Beim Licht sind einzelne Phoitonen nachweisbar was von vorn herein zeigt dass es sich beim Licht um etwas "fundamental" anders handelt als bei Schallwellen oder bei Wasserwellen.
Wenn man also in der Physik etwas als eine Welle betrachtet nur weil man einen Teil der Eigenschaften mehr oder weniger mit einer Wellenfunktion beschreiben kann, so ist das eine recht sinnfreie Sichtweise in der Physik.
Das stimmt mit den einzelnen Photonen schon, war aber erst mit Photomultipliern messtechnisch möglich. Übrigens wird bei Gitterschwingungen in Kristallen von "Phononen" gesprochen. Diese sollen die Bindung der Cooper-Paare in Supraleitern (Tieftemperatur) erklären. Daß in Interferometern die Zahl der Photonen, die in einem Interferometer an einem Detektor ankommen, von einer Wellenfunktion beschrieben wird, ist in der Physik schon lange verstanden. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Photon ankommt, die Intensität der Wellenfunktion.
Bei der Lichtablenkung in einem Spalt kann man feststellen dass an manchen Stellen mehr Photonen registriert werden und an manchen Stellen weniger bis gar keine. Daraus kann man aber nicht schließen dass die periodische Änderung dieser Photonen, was immer die Änderung nun konkret ist, auch tatsächlich sinusförmig ist.
Sie ist aber bei einem Einzelspalt auch nicht genau sinusförmig sondern die Intensität ist das Quadrat der Sinusfunktion durch den Ablenkungswinkel.
Beugung war ursprünglich definiert als seitliche Ausbreitung einer Welle nach einem Spalt, so wie man es bei Wasserwellen beobachtet.
Später hat man dann aus dem Ergebnis des Doppelspalts beim Licht fälschlicherweise geschlossen dass es sich dabei um die Beugung einer Welle handelt.
Noch später hat man dann selbst die Ablenkung des Lichts an einer einzelnen Kante ebenfalls als Beugung definniert, was aber endgültig völlig sinnlos ist, da es sich ja um etwas "fundamental" anderes handelt als die Beugung einer Wasserwelle.
Beim Doppelspalt ist dies so, daß man eine Überlagerung der Beugung am Einzelspalt und der Tatsache, daß man zwei Punktstrahler hat, bekommt. Also dem Produkt dieser beiden Intensitäten. Dies folgt aber genau aus der Wellenannahme und der Fouriertransformation (Stichwort Faltung).
Und wenn hier Materie keine Bedeutung haben sollte so zeigt das ebenfalls dass es sich beim Licht um etwas "fundamental" anderes handelt als bei einer Wasserwelle, und dann macht das Wellenmodell eben auch keinen Sinn.
Es bestehen allenfalls Ähnlichkeiten zu einer Welle
Seit Maxwell und Hertz ist aber bekannt, daß in elektromagnetischen Wellen keine übliche Materie beteiligt sein muß. Allerdings gab es in der damaligen Zeit (1848 bis 1900) die Vorstellung, daß für diese Ausbreitung ein sogenannter "Lichtäther" notwendig wäre. Nur konnte man die Bewegung der Erde in diesem nicht messen. Später wurde diese Idee aus diesem Grund verworfen.
Gruß
Rudi Knoth
