Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 7. Mai 2011, 20:40

Harald Maurer hat geschrieben: Denke doch mal! Wenn kurze und langsamere Wellenzüge senkrecht kommen und lange schnellere Wellenzüge waagrecht kommen, treffen sie am Umlenker stets mit derselben Frequenz ein, weil ja jeder seine Wellenlänge in derselben Zeit durchmisst. Die Wellenlängen verhalten sich auch bei Drehung des MMI ständig proportional zueinander, sodass die Periodendauer unverändert bleibt und sie immer mit derselben Frequenz am Umlenker eintreffen. Wenn also die Wellenzüge mit der winzigen Verschiebung, die ich berechnet habe, mal am Umlenker zusammengekommen sind und sich damit der endgültige Strahl zum Detektor kombiniert hat, so kann im Detektor nur diese tatsächliche Verschiebung auftauchen. Also 0.000020833334229000008 %, und nicht 44% ! Die Armlänge selbst kann den Prozentsatz ja nicht beinflussen, ob 300 km oder 11 m müssen sich doch egal bleiben. In 11 m Entfernung oder 300 km Entfernung spielt ja keine Rolle, denn in beiden Fällen bleibt die Frequenz samt Periodendauer konstant. Der Unterschied im Prozentsatz ergibt sich nur aus dem Unterschied der Frequenz von 100000 Hz zu 600 THz. Sind ja zwei wesentlich unterschiedliche Werte!
Wenn man einen Durchschub von 6000 Wellenlängen im Detektor sehen würde, wären das doch nicht 44 % !

Also irgendwie ist Deine Logik unbegreiflich. Die Frequenz ist konstant. Das hat damit nichts zu tun. Der Phasenversatz beträgt 5000 Wellenlängen :!: Und wenn der Phasenversatz in einer Armstellung 6000 Wellenlängen (Chief) oder 5000 Wellenlängen (Ernst) beträgt, dann bewirkt eine Drehung des MM um 45°, daß nun die Phasendifferenz während der Drehung auf 0° zurückgeht. Während der Drehung werden daher die Interferenzringe um 5000 Positionen wandern.

Deine Logik ist mit immer unheimlicher. :o

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 7. Mai 2011, 20:56

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Dann ist auch diese Analogie für die Tonne, die meiner Hasen/Schildkröten Analogie ganz genau entspricht und auch danach gepostet wurde:

Beide sind selbstverständlich richtig. Wer selbst solche einfachen Dinge des täglichen Lebens nicht versteht, der sollte wirklich die Finger von Naturwissenschaften lassen.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 7. Mai 2011, 21:08

.
Der Kurzschluß besteht darin, daß der Zeitversatz der interferierenden Wellenabschnitte bei gleicher Armlänge und vorhandenem Ätherwind akzeptiert wird; daß aber bestritten wird, daß damit ein Phasenversatz vorliegt. Denn ein Zeitversatz ist identisch mit einem Phasenversatz.

Der SupergGAU besteht darin, daß der Zeitversatz im bewegten Äther akzeptiert wird; der Phasenversatz aber bestritten wird. Und gleichzeitig der Zeitversatz infolge Armlängendifferenz ebenfalls akzeptiert wird; dort aber der Phasenversatz akzeptiert wird (muß, weil das praktisch einfach nachprüfbar ist).

Das ist nicht nur ein physikalisches, sondern ein logisches Desaster.
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am Sa 7. Mai 2011, 21:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 7. Mai 2011, 21:11

Highway hat geschrieben:Es geht also nur um die einfache Strecke Strahlteiler/Umlenkspiegel (Umlenker) ohne Rückfahrticket. (Merken!)

Die Lichtquelle sendet also Licht aus mit einer Geschwindigkeit von c in einen Äther aus, dieser Äther sendet das Licht weiter und ein Umlenkspiegel (Umlenker empfängt es wieder um es zu reflektieren.



Die Lichtquelle sendet also Licht aus mit einer Geschwindigkeit von c in einen Äther aus

Klitzekleine Zwischenfrage:

Gegen was ist dieses c bestimmt.
- gegen den ruhenden Äther
- gegen den bewegten Äther

dieser Äther sendet das Licht weiter und ein Umlenkspiegel (Umlenker empfängt es wieder um es zu reflektieren.


Noch eine so klitzekleine Frage:
Warum muss der Umlenker dieses Licht erst empfangen um es dann zu reflektieren.
Reicht es denn nicht aus wenn du schreibst das er es reflektiert?

Highway hat geschrieben:Frage an die Zweifler: Wieso verweigert ihr euch dem Dopplereffekt? Würde sich der reflektierende Umlenkspiegel ruhend im Äther befinden, dann hättet ihr doch wahrscheinlich kein Problem damit anzunehmen, dass ein Dopplereffekt vorliegt? Oder doch?


Welche Zweifler?
Du bist es der an den logischen Erklärungen ständig rummergelt und Zweifel anmeldet.

Würde sich der reflektierende Umlenkspiegel ruhend im Äther befinden, dann hättet ihr doch wahrscheinlich kein Problem damit anzunehmen, dass ein Dopplereffekt vorliegt?


Wie kommst du denn auf diese schräge Aussage.
Was hat Doppler mit ruhend in Äther oder nicht ruhend im Äther zu tun!
Kann es sein dass du den Dopplereffekt nicht richtig verstanden hast?

Highway hat geschrieben:Dann würdet ihr doch wahrscheinlich auch meinen, dass sich Frequenz und Wellenlänge im Äther gegenüber dem MMI-System verändern müssen. Logisch - der Äther bewegt sich ja gegenüber dem MMI-System. Oder Nicht?


Ach so, du gehst davon aus dass sich das MMI bewegt, der Spiegel des MMI nicht, sag das halt gleich.
Naja dann, dann herrscht Doppler, klar.
Die Frequenz die beim ruhendem Spiegel gemessen wird ist eine andere als beim Sender.
Wieso sich die Wellenlänge ändern muss ist nicht zu verstehen.
Denn dazu solltest du erstmal klarlegen wie du sie erfasst.
Anders ist keine brauchbare Aussage möglich.
Denn es gibt mehrere Möglichkeiten die Wellenlänge festzustellen.
Also, worauf gründet sich die Aussage zur Wellenlänge.

Da mit Licht so winzige/riesige Zahlen verbunden sind schlage ich vor du nimmst Schall.
Denn da ist ja kein Unterschied.
Es reicht vielleicht auch aus wenn du sagst ob die jeweilige Frequenz und Wellenlänge grösser/kleiner ist.

Highway hat geschrieben:Ihr habt doch auch bestimmt eine Ahnung davon wie sich Wellenlänge und Frequenz für das Äthersystem darstellen. Oder nicht?


Ahnung, vielleicht, ob sie mit deiner Vorstellung konform geht weiss ich nicht.
Wie stellen sich denn Frequenz und Wellenlänge im Äthersystem dar?

Highway hat geschrieben:Es geht also darum, wie in einem zur Quelle bewegten Äther sich das Licht ausbreitet, oder besser wie verhalten sich Wellenlänge und Frequenz.


Wie denn?

Highway hat geschrieben:Hohecker äh Kurt, sie sind raus! (weil du glaubst weder an Wellen noch an Dopplereffekt) ;-)


Von wem redest du?
Glaubst du an Wellen und Dopplereffekt?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 7. Mai 2011, 21:33

Chief hat geschrieben: Michelson hat gemessen, dass die Erde relativ zum Äther ruht. Um über MMX weiter diskutieren zu können muss zuerst diese Tatsache vorbehaltlos anerkannt werden.

Naja, er hat keinen Ätherwind gemessen. Das ist eine Tatsache, welche in der Folge auf vielfältige Weise bestätigt wurde. Das kann bedeuten:

- mitgeführter Äther
- kein Äther, Emissionsgesetze
- SRT

Auf jeden Fall ausgeschlossen ist jedenfalls ein absoluter ruhender Äther.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 7. Mai 2011, 21:34

Chief hat geschrieben:Nein, nein, nein und wieder nein. Michelson hat gemessen, dass die Erde relativ zum Äther ruht. Um über MMX weiter diskutieren zu können muss zuerst diese Tatsache vorbehaltlos anerkannt werden.


Also so kann man das nicht sagen.
Das MMI hat gezeigt das Licht im MMI sich nicht so verhält wie erwartet.
Wie willst du denn einen Äther messen wenn du nicht weisst wie er -funktioniert-.
Darum ist auch keine Aussage zu -Erde ruht in ihm oder nicht-, möglich.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 7. Mai 2011, 21:53

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Die Lichtquelle sendet also Licht aus mit einer Geschwindigkeit von c in einen Äther aus

Klitzekleine Zwischenfrage:

Gegen was ist dieses c bestimmt.
- gegen den ruhenden Äther
- gegen den bewegten Äther


Gegen das MMI natürlich.


