Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Mo 9. Mär 2009, 23:12

Trigemina hat geschrieben:
Für den relativistischen Dopplereffekt gelten in beiden Systemen:

λ*f = λ’ * f’ = c

Die Wellenlänge entspricht einem Ortsintervall Δx, die Frequenz einem inversen Zeitintervall 1/ Δt:

Δx / Δt = Δx ’/ Δt’ = c


Ihr Relativos habt echt überhaupt keine Ahnung,
wie weit ihr an der Realität vorbei predigt.

Beim Doppler ändert sich nicht die Wellenlänge, sondern die Frequenz.

Aber da ihr nicht mal wisst, was die Geschwindigkeit einer Welle überhaupt ist,
ist es gar kein Wunder, dass ihr laufend nur Unsinn produziert.

Lass es dir mal von Ernst erklären, falls er dazu Lust haben sollte.

Ich hab nämlich keine (mehr).


Weil dieser Thread hier sich tendentiell zu einem Wettbewerb
im Schwachsinnlabern zu entwickeln scheint ...

Ich verleihe euch allen hiermit den 1. Preis
und verabschiede mich.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Trigemina » Mo 9. Mär 2009, 23:21

Novis hat geschrieben:Ihr Relativos habt echt überhaupt keine Ahnung,
wie weit ihr an der Realität vorbei predigt.
Beim Doppler ändert sich nicht die Wellenlänge, sondern die Frequenz.


Wellenlänge, Frequenz und Mediumsgeschwindigkeit c hängen über

c = λ * f

zusammen. Werden dir solche Statements nicht langsam peinlich?

Offensichtlich nicht!
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Mo 9. Mär 2009, 23:27

Trigemina hat geschrieben:
Novis hat geschrieben:Ihr Relativos habt echt überhaupt keine Ahnung,
wie weit ihr an der Realität vorbei predigt.


Wellenlänge, Frequenz und Mediumsgeschwindigkeit c hängen über

c = λ * f

zusammen. Werden dir solche Statements nicht langsam peinlich?

Offensichtlich nicht!

Relativos, die von "peinlich" reden !?

Das ist schon mal was ganz Neues!

Nur weiter so!


Weil dieser Thread hier sich zu einem Wettbewerb
im Schwachsinnlabern zu entwickeln scheint,
verleihe ich euch hiermit den 1. Preis
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Zuletzt geändert von Novis am Di 10. Mär 2009, 00:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 10. Mär 2009, 08:44

Trigemina hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Du bist also schon lange vertraut mit dieser Thematik und kannst am besten meine Frage beantworten. Das wäre sehr nett, danke im voraus.


Deine Lorbeeren ehren mich zwar, jedoch fürchte ich meiner Antwort nicht sehr viel mehr hinzufügen zu können betreffend der nicht-materiellen Längenkontraktion.


Leider habe ich Deine Aufklärung des Phänomens "Längenkontraktion" immer noch nicht verstanden :oops: , deshalb eben die Bitte um zusätzliche Erläuterungen.

Gut, nicht die Objekte selbst verkürzen sich bei Bewegung (die „Längenkontraktion“ ist also sehr unglücklich genannt worden, so dass es zu Missverständnissen und zu Verständigungsschwierigkeiten führt), sondern die „Raumzeit verformt“ sich zwischen zwei zueinander bewegten Objekten, die selbst materiell unverändert bleiben: das habe ich erst einmal verstanden, schon mal was, oder? :)

Ich möchte aber jetzt gerne noch wissen:

1) In welcher Form geschieht diese Verformung?

Liege ich richtig in der Annahme, dass der Raum sich zwischen den beiden Objekten dehnt? Also, dass der Abstand zwischen den beiden Objekten länger wird, so dass die Laufzeit länger dauert?
Ist meine Beschreibung des Phänomens durch mein konkretes Beispiel mit dem Bogenschütze und der Zielscheibe weiter oben richtig?


2) Ist diese Dehnung des Raums bzw. diese Vergrößerung des Abstands zwischen den beiden Objekten materiell oder ist sie ein Scheineffekt?

Du hast mir z.B. bei meinem Strandgedankenexperiment den Ort und den Zeitpunkt der Begegnung von jedem Beobachter mit der Wasserwelle unter Berücksichtigung der jeweiligen Längenkontraktion (bzw. der jeweiligen Raumdehnung) berechnet. Dehnt sich hier der Raum zwischen Beobachter und Welle materiell, so daß das Ereignis nach Deinen relativistischen Berechnungen in der Natur stattfindet?

Wäre nett, wenn Du gezielt diese beiden Fragen beantworten würdest. :)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » Di 10. Mär 2009, 12:16

Novis hat geschrieben:ω(Erde) ist doch konstant, oder?

Ist es. Sieht man mal von Variationen über Millionen Jahre ab ;)

Beim Doppler ändert sich nicht die Wellenlänge, sondern die Frequenz.
.....
Lass es dir mal von Ernst erklären, falls er dazu Lust haben sollte.

Ist natürlich richtig.
Nö, ich habe keine Lust. Das sind ja Leute, die Längen nicht wie wir mit Metermaß messen, sondern mit getürkten Uhren.

Gruß
Ernst
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Di 10. Mär 2009, 12:29

Ernst hat geschrieben:
Novis hat geschrieben:ω(Erde) ist doch konstant, oder?

Ist es. Sieht man mal von Variationen über Millionen Jahre ab ;)

Tja, dann fehlt mir bei F(C) immer noch die Beschleunigung.
Ist wohl nicht so auf Anhieb zu erkennen ...


Beim Doppler ändert sich nicht die Wellenlänge, sondern die Frequenz.
.....
Lass es dir mal von Ernst erklären, falls er dazu Lust haben sollte.

Ist natürlich richtig.
Nö, ich habe keine Lust. Das sind ja Leute, die Längen nicht wie wir mit Metermaß messen, sondern mit getürkten Uhren.

Gruß
Ernst

Die glauben sicher auch dass der Widerstand reziprok zum Strom ist.

Es lebe die Glaubensfreiheit!
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Di 10. Mär 2009, 14:13

Chief hat geschrieben:
Novis hat geschrieben:Tja, dann fehlt mir bei F(C) immer noch die Beschleunigung.
Ist wohl nicht so auf Anhieb zu erkennen ...


a=dv/dt=d²s/dt²=d²(vtωt)/dt²=d²(vωt²)/dt²=d(2vωt)/dt=2vω.

d², alles klar.

Ehrlich verdienter 1. Preis ...
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Re: Die Scheinbarkeit

Beitragvon scharo » Di 10. Mär 2009, 15:33

Lieber Ernst,

deine Art wird immer primitiver und primitiver. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du sogar das Lager gewechselt hast. Aber von mir aus – das ist Dein Problem.

Es fehlen einige Antworten von Dir:
Ist jetzt klar, dass bei Geschwindigkeit sich ausschließlich um Kinematik handelt?
Ist der geostationäre Sat relativ zu einem Äquatorbeobachter unbewegt?

Nun, zur Corioliskraft, da sie offensichtlich Dir (nicht nur) nicht ganz klar ist:
Das Standartbeispiel: Die sich drehende Scheibe und Beobachter auf der Scheibe, der eine Kugel radial nach außen abschießt:
Diese Kugel ist nach dem Abschuss mit der Scheibe durch keinerlei Kräfte verbunden, sondern fliegt frei durch den Raum. Für einen Beobachter außerhalb der Scheibe bewegt sich die Kugel also geradlinig mit der konstanten Geschwindigkeit v nach außen. Nach der Zeit t = r/v ist sie im Abstand r vom Zentrum angelangt. In dieser Zeit hat sich die Scheibe aber um den Winkel a=w*t weiter gedreht. ... Der Beobachter auf der Scheibe muß diese Ablenkung auf eine Beschleunigung zurückführen.“ – Gerthsen-Vogel-Physik
Da er nicht kapieren kann, dass nicht auf die Kugel eine Kraft (Corioliskraft ) wirkt, sondern eine Beschleunigungskraft die Scheibe unter den Füssen der kräftefreien Kugel weiter verschoben hat.
Ich kann Dir schon abkaufen, dass in diversen Physikbücher den Schmarrn mit der Formel steht, wo man die Corioliskraft „berechnet“ – zum Totlachen. Es wird (Du auch) eine Kraft an eine Kugel, oder egal auch was, berechnet, obwohl das Ding eindeutig KRÄFTEFREI ist und sich inertial geradlinig bewegt.
Der gleiche Effekt ist auch bei allen beschleunigten Bezugsysteme aus der Sicht des mitbeschleunigten Beobachters zu sehen – das kräftefreie und sich in Inertialflug befindende Ding SCHEINT diesem Beobachter krumm zu fliegen. Der dumme Beobachter meint, es müsse eine Kraft (Coriolis) das Ding in umgekehrter Beschleunigungsrichtung beschleunigen.
Es ist leider nur ein Trugschluss, eine Corioliskraft existiert nur im Kopf eines unwissenden Beobachters.
Wenn Du jetzt die Corioliskraft auf z.B. Eisenbahn, die auf Schienen fährt überträgst (was auch in diverse Bücher aufzutreffen ist), hast Du schon einen groben Fehler begangen. Hier gibt es kein Platz für eine Corioliskraft – der Zug fährt geradeaus, bzw. dort, wo die Schienen führen. Die Kraft, die fälschlich als Corioliskraft bezeichnet ist, ist in Wirklichkeit das Pärchen Zentrifugal- & Zentripetalkraft, oder allgemein die Trägheitskraft des Dings & beschleunigende Kraft, angelegt auf dem beschleunigten Bezugssystem und sonst nichts.

Du selbst sagst, die Trägheitskräfte sind reale und keine scheinbare Kräfte. Ich bin genau dieser Meinung. Die Trägheitskräfte kann man messen und spüren – und wie. Irgendein Witzbold hat sie Scheinkräfte genannt, weil ein unbedarfter 1-Klässler keine Ahnung hat und keine direkte Ursache, Verursacher sieht.
Die Corioliskraft kann man weder spüren noch messen, sie ist nur eine Folge einer optischen Täuschung zwischen zwei Bezugssystemen. Der Körper, auf dem angeblich die Corioliskraft wirkt, ist kräftefrei in Inertialbewegung.
Der gleiche Fehler begann auch Einstein – in seinem Aufzug beugte sich das Licht nur in seinem Kopf - Corioliseffekt. Er beschloss aber, ein Beschleunigungsfeld krümme tatsächlich das Licht.

Du muss selbst überlegen: Rotation und allgemein beschleunigte Bewegung ist absolut. Wenn eine Corioliskraft real wäre, d.h. messbar, spürbar, dann wären die o.g. nicht mehr absolut.

Ist jetzt alles mit der Coriolis“kraft“ klar?

Liebe Grüße
Ljudmil
scharo
 
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Trigemina » Di 10. Mär 2009, 15:58

Novis hat geschrieben:Beim Doppler ändert sich nicht die Wellenlänge, sondern die Frequenz.
Lass es dir mal von Ernst erklären, falls er dazu Lust haben sollte.


Die unveränderliche Wellenlänge gilt für den klassischen Doppler Effekt in einem Medium (z.B. Luft), in dem die Schallquelle ruht, während der Empfänger sich relativ zum Medium bewegt. Die Wellenberge kommen also in unterschiedlicher Zeitfolge beim Empfänger an.

Bewegt sich die Schallquelle im Medium, während der Empfänger darin ruht, ändert sich die Wellenlänge über die Beziehung c=λ*f.

Beim relativsitischen Doppler Effekt für elektromagnetische Wellen gibt es kein Medium, weshalb die Frequenzänderung nur von der Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Empfänger abhängt.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Trigemina » Di 10. Mär 2009, 16:01

Chief hat geschrieben:es gilt: Δx’ = Δx*sqrt(1-v²/c²) , = Δt*sqrt(1-v²/c²)
und Δx'/Δt'=λ'/T'=λ'*f'=c.


Die erste Zeile hat nichts mit dem Doppler Effekt zu tun sondern beschreibt lediglich die Längenkontraktion und Zeitdilatation.

Die zweite Zeile gibt mit Δx’ und Δt’ aus der 1. Zeile eingesetzt auch nicht mehr her als

Δx'/Δt' = Δx/Δt = λ'*f' = c

und ist nichts anderes als der Ausgangspunkt zur Berechnung des Doppler Effekts. Es mag hier im Forum einige Leute geben die dir deine krypti(kali)schen Formeln abnehmen, notabene nicht einmal explizit mit den Parameter c und v nach f aufgelöst, und dir als Doppler Effekt abkaufen.

Du hast solchen Unsinn in der Vergangenheit schon wesentlich besser kaschiert!

Gruss
Trigemina
 
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