Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 23. Jan 2026, 12:39

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Es triit sowas ähnliches wie ein Interferenzmuster auf, dieses Muster entsteht aber nicht durch Interferenz, sondern wird nur so gedeutet.
Und aus dieser Falschdeutung werden/wurden dann falsche Schlüsse gezogen die letztendlich in eine Märchenwelt führten, eine solche scheinbar bestätigt.
.


Dann erkläre mal die Interferenzmuster bei Neutronenstrahlen an Kristallen. Diese entsprechen denselben wie die von Röntgenstrahlen, wenn man die Wellenlänge aus dem Impuls berechnet. Diese Experimente wurden schon vor 40-50 Jahren durchgeführt.

Um da konkret was sagen zu können brauche ich Infos über das Kristell und die Erzeugung der "Strahlen" und wie diese auf das Kristall, den Einwirkwinkel zur Ausrichtung des Kristalls, und was das Ergebnis wie wo zeigt.
Und wie dieses interpretiert wird.
.


Dann lies dir dieses durch.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Fr 23. Jan 2026, 17:00

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es triit sowas ähnliches wie ein Interferenzmuster auf, dieses Muster entsteht aber nicht durch Interferenz, sondern wird nur so gedeutet.
Und aus dieser Falschdeutung werden/wurden dann falsche Schlüsse gezogen die letztendlich in eine Märchenwelt führten, eine solche scheinbar bestätigt.
.


Dann erkläre mal die Interferenzmuster bei Neutronenstrahlen an Kristallen. Diese entsprechen denselben wie die von Röntgenstrahlen, wenn man die Wellenlänge aus dem Impuls berechnet. Diese Experimente wurden schon vor 40-50 Jahren durchgeführt.

Kurt hat geschrieben:Um da konkret was sagen zu können brauche ich Infos über das Kristell und die Erzeugung der "Strahlen" und wie diese auf das Kristall, den Einwirkwinkel zur Ausrichtung des Kristalls, und was das Ergebnis wie wo zeigt.
Und wie dieses interpretiert wird.
.

Rudi Knoth hat geschrieben:Dann lies dir dieses durch.

Gruß
Rudi Knoth


Also ich sehe da nur Berechnungen, kein Interferenzmuster.
Auffällig ist das von Anfang an mit "Wellen" argumentiert ist, siehe Bild 2.1 Seite 12

Kurt

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 23. Jan 2026, 17:41

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es triit sowas ähnliches wie ein Interferenzmuster auf, dieses Muster entsteht aber nicht durch Interferenz, sondern wird nur so gedeutet.
Und aus dieser Falschdeutung werden/wurden dann falsche Schlüsse gezogen die letztendlich in eine Märchenwelt führten, eine solche scheinbar bestätigt.
.


Dann erkläre mal die Interferenzmuster bei Neutronenstrahlen an Kristallen. Diese entsprechen denselben wie die von Röntgenstrahlen, wenn man die Wellenlänge aus dem Impuls berechnet. Diese Experimente wurden schon vor 40-50 Jahren durchgeführt.

Kurt hat geschrieben:Um da konkret was sagen zu können brauche ich Infos über das Kristell und die Erzeugung der "Strahlen" und wie diese auf das Kristall, den Einwirkwinkel zur Ausrichtung des Kristalls, und was das Ergebnis wie wo zeigt.
Und wie dieses interpretiert wird.
.

Rudi Knoth hat geschrieben:Dann lies dir dieses durch.

Gruß
Rudi Knoth


Also ich sehe da nur Berechnungen, kein Interferenzmuster.
Auffällig ist das von Anfang an mit "Wellen" argumentiert ist, siehe Bild 2.1 Seite 12
.


Also Interferenzmuster wie beim Einzelspalt- Experiment sind auch abgebildet. Andererseits sind dies andere Messungen als die, an die ich mich erinnere. Eigentlich kann man eher den Monochromator als ein Fall der Reflektion in der Funktionsweise der Bragg-Reflektion an einem Kristallgitter ansehen.

wie gesagt, stellt sich die Frage, warum du mich nach 50 Jahren nach Einzelheiten fragst. Selber bist du bei von dir genannten Experimenten recht ungenau.

Und hier noch, was Perplexity sagt:

Neutronen werden an einem Kristallgitter im Prinzip wie Wellen an einem dreidimensionalen Beugungsgitter gestreut und erzeugen charakteristische Beugungs- und Spektrummuster, aus denen sich Struktur und Dynamik des Gitters ablesen lassen. Je nach Prozess unterscheidet man vor allem elastische (rein strukturelle) und inelastische (dynamische, phononenbezogene) Streuung.
Elastische, kohärente Streuung

Bei elastischer Streuung bleibt die Neutronenenergie gleich, nur Impulsrichtung ändert sich, und es bilden sich diskrete Beugungsmaxima (Bragg-Peaks). Anschaulich entspricht das den klassischen Beugungsreflexen, wie man sie auch von Röntgenbeugung kennt.

Die Streuwinkel erfüllen das Bragg-Gesetz nλ=2dsin⁡θnλ=2dsinθ, mit Gitterebenenabstand dd, Wellenlänge λλ und Bragg-Winkel θθ.​

Im reziproken Raum treten Intensitätsmaxima nur an Punkten auf, wo der Impulsübertrag QQ einem reziproken Gittervektor entspricht.​


Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Fr 23. Jan 2026, 18:47

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also ich sehe da nur Berechnungen, kein Interferenzmuster.
Auffällig ist das von Anfang an mit "Wellen" argumentiert ist, siehe Bild 2.1 Seite 12
.


Also Interferenzmuster wie beim Einzelspalt- Experiment sind auch abgebildet.

Ich sehe da keins was direkt von der Einrichtung stammt.

Rudi Knoth hat geschrieben:Andererseits sind dies andere Messungen als die, an die ich mich erinnere.

Also ganz was anderes.

Rudi Knoth hat geschrieben:Eigentlich kann man eher den Monochromator als ein Fall der Reflektion in der Funktionsweise der Bragg-Reflektion an einem Kristallgitter ansehen.


Um ehrlich zu sein, ich sehe da nur Wellenannahmen und Beschreibungen von ebenen Wellen.
Also etwas das sich um Wellenartiges und nicht um Teilchen dreht.
Da war wohl eher der Wunsch einen Titel zu erlangen die treibende Kraft und nicht das was du angenommen hast, nämlich das Zeigen vom Doppelleben der Neutronen.

Rudi Knoth hat geschrieben:wie gesagt, stellt sich die Frage, warum du mich nach 50 Jahren nach Einzelheiten fragst.


Du hast den Link als "Beweiserle" eingestellt, da wird man doch wohl noch nachfragen dürfen.

Rudi Knoth hat geschrieben:Selber bist du bei von dir genannten Experimenten recht ungenau.


Wo ist das der Fall?

Rudi Knoth hat geschrieben:Und hier noch, was Perplexity sagt:

Neutronen werden an einem Kristallgitter im Prinzip wie Wellen an einem dreidimensionalen Beugungsgitter gestreut und erzeugen charakteristische Beugungs- und Spektrummuster, aus denen sich Struktur und Dynamik des Gitters ablesen lassen. Je nach Prozess unterscheidet man vor allem elastische (rein strukturelle) und inelastische (dynamische, phononenbezogene) Streuung.
Elastische, kohärente Streuung

Bei elastischer Streuung bleibt die Neutronenenergie gleich, nur Impulsrichtung ändert sich, und es bilden sich diskrete Beugungsmaxima (Bragg-Peaks). Anschaulich entspricht das den klassischen Beugungsreflexen, wie man sie auch von Röntgenbeugung kennt.

Die Streuwinkel erfüllen das Bragg-Gesetz nλ=2dsin⁡θnλ=2dsinθ, mit Gitterebenenabstand dd, Wellenlänge λλ und Bragg-Winkel θθ.​

Im reziproken Raum treten Intensitätsmaxima nur an Punkten auf, wo der Impulsübertrag QQ einem reziproken Gittervektor entspricht.​



Fliegende Teilchen werden von der Materie die sie bereisen beeinflusst, fliegende Teilchen beeinflussen die Materie die sie bereisen. Das ist eine ganz selbstverständliche und unumgängliche Notwendigkeit/Selbstverständlichkeit, genannt Wechselwirkung.
Da geht gar kein Weg vorbei, ist vielfach nachgewiesen.
Der Grund ist ganz einfach. Teilchen sind schwingende Einheiten der Trägersubstanz.
Selbstverständlich wirkt dieses Schwingen in den Raum hinaus. Trifft es, oder wird es von anderen Schwingeinheiten getroffen, ergeben sich Effekte wie die Bahnablenkung usw. Das fällt alles unter den Begriff "Lichtdruck", da ist es dirkt als Beschleunigung von Materie zu sehen.
Dieses Abstossen kommt daher weil sich die getroffene Materie erst in die ankommenden Wellen einsynchronisieren muss, ist das geschehen ist der Lichtdruck vorbei.
Da ja ständig neune Schwingungspakete ankommen, (meisst aus Elektronensprüngen) ergibt sich ein ständiger Lichtdruck, also immer kleine Häppchen an Beschleunigung.

Fliegend Materieteilchen brauchen keine seltsamen Kopfstände zu machen, sich nicht umwandeln in Licht, auch nicht zerteilen und dann wieder zusammenfügen wenns um den Doppelspalt geht.
Sie gehen ganz einfach nur durch einen Schlitz hindurch.
Und dabei passiert die WW mit der Schlitzmaterie.
Ein ganz einfacher und selbstverständlicher Vorgang der sich auf Grund des Verhaltens, des Wesens von Teilchen, nämlich ihrer Resonanzschwingung, ergibt.

Hier im Fall von reisenden Neutronen ist es auch nicht anders, sie wrden, je nachdem wie sie auf die Gittertruktur des Kristalls auftreffen, entsprechend abgelenkt usw.
Das ergibt aber kein Überlagerunsmuster wie bei Licht, sondern max. eine Muster das ähnlich dem Überlagerungsmuster von Licht ist, aber keins ist.
Erzeugt/erzwingt das fliegende Neutron selber einen Elekronensprung an der Zielmaterie, dem Kristallgitter, dann entsteht dort neues Licht, nämlich beim Rücksprung des Elektrons.
Der Weg dieses Lichtes ist dann wiederum von der Ausrichtung des Gitters des Kristalls abhängig und ist selbstverständlich anders als wie wenn ein Neutron am Gitter reflektiert, direkt weggespiegelt wird.

Es ist einfach nur unverständlich wieso man so viele Jahrzehnte an Falschvorstellungen festklebt und diese auch noch mit Zähnefletzschen usw. (siehe unsere lieben Forianer) zu verteidigen versucht.
Materie ist ein Schwingbällchen das ständig "strahlt".

Kurt

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Re: Elektronen

Beitragvon Lagrange » Fr 23. Jan 2026, 22:13

Rudi Knoth hat geschrieben:...
Nun handelt es sich bei der Vakuumpolarisation um virtuelle Teilchen, die nur kurz entstehen und dann wieder verschwinden. ...

Das ist keine Physik, nichts kann aus nichts entstehen und dann wieder in nichts verschwinden.
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Re: Elektronen

Beitragvon Kurt » Fr 23. Jan 2026, 23:04

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Nun handelt es sich bei der Vakuumpolarisation um virtuelle Teilchen, die nur kurz entstehen und dann wieder verschwinden. ...

Das ist keine Physik, nichts kann aus nichts entstehen und dann wieder in nichts verschwinden.


Das sind ja auch nur gedachte Teilchen. Man hat mir mal erklärt das es sich dabei nur um scheinbare Existenz handelt, nichts Reales.
Der Sinn ist ja wohl nur ein Wort nicht in den Mund nehmen zu müssen, Äther nämlich.
Darum erfindet man solche seltsamen Dinge damit man selber, und wohl der Leser (Begutachter, Prüfer, Gläubiger, Bücherleser, Lernender) sich irgendwie irgendwas vorstellt damit nicht die Frage: Wie soll da im Nichts Licht laufen können, kommt bzw. garnicht erst im Kopf entsteht/entstehen kann.

Kurt

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Quanten Objekt

Beitragvon rmw » Sa 24. Jan 2026, 05:50

Quanten Objekt ist ein interessanter Begriff.

Man hat eine mathematische Beschreibung, man weiß aber nicht was es ist.
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Re: Elektronen

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 24. Jan 2026, 07:50

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Nun handelt es sich bei der Vakuumpolarisation um virtuelle Teilchen, die nur kurz entstehen und dann wieder verschwinden. ...

Das ist keine Physik, nichts kann aus nichts entstehen und dann wieder in nichts verschwinden.


In der Quantenphysik gibt es die Unschärferelation auch für Zeit und Energie. Und damit kann kurzzeitig ein Teilchen oder Teilchenpaar entstehen. Darauf beruht das, was du Vorgestern Abend geschrieben hast..

Gruß
Rudi Knoth
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Unschärfe

Beitragvon rmw » Sa 24. Jan 2026, 10:05

Die Frage ist ob es sich nicht um eine Art geistiger Unschärfe handelt.

Wie gesagt zunächt interpretiert man Licht als eine Welle und Elektronen auch, wo es noch unbegründeter ist.
Da baut man darauf eine Wellenfunktion auf.
Und aus dieser Wellenfunktion "interpretiert" man dann eine Unschärfe.
Und wenn sich die Teilchen beobachtet fühlen dann verhalten sie sich nicht so wie sie sollen.

Bleibt wirklich die Frage welcher Natur diese Unschärfe ist.
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Re: Elektronen

Beitragvon Lagrange » Sa 24. Jan 2026, 10:06

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Nun handelt es sich bei der Vakuumpolarisation um virtuelle Teilchen, die nur kurz entstehen und dann wieder verschwinden. ...

Das ist keine Physik, nichts kann aus nichts entstehen und dann wieder in nichts verschwinden.


In der Quantenphysik gibt es die Unschärferelation auch für Zeit und Energie. Und damit kann kurzzeitig ein Teilchen oder Teilchenpaar entstehen...

Gruß
Rudi Knoth

Unsinn bleibt Unsinn, egal wie man es nennt. Nichts kann aus nichts entstehen.

Bessere Interpretation wäre wie im Falle von Impuls und Ort. Man kann sie angeblich nicht gleichzeitig genau messen, was ebenfalls Schwachsinn ist.
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