Rudi Knoth hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Welche Vorstellung hast du von Synchrotronstrahlung? Was das ist und wie diese erzeugt wird, kannst du uns das zeigen/darlegen/vermitteln?
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Die Synchrotronstrahlung entsteht durch die Beschleunigung geladener Teilchen wie Protonen oder Elektronen in einem Ringbeschleuniger wie beim CERN oder DESY in Hamburg. Diese wird tangential abgestrahlt. Diese Strahlung umfasst Wellenlängen im Infrarotbereich bis in Bereich der Röntgenstrahlung. Ein Sonderfall sind der Undulator oder Wobbler, in denen die schnellen Elektronen durch wechselnde Magnetfelder "geschüttelt" werden und dadurch in Strahlrichtung eine intensive Strahlung bis in den Bereich der Röntgenstrahlung abgestrahlt wird.
Schaus mal aus einer anderen Richtung an.
Um Strahlung, Strahlung die wir detektieren können, zu erzeugen sind Resonanzkörper notwendig, diese sind aber hier nicht vorhanden, sondern nur beschleunigte Elektronen.
Diese erzeugen aber keine Schwingungen denen man eine Frequenz zuordnen kann.
Solche Signale entstehen erst wenn entsprechende Bedingungen, nämlich Resonanzkörper, vorhanden sind. Das ist erst dann gegeben wenn diese Strahlung auf Materie trifft und diese anregt.
Die Strahlung selber, genannt Synchrotronstrahlung, ist also nichts weiter als die Beschleunigungsflanken wie ich sie in den Bildern die eine Resonanzschwingung eines Resonanzkörpers anregen können, gezeigt habe.
Jedes beschleunigte Elektron erzeugt so eine Flanke wenn es beschleunigt wird, es liegen also lauter Anregeflanken vor, je heftiger die Beschleunigung desto intensiver diese Art dieser einzelnen Flanken.
Ist anregbare Materie im Weg dieser Flanken wird diese angeregt und es entstehen entsprechende Schwingungen.
Die "Flanken" sind noch keine Schwingung, sie regen erst welche an.
Kurt
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