Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 10. Feb 2011, 12:42

@Ernst
Ernst hat geschrieben:Nach der (von mir früher) angegebenen MM-Rechnung ist die Differenz der Laufzeiten in den beiden Armen
Δt = (1/(1-v²/c²) - 1/sqr(1-v²/c²))* L/c
Δt ist also stetig abhängig von v/c
Eine Anmerkung zu Deiner Gleichung, die
nicht von der Senderfrequenz abhängig ist!
So damit wir klarer uns gegenseitigr verstehen.
@Hannes
Hannes hat geschrieben:MM ist als Experiment nicht geeignet, eine Bewegung relativ zu einem Aether zu messen.
Ich habe vor einigen Tagen zu Galactic gesagt: Die Diskussion bringt nichts.
Seine richtige Antwort war: Auch wenn wir nichts finden,sagt das etwas aus.

Vielleicht bringt die Diskussion in der Hinsicht etwas, daß wir besser verstehen , wie unklar für viele der Überblick ist.
@Highway
Highway hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Nun bewege sich die Lichtquelle mit konstant v in x-Richtung. Dann ändert sich die Frequenz f der Welle gemäß f' = f c/(c - v).
Das ist meiner Meinung nach schon nicht richtig.
Ich hab noch autocorrigiert, daß er sich wohl im abs. Äther als ruhend betrachten wollte.
Aber die groben Fahrlässigkeiten (Fehler), ließen nicht ab.
Später war dem Mitlesenden seiner Bemerkung klar, die Länge und deren Laufzeit wurden durcheinandergeschmissen.
@Kurt
Kurt hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:[*]Vollständige Mitführung: Widerlegt durch astronomische Beobachtung (erstmals Rudolf Tomaschek 1921 und unzählige weitere bis heute)
Was sind denn die Gründe warum man das annehmen muss?
Das frag ich mich auch.
@Chief
Chief hat geschrieben:@Harald
die Anzahl der Wellenlängen in jedem Arm ist von:

Orientierung relativ zum Geschwindigkeitsvektor
Ausbreitungsrichtung
Geschwindigkeit

abhängig. Man muss nur die Wellenlängen abzählen.
Ja und nicht von der Frequenz?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 10. Feb 2011, 13:44

Chief hat geschrieben:Von der Frequenz auch, weil z.B. bei doppelter Frequenz doppelt viele Wellenlängen gezählt werden und die Differenz verdoppelt sich ebenfalls.
Och Chief, daß ist doch jetzt so keine Physik.
Da brauchen wir doch nur jede 2. Welle weglassen (halbe Frequenz) und was relevantes ändert sich?

Interessant sind doch nur die Proportionen ,oder? Oder nicht?
Also etwas wie delta Wellenlänge (∆λ/λ).
Die relative Wellenlängenänderung.

Die Frequenz , der Materiellen (Eigen-)Längen, wäre doch zu klären.
Wir sind doch nicht mehr bei mechanischen Wellen!
Die Mechanik setzt sich doch aus Äther ( elektrodynamik )zusammen!Oder wie?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 10. Feb 2011, 14:38

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:...
Interessant sind doch nur die Proportionen ,oder? ...

Nein.
In der Tat?

Relativ wozu Calibriert denn der Meßphysiker?

Gruß

FILM_B03.png
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FILM_B23.png
FILM_B23.png (12.7 KiB) 2927-mal betrachtet

Das >>"grüne etwas"<< soll ein Gaußpacket von Wellenpacketen wie die Positionen des Licht's in der Zeit und im "Ort" des Universum's andeuten.(Die zeitliche Verschmierung messen wir dagegen nicht, also Weniger Kreise.)
In so fern sind die Bilder noch "roh".(Baustelle).
Eines unserer Raum-Zeit-Schiffe ist noch nicht eingezeichnet.
So in etwa stellt sich möglicherweise ein expandierendes Universum dar.
Zu abstract?
In einem universellerem Äther (höherdimensional) wird wohl die LG c(t) sein.
und c scheint nur scheinbar absolut, doch dürfte wohl mehr relativ constant zu sich selbst.
Kennwort:Selbstbezüglichkeit.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 10. Feb 2011, 15:49

galactic32 hat geschrieben:Zu abstract?

Ja.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 10. Feb 2011, 16:06

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Zu abstract?
Ja.
War zu vermuten.
Wie unterlichtgeschwindigkeitig hätte ich jetzt mitdenken dürfen?

Vielleicht zur Verdeutlichung, wo kann (ich) man in den bisherigen "Rechnungen" "Bewegung" mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit unterbringen?
S(|W)ollte nicht unser Äther-Ansatz fähig sein: Naturphänome, die mit v>c von statten gehen, auch sinnvoll mitzubeschreiben?

Es wird doch immer klarer , daß der liebe Gott den Herrn Einst. ( & Anhänger ) nicht mit genügend Mathe-Kenntnissen ausgestattet hat um eine Raum-Zeit-Beschreibung zumindest ausreichend zu entwickeln, und nicht so üngenügend bis sehr mangelhaft.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 10. Feb 2011, 17:02

galactic32 hat geschrieben: Vielleicht zur Verdeutlichung, wo kann (ich) man in den bisherigen "Rechnungen" "Bewegung" mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit unterbringen?
S(|W)ollte nicht unser Äther-Ansatz fähig sein: Naturphänome, die mit v>c von statten gehen, auch sinnvoll mitzubeschreiben?

Klar kann man das.

Δt = (1/(1-v²/c²) - 1/sqr(1-v²/c²))* L/c

ergibt für v>c keine reele Lösung. Warum? Weil die ausgesendeten Wellen den Detektor niemals erreichen. Anschauliche Erklärung: Ein Schiff mit c=6 Knoten kommt stromaufwärts gegen eine Strömung mit v=10 Knoten wie schnell flußaufwärts voran?

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 10. Feb 2011, 17:12

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: Vielleicht zur Verdeutlichung, wo kann (ich) man in den bisherigen "Rechnungen" "Bewegung" mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit unterbringen?
S(|W)ollte nicht unser Äther-Ansatz fähig sein: Naturphänome, die mit v>c von statten gehen, auch sinnvoll mitzubeschreiben?
Klar kann man das.
Δt = (1/(1-v²/c²) - 1/sqr(1-v²/c²))* L/c
ergibt für v>c keine reele Lösung. Warum? Weil die ausgesendeten Wellen den Detektor niemals erreichen. Anschauliche Erklärung: Ein Schiff mit c=6 Knoten kommt stromaufwärts gegen eine Strömung mit v=10 Knoten wie schnell flußaufwärts voran?
Ein Lösungsansatz z.B. ohne imaginäre Zahlen:
In positiver Zeitrichtung gesehen mit:
4 Seemeilen pro inverser Stunde = 4 Sm/(-1h) , oder?

Brauchst Dir die "Daumen"-Kinematographien von Chief & Co. "nur" rückwarts abgespielt vorstellen.

Gruß
P.S. temporale Splitterungen sind mathematisch schon "da", wären "nur" correct technisch anzuwenden.
Bild
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 10. Feb 2011, 17:26

galactic32 hat geschrieben: 4 Seemeilen pro inverser Stunde = 4 Sm/(-1h) , oder?

Wie schnell komme ich mit einer Tachoanzeige von -100km/h von Berlin nach Hamburg? Ich werde mich wohl eher in Prag wiederfinden. :)

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 10. Feb 2011, 17:56

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:...Interessant sind doch nur die Proportionen ,oder? ...
Nein.
Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:In der Tat?
Relativ wozu Calibriert denn der Meßphysiker?
Relativ zum "Messbaren" - Armlänge, Wellenlänge, LG, Zeit..., wobei Zeit in der Geschwindigkeit enthalten ist.
Ganz genau.
Wenn das Calibriermaaß schrumpft, der Urmeter, wird sich relativ dazu nur etwas messen lassen.
Länge ist auch in der (unexacten) Geschwindigkeit enthalten.
Und Zeit wird von Dir als geometrisierbares Etwas , durch reele Zahlen Darstellbares angenommen, ...wieso genau ?

Und Zeitlosigkeit, also der instantan-Überblick, wäre aus der Position der Kameara auf das ( 2D- ) Sceanario anzunehmen.
Was "gleichzeitig" in der Beobachter-Ebene geschieht, "sehen" wir im selbigen Eigen-Moment der Beobachtungs-Vorrichtung.
In Euklid's Temporaler-Statik, Geometrie, spielt's für seine Elemente keine Rolle.
Auch bei ihm ist's gleich, ob wir uns die Figuren aus der Nähe oder Ferne anschauen.
Aus der MM-Formel kann Geschwindigkeit relativ zum Äther berechnet werden.
Eine Formel, die das kann, kenn ich (als solche) nicht.Welche sollte das sein?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 10. Feb 2011, 18:07

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: 4 Seemeilen pro inverser Stunde = 4 Sm/(-1h) , oder?
Wie schnell komme ich mit einer Tachoanzeige von -100km/h von Berlin nach Hamburg? Ich werde mich wohl eher in Prag wiederfinden. :)
Im 1-D-Raum-1-D-Zeit-Continuum eher unwahrscheinlich.
Wenn auf Deinem Zeit-Raum-Fahrzeug nicht richtig ∓100 oder ±0100 Km getrennt von ∓±-1h angezeigt wird, müßte Rücksprache mit dem Hersteller bezgl. ordnungsgemäßen Vertriebszustand Abhilfe schaffen.
Vielleicht könnten die Techniker des Hersteller's uns diesen Defekt gleich vorgestern beseitigen. ;)

Gruß
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