Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 8. Mai 2011, 17:38

Harald Maurer hat geschrieben:Sehr nette Animation! Hat aber mit meinem Läufer-Beispiel nichts zu tun.

Es ist genau das Beispiel :!: Da starten ständig Autos. Und da siehst Du gleichzeitig und ungleichzeitig gestartete Autos. Und dann treffen am Ziel nicht Autos gleichzeit ein, welche gleichzeitig gestartet sind, sondern welche ungleichzeitig gestartet sind. Um das genauer zu zeigen, müßte die Autofolge noch arg verengt werden. Mit ein wenig Vorstellung sieht man das auch so.

dass sie die besondere geometrische Situation am Umlenker nicht enthält und die Frequenz ist nicht konstant. Die roten Autos kommen mit einer höheren Frequenz am Ziel an als die grünen. Schon am Spiegel sind die Frequenzen unterschiedlich! Also kann auch die Periodendauer nicht konstant sein. Das ist aber kein Fehler in der Animation (die ist präzise), sondern es ist logisch, dass die roten Autos auf der durchgehenden Strecke mit sqrt(c²-v²) schneller sein müssen als die Autos auf der Strecke mit c+/-v! Sie kommen daher auch jeweils schneller ans Ziel als die grünen - und das ergibt eine höhere Frequenz! Die Frequenz ist also bei den beiden Autoreihen unterschiedlich und entspricht somit nicht dem Vorgang im MMI - denn da ist Periodendauer und Frequenz konstant.

Das ist wieder alles vollkommen falsch :!: Was siehst Denn Du da bloß? Denn die Frequenz aller Autos ist natürlich an jeder Stelle konstant. Wäre sie das nicht, gäb´s einen Stau. Alles genau wie im MMI. Nimm eine Stoppuhr und miß die Frequenz.

Im übrigen ist es auch logisch, dass die Frequenz nicht konstant geblieben sein kann, wenn Phasen zueinander verschoben im Detektor ankommen. Deine Animation zeigt demnach den Trugschluss, welcher im MMI-Messprinzip stecken muss, deutlich auf!

Der einfache Trugschluß liegt bei Dir, da kein Frequenzunterschied existiert. Ein Trugschluß zum angeblichen Trugschluß ist wieder die Wahrheit. MM funktioniert mit konstanter Frequenz.

Lieber Harald,
verzweifelst versuchst Du Deine fehlerhafte Betrachtung mit allen Mitteln zu retten.
So akzeptierst Du die Laufzeitdifferenz und rechnest dafür vor, daß MM nicht stimmen kann. Ich korrigiere die numerische Rechnung. Und plötzlich ist Dein eigener Ansatz nicht mehr richtig?
Du akzeptierst die Wirkung der Laufzeitänderung im MMI infolge einer Armlängenänderung. Du negierst den gleichen Effekt infolge der Laufzeitänderung infolge Ätherwind.
Du behauptest, am Reflektot wäre ständig ein Knoten. Du negierst, daß das für die Überlagerung gilt. Träfe das für die Einzelwelle zu, würde das MMI nicht funktionieren.
Du behauptest, Phasendifferenzen können bei konstanter Frequenz nicht auftreten. Wieder dürfte das MMI nicht funktionieren.

Solchen Punkten gehst Du einfach aus dem Wege. Alle Deine wechselnden Argumente sind hier vielfach und korrekt widerlegt.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 8. Mai 2011, 19:07, insgesamt 2-mal geändert.
Ernst
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 8. Mai 2011, 18:37

Harald Maurer hat geschrieben:Bild
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Autos statt Läufer. Aber sonst sieht man ganz klar, dass du völlig daneben liegst:

