bumbumpeng hat geschrieben:Die Lichtgeschwindigkeit ist von der Trägheit des el. und de magn. Feldes abhängig. Und das ist die in Bezug auf das System der Erde.
Das System der Erde reicht bis ca. 1,5 Mio. km. Danach greift das System der Sonne.
Im Bereich der Erde gibt es kein anderes System !!! Solchen Schwachsinn wie Bezugssystem GPS gibt es nicht. So lange also innerhalb der 1,5 Mio. km eine Messung erfolgt, haben wir immer annähernd gleiche Bedingungen. Da kann es gar nicht zu anderen Werten kommen.
Vgl. Schallgeschwindigkeit: Die ist vom Medium abhängig und bei Luft z.B. stark von der Temperatur und vom Luftdruck. Ändern sich die äußeren Bedingungen, dann ändert sich auch die Trägheit des Mediums.
Wenn die Erde diesen Äther (und damit die feldbstimmende Trägheit) mit sich führt, müsste man bei optischen Messungen auf der Erde ein lokales Äthersystem vorfinden. Das erklärt zwar das Nullergebnis des Michelson-Morley-Experiments, scheitert aber an anderen Phänomenen wie der Aberration des Sternenlichts, für die der Äther nicht mitgeführt werden darf, da sonst die Sternenpositionen nicht periodisch abgelenkt würden. Ein Äther kann sich aber schlecht gleichzeitig für Michelson-Morley mitbewegen und für die Sternenaberration vollständig ruhen.
Wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit starr an die "Trägheit des Systems der Erde" gekoppelt wäre, müsste sich der Wert von c messbar verändern, sobald sich Satelliten, Raumsonden oder die Erde selbst auf ihrer Umlaufbahn mit 30km/s in eine andere Richtung bewegen oder wenn man Signale zu Raumsonden im tiefen All schickt. All diese Messungen zeigen jedoch, dass die mit

und

definierte Geschwindigkeit lokal in jedem inertial bewegten Labor exakt denselben Wert behält – ganz unabhängig davon, ob es sich auf der Erde, auf einer Sonde oder im interplanetaren Raum befindet.