Zentripedalkraft

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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon bumbumpeng » Mo 4. Mai 2026, 20:34

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das kann es eben nicht sein,
- a) es gibt kein Anziehen ohne Stricke dazwischen (deine Sonne)
Und wer hält dich auf der Erde fest?

Die Eigenbeschleunigung, messbar mit einer Waage, macht das.
Beschleunigen ist klar definiert. Wenn du still auf dem Einzylinder sitzt, dann wirst du aber gar nicht beschleunigt. Du wirst auf den Sitz gezogen mittels Erdanziehungskraft, Zentripetalkraft in Richtung Erdmittelpunkt.
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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon Kurt » Mo 4. Mai 2026, 21:12

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das kann es eben nicht sein,
- a) es gibt kein Anziehen ohne Stricke dazwischen (deine Sonne)

Und wer hält dich auf der Erde fest?

Kurt hat geschrieben:Die Eigenbeschleunigung, messbar mit einer Waage, macht das.

bumbumpeng hat geschrieben:Beschleunigen ist klar definiert. Wenn du still auf dem Einzylinder sitzt, dann wirst du aber gar nicht beschleunigt.

Die Kraft dafür ist da, sie ist aus lokaler Sicht verhindert, geht in irgendeiner Form ein, z.B. in der Umkreisung um die Sonne.

bumbumpeng hat geschrieben: Du wirst auf den Sitz gezogen mittels Erdanziehungskraft, Zentripetalkraft in Richtung Erdmittelpunkt.

Hat man dir vorgesagt, ist halt nicht.
Nichts zieht dich irgendwo hin, es fehlen die Stricke.

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Re: Zentripetalkraft

Beitragvon bumbumpeng » Mo 4. Mai 2026, 21:15

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das kann es eben nicht sein,
- a) es gibt kein Anziehen ohne Stricke dazwischen (deine Sonne)
Und wer hält dich auf der Erde fest?

Die Eigenbeschleunigung, messbar mit einer Waage, macht das.
Beschleunigung ist in der Physik die Änderung der Geschwindigkeit eines Körpers pro Zeitintervall (Formelzeichen: \(a\), Einheit: \(\text{m/s}^{2}\)).
Du wirst nicht beschleunigt, also nix mit angeblicher Eigenbeschleunigung.

Wo ist Eigenbeschleunigung definiert?
Zuletzt geändert von bumbumpeng am Di 5. Mai 2026, 02:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon Kurt » Mo 4. Mai 2026, 21:26

bumbumpeng hat geschrieben:Beschleunigung ist in der Physik die Änderung der Geschwindigkeit eines Körpers pro Zeitintervall (Formelzeichen: \(a\), Einheit: \(\text{m/s}^{2}\)).

Welcher Geschwindigkeit? Geschwindigkeit gegen was?
Oder wolltest du sagen: eine Änderung des Bewegungszustandes usw?
bumbumpeng hat geschrieben:Du wirst nicht beschleunigt, also nix mit angeblicher Eigenbeschleunigung.

Aber selbstverständlich wirst du dauernd beschleunigt, wie kommst du denn sonst um die Sonne rum?
bumbumpeng hat geschrieben:Wo ist Eigenbeschleunigung definiert?

Ist doch beschrieben, steht weiter oben.

Kurt

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Re: Zentripetalkraft

Beitragvon Frau Holle » Di 5. Mai 2026, 00:11

Rudi Knoth hat geschrieben:Ich will mal den Kontext für meinen Kommentar erklären. Denn ich bin auf ein fast 2 Jahre alte Diskussion gestossen, wo ich meinte, etwas klarzustellen.

