Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Mathematik

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 7. Jan 2026, 21:21

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Also in der Physik bedeutet eine Welle die Lösung einer Wellengleichung. Eine ebene Welle in X-Richtung wird wie folgt beschrieben:



Eine Wellengleichung ist eine Sinusfunktion mit zwei Variablen sodaß Ort und Zeit veränderlich sind. Also eine Sinusfüntion die sich weiter bewegt.

Eine Sinusfunktion kann man für vieles verwenden, das heißt aber nicht es sich physikalisch um das gleiche handelt.

Sicher, eine Wellenfunktion mit zwei Variablen hat weniger Anwendungen, man kann hier aber genau so wenig sagen dass es sich physikalisch um das gleiche handelt, nur weil man die gleiche Funktion verwenden kann.


Das ist Unsinn. Betrachtungen etwa über Auflösungen von Teleskopen und Mikroskopen sind auch lange bekannt. Ebenso die Laufzeitmethode VLBI in der Astronomie um sehr hohe Auflösungen zu erreichen. All dies ist bekannt.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Mi 7. Jan 2026, 21:25

Also der behaarte Einzelspalt meiner Lebensgefährtin reagiert völlig normal.
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Re: Mathematik

Beitragvon bumbumpeng » Do 8. Jan 2026, 01:09

Rudi Knoth hat geschrieben:Also in der Physik bedeