Harald Maurer hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben: Welche Breite wird in diesem Muster gemessen?
- Was stellt sie dar?
interferenz_2.gif
In diesem Muster wird keine Breite gemessen, sondern es wird gezählt, welche Anzahl von Ringen sich verschieben. Wenn sich die Phasenlage der beiden Wellen, die da interferieren, verschiebt, verschieben sich auch die Ringe, die ja nichts anderes sind als ein Abbild dieser Phasenlage. Die Animation zeigt die Verschiebung der Ringe während der Bewegung eines Spiegels z.B.
Verschiebt sich die Phasenlage, so kommt es abwechselnd zur konstruktiven Interferenz (helle Ringe) und destruktiver Interferenz (dunkle Ringe). Die Verschiebung der Ringe entspricht dann der Verschiebung der Phasen zueinander. Zählt man die Anzahl der Ringe, hat man auch das Ausmaß der Phasenverschiebung ermittelt.
Nun, auch wenn es sein kann dass ich wiederum diesen -sehr interessanten- Thread mit meinem Schwachsinn verspammaen könnte,
Harald:
Lieber Kurt, manchmal denke ich, mit dem Schwachsinn, den Du ständig von Dir gibst und damit diesen interessanten Thread verspammst, willst Du uns bloß veräppeln. Du kannst doch unmöglich ernst meinen, was Du da ständig aussonderst!
erlaube ich mir diese kleine Anmerkung:
Die Phasenverschiebung der beiden zu vergleichenden Signale, wird nicht durch Abzählen der Ringe ermittelt, sondern durch Vergleichen der Muster.
Ein Muster wird eingestellt, dann erfolgt die Phasenverschiebung (die Vorgehensweise sei mal unwichtig),
Wenn das Bild wieder den gleichen Zustand erreicht hat, also genau so aussieht, dann beträgt die Verschiebung 360 Grad, also eine volle "Wellenlänge" einer Schwingung.
Abzählen der Ringe bringt nichts.
Wenn es bei der Änderung zu mehreren -gleichen Bildern- kommt dann ist Phasenverschiebung ein vielfaches von den 360 Grad.
Harald Maurer hat geschrieben:Michelson hat also während des Experiments immer die Anzahl der sich verschiebenden Ringe abgezählt, hat unterschiedliche Werte ermittelt und daraus immer den Durchschnitt genommen. Aus diesen Durchschnitten konstruierte er dann die entsprechende Messkurve, die bekanntlich kein glattes Nullresultat, aber ein viel geringeres Ergebnis als erwartet aufzeigte.
Dass man mit dieser Methode eine Phasenverschiebung messen kann, steht außer Zweifel. Vorausgesetzt es gibt eine Phasenverschiebung.
Er musste sich mit dem Nichtverschieben der Ringe begnügen, eine Anzahl von Verschiebungen bekam er nicht zu Gesicht.
Geht ja auch nicht da der Bezug fürs Lichtlaufen auf der Erdoberfläche von dieser erzwungen wird.
Er konnte ja nur da, und auch nur waagrecht, messen, also was soll anderes als nur ein winziges Differenzergebnis in den Richtungen rauskommen.
Harald Maurer hat geschrieben:Diese erwartete Phasenverschiebung gibt es im MMI aber nicht, da diese Erwartung auf der Laufzeitenberechnung der Startwellen resultiert, diese Startwellen aber wegen der angewandten Umlenkmethode gar nicht verglichen werden können. Es treffen am Umlenkspiegel stets zwei Wellenzüge zusammen, die zueinander immer phasengleich sind,
Das machen sie wie?
Dadurch das sie die Naturgesetze überlisten!
Denn wenn eine Veränderung der Laufstrecke, ob vor oder nach dem Spiegel ist egal, erfolgt (z.B. durch Einbringen eines sich verändernden Hindernisses), kommt es zu kontinuierlicher Phasenverschiebung, also zum Wandern der Ringe an der Überlagerungsfläche.
Harald Maurer hat geschrieben:da um den Zeitversatz, den der eine hat, der andere später abgeschickt wird, sodass sie sich zeitgleich und ortsgleich treffen. Der langsamere Wellenzug trifft stets einen anderen Wellenzug, der deshalb gleichzeitig ankommt, weil er um den Rückstand, den der erste hat, später abgeschickt wird - dadurch hat er von vornherein denselben Rückstand wie der andere. Die beiden Wellen ziehen in der Folge phasengleich zur Aufweitungslinse, die dann das oben gezeigte Interferenzmuster auf eine Bildfläche projiziert.
Die beiden "Wellen" werden doch zeitgleich abgeschickt, wie können sie dann unterschiedlich abgeschickt worden sein damit sie sich der jeweilgen Laufzeitdifferenz entsprechend richtig treffen können.
Das geht doch nicht, oder doch?
Wenn sie sich immer zeitgleich an der Aufweitungslinse treffen, wieso kann dann das Muster wandern wenn in einem Arm ein veränderliches Zeitglied eingesetzt wird.
Sie springen ja nicht um jeweils einen Ring weiter damit die Phasengleichheitsbeziehung an der Aufweitungslinse erfüllt ist, das Muster verändert sich ja kontinierlich.
Also kann diese Behauptung nicht stimmen.
Und MM haben sicherlich nicht nur springende Ringe gesehen und gezählt.
Harald Maurer hat geschrieben:
Die Kompensation des Zeitversatzes durch das tatsächliche Zusammentreffen zweier Wellenzüge mit derselben Periodendauer zur gleichen Zeit am gleichen Ort wird hier von einigen Teilnehmern nicht verstanden. Es wird immer nur mit der verfehlten Laufzeitenberechnung argumentiert. Mitdenken ist hier nicht gefragt!
Es wird wirklich nicht verstanden, denn es ist nicht logisch und es ist falsch.
Im MM haben alle Wellenzüge die selbe Periodendauer da es, ausser bei Drehung/Änderung, keinen Dopplereffekt gibt.
Und kein Dopplereffekt heisst dass sich die "Wellen" immer mit der gleichen Frequenz treffen und der anstehende Phasenversatz das Muster festlegt.
Und der Phasenversatz kommt duch die Laufzeitumstände der beiden gelaufenden "Wellen" zustande.
Ob die Funktion des jeweiligen MMI korrekt ist lässt sich sehr einfach prüfen.
Wenn die Strichwanderung bei Veränderung eines Armes, andere Laufzeit in ihm, kontinuierlich, also ohne Einphaseffekt, abläuft dann ist das MMI in Ordnung.
Ich hoffe dass mein -Geschwafel- nicht allzusehr stört.
Gruss Kurt