Sehr nette Animation! Hat aber mit meinem Läufer-Beispiel nichts zu tun. In meinem Beispiel startet ein Läufer ja später und kommt gleichzeitig mit einem anderen am Ziel an.
Deine Animation entspricht daher nicht der Ansicht von Ernst, welcher den Zeitversatz am Start wähnt, denn Deine Autos starten gleichzeitig. Du musst sie ungleichzeitig starten, nämlich um den Zeitversatz, den sie in Deiner Animation am Ziel haben. Ernst meint ja, dass sie am Ziel gleichzeitig ankommen und der Zeitversatz ("Autoversatz") des Starts am Ziel erkennbar wäre. Das wäre er natürlich nicht, denn die Wellenzüge im MMI sind ja nicht rot und grün gefärbt, sondern gleichen sich völlig.

Das Animationsbeispiel mit der gleichzeitigen Ankunft hattest du selbst schon mit den Sinuswellen gebracht vor etwa 100 Beiträgen.
Harald Maurer hat geschrieben:Wenn Du etwas ganz anderes animierst, als ich mit meinen Läufern beschreibe, kannst Du nicht behaupten, ich liege völlig daneben. Dann liegt wohl eher Deine Animation daneben.

Ich habe das animiert, was dem MMX zugrunde liegt. Nichts sonst.
Harald Maurer hat geschrieben:Deine Animation ist aber insofern richtig, dass sie wenigstens dem korrekten Messprinzip des MMI entspricht. Selbstverständlich ergibt sich der Zeitversatz gleichzeitig gestarteter Autos (Wellenzüge) erst am Ziel und nicht am Start. Aber die Animation hat leider den Schönheitsfehler, dass sie die besondere geometrische Situation am Umlenker nicht enthält und die Frequenz ist nicht konstant. Die roten Autos kommen mit einer höheren Frequenz am Ziel an als die grünen. Schon am Spiegel sind die Frequenzen unterschiedlich! Also kann auch die Periodendauer nicht konstant sein. Das ist aber kein Fehler in der Animation (die ist präzise), sondern es ist logisch, dass die roten Autos auf der durchgehenden Strecke mit sqrt(c²-v²) schneller sein müssen als die Autos auf der Strecke mit c+/-v! Sie kommen daher auch jeweils schneller ans Ziel als die grünen - und das ergibt eine höhere Frequenz! Die Frequenz ist also bei den beiden Autoreihen unterschiedlich und entspricht somit nicht dem Vorgang im MMI - denn da ist Periodendauer und Frequenz konstant.
Im übrigen ist es auch logisch, dass die Frequenz nicht konstant geblieben sein kann, wenn Phasen zueinander verschoben im Detektor ankommen. Deine Animation zeigt demnach den Trugschluss, welcher im MMI-Messprinzip stecken muss, deutlich auf!

Grüße
Harald Maurer

Harald, Frequenz ist Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit. Hier steht jedes Auto für eine Schwingung. Nachdem nirgendwo Autos verschwinden oder auf mysteriöse Weise dazu kommen, ist die Frequenz für die grünen und roten Autos gleich. Und zwar immer und überall gleich - auch in den Armen des MMX. Und zwar solange, als man von einer absoluten Zeit ausgeht. Im Bild meiner Animation ist für jede Zeit und jeden Ort die Zeit absolut und synchron. Wenn du es nicht glauben magst, nimm eine Uhr und miss selbst nach.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 8. Mai 2011, 18:45

@Harald:

Noch eine Anmerkung: Beim MMX startet nur ein Strahl. D.h., dass beim Sender immer alles synchron läuft. Erst beim Strahlteiler erfolgt die Aufteilung. Und genau das habe ich animiert. Natürlich kann beim Detektor die Phasenverschiebung mehr als 360° betragen. So what?. Dann werden von der Phasenverschiebung solange 360° abgezogen, bis der Rest kleiner als 360° und größer bzw. gleich 0° ist. D.h. aber nicht, dass der Rest immer 0° ist, wie du zu glauben scheinst!!
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 8. Mai 2011, 18:57

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:@Harald:

Noch eine Anmerkung: Beim MMX startet nur ein Strahl. D.h., dass beim Sender immer alles synchron läuft. Erst beim Strahlteiler erfolgt die Aufteilung. Und genau das habe ich animiert. Natürlich kann beim Detektor die Phasenverschiebung mehr als 360° betragen. So what?. Dann werden von der Phasenverschiebung solange 360° abgezogen, bis der Rest kleiner als 360° und größer bzw. gleich 0° ist. D.h. aber nicht, dass der Rest immer 0° ist, wie du zu glauben scheinst!!


