Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Skeptiker » Di 20. Okt 2026, 15:08

rmw hat geschrieben:Na und, dann ist es halt komplizierter.

Genau, darum die Lorentztransformation, die sorgt dafür. Als logische Konsequenz muss man annehmen das die LG in jedem Inertialsystem exakt c ist.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Di 20. Okt 2026, 15:10

Kurt hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Wenn du aus einen fahrenden Zug heraus auf einen am Bahnhof stehenden Zug einen Ball wirfst so bewirkt das völlig das gleiche wie wenn du vom stehenden Zug aus einen Ball auf den durchfahreden Zug wirfst.

Stimmt nicht, die Wirkgeschwindigkeit des Balls ist unterschiedlich.

Na, das ist gleich.
Aus dem fahrenden Zug hat der Ball gleichzeitig die Längsgeschwindikgeit des Zugs.
Aus dem stehenden heraus hat eben der fahrende Zug diese Längsgeschwindigkeit.
Die Relativgeschwindigkeit mit der der Ball auf den anderen Zug trifft ist völlig gleich.

Das ist aber schon seit Gallilei bekannt und wahrscheinlich wußten die alten Griechen das auch schon.
Das sind wirklich sehr elementare Grundlagen.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Di 20. Okt 2026, 18:04

Skeptiker hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Na und, dann ist es halt komplizierter.

Genau, darum die Lorentztransformation, die sorgt dafür. Als logische Konsequenz muss man annehmen das die LG in jedem Inertialsystem exakt c ist.

Lorentz ist davon ausgegangen dass das Licht sich in einem Äther bewegt und diesem Äther gegenüber eine konstante Geschwindigkeit hat.
Nachdem der Michelson Versuch damit nicht vereinbar war ist Lorentz davon ausgegangen dass die Arme des Interferometers durch den Ätherwind aufgrund der Bewegung durch den Äther verformt werden.
Auf dieser Basis ist dann die Lorentz Transformation entstanden.

Einstein hat dann diese konstante Geschwindigkeit im Äther in diese "Invarianz" der LG umgedeutet und die vermutete Verformung der Arme des Interferometers als eine "Längenkontraktion" des Raumes.
Auf dieser skurrilen Umdeutung basiert das mathematische Kartenhaus der Relativitätstheorie.
Mathematisch kann so etwas funktionieren, physikalisch ist es ein Unsinn.

https://www.markweger.at/
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Kurt » Di 20. Okt 2026, 18:14

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Wenn du aus einen fahrenden Zug heraus auf einen am Bahnhof stehenden Zug einen Ball wirfst so bewirkt das völlig das gleiche wie wenn du vom stehenden Zug aus einen Ball auf den durchfahreden Zug wirfst.

Stimmt nicht, die Wirkgeschwindigkeit des Balls ist unterschiedlich.

Na, das ist gleich.
Aus dem fahrenden Zug hat der Ball gleichzeitig die Längsgeschwindikgeit des Zugs.
Aus dem stehenden heraus hat eben der fahrende Zug diese Längsgeschwindigkeit.
Die Relativgeschwindigkeit mit der der Ball auf den anderen Zug trifft ist völlig gleich.

Die Relativgeschwindigkeit des Balles ist in beiden Fällen gleich, aber nicht seine Wirkgeschwindigkeit (Bewirktgeschwindigkeit).
Die ist je nach Fall unterschiedlich.

Kurt

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