Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Feb 2011, 14:21

Hallo
.
.
Und hier haben zwei Jungs mittels MM-Experimente und schönen Filmen die Entdeckung des Ätherwindes in vertikaler Richtung gezeigt. Wenn´s denn so wahr wäre. ;)

http://www.youtube.com/watch?v=ebNmmBib3aI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=aNEryiOKkrc&feature=related

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Feb 2011, 14:34

galactic32 hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Ja, um Aussagen zu können, dass Ätherwind eine Laufzeitdifferenz ergibt, braucht man nur diesen Spezialfall.

So eine Laufzeitdifferenz relativ wozu denn?
Die Messungen im absolut ruhenden Äther stehen uns nicht zur Verfügung!
Was wird von wem Abgezogen, differenziert, in der Laufzeitdifferenz, welche Laufzeit von welcher?
Nach meinem Verständnis haben wir es mit 4 Laufzeiten! zu thun .
Vielleicht wissenschaftlich exact formulieren, dann könnten andere verstehen woran gedacht wurde.

Ja, meine Gute. Von den 4 sind 2 für beide Strahlen identisch. Das geht dann wissenschaftlich exact so:

(ta1 + tb1 + tc1 +td1) - (ta1 + tb2 + tc2 + td1) = (tb1 + tc1) - (tb2 + tc2)

Wenn´s denn für das Verstehen der anderen so gefällig ist. ;)

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 11. Feb 2011, 14:39

Kurt hat geschrieben:Hallo Phasenmessende.

Ich möchte einen Vorschlag einstellen.

Einfach mal die Phasenlagen betrachten.
Die grünen Dinger sind die Phasenuhren, die Lichtquelle ist im Strahlteiler, die Wellenlänge beträgt ein Lamda zum Arm.
v wird sinnvoll gewählt.

Da ich die Animation nicht kann wär es wünschenswert wenn jamand das Bild zum Leben erwecken würde.

Es müsste dann auf einfache Art ersichtlich sein ob es bei den beiden linken P_Uhren (die Detektorfläche) zu differentieller Zeigerverschiebung kommt wenn die Einrichtung geschwenkt wird.



Noch eine Anmerkung.

Stelt euch die Spiegel als einenständige Sender vor.
Sie senden kugelige Signale ab.
Diese Signale treffen am Detektor zusammen.
Die Phasenlage am Detektor ist von den Laufzeiten UND den Sendesignalphasen abhängig.
Die Laufzeiten spielten dann keine Rolle wenn die Sendephase(n) immer so gesteuert ist dass sie beim Detektor -richtig- ankommen.

Wie wärs mit der Überlegung dass die Informatiom beim jeweiligen Sender von dem Strahlteiler verteilt wird.

Dann ergibt die Laufzeit zum jeweiligem Sender die Phasenlage die er beim Senden zu verwenden hat um -passend- beim Empfänger/Detektor anzukommem.
Laufzeiten spielen dann keine Rolle.

Drehen kompensiert dann automatisch.
Wert denkt es an?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 11. Feb 2011, 15:03

Ernst hat geschrieben:Hallo
..
Und hier haben zwei Jungs mittels MM-Experimente und schönen Filmen die Entdeckung des Ätherwindes in vertikaler Richtung gezeigt. Wenn´s denn so wahr wäre. ;)

http://www.youtube.com/watch?v=ebNmmBib3aI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=aNEryiOKkrc&feature=related


Nun,
solange die einzelnan Phasenlagen nicht miteinbezogen werden ists nur die halbe Wahrheit.
Die Phasenlage nur auf die Laufzeit zu beziehen ist nicht richtig, denn es geht ja nicht nur in eine einzige Richtung.
Diese wäre zwar egal, wenn alles ruht, da aber Ortsveränderung im Spiel ist siehts ev. anders aus.
Denn dann gilt das mit der Phase nicht mehr so eindeutig.

Gruss Kurt
.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 11. Feb 2011, 15:13

Ernst hat geschrieben:Ja, meine Gute. Von den 4 sind 2 für beide Strahlen identisch. Das geht dann wissenschaftlich exact so:
(ta1 + tb1 + tc1 +td1) - (ta1 + tb2 + tc2 + td1) = (tb1 + tc1) - (tb2 + tc2)
Wenn´s denn für das Verstehen der anderen so gefällig ist. ;)
Absolut läßt sich was Verstehen; würd zwar dazu eher sowas ergänzen:
(ta1 + tb1 + tc1 +td1) - (ta2 + tb2 + tc2 + td2) ≮≠≯ (tb1 + tc1) - (tb2 + tc2)
Oder warum taucht tb1 und tb2 in Deiner Rechnung auf, und weniger ta1 und ta2?

Faber hat geschrieben: Erst, um die Meßwerte von A. Michelson and E. Morley bewerten zu können, benötigt
Schauen wir uns die Graphic aus dieser Quelle, neben der Austextung, an, so erkennten wir, daß und wie die Longitudinale_Aberration im Gegensatz zur Transversalen völlig unter den "Teppich" gekehrt wurde.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 11. Feb 2011, 15:17

Kurt hat geschrieben:Hallo Phasenmessende. ...
Stelt euch die Spiegel als einenständige Sender vor.
Sie senden kugelige Signale ab.
Diese Signale treffen am Detektor zusammen.
Die Phasenlage am Detektor ist von den Laufzeiten UND den Sendesignalphasen abhängig.
Die Laufzeiten spielten dann keine Rolle wenn die Sendephase(n) immer so gesteuert ist dass sie beim Detektor -richtig- ankommen.
Genau, das sind so die Ansätze zu MM, die zu beachten wären.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Feb 2011, 17:12

galactic32 hat geschrieben: (ta1 + tb1 + tc1 +td1) - (ta2 + tb2 + tc2 + td2) ≮≠≯ (tb1 + tc1) - (tb2 + tc2)
Oder warum taucht tb1 und tb2 in Deiner Rechnung auf, und weniger ta1 und ta2?

Darum. Weil die Strahlenzwillinge auf a und d vereint marschieren und sich auf b und c ihre Wege trennen.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Feb 2011, 17:28

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Hallo
..
Und hier haben zwei Jungs mittels MM-Experimente und schönen Filmen die Entdeckung des Ätherwindes in vertikaler Richtung gezeigt. Wenn´s denn so wahr wäre. ;)

http://www.youtube.com/watch?v=ebNmmBib3aI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=aNEryiOKkrc&feature=related


Nun,
solange die einzelnan Phasenlagen nicht miteinbezogen werden ists nur die halbe Wahrheit.
Die Phasenlage nur auf die Laufzeit zu beziehen ist nicht richtig, denn es geht ja nicht nur in eine einzige Richtung.
Diese wäre zwar egal, wenn alles ruht, da aber Ortsveränderung im Spiel ist siehts ev. anders aus.
Denn dann gilt das mit der Phase nicht mehr so eindeutig.

Nee, da wurde genau MM wiederholt, und zwar in vertikaler Richtung. Wenn da nicht irgendein Einfluß der Verformung der Apparatur auftritt und das ganze reproduzierbar wäre, dann wäre das Ergebnis sensationell.

Der Aufwand einer Reproduktion wäre ja minimal.
Ich vermute aber, daß Verformungen die Interferenzschiebung verursacht. Bei den kurzen Armen und den 10 Phasenwechseln käme wohl so eine Differenz von 0,3c raus. Nicht gerade wahrscheinlich.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 11. Feb 2011, 18:04

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Hallo
..
Und hier haben zwei Jungs mittels MM-Experimente und schönen Filmen die Entdeckung des Ätherwindes in vertikaler Richtung gezeigt. Wenn´s denn so wahr wäre. ;)

http://www.youtube.com/watch?v=ebNmmBib3aI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=aNEryiOKkrc&feature=related


Nun,
solange die einzelnan Phasenlagen nicht miteinbezogen werden ists nur die halbe Wahrheit.
Die Phasenlage nur auf die Laufzeit zu beziehen ist nicht richtig, denn es geht ja nicht nur in eine einzige Richtung.
Diese wäre zwar egal, wenn alles ruht, da aber Ortsveränderung im Spiel ist siehts ev. anders aus.
Denn dann gilt das mit der Phase nicht mehr so eindeutig.

Nee, da wurde genau MM wiederholt, und zwar in vertikaler Richtung. Wenn da nicht irgendein Einfluß der Verformung der Apparatur auftritt und das ganze reproduzierbar wäre, dann wäre das Ergebnis sensationell.

Der Aufwand einer Reproduktion wäre ja minimal.


Hallo Ernst, auf diese beiden Beiträge habe ich nicht geantwortet, da ist (bei mir) was schiefgelaufen bei der Auswahl.
Es waren (sollten sein) die weiter oben eingestellen.
Macht nichts.

Den ersten Link hab ich mal bei de.sci.physik eingestellt.
Es kam nur eine minimale Reaktion und die ging von mechanischer Verformung aus.

Im zweitem Beitrag ist schön zu sehen wie sich das Muster einphast, es -verändert- sich ruckartig.
Wenn denn endlich klar wäre ob MM richtig misst dann könnt ich ungestraft behaupten dass der Bezug fürs Lichtlaufen an der Erdoberfläche angebunden ist und dass er, je weiter weg von der Erdoberfläche, immer mehr in den "Raum" übergeht.
Fizeau hats ja vorgeführt, verstanden mus es halt noch werden.
Auch die Sternenenaberration zeigts, ebenso GPS.

Guss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 11. Feb 2011, 18:38

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:...Schauen wir uns die Graphic aus dieser Quelle, ..., an,...

Die Messdaten wurden von Michelson mit der theoretischen Kurve verglichen. Man sieht dass die Messung besser mit 2 Sinuswellen (pro Umdrehung) angepasst werden kann (genau wie Fabers Rechnung zeigt).
Bild
Diese Graphic erklär uns Anfängern doch mal genau.
Wann ist wo Osten?
Im Frühling im Stermnenfirmament, auf deinem Herkunftplaneten?
BildHier sehen wir keine Graphische Andeutung eines Longitudinalen Ab-errations-Ephhectes, so a là c c' , oder warum egal?

Gruß
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