Das -Problem- liegt in dieser Aussage!

Deine Animation zeigt demnach den Trugschluss, welcher im MMI-Messprinzip stecken muss, deutlich auf!


-stecken muss-


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 8. Mai 2011, 21:03

Kurt hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:@Harald:

Noch eine Anmerkung: Beim MMX startet nur ein Strahl. D.h., dass beim Sender immer alles synchron läuft. Erst beim Strahlteiler erfolgt die Aufteilung. Und genau das habe ich animiert. Natürlich kann beim Detektor die Phasenverschiebung mehr als 360° betragen. So what?. Dann werden von der Phasenverschiebung solange 360° abgezogen, bis der Rest kleiner als 360° und größer bzw. gleich 0° ist. D.h. aber nicht, dass der Rest immer 0° ist, wie du zu glauben scheinst!!


Das -Problem- liegt in dieser Aussage!

Deine Animation zeigt demnach den Trugschluss, welcher im MMI-Messprinzip stecken muss, deutlich auf!


-stecken muss-


Gruss Kurt

Quatsch. Du weißt nicht, was Wellen sind und leugnest deren Existenz. Und jetzt willst du mir die Physik und die Probleme der Physik erklären? Du hast genau so wie Harald nicht verstanden, dass es auch andere EM-Signale gibt, als harmonische Wellen, nämlich z.B. Impulse! Und Impulse haben keine Phase, also auch keine Phasenverschiebung. Aber du leugnest EM-Wellen und Harald versteht sie nicht. Naja. Was soll's. Jeder wie er will und kann. Die Natur kümmert das nicht.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 8. Mai 2011, 21:15

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Quatsch. Du weißt nicht, was Wellen sind und leugnest deren Existenz. Und jetzt willst du mir die Physik und die Probleme der Physik erklären? Du hast genau so wie Harald nicht verstanden, dass es auch andere EM-Signale gibt, als harmonische Wellen, nämlich z.B. Impulse! Und Impulse haben keine Phase, also auch keine Phasenverschiebung. Aber du leugnest EM-Wellen und Harald versteht sie nicht. Naja. Was soll's. Jeder wie er will und kann. Die Natur kümmert das nicht.



Du hast nicht verstanden was ich mit meinen zwei Zeilen sagen will.

Harald:!!
Deine Animation zeigt demnach den Trugschluss, welcher im MMI-Messprinzip stecken muss, deutlich auf!


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 8. Mai 2011, 22:09

Kurt hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Quatsch. Du weißt nicht, was Wellen sind und leugnest deren Existenz. Und jetzt willst du mir die Physik und die Probleme der Physik erklären? Du hast genau so wie Harald nicht verstanden, dass es auch andere EM-Signale gibt, als harmonische Wellen, nämlich z.B. Impulse! Und Impulse haben keine Phase, also auch keine Phasenverschiebung. Aber du leugnest EM-Wellen und Harald versteht sie nicht. Naja. Was soll's. Jeder wie er will und kann. Die Natur kümmert das nicht.



Du hast nicht verstanden was ich mit meinen zwei Zeilen sagen will.

Harald:!!
Deine Animation zeigt demnach den Trugschluss, welcher im MMI-Messprinzip stecken muss, deutlich auf!


