Hilberts Hotel und Gabriels Horn

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Lichtgeschwindigkeit

Beitragvon rmw » Fr 31. Jul 2026, 15:30

Skeptiker hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Es gibt keinen Grund warum sich die Lichtgeschwindigkeit nicht mit anderen Geschwindigkeiten nicht genau so zusammen setzen sollte wie jede andere Geschwindigkeit auch.

​Aus den Maxwell-Gleichungen der Elektrodynamik folgt das elektromagnetische Wellen sich im Vakuum immer mit exakt c also ca. 300.000 km/s ausbreiten. Ist das kein Grund ?

Nein das beweist überhaupt nichts.
Physik kann man nur durch das Experiment beweisen.
Eine mathematische Beschreibung kann teilweise Zusammenhänge richtig beschreiben, das heißt aber nicht das alles richtig sein muß.

Und ein physikalisches Experiment das diese "Invarianz" beweist existiert bis heute nicht.

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Re: Hilberts Hotel und Gabriels Horn

Beitragvon bumbumpeng » Fr 31. Jul 2026, 15:48

Ich erkläre es nochmal mit der Lichtgeschwindigkeit.
Diese ist abhängig von der Trägheit des Mediums, also von der Trägheit des el. und des magn. Feldes.

Diese Trägheit ist ist unseren Breiten annähernd konstant.
Wieso sollte die Trägheit da grob unterschiedlich sein?

Wäre die Trägheit grob unterschiedlich, dann wäre auch die Lichtgeschwindigkeit eine andere.
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Re: Lichtgeschwindigkeit

Beitragvon Skeptiker » Fr 31. Jul 2026, 15:57

rmw hat geschrieben:Nein das beweist überhaupt nichts.
Physik kann man nur durch das Experiment beweisen.

Das ist schon falsch. Beweise gibt es nur in der Mathematik. Ein Experiment kann immer nur eine Annahme bestätigen aber nie beweisen.

Eine mathematische Beschreibung kann teilweise Zusammenhänge richtig beschreiben, das heißt aber nicht das alles richtig sein muß.

Und ein physikalisches Experiment das diese "Invarianz" beweist existiert bis heute nicht.


Wenn die Maxwellgleichungen aber stimmen, dann ist es doch ein plausibler Grund anzunehmen das die LG vllt doch absolut ist?
Und entsprechende Experimente, die die richtungsunabhänge Lichtgeschwindigkeit bestätigen gibt es ja. So zu tun das es diese Experimente nicht gibt ist albern.
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Re: Lichtgeschwindigkeit

Beitragvon Frau Holle » Fr 31. Jul 2026, 16:22

rmw hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Es gibt keinen Grund warum sich die Lichtgeschwindigkeit nicht mit anderen Geschwindigkeiten nicht genau so zusammen setzen sollte wie jede andere Geschwindigkeit auch.

​Aus den Maxwell-Gleichungen der Elektrodynamik folgt das elektromagnetische Wellen sich im Vakuum immer mit exakt c also ca. 300.000 km/s ausbreiten. Ist das kein Grund ?

Nein das beweist überhaupt nichts.

Es beweist, dass es einen Grund gibt.
Du behauptest es gäbe keinen.
Deine Behauptung ist damit widerlegt.

Augen zuhalten und sagen "da ist nichts" ist nur was für kleine Kinder. Und selbst die merken sofort, dass es ein Witz ist und finden es lustig. :lol:
 
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Re: Lichtgeschwindigkeit

Beitragvon rmw » Fr 31. Jul 2026, 18:02

Skeptiker hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Nein das beweist überhaupt nichts.
Physik kann man nur durch das Experiment beweisen.

Das ist schon falsch. Beweise gibt es nur in der Mathematik. Ein Experiment kann immer nur eine Annahme bestätigen aber nie beweisen.

Eine mathematische Beschreibung kann teilweise Zusammenhänge richtig beschreiben, das heißt aber nicht das alles richtig sein muß.

Und ein physikalisches Experiment das diese "Invarianz" beweist existiert bis heute nicht.


Wenn die Maxwellgleichungen aber stimmen, dann ist es doch ein plausibler Grund anzunehmen das die LG vllt doch absolut ist?
Und entsprechende Experimente, die die richtungsunabhänge Lichtgeschwindigkeit bestätigen gibt es ja. So zu tun das es diese Experimente nicht gibt ist albern.

Mit Mathematik kann man mathemathische Gesetze beweisen, aber nicht Physik.
Wenn man die Hebelgesetze erkannt hat dann kann man mit Mathematik die Hebelgesetze "bestätigen", man kann aber nicht aus Mathematik die Hebelgesetze ableiten und die Lichtgeschwindigkeit auch nicht.
Ob man ein Experiment als Beweis für physikalische Gesetze ansieht oder als "Bestätigung" ist eher die Frage einer Formulierung.

Wenn die Maxwellschen Gleichungen Elektromagnetismus richtig beschreiben, so ist das absolut kein Beweis für die Lichtgeschwindigkeit.
Und wie gesagt einen Beweis für diese "Invarianz" gibt es schon überhaupt nicht.
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Re: Lichtgeschwindigkeit

Beitragvon bumbumpeng » Fr 31. Jul 2026, 19:11

rmw hat geschrieben: Elektromagnetismus
Nochmal :::
Es gibt keinen Elektromagnetismus !!!

Es gibt Elektrizität und es gibt Magnetismus.
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Re: Lichtgeschwindigkeit

Beitragvon Skeptiker » Sa 1. Aug 2026, 10:43

rmw hat geschrieben:Wenn man die Hebelgesetze erkannt hat dann kann man mit Mathematik die Hebelgesetze "bestätigen", man kann aber nicht aus Mathematik die Hebelgesetze ableiten und die Lichtgeschwindigkeit auch nicht.

Man kann durchaus Dinge ableiten. Der 1781 entdeckte Planet Uranus bewegte sich auf seiner Umlaufbahn nicht exakt so, wie es nach den Keplerschen und Newtonschen Gesetzen bei alleiniger Einwirkung der bekannten Sonne und Planeten zu erwarten war.Die Berechnung: Der französische Mathematiker Urbain Le Verrier und der Brite John Couch Adams berechneten unabhängig voneinander, dass ein weiterer, äußerer Planet für diese gravitativen Bahnstörungen verantwortlich sein musste. Und siehe da, er wurde auch gefunden.

Wenn die Maxwellschen Gleichungen Elektromagnetismus richtig beschreiben, so ist das absolut kein Beweis für die Lichtgeschwindigkeit.

Das habe ich auch nicht gesagt. Es ist aber ein guter Grund anzunehmen das es so ist. Vor allem wenn man das 1. Axiom der SRT dazu nimmt.

Und wie gesagt einen Beweis für diese "Invarianz" gibt es schon überhaupt nicht.

Die gemachten Experimente "beweisen" es dann schon:

Bei den Experimenten von Müller et al. (Holger Müller, Achim Peters, Stephan Schiller u. a., federführend an der HU Berlin und Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) handelt es sich um eine modernisierte, extrem präzise Variante des klassischen Michelson-Morley-Experiments.

Sollte die Lichtgeschwindigkeit eine Richtungsabhängigkeit aufweisen, würde man eine sinusförmige Frequenzänderung im Takt der Rotation sehen.
Müller et al. konnten zeigen, dass relative Schwankungen der Lichtgeschwindigkeit ausgeschlossen werden können bis zu einer Grenze von:


Das bedeutet: Wenn sich die Lichtgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Raumrichtung überhaupt ändert, dann erst ab der 15. bis 18. Nachkommastelle – ein historischer Höchstwert für die Bestätigung der Relativitätstheorie im Labor.
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Re: Hilberts Hotel und Gabriels Horn

Beitragvon Skeptiker » Sa 1. Aug 2026, 11:29

Lagrange hat geschrieben:Nö, das folgt nicht aus den Maxwell-Gleichungen.

Doch, genau das tut es.
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Re: Hilberts Hotel und Gabriels Horn

Beitragvon Lagrange » Sa 1. Aug 2026, 11:57

Mawell-Gleichungen setzen einen Äther voraus.

Die modernen MMX Experimente sind völlig untauglich.
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Re: Hilberts Hotel und Gabriels Horn

Beitragvon Predictor » Sa 1. Aug 2026, 12:02

Skeptiker hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Wenn man die Hebelgesetze erkannt hat dann kann man mit Mathematik die Hebelgesetze "bestätigen", man kann aber nicht aus Mathematik die Hebelgesetze ableiten und die Lichtgeschwindigkeit auch nicht.

Man kann durchaus Dinge ableiten. Der 1781 entdeckte Planet Uranus bewegte sich auf seiner Umlaufbahn nicht exakt so, wie es nach den Keplerschen und Newtonschen Gesetzen bei alleiniger Einwirkung der bekannten Sonne und Planeten zu erwarten war.Die Berechnung: Der französische Mathematiker Urbain Le Verrier und der Brite John Couch Adams berechneten unabhängig voneinander, dass ein weiterer, äußerer Planet für diese gravitativen Bahnstörungen verantwortlich sein musste. Und siehe da, er wurde auch gefunden.

Ist dir nicht klar, dass du hier einen schweren Logikfehler begangen hast?

Wie haben denn, der französische Mathematiker Urbain Le Verrier und der Brite John Couch Adams ohne die Keplerschen und Newtonschen Gesetze zu kennen, das berechnen können?

Oder anders formuliert: Woher wussten sie, ohne die Gestze zu kennen, dass es eine Bahnstörung gab?


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