Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Sa 6. Jun 2026, 16:01
Denn wenn es diese Längenkontraktionen nicht gäbe, hätte man keine Anziehung durch das Magnetfeld, weil sie ja gegenüber den Elektronen des Leiters ruht. Also wurde selbst für diesen Fall, in dem man die SRT nicht bräuchte, diese ins Spiel gebracht.
Hä? Wenn man im Ruhesystem der Probeladung mit dem klassischen Naturgesetz keine Anziehung im Magnetfeld hat, dann widerspricht das dem klassischen Naturgesetz, dass im Ruhesystem des Leiters eine Anziehung im Magnetfeld stattfindet. Wenn es die Längenkontraktionen nicht gäbe, wäre das ein klassisch unerklärbarer Widerspruch. Also braucht man doch gerade für diesen Fall die SRT.
Rudi Knoth hat geschrieben:Daher suchte ich nach aus meiner Sicht besseren Lösungen. Eine der Lösungen war, daß man beide Leiter vollständig betrachtet [...] Dann sind einfach Quelle des Magnetfeldes und die darin bewegten Ladungen vertauscht. Also braucht man keine SRT für diese Sichtweise.
Das Video von Josef Gaßner habe ich mir mal angesehen: Es gibt im betrachteten Fall nur einen einzigen Leiter. Das dort beschriebene Problem ist doch nicht gelöst, indem du ein ganz anderes löst, das vielleicht auch ohne SRT erklärbar ist. Der Widerspruch, den Gaßner aufzeigt, kann man rein klassisch mit Magnetfeld trotzdem nicht auflösen.
Rudi Knoth hat geschrieben:Eine andere Möglichkeit ist, das Gedankenexperiment mit der Probeladung durchzuführen, aber mit der SRT die elektrischen und magnetischen Felder zu transformieren. [...] Im Ruhesystem der Probeladung hat man ein elektrisches Feld, das in Richtung des Leiters anzieht.
Ja eben. Mit der SRT geht das problemlos, ohne aber nicht.