgeführt und haben immer ein Ergebnis von 7 bis 11 km/sek gebracht. Der umfangreichste Versuch war jener von Dayton Miller, der sogar auf einem Berg durchgeführt wurde, um einen allfälligen Effekt der Äthermitnahme durch die Erde möglichst gering zu halten. Auch die Versuche von Fizeau und Sagnac deuten auf das Vorhandensein eines Lichtäthers hin.

Was würde das bedeuten? Das Licht wäre eine vom Äther transportierte Welle. Die Lichtgeschwindigkeit wäre eine Materialkonstante des Äthers.

Die Aethermitnahme durch die Erde wird sicherlich nicht zu 100 % funktionieren.
Je weiter weg von der Erde umso weniger Mitnahmeeffekt.
Mich freut es, dass du endlich einsiehst, dass nicht nur negative Kritik an der SRT notwendig ist, sondern parallell dazu auch neue Gedanken entwickelt werden müssen.
Ansonsten können die Relativisten sagen:Was wollt ihr, wir haben ja die SRT!
Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 9. Mai 2011, 20:12

Hallo Chief !
Du schreibst:
Die Analogie ist falsch - die Erde fliegt nicht durch den Äther. Relativgeschwindigkeit zwischen Erde und Äther ist gleich Null.

Du musst aber sagen, wo. Ich würde meinen, wenn du die Nullgeschwindigkeit an der Erdoberfläche heranziehst, stimmt deine Aussage, wenn auch nicht 100 % ig, denn dieser Wert ist nur in der Mathematik möglich. In der Natur gibt es nichts 100 %iges.
Irgendwo muss sich der Wert aber ändern. denn ein Nachbarplanet hat an seiner Oberfläche ebenfalls eine fast 100 %ige Aethermitnahme.
Ich konnte noch keinen Bericht der Raumfahrt ausfindig machen, in dem ein solcher Vorgang beschrieben wird.Was weißt du darüber?
Es sind doch zwei Raumsonden bereits dabei. den Einfluss der Sonne zu verrlassen. Gibt es zu dem Thema Berichte oder Erkenntnisse?

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Mai 2011, 20:13

Hannes hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Aus meiner Sicht kann man wählen zwischen

Emission
und Äther

sie sind beide konsistent.

Die SRT dagegen ist auf jeden Fall raus, sie ist komplett zu verwerfen.

Du bist sehr kooperativ!
Die Emission ist noch eher abzulehnen als die SRT.
Durch Beobachtungen bei Doppelsternen und bei Sternen mit Exoplaneten ist doch die Emissionstheorie komplett out.

Die Emissionstheorie ist in sich schlüssig und konsistent, sie darf angenommen werden, im Gegensatz zur SRT, die unhaltbare Logikbrüche beinhaltet und schon ohne Experimente ausscheidet. Bei Interpretationen von Beobachtungen oder Experimenten muss man übrigens vorsichtig sein, man kann sie so oder so deuten, das haben wir gesehen mit dem MM-Experiment seit 100 Jahren, das Licht in immer noch ein weitgehend unbekanntes Phänomen. :(

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 9. Mai 2011, 20:26

Hallo Jocelyne !
Die Emissionstheorie ist in sich schlüssig und konsistent, sie darf angenommen werden, im Gegensatz zur SRT, die unhaltbare Logikbrüche beinhaltet und schon ohne Experimente ausscheidet. Bei Interpretationen von Beobachtungen oder Experimenten muss man übrigens vorsichtig sein, man kann sie so oder so deuten, das haben wir gesehen mit dem MM-Experiment seit 100 Jahren, das Licht in immer noch ein weitgehend unbekanntes Phänomen

Woher nimmst du diese Aussage, die nicht einmal Ernst als Vertreter dieser Theorie zu vertreten wagt.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 9. Mai 2011, 20:46

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Die Emissionstheorie ist in sich schlüssig und konsistent, sie darf angenommen werden, im Gegensatz zur SRT, die unhaltbare Logikbrüche beinhaltet und schon ohne Experimente ausscheidet.

Natürlich ist die Emissiontheorie in der Lage, MM mit ganz einfachen klassischen Mitteln zu erklären. Die SRT kann das auch, aber mit komplizierter, die bisherige Logik brechender Voraussetzung. Nur eben die klassische Äherthese fällt mit MM.

Das ist hier aber nicht das primäre Thema.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 9. Mai 2011, 21:47

Hallo Ernst !
Natürlich ist die Emissiontheorie in der Lage, MM mit ganz einfachen klassischen Mitteln zu erklären. Die SRT kann das auch, aber mit komplizierter, die bisherige Logik brechender Voraussetzung. Nur eben die klassische Äherthese fällt mit MM.

Die Emissionstheorie kann vielleicht MM erklären,aber sonst schon nichts.
Wie erklärt sie die Messungen bei Doppelsternen und Exoplaneten?
Die SRT bringt das nur mit logikbrechenden Voraussetzungen zustande.
Die klassische Aetherthese ist auch nicht nach meinem Verständnis.
Der umfangreichste Versuch war jener von Dayton Miller, der sogar auf einem Berg durchgeführt wurde, um einen allfälligen Effekt der Äthermitnahme durch die Erde möglichst gering zu halten. Auch die Versuche von Fizeau und Sagnac deuten auf das Vorhandensein eines Lichtäthers hin.

Was würde das bedeuten? Das Licht wäre eine vom Äther transportierte Welle. Die Lichtgeschwindigkeit wäre eine Materialkonstante des Äthers.

Die beste Erklärung ist die von Dayton Miller.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 10. Mai 2011, 07:23

Highway hat geschrieben:Die Phasengeschwindikgeit definiert sich nicht aus dem Start eines Wellenzuges. Die Phasengeschwindigkeit definiert sich aus einer Wellenlänge und der dazu gehörenden Frequenz. Deine Fahrzeuge stellen s/t dar, was gefordert ist ist lambda * f. Bevor du nun anhebst das ist doch das Gleiche - ja, aber nur wenn man dann auch eine gleiche Geschwindigkeit annimmt, sonst ist es nämlich deutlich unterschiedlich.

Die Phasengeschwindigkeit ist definiert als jene Geschwindigkeit, mit der sich ein Feldwert mit konstanter Phase durch den Raum bewegt. Nimmt man z.B. eine harmonische Sinusschwingung gilt:

F(x,t) = F_0 sin(k x - ω t) = F_0 sin(φ(x,t))

Nehmen wir der Einfachheit halber an, dass k parallel zur x-Achse verläuft, gilt

F(x,t) = F_0 sin(k x - ω t) = F_0 sin(φ(x,t))

Konstante Phase bedeutet:

φ(x,t) = const.

und weiter

k x - ω t = const. mit der Bewegungsgleichung x(t) = (ω t + const.)/k

Die Phasengeschwindigkeit ist damit

dx/dt = ω/k

Damit bewegt sich jeder fixe Wert einer harmonischen ebenen Welle mit der Phasengeschwindgkeit ω/k bzw. λ * f durch den Raum

Mein Autos fahren daher mit der Phasengeschwindigkeit da sie den fixen Wert Null am Beginn eines Wellenzuges markieren.
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