Ausgangspunkt war die Behauptung, daß die Ursache von Kräften ortsabhängige Energieunterschiede wären. Nun ist aber die Zentripetalkraft senkrecht zur Bewegung eines Objektes, das sich kreisförmig bewegt. Denn die "Arbeit" also eine Energiedifferenz ist ja das Integral über dem Skalarprodukt von Kraft mal Wegstück. Dies bedeutet für dE:


Für eine Rotation im kreisförmigen Orbit wird tangential keine Arbeit dE verrichtet, weil die Probemasse m, die Höhe h und die Gravitationsbeschleunigung g konstant bleiben. Für die Arbeit W im konservativen Feld gilt bekanntlich

denn es gibt ja keinen Höhenunterschied (dh = 0), den die Probemasse überwindet.

Aaaaber.... die Probemasse bleibt nicht freiwillig im Orbit, d.h. aufgrund ihrer Geschwindigkeit in tangentialer Richtung würde sie sich eigentlich vom Gravitationszentrum entfernen. Sie würde im Gravitationsfeld vertikal um einen Betrag dh>0 aufsteigen und dabei potentielle Energie dE gewinnen (kinetische verlieren), wenn die Schwerkraft es nicht verhindern würde.

So gesehen gibt es doch einen Energieunterschied dE in Abhängigkeit vom Weg, nur eben zentripetal und nicht tangential. Die Kraft leistet permanent die nötige Arbeit dE am Objekt um es im Orbit zu halten.
 
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Re: Zentripetalkraft

Beitragvon Frau Holle » Di 5. Mai 2026, 00:37

@Kurt

Das Ding heißt Zentripetalkraft mit t wie Theodor, nicht Zentripedalkraft. Mit einem Pedal hat es nichts zu tun.

Das Wort „zentripetal“ setzt sich aus lateinischen Bestandteilen zusammen:
centrum = „Mittelpunkt“
petere = „streben, sich hinbewegen zu, aufsuchen“

Daraus ergibt sich zentripetal im Sinne von: „zum Mittelpunkt hin strebend“.

Der Begriff wird in der Wissenschaft – besonders in der Physik – verwendet, um Bewegungen oder Kräfte zu beschreiben, die auf ein Zentrum gerichtet sind, etwa bei der Kreisbewegung (z. B. Zentripetalkraft).
 
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Zentripetalkraft

Beitragvon bumbumpeng » Di 5. Mai 2026, 02:28

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Du wirst nicht beschleunigt, also nix mit angeblicher Eigenbeschleunigung.

Aber selbstverständlich wirst du dauernd beschleunigt, wie kommst du denn sonst um die Sonne rum?
bumbumpeng hat geschrieben:Wo ist Eigenbeschleunigung definiert?
Ist doch beschrieben, steht weiter oben.
Wo ist Eigenbeschleunigung definiert? Die gibt es nicht. Es gibt Beschleunigung.

Ich erkläre es nochmal extra für dich, damit du nicht mal dumm vorm Himmelstor stehen musst.

Vor geschätzt ca. 300 Mrd. Jahren oder auch mehr hat Sgr A* die Gesamtmasse Sonne tangential in Rotationsebene mittels gewaltiger Eruption ausgeworfen.
Hierbei wurde der Sonne die notwendige Bahnenergie vermittelt. Das ist ganz einfache Himmelsmechanik.

Vor geschätzt ca. 30 Mrd. Jahren hat die Sonne die Erde samt Mond tangential in Rotationsebene mittels gewaltiger Eruption ausgeworfen.
Hierbei wurde der Erde die notwendige Bahnenergie vermittelt. Das ist ganz einfache Himmelsmechanik.
So funktioniert das und nicht anders.
Das ist reale Physik.
Das ist Wissen,
das ist Wissenschaft,
das ist Genialität.
---
Beweise das Gegenteil. Kannst du nicht. So funktioniert Universum.

Noch was zum Auswerfen: Die wenigsten ausgeworfenen Massen gehen in eine dauerhafte Umlaufbahn. Die meisten fallen wieder rein. Nur die mit der notwendigen Energie bleiben in der Umlaufbahn und driften nach außen.
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Re: Zentripetalkraft

Beitragvon Rudi Knoth » Di 5. Mai 2026, 06:58

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Ich will mal den Kontext für meinen Kommentar erklären. Denn ich bin auf ein fast 2 Jahre alte Diskussion gestossen, wo ich meinte, etwas klarzustellen.

