Hallo zusammen,
In einem Forum habe ich folgende Experimentidee zum Nachprüfen des Postulats der Konstanz von c zu bewegten Beobachtern (c + v) als Einwegmessung besprochen:
In einem Zug wird folgende Meßanordnung fest installiert:
- Eine Lichtquelle in A
- Ein Lichtdetektor in B
- Eine Uhr in der Mitte, verbunden mit Lichtquelle und Detektor mit BNC-Kabeln zur Übertragung der elektrischen Start- bzw. Stoppsignale in t0 und t1 (keine Cäsiumuhr wegen Bewegungsempfindlichkeit).
Man führt hintereinander folgende Messungen beim ruhenden Zug durch:
1. Separate Messung der Übertragungsdauer der elektrischen Start- und Stoppsignale im Kabel
2. Messung der Geschwindigkeit eines Lichtsignals zwischen Lichtquelle und Lichtdetektor direkt auf der Strecke A-B
Man führt hintereinander folgende Messungen beim mit 300 km/h fahrenden Zug durch:
1. Separate Messung der Übertragungsgeschwindigkeit der elektrischen Start- bzw. Stoppsignale im Kabel
2. Messung der Geschwindigkeit eines Lichtsignals zwischen Lichtquelle und Lichtdetektor auf der Strecke A-B
3. Die gleichen Messungen bei in der entgegengesetzen Richtung fahrendem Zug.
Meiner Meinung nach könnte man mit dieser Versuchsanordnung als Einwegmessung (nach Abzug der Geschwindigkeit der Übertragungssignale) prüfen, ob die Geschwindigkeit c des Lichtstrahls sich mit der Geschwindigkeit v=300 km/h des Beobachters beim fahrenden Zug addiert, also 300.000 km/s + 300 km/h in der Richtung, wo sie sich entgegen kommen, und 300.000 km/s – 300 km/h in der Richtung, wo der Lichtstrahl hinter dem Beobachter herfliegt.
Gibt es Einwände und Bedenken für das Prinzip und die meßtechnische Durchführung dieser Messung?
Meine Meinung nach würde sie besser interpretierbare Ergebnisse als die üblichen Zweiwegmessungen beim ruhenden Beobachter (und auch als das MM-Experiment mit bewegtem Beobachter durch Analyse der Interferenzmustern) liefern.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