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Gut, habe ich falsch verstanden. Mein Fehler. Zum zweiten Mal. Das wird ja richtig schlimm mit mir ...
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 8. Mai 2011, 22:17

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
"Es darf nicht sein was nicht sein kann"
Gut, habe ich falsch verstanden. Mein Fehler. Zum zweiten Mal. Das wird ja richtig schlimm mit mir ...


Neinnein, es ist ja nicht gerade so -verfasst- dass es auf Anhieb klar ist, ist mein Fehler.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Mai 2011, 05:43

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Und trotzdem kann man aus dem Laufzeit- bzw. Geschwindigkeitsunterschied von 2 Zweiwegmessungen das Vorhandensein eines ruhenden oder bewegten Wassers feststellen, und die Geschwindigkeit einer Strömung berechnen.

Oder nicht?

Das ist dasselbe Prinzip wie beim MM-Experiment:

Das U-Boot ist die Erde, die mit einer Geschwindigkeit von 30 km/s im Raum/Äther fliegt.
Der Beobachter ist der Interferometer
Das Wasser ist der angenommene Äther
Die Strömung ist der Ätherwind.

Man könnte das MM-Interferometer auch wie ein Flugzeug ansehen, der seine Eigengeschwindigkeit relativ zur Luft am Bord selbst misst und auch selbst die Windstärke bestimmt:

Michelson versuchte ja mit seinem Interferometer die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne zu bestimmen und erwartete dabei 30 km/s bei Windstärke 0, weil er einen ruhenden Äther angenommen hat. Er hat Windstärke 8 km/s gemessen, er war enttäuscht und unsicher, ob er nicht falsch gemessen habe.

Ein Flugzeug kann ja seine Eigengeschwindigkeit relativ zum Medium Atmosphäre am Bord selbst messen und damit auch die Windstärke bestimmen, das ist wie beim MM-Experiment. Das Gerät, das einem Flugzeug ermöglicht, seine Eigengeschwindigkeit relativ zur Luft zu messen, hat man mir in einem französischen Forum vor nicht allzu langer Zeit mit "tube Pitot" genannt und verlinkt: http://de.wikipedia.org/wiki/Pitotrohr

Man könnte nach dem Prinzip dieses Geräts ein Experiment konzipieren, um den Ätherwind zu bestimmen, also mit Einwegmessung des Lichts, oder nicht?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Mai 2011, 11:23

Ein Auszug aus dem Artikel von Dr. Wigbert Winkler vom 09.10.2008 Hier albert einstein aus der Zeitschrift „Abenteuer Philosophie“


Zitat Wigbert Winkler:

[…] Gibt es den Äther doch?

Die Relativitätstheorie ist sozusagen eine Gegentheorie zum Vorhandensein des Lichtäthers. Es wird in der relativistischen Literatur immer darauf hingewiesen, dass der Michelson-Morley-Versuch ein Nullergebnis gebracht habe. Die Versuche zur Bestimmung eines Ätherwinds durch Differenzmessungen der Lichtgeschwindigkeiten wurden aber mehrfach durchgeführt und haben immer ein Ergebnis von 7 bis 11 km/sek gebracht. Der umfangreichste Versuch war jener von Dayton Miller, der sogar auf einem Berg durchgeführt wurde, um einen allfälligen Effekt der Äthermitnahme durch die Erde möglichst gering zu halten. Auch die Versuche von Fizeau und Sagnac deuten auf das Vorhandensein eines Lichtäthers hin.

Was würde das bedeuten? Das Licht wäre eine vom Äther transportierte Welle. Die Lichtgeschwindigkeit wäre eine Materialkonstante des Äthers.

Das Diagramm zeigt die Mittelwerte für den Geschwindigkeitsunterschied des Lichts. Die Mittelwerte liegen je nach Tageszeit zwischen 5 und 10 km/sek. Der Azimutwert stellt den Winkel der Versuchseinrichtung dar, bei dem sich der jeweils maximale Wert ergeben hat:

Bild


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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