Soso, und wie schnell ist es gegen den Äther?
Auch c?
Ist es nicht so dass du davon ausgehst das sich das MMI gegen den Äther bewegt, also Wind geht.
Du bist also auch der Meinung, wie so mancher RT-Gläubiger, dass Licht invariant gegenüber jedweder Bewegung ist.

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Noch eine so klitzekleine Frage:
Warum muss der Umlenker dieses Licht erst empfangen um es dann zu reflektieren.
Reicht es denn nicht aus wenn du schreibst das er es reflektiert?

Weil es aus dem Äther nicht reflektiert werden kann, bzw. die physikalischen Größen im MMI System zweifelsfrei eine Verschiebung (Rot- oder Blauverschiebung je nach Richtung des sich bewegenden Äthers) erfahren.


Soso, wieder so eine spitzfindige Unterschiebung,.
Zweifelsfrei für dich vielleicht, für deine Falschvorstellungen vom Doppler.

Also dann, erstmal deine behauptete rot/blau-Verschiebung.

Erläutere das man ganz genau.
die physikalischen Größen im MMI System zweifelsfrei eine Verschiebung (Rot- oder Blauverschiebung je nach Richtung des sich bewegenden Äthers) erfahren.


Was erfährt was?

Dazu eine ganz einfache Strecke.
Links ein Sender, rechts ein Empfänger.

S----------------------------E

Der Sender sendet mit 1000 Hz, wenn du Licht haben willst, in grün.
Die Striche stellen das Übertragungsmedium dar.
Wenn du Schall willst, dann ist es Luft, ansonsten Äther.

Wir lassen keinen Wind gehen, der Empfänger rechts empfängt 1000 Hz bzw. grün.

Nun gehe Wind, er wehe von links nach rechts.
Der Empfänger empfängt 1000 Hz, bzw grün.
Keinerlei Doppler.

Einverstanden?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 7. Mai 2011, 22:12

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Chief hat geschrieben: Michelson hat gemessen, dass die Erde relativ zum Äther ruht. Um über MMX weiter diskutieren zu können muss zuerst diese Tatsache vorbehaltlos anerkannt werden.

Naja, er hat keinen Ätherwind gemessen. Das ist eine Tatsache, welche in der Folge auf vielfältige Weise bestätigt wurde....


OK, auf dieser Basis kann weiter gebaut werden.

- Können Wellen ohne Träger existieren? Wenn ja, wie, warum?


Diese Frage stellt sich nicht, denn es gibt keine Wellen.

Chief hat geschrieben:- Wie können sich Lichtteilchen auslöschen im Falle von Emission? Energie + Energie = Nullenergie??? Wie groß, wie lang sind die Lichtteilchen? Warum? Aus was bestehen sie?


Lichtteilchen? Photonen,
Vergessen, mehr ist diese fatale Falschvorstellung nicht wert.
Es gibt keinen einzigen (echten) Grund dass man von Lichtteilchen ausgehen muss, keinen einzigen.

Chief hat geschrieben:- SRT wird durch Michelson-Gale widerlegt.


Das ist nicht wichtig.
Die RT's sind Hilfsmittel.
Ihre Aussagen gelten nur in diesem Zusammenhang.
Mit der Realität muss das nichts zu tun haben.

Chief hat geschrieben:- GPS zeigt dass das BS des Erdmittelpunkts ein ausgezeichnetes BS für das Licht ist. Warum?


Nicht der Erdmittelpunkt, die Masse der Erde.
Warum? ganz einfach.
Die Masse der Erde erzwingt einen Bezug fürs Lichtlaufen (GPS-Signale) innerhalb des Trägers (Äther).
So zeigt es sich auch beim -Fizeau- und bei Gravitationslinsen und beim SL und beim MMI.

Was bei der RT unter Raumverdrillung usw. läuft ist nichts weiter als die Bezugsbildung durch Masse und deren Reichweite (Übergang) zum "freiem Raum".

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 7. Mai 2011, 22:26

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Soso, und wie schnell ist es gegen den Äther?
Auch c?

Ja natürlich, was denn sonst?


Ja was denn nun?

Die Lichtquelle sendet also Licht aus mit einer Geschwindigkeit von c in einen Äther aus, dieser Äther sendet das Licht weiter und ein Umlenkspiegel (Umlenker empfängt es wieder um es zu reflektieren.


Die Lichtquelle, sie ist ja bewegt, sendet Licht aus, und das mit c und zwar in den Äther.
Dieser leitet es mit c weiter.
Kannst du dich da mal so äussern dass es keine Unklarheit geben kann!

Wenn die Lichtquelle Licht mit einer bestimmten Geschwindigkeit aussendet dann ist die Geschwindigkeit auf den Lichtsender bezogen, es sei denn es ist klargestellt worauf die Aussage bezogen ist.

Oder wolltest du sagen das die Lichtquelle Licht sendet welches im Äther mit c weitergeleitet wird?
Eine Aussage zur Geschwindigkeit des Sender also nicht vorhanden ist.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 7. Mai 2011, 22:49

Lieber Ernst!

Hier eine weitere Ausgabe aus der Reihe von Kindergarten-Vergleichen in der für Kinder gedachten einfachen Form, und er soll erklären, wie es zur Kompensation eines Start-Zeitversatzes am Ziel kommt.

Zwei Läufer stehen am Start. Sie laufen gleich schnell, haben aber jeweils unterschiedliche Strecken bis zum Ziel vor sich, sodass der eine nach 60 Minuten dort ankommen würde, und der andere nach 30 Minuten. Sie hätten am Ziel also einen Zeitversatz von 30 Minuten, wenn sie gleichzeitig starten. Wenn sie aber gleichzeitig am Ziel ankommen sollen, muss der mit der kurzen Strecke dem mit der langen Strecke einen Vorsprung von 30 Minuten geben, also um 30 Minuten später starten. Wenn demnach der mit der kurzen Strecke tatsächlich 30 Minuten später startet, kommt er am Ziel gleichzeitig mit dem anderen an. Der Zeitversatz von 30 Minuten beim Start ist am Ziel nun nicht mehr vorhanden!

Schlussfolgerung: Wenn der mit der langen Strecke gleichzeitig mit dem anderen am Ziel ankommt, muss der andere genau um den Zeitversatz von 30 Minuten, den sie bei gleichzeitigem Start gehabt hätten, später losgerannt sein! Das erklärt den fehlenden Zeitversatz am Ziel.

Nun starten wir gleichzeitig sehr viele völlig gleich aussehende Läufer hintereinander im Sekundentakt über die gleichen Strecken. Der mit der langen Strecke trifft am Ziel mit einem der Läufer aus der kurzen Strecke zusammen. Dieser Läufer kann nur 30 Minuten nach ihm gestartet sein. Von den Läufern, die vorher am Ziel durchgelaufen sind, weiß er nichts, denn da war er ja noch nicht dort. Mit dem Läufer, mit dem er zusammenkommt, kann er den Zeitversatz beim Start auch nicht feststellen, denn sie schauen alle völlig gleich aus. Jedenfalls hat er mit dem Läufer, den er am Ziel trifft, keinen feststellbaren Zeitversatz. Den gab es nur beim Start.

In der Folge treffen im Sekundentakt am Ziel immer zwei Läufer zusammen. Keiner hat gegenübe dem anderen einen Zeitversatz, denn immer kommen zwei Läufer gleichzeitig an. Da sie alle gleich ausehen, kann der Start-Zeitversatz durch Vergleich der Läufer nicht festgestellt werden, obwohl sie eigentlich einen Läufer-Versatz von 1800 Läufern haben! Wenn nun zwei der gleichzeitig ankommenden Läufer den Schiedrichter fragen (der eine "Detektorfunktion" hat), welcher schneller am Ziel war, wird der sie höchstens dumm anschauen und es nicht wissen. Und bei jedem nachfolgenden Läuferpaar wird er es auch nicht wissen. Denn bei ihm kommen ja stets zwei vollkommen gleich aussehende Läufer gleichzeitig an.

Das, lieber Ernst, ist ein Beispiel für die Kompensation eines Zeitversatzes am Start, der am Ziel nicht mehr festgestellt werden kann. Und von den zuerst 1800 Läufern, die zuvor alleine daherkamen, weiß der Schiedsrichter nichts, da war er noch nicht beim Ziel, wo er sich erst hingestellt hat, als das erste Läuferpaar ankam. Und deshalb wird er von diesem Läuferversatz von 1800 Läufern auch in der Folge nichts mehr erfahren. Er kann auch nicht feststellen, ob es am Ziel einen Zeitversatz von 30 Minuten bei jedem Paar gegeben hat.

Das ist der Exkurs Nr. 1 für das Verständnis der Kompensation eines Zeit- und Läuferversatzes. Nur wenn Du den verstanden hast, könnte man zum 2. Exkurs übergehen. Aber Du wirst es nicht verstehen, denn sonst hättest Du die Kompensation des Zeitversatzes im MMI (wo das Ziel der Umlenkspiegel ist) auch verstanden.

Grüße
Harald Maurer
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