Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Mordred » Di 15. Mär 2011, 13:21

Chief hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben:...
Bei Vernachlässigung eines Luft oder Wasserwiderstandes wäre der „freie Fall“ natürlich eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung.
Oder wenn es keinen Widerstand gibt - wie in einer "superflüssigen" Flüssigkeit. Dort sinkt der Stein (bis zu einer Grenzgeschwindigkeit) als ob es die Flüssigkeit gar nicht gäbe.
Ja, so als ob......
Aber sie gibt es. Und sie bremst auch. aber diesem Bremsen(2) wirkt eben Gravitation(1) entgegen.
Somit haben wir eine Geschwindigkeit(3). 1 + 2 =3
1+2 ergibt die Ätherdichte ; 3 die für diesen Äther gegebene "Bezugs"Geschwindigkeit.
Chief hat geschrieben:Oder aber einen superflüssigen?
Oder das.
Äther sagt nur aus, dass da eben nicht nix ist.
Somit könnte er natürlich als superflüssig wie Deiner zu verstehen sein, oder Knüppelhart wie Kurts.
PS: Superflüssig gefällt mir aber wesentlich besser.

Ernst hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben: Den Unterschied aus der MCX –Tüte erkannt ?

Kurve diesmal schneller erwischt?

Mordred hat geschrieben:Oder erreicht er nicht doch nach kurzer Zeit seine Fallgeschwindigkeit von rund 9,82m/s (zumindest auf der Erde) und dann doch in diesem Tempo bis zum Boden, oder nicht?
War wohl nix mit gerade exakt 9,82 m/s. Hat sich gemausert auf z.B. Deinen Springer mit 55m/s. Und woanders anders, auch mal "zufällig" 9,82m/s. Aber eben nicht generell, wie Du schriebst.
Wie bitte ? Wo schreib ich denn generell und exakt 9,82m/s ?
Hast Du nicht verstanden was das „rund“ aussagen sollte ?

Ernst hat geschrieben:Naja, hast es ja gepackt.
Jo, so kann man´s dann natürlich auch sehen…..

galactic32
Aus dem Background puzzel ich mir doch zusammen was sachrichtig wohl zu vermeinen gewesen war.
Man sollte meinen dass das möglich sein sollte.
Wird aber immer wieder eines Besseren belehrt, ...
Warum ? Keine Ahnung.

@Artie: Wenn Du sonst nix zu sagen hast....:mrgreen:

Hallo Kurt,
Kurt hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben: Nach einer Sekunde hat ein fallender Körper theoretisch eine Geschwindigkeit von v = 9,81 m/s (zirka 35 km/h)...


ich sehe gerade dass wir wiedermal als Belustigungsobjekt -gehandelt- werden.
Man braucht nur bei AC vorbeischauen, da ists anscheinend so das sie selber keinen Gesprächsstoff haben.
Was interessiert mich das mähen von Schafen….
Kurt hat geschrieben:Kein Wunder, irgendwann sind die realitätsfernen Postulate aufgebracht.
Und eine andere Sicht ist halt in einem "Glaubensverein" nicht erlaubt.
Tjo, immer die selbe Wiese halt….macht auf Dauer benebelt ......
Kurt hat geschrieben:Macht nichts, ich meine verstanden zu haben was du aussagen willst.
Freut mich….
Kurt hat geschrieben:Jedoch passt das noch nicht zu einem Äther.
Wieso nicht ?
Kurt hat geschrieben:Denn es würde unweigerlich zum Stillstand aller reisenden Materie kommen.
Wieso ?
Kurt hat geschrieben:Der Einwand dass das nur eben sehr langsam geht zieht insofern nicht als dass es ja schon einige Jährschen her ist seitdem Materie reist, diese immer noch reist.
Was glaubst Du wie lange es dauert bis unser Sonnensystem im Zentrum der Galaxis auf den schwarzen Stern fällt ?
Wegen mir auch in eine SL wer damit besser klar kommt.
Es ist doch eindeutig dass wir uns dem Zentrum spiralförmig annähern, oder ?

