Rudi Knoth hat geschrieben:Angenommen der Sender sendet während der Fahrzeit des Empfängers 1000 Schwingungen, der Empfänger empfängt in seiner Fahrzeit 1100 dieser Schwingungen.
Dabei ist es doch wohl egal wie schnell diese Schwingungen zum Empfänger unterwegs sind.
Während der Fahrzeit sendet der Sender 1000 Schwingungen, beim Empfänger kommen immer 1100 an.
Ich sehe keinen Fehler, wo liegt der?
Also deine Annahme ist schon mal unrealistisch. Wenn der Empfänger während diesen 1000 Schwingungen des Senders vom Startpunkt bis zum Sender fährt, dann empfängt er ebenfalls 1000 Schwingungen.
Das kann keinesfalls richtig sein.
Wo bleibt da Doppler?
Rudi Knoth hat geschrieben:Nur bei einer höheren Signalgeschwindigkeit durchfährt er weniger Wellenberge. Denn der Abstand zwischen den Wellenbergen ist dann größer. Und daher ist der Frequenzanstieg kleiner.
Das kann auch nicht passen.
Grund: die Anzahl Wellnberge hängt von der Sendefrequenz und der Ausbreitungsgeschwindigkeit ab.
Langsamere Ausbreitungsgeschwindigkeit, kürzere Wellenlänge, mehr Schwingungen auf der Strecke die der Empfänger abfährt.
Die Strecke die der Empfänger dann abfährt sei 100 m lang
Die Geschwindigkeit des Empfängers auf dieser Strecke: 100 m/s
Der Empfänger braucht 1 sek bis er die Strecke überwunden hat.
Sendefrequenz 1000 Hz,
Ausbreitungsgeschwindigkeit_a: 300 m/s
Ausbreitungsgeschwindigkeit_b: 600 m/s
Auf der Strecke von 100 m befinden sich
- im Fall a) 1000 Schwingungen
- im Fall b) 1000 Schwingungen
Der Empfänger fährt diese Strecke ab und sammelt dabei die 1000 ein und zusätzlich diejenigen die während der Fahrzeit neu hinzugekommen sind.
Der Gedankenfehler liegt wohl darin das sich während der Fahrzeit unterschiedlich viele neue Schwingungen dazugesellt haben.
Das sind bei 300m/s weniger als bei 600 m/s.
Der Empfänger hat also bis zum Ende seiner Fahrt bei 300 m/s weniger neue Schwingungen festgestellt/gesammelt als dies bei 600 m/s der Fall ist.
Das ist der/mein Gedankenfehler.
Kurt
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