Ausgangspunkt war die Behauptung, daß die Ursache von Kräften ortsabhängige Energieunterschiede wären. Nun ist aber die Zentripetalkraft senkrecht zur Bewegung eines Objektes, das sich kreisförmig bewegt. Denn die "Arbeit" also eine Energiedifferenz ist ja das Integral über dem Skalarprodukt von Kraft mal Wegstück. Dies bedeutet für dE:


Für eine Rotation im kreisförmigen Orbit wird tangential keine Arbeit dE verrichtet, weil die Probemasse m, die Höhe h und die Gravitationsbeschleunigung g konstant bleiben. Für die Arbeit W im konservativen Feld gilt bekanntlich

denn es gibt ja keinen Höhenunterschied (dh = 0), den die Probemasse überwindet.

Aaaaber.... die Probemasse bleibt nicht freiwillig im Orbit, d.h. aufgrund ihrer Geschwindigkeit in tangentialer Richtung würde sie sich eigentlich vom Gravitationszentrum entfernen. Sie würde im Gravitationsfeld vertikal um einen Betrag dh>0 aufsteigen und dabei potentielle Energie dE gewinnen (kinetische verlieren), wenn die Schwerkraft es nicht verhindern würde.

So gesehen gibt es doch einen Energieunterschied dE in Abhängigkeit vom Weg, nur eben zentripetal und nicht tangential. Die Kraft leistet permanent die nötige Arbeit dE am Objekt um es im Orbit zu halten.
 



Nein es gibt in diesem Falle keine Arbeit, die von der Gravitation verrichtet wird. Diese Vorstellung kommt wohl daher, daß für ein Menschen auch konstante Kraft "anstrengend" ist- Oder willst du bei einem Stuhl von Arbeit sprechen wenn du darauf sitzt?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Zentripetalkraft

Beitragvon Kurt » Di 5. Mai 2026, 07:30

Frau Holle hat geschrieben:@Kurt

Das Ding heißt Zentripetalkraft mit t wie Theodor, nicht Zentripedalkraft. Mit einem Pedal hat es nichts zu tun.

Das Wort „zentripetal“ setzt sich aus lateinischen Bestandteilen zusammen:
centrum = „Mittelpunkt“
petere = „streben, sich hinbewegen zu, aufsuchen“

Daraus ergibt sich zentripetal im Sinne von: „zum Mittelpunkt hin strebend“.

Der Begriff wird in der Wissenschaft – besonders in der Physik – verwendet, um Bewegungen oder Kräfte zu beschreiben, die auf ein Zentrum gerichtet sind, etwa bei der Kreisbewegung (z. B. Zentripetalkraft).
 

Danke für den Hinweis.

Damit Materie "zum Mittelpunkt hin strebend" strebt ist eine ständige Beschleunigung notwendig.
Diese wird durch die Eigenbeschleunigung des Teilchens erbracht.
Die Ursache/Entstehung und die Wirkrichtung dieser Kraft sind weiter oben beschrieben.

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Re: Zentripetalkraft

Beitragvon Kurt » Di 5. Mai 2026, 07:33

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:So gesehen gibt es doch einen Energieunterschied dE in Abhängigkeit vom Weg, nur eben zentripetal und nicht tangential. Die Kraft leistet permanent die nötige Arbeit dE am Objekt um es im Orbit zu halten.
 


Nein es gibt in diesem Falle keine Arbeit, die von der Gravitation verrichtet wird. Diese Vorstellung kommt wohl daher, daß für ein Menschen auch konstante Kraft "anstrengend" ist- Oder willst du bei einem Stuhl von Arbeit sprechen wenn du darauf sitzt?

Du sitzt zwar auf dem Stuhl, dieser ist aber, zusammen mit dir, ständig beschleunigt.
Es wirkt also ständig eine Kraft, damit liegt wohl auch Leistung vor.

Kurt

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