Mordred hat geschrieben :Und genauso sinkt der Stein im Wasser mit seiner Sinkgrenzgeschwindigkeit !
Bei Vernachlässigung eines Luft oder Wasserwiderstandes wäre der „freie Fall“ natürlich eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung. Aber dann hätten wir eben keinen Äther, …
Und Wasser ist nun mal ein Äther.
Den Unterschied aus der MCX –Tüte erkannt ?
Oder legt bei Dir auch wie bei Kurt der Stein an fahrt zu, je länger er sinkt ?


Kurt hat geschrieben:Nun machen wir folgendes.
Wir eliminieren die Gravitation.
Dann stellst Du den Motor ab.
Kurt hat geschrieben:Und zwar indem wir gleiche Umstände schaffen.
Wir lassen im Wasser (Äther) Wasser reisen.
Und zwar dadurch dass wir eine Menge davon in einem Behälter einsperren.
Dieser Behälter wird im Wasser (Äther) beschleunigt und dann sich selbst überlassen.

Der Behälter sei die Haut eines "Wasserballons".
Die Haut kann vernachlässigt werden, es geht um die eigenständige Menge an Wasser.

Du sagst nun dass der Äther einen Widerstand für Reisende Materie bietet.
Ich mein das das nicht so ist, zumindest nicht in nennenswertem Maße.
Als "Beweis" hast du den sinkenden Stein im Wasser angeführt.

Kurt hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben:"Oder legt bei Dir auch wie bei Kurt der Stein an fahrt zu, je länger er sinkt ?"
Nun nimm den Wasserballon und lege ihn ins Wasser, beschleunige ihn nach unten.
Wie weit wird er wohl kommen, wird er auf den Boden sinken oder wird er einfach nach sehr kurzer Zeit stillestehen?
Meinst du immer noch dass sich reisende Materie im Äther so verhält?
Wenn Du nur eine temporäre Beschleunigung auf den Körper gibst, dann stimme ich Dir zu.
Aber auf den Stein wie auf jedes Objekt im Universum wirkt eine kontinuierliche Kraft.
Gravitation !
Du kannst also nicht einfach mal den Zündschlüssel ziehen und dann sagen, siehst Du, das geht dann gar nicht….
Mordred hat geschrieben:"Oder legt bei Dir auch wie bei Kurt der Stein an fahrt zu, je länger er sinkt ?"

Oder ist es nicht doch so dass Materie ungehindert im Äther reist, bei Beschleunigung immer schneller wird, sich eben K e i n Gleichgewicht wegen des Ätherwiderstandes einstellt?
Der Widerstand und die Gravitation ergeben eine kontinuirlichen Drift.

Nimmt die Gravitation zu, weil das Objekt immer näher an´s gravitative Zentrum gezogen wird, so nimmt natürlich auch die Geschwindigkeit zu.
Andersrum, je weiter ein Objekt von diesem gravitativen Zentrum weg befindet, umso langsamer wird die Geschwindigkeit.
Die Sache dabei ist, dass wir diese Beschleunigung nicht wahrnehmen können.
Wir können sie aus menschlicher Betrachtung kaum erfassen. Für uns ist die Geschwindigkeit scheinbar konstant.
Dennoch sorgt die Gravitation eben dazu, dass der Stein weiter sinkt. Bis er den Boden erreicht.
Nur, der Boden für unsere Galaxie ist der schwarze Stern im Zentrum. Und bis wir auf dem Aufschlagen, da isses noch n Weilchen hin.
Allerdings, unvermeidbar !
Oder eben dass die Systeme mit "anscheinend" gleich bleibender Geschwindigkeit auf´s gravitative Zentrum fallen.
Eben wie sich jeder Satellit "anscheinend" mit gleichbleibender Geschwindigkeit mit der Erde dreht.
Aber halt doch, ohne Korrektur, früher oder später, abschmiert.

Kurt hat geschrieben:Nun komm am besten mit DM oder der zu schnellen Bewegung der äusseren Materie einer Galaxie.
Ohne DM (Äther) würde alles im Universum wie die abgeschnittenen Sitze in einem Kettenkarussell, haltlos nach außenweg fliegen.

Kurt hat geschrieben:Warum sich die Äußere Materie schneller schneller als gedacht bewegt ?
Warum fällt der Fallschirmspringer in großer Höhe erstmal schneller als in Erdnähe ?

Weil in Erdnähe der LuftWiederstand höher ist!
Der Äther ist dichter !

Und da DM Materie (Teilchen) ist/sind unterliegt er(der Äther) natürlich auch gravitativen Einflüssen.
Und wenn nun die Dichte in Zentrumsnähe höher ist als in den Randbereichen, dann ist es doch logisch, dass die Randbereiche schneller sind als würde man die Dichte Nahe dem Zentrum oder irgendwo mittig als Maß nehmen.

Aber genau das bestätigt halt dann doch wieder einen Äther.
Und zwar einen, der gravitativen Einflüssen unterliegt. Also materiell sein muss. DM eben, oder MX10QT. PS: der ist natürlich so fein, dass man ihn durchaus als superflüssig bezeichnen darf.

Kurt hat geschrieben:Da wär es dann gleich angebracht von einer zu langsamen Bewegung der inneren Schichten zu reden.
Denn so ist es nämlich.
Natürlich !
Denn die Dichte steigt je näher Du ans Zentrum kommst.
Genau genommen steigt in 2000 Meter Tiefe auch der Wasserdruck. Es wird dichter, ..somit fällt der Stein auch etwas langsamer als in nur 2 Meter Tiefe.

Aber das alles geht halt nur, wenn es einen Äther gibt.
Also gerade weil man es nun (teil)erkannt hat, sollte man erkennen, dass ein Äther zwingend von Nöten ist.
Kurt hat geschrieben:Nicht weil innen der Ätherwiderstand grösser/kleiner ist, sondern weil sein "Druckzustand" ein anderer, ein geringerer ist.
Wessen Druckzustand ?
Der des schwarzen Sterns im Zentrum ?
Ja der ist das Top des Druckes.
Hat aber nur bedingt etwas mit der Geschwindigkeit des Umliegenden zu tun.
Da ist es der Raumdruck. Und der wird durch den in zentrumsnähe dichteren Äther verursacht.

Kurt hat geschrieben:Dass das die bei AC nicht verstehen können ist klar, denn dann müssten sie ja auch das mit der Voll/Hohlkugel verstehen (müssen).
Was die verstehen oder nicht, juckt mich recht wenig. Hochmut kommt vor dem Fall.
Und die Jungs werden ganz schön tief fallen.
Darum, ganz gut dass sie eh schon Bodennah kreisen ähm grasen ;)

Kurt hat geschrieben:Sind wir uns einig dass Materie im Äther ungehindert reisen kann?
Das ist ein Widerspruch in sich. (meiner Meinung nach)
Darum, nein !
Kurt hat geschrieben:Und dass für diesen Umstand etwas verantwortlich ist.
Absolut. Ohne Verantwortliche, kein zusammenhaltendes Universum.

Kurt hat geschrieben:Dass das nicht der "Ätherwiderstand" sein kann.
Doch, und nur und gerade Der !
Kurt hat geschrieben:Dass der Lichtleitbezug nicht mit dem "Ätherwind" identisch sein muss?
Je dichter der Äther, desto geringer die Leitgeschwindigkeit des Äthers (MX10;DM, Fluid, etc.) und somit des Lichts.
Das es also kein Problem darstellt das Licht auf der Erdoberfläche nach dem Bezug läuft den die Masse der Erde im Äther (Träger) erzwingt,....
Natürlich läuft es nach diesem Bezug. Die Gravitation der Erde bewirkt Dichte, Dichte beeinflusst die Geschwindigkeit des Lichts.

Kurt hat geschrieben:jenseits dieses Bezuges einem anderem Bezug gehorcht, jede Masse auf die Bezugsbildung einwirkt.
Is wieder so schwammig…..
Wenn ich das mal aufdrösle, …..
Der „Bezug“ Dichte gehorcht dem „Bezug“ Gravitation. Beide bilden zusammen den Bezug „LG“ ?!?

Kurt hat geschrieben:Entweder es ist DM vorhanden, oder das Gravitationsgesetz stimmt nicht.
Es ist DM vorhanden. Gravitation beeinflusst DM.

Kurt hat geschrieben:DM ist Materie die nicht mit bekanntem Licht wechselwirkt,
Was ist den Wechselwirkt ?
Ein, ..Austausch ???
Würde man einen Austausch erkennen, wenn es sich lediglich um eine Weitergabe handelt ?

Kurt hat geschrieben:Die Gravitation ist nicht Abstandsproportional.
Und zwar deswegen weil sie nur von den Ortsumständen abhängt und diese nicht überall gleich sind.


Die Gravitation ist Abstandsproportional. Deswegen, weil DM gravitativ beeinflussbar ist. Somit ändert sich die Raumdichte, Und diese ist natürlich und somit, Ortsabhängig.

Kurt hat geschrieben:Und diese sagt eindeutig dass alles dynamisch ist, ja sehr dynamisch sogar.
Absolut dynamisch !
Kurt hat geschrieben:Und dass alles was beobachtbar ist absolut nichts mit irgendwelchem Konstantem zu tun hat.
Absolut nicht.
Das einzig konstante ist die Weiterleitungsgeschwindigkeit des Äthers. Über dessen Dichte wird nun Geschwindigkeit definiert.
Hohe Dichte = z.B. 1000 zeitlich konstante Übergaben; geringe Dichte ist 200 zeitlich konstante Übergaben. Ergo, geringe Dichte, schnellere Übertragung.
Somit ist die LG variant, jedoch nicht die Übergabezeit.

galactic32 hat geschrieben:Die liveschaltung an einem samstag zur "ersten" ovviziellen landung auf einem Asteroiden, sagt mir etwas nachvollziehbarer anzudenkendes.
Ganz besonders , wenn ein populär-magazin-bild-maler nachträglich skurrill berichtend widerhakenfüschen auf die landeteller dranzeichnet.
Nicht zu vergleichen. Es fehlt der nötige Widerstand. (Luft, Wasser) der Äther im Raum bietet zu wenig. Und er ist in diesem Beispiel bei Annäherung nicht zunehmend dichter werdend.

Gruss Mordred
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 15. Mär 2011, 13:51

Harald Maurer hat geschrieben: eine geringe Phasenverschiebung im Resonator, die nach wie vor eine stehende Welle erzeugt, welche nach dem Superpositionsprinzip an der Frequenz der ausgekoppelten Wellen nichts ändert! D.h. der Resonator gibt keine veränderte Frequenz weiter, sondern was sich ändert, ist die Intensität ....
Die sich wegen der geringen Phasenverschiebung nach wie vor bildende stehende Welle verändert sich kaum und die Eigenfrequenz des Resonators bleibt gleich, bloß die Intensität wird geringer, d.h. die Amplituden werden kleiner - die werden aber nicht verglichen, sondern die Frequenzen.

Das ist eben nicht richtig. Resonator und Laseroszillator bilden einen Regelkreis, der bewirkt, daß die Oszillatorfrequenz stets exakt der Resonanzfrequenz des Resonators entspricht. Will die instabile Laserfrequenz von der Resonatorfrequenz abweichen, so regelt des System die Laserfequenz wieder auf die Resonanzfrequenz. Ändert sich andersherum die Resonatorfrequenz, so wird die Laserfrequenz auf die Resonatorfrequenz geregelt.

Hier gibt's noch mehr Futter für Deine Skepsis:

Auch da ist diese Geschichte nicht zutreffend dargstellt. Nach meiner Überzeugung.

Ich würde mir ja wünschen, du würdest jene Experimente, welche die Emissionsthesen widerlegen, mit ebensolcher Hartnäckigkeit verteidigen wie jene, die den Äther zu widerlegen hoffen.

Als "gelernter" Experimentator neige ich weniger dazu, die Experimente incl. deren Methodik zu attackieren, sondern eher die Interpretation der Ergebnisse. ;)

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 15. Mär 2011, 14:27

Ernst hat geschrieben:Das ist eben nicht richtig. Resonator und Laseroszillator bilden einen Regelkreis, der bewirkt, daß die Oszillatorfrequenz stets exakt der Resonanzfrequenz des Resonators entspricht. Will die instabile Laserfrequenz von der Resonatorfrequenz abweichen, so regelt des System die Laserfequenz wieder auf die Resonanzfrequenz. Ändert sich andersherum die Resonatorfrequenz, so wird die Laserfrequenz auf die Resonatorfrequenz geregelt.


Dieser Regelkreis kommt nur dann zum Laufen, wenn der Resonator erstmal auf den Ätherwind mit veränderter Frequenz reagiert. Und genau das ist nicht zu erwarten. Nach Superpositonsprinzip und Doppler-Effekt spuckt der Resonator genau die Frequenz heraus, die man hineinschickt. Er kann also nicht am Anfang eines Regelkreises stehen. Die Stabilisisierung des Lasers hat deshalb in jeder Lage des Instrumentariums dieselbe Grundlage, nämlich die unveränderte ausgekoppelte Frequenz des Resonators.

Ernst hat geschrieben:Auch da ist diese Geschichte nicht zutreffend dargstellt. Nach meiner Überzeugung.


Es wird auch niemand erwarten, dass Du jemals eine andere Überzeugung zum Besten geben wirst!

Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Mordred » Di 15. Mär 2011, 15:09

Ernst hat geschrieben:Das ist eben nicht richtig. Resonator und Laseroszillator bilden einen Regelkreis, der bewirkt, daß die Oszillatorfrequenz stets exakt der Resonanzfrequenz des Resonators entspricht. Will die instabile Laserfrequenz von der Resonatorfrequenz abweichen, so regelt des System die Laserfequenz wieder auf die Resonanzfrequenz. Ändert sich andersherum die Resonatorfrequenz, so wird die Laserfrequenz auf die Resonatorfrequenz geregelt.
Somit liese sich quasi recht einfach einen Äther raus justieren....?
Oh, da weicht was ab, ..schnell anpassen nachregeln und feinjustieren......??

Gruss Mordred
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 15. Mär 2011, 15:16

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das ist eben nicht richtig. Resonator und Laseroszillator bilden einen Regelkreis, der bewirkt, daß die Oszillatorfrequenz stets exakt der Resonanzfrequenz des Resonators entspricht. Will die instabile Laserfrequenz von der Resonatorfrequenz abweichen, so regelt des System die Laserfequenz wieder auf die Resonanzfrequenz. Ändert sich andersherum die Resonatorfrequenz, so wird die Laserfrequenz auf die Resonatorfrequenz geregelt.


Dieser Regelkreis kommt nur dann zum Laufen, wenn der Resonator erstmal auf den Ätherwind mit veränderter Frequenz reagiert.


Nicht erstmals, sondern reagiert.
Und das ist dann der Fall wenn Wind weht, dann dauert die Laufdauer des Lichtes im Resonantor länger, so sie in den MMI Armen.
Das bewirkt ein Nachstellen des Oszillators, dieser wird auf die Resonanzfrequenz im Resonantor nachgezogen.
Je mehr wind geht desto langsamer wird sie Frequenz, denn desto länger dauert es bis das Licht im Resonantor am jeweiligen anderem Ende ankommt.

Harald Maurer hat geschrieben:Und genau das ist nicht zu erwarten. Nach Superpositonsprinzip und Doppler-Effekt spuckt der Resonator genau die Frequenz heraus, die man hineinschickt.


Er richtet sich weder nach einem Prinzip noch nach einem Dopplereffekt.
Es schaukelt sich eine Resonanz auf wenn die Bedingungen dazu gegeben sind.
Und das heisst dass er in der Nähe oder direkt mit einer seiner möglichen Resonanzfrequenzen angeregt werden muss.
Wenn die Anregefrequenz daneben liegt dann kommt die Anregung nicht zustande, die Amplitude bleibt gering, es ensteht Doppler, oder sie bricht wieder zusammen.
Die Aufgabe des Regelkreises ist es die Anregung genau auf die Resonanzfrequenz einzustellen, also die Laserfrequenz nachzuziehen/hinzuziehen.

Damit das auch erkennbar ist wird mit einer zweiten Resonatorfrequenz verglichen.
Die Abweichung zeigt sich als Schwebung, dem Beastsignal.

Harald Maurer hat geschrieben:Er kann also nicht am Anfang eines Regelkreises stehen. Die Stabilisisierung des Lasers hat deshalb in jeder Lage des Instrumentariums dieselbe Grundlage, nämlich die unveränderte ausgekoppelte Frequenz des Resonators.


Wenn du den Resonator -überfährst-, dann schon.
Dann dürften aber auch keinerlei systembedingte Schwankungen auftreten, die Kopplung wäre dann überwältigend und der Resonator, der Regelkreis, die Lasermodulatoren, die Abwärtsmischerei und alles andere wäre dann nur unnützes Beiwerk.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 15. Mär 2011, 16:24

Harald Maurer hat geschrieben: Dieser Regelkreis kommt nur dann zum Laufen, wenn der Resonator erstmal auf den Ätherwind mit veränderter Frequenz reagiert. Und genau das ist nicht zu erwarten. Nach Superpositonsprinzip und Doppler-Effekt spuckt der Resonator genau die Frequenz heraus, die man hineinschickt. Er kann also nicht am Anfang eines Regelkreises stehen. Die Stabilisisierung des Lasers hat deshalb in jeder Lage des Instrumentariums dieselbe Grundlage, nämlich die unveränderte ausgekoppelte Frequenz des Resonators.

Das ist ein Irrtum. Der Resonator gibt nicht die hineingeschickte Frequenz aus. Dann wär er ja auch ganz überflüssig. Der Resonator selbst ist das frequenzbestimmende Glied. Er hält das ganze System stets auf seiner Resonanzfrequenz. Und die ändert sich eben mit dem Ätherwind. Prinzipiell wird die Änderung der Resonanzfrequenz des Resonators (bzw. die Differenz beider Resonatoren) gemessen.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 15. Mär 2011, 17:03

Ernst hat geschrieben:Der Resonator selbst ist das frequenzbestimmende Glied. Er hält das ganze System stets auf seiner Resonanzfrequenz. Und die ändert sich eben mit dem Ätherwind.


Und sie ändert sich... vielleicht mit der Frequenz des anderen Lasers.
Darin sehe ich die grosse Unsicherheit bzw. den/die Fehler in der Anlage.
Die beiden Lasersignale werden in eine Phaser eingekoppelt.
Das ist der erste Fehler, denn die Koppelelemente wirken bestimmt auf die Laserfrequenz(en) zurück.
Beide Signale werden in einer Phaser übertragen, dadurch kommt es zur gegenseitigen Beeinflussung.
Das setzt sich so fort.
Da die beiden Resonatoren nahe beieinander sind, sich vielleicht -sehen- können, dann ist auch hier eine Beeinflussung warscheinlich.
Ebenso ist es mit den Modulationssignalen der Laser für den Regelkreis.
Meines Erachtens sind diese Umstände nicht ausreichend berücksichtigt/durchdacht.
Wenn davon ausgegangen wird das Licht ein rein mechanischer Vorgang ist dann sind die Materialkriterien ev. anders zu gewichten.



Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 15. Mär 2011, 17:22

Ernst hat geschrieben:Das ist ein Irrtum. Der Resonator gibt nicht die hineingeschickte Frequenz aus. Dann wär er ja auch ganz überflüssig. Der Resonator selbst ist das frequenzbestimmende Glied. Er hält das ganze System stets auf seiner Resonanzfrequenz. Und die ändert sich eben mit dem Ätherwind. Prinzipiell wird die Änderung der Resonanzfrequenz des Resonators (bzw. die Differenz beider Resonatoren) gemessen.


Aber natürlich werden die Frequenzen zur Messung eingesetzt, die der Resonator wieder herausschickt:
resonator.JPG
resonator.JPG (8.59 KiB) 4179-mal betrachtet

Verwendet werden die reflektierte Frequenz Eref und die transmittierte Frequenz Eout. Wie sollte es sonst funktionieren?
Aber der Resonator gibt deshalb keine andere Frequenz aus, als er hinein bekommt, weil er sie selbst mit seiner unveränderten Eigenfrequenz stabilisiert hat. Wie gesagt: Superpositionsprinzip und Doppler.
Damit stabilisiert der Resonator den Laser zwar und beide bleiben in Resonanz - aber es gibt keinen Unterschied zwischen den beiden Resonatoren. Weil der Ätherwind die Resonatorfrequenz nicht ändert - was an der stehenden Welle liegt, die auch bei leicht veränderter Resonanzbedingung frequenzstabil bleibt.
Ist beim Schall auch nicht anders: auch hier kann ein zwischen Sender und Empfänger wehender Wind keine Frequenzänderung herbeiführen. Ganz egal, aus welcher Richtung er weht...
Der Irrtum besteht eben darin, dass man glaubt, der Resonator würde eine andere Frequenz reflektieren oder transmittieren, als eingespeist wird. Das ist nicht der Fall.

Für intensiveres Studium des Experimentes hier einige Diplomarbeiten:

http://www.physik.hu-berlin.de/qom/publications/pdfs/DA_Alexander_Senger.pdf
http://www.physik.hu-berlin.de/qom/publications/pdfs/DA_Moritz_Nagel.pdf
http://www.physik.hu-berlin.de/qom/publications/pdfs/DA_Katharina_Moehle.pdf

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 15. Mär 2011, 17:56

Harald Maurer hat geschrieben:Ist beim Schall auch nicht anders: auch hier kann ein zwischen Sender und Empfänger wehender Wind keine Frequenzänderung herbeiführen. Ganz egal, aus welcher Richtung er weht...
Der Irrtum besteht eben darin, dass man glaubt, der Resonator würde eine andere Frequenz reflektieren oder transmittieren, als eingespeist wird. Das ist nicht der Fall.


Hallo Harald, dieser Vergleich hinkt.
Das was du zu Schall anführst hat mit einem Resonator nichts zu tun.
Da gibts einen Sender und einen Empfänger, zwischen ihnen wird das Sigbnal übertagen.
Wie es übertragen wird spielt keine Rolle.
Der Resonantor lebt davon dass das Signal hin und herpendelt.
Wenn nun ein Signal nicht genau passt dann gibts keine Resonanz bzw. eine bestehende bricht zusammen.
Es sei denn der Resonator wird zum Nichtresonator runtergewürgt.
Dass man das nicht merken würde ist sehr unwarscheinlich.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 15. Mär 2011, 18:35

Harald Maurer hat geschrieben: Aber der Resonator gibt deshalb keine andere Frequenz aus, als er hinein bekommt, weil er sie selbst mit seiner unveränderten Eigenfrequenz stabilisiert hat. Wie gesagt: Superpositionsprinzip und Doppler.

Der Resonator stabilisiert die Frequenz des Laseroszillators auf seine exakte Eigenfrequenz.

.. was an der stehenden Welle liegt, die auch bei leicht veränderter Resonanzbedingung frequenzstabil bleibt.

Du meinst, da liegt die Frequenz in der Resonanzkurve dicht neben der Eigenfrequenz? Nein so ist das nicht. Das System schwingt exakt in der Resonanzfrequenz des Resonators. Will die Laserfrequenz ausbüchsen, wird sie sofort wieder auf die exakte Resonanzfrequenz des Resonators zurückgezogen. Ähnlich wie eine Schwingkreisfrequenz auf die exakte Quarzfrequenz gezogen wird.

Weil der Ätherwind die Resonatorfrequenz nicht ändert ...
Ist beim Schall auch nicht anders: auch hier kann ein zwischen Sender und Empfänger wehender Wind keine Frequenzänderung herbeiführen. Ganz egal, aus welcher Richtung er weht...

Es gibt ja auch in allen Fällen keine Frequenzänderung im Lichtweg. Aber infolge der Laufzeitänderung (auch im Falle des Schalles) eine Veränderung der Phasenlage. Das führt beim MMI zur Interferenz und beim modernen MM zur Änderung der Resonatorresonanzfrequenz und damit der Laseroszillatorfrequenz.
Zudem vermischt Du die tatsächlich nicht auftretende Frequenzänderung des Lichtes infolge eines Ätherwindeffektes mit der aktiven Frequenznachstimmung des Laseroszillators.

Gruß
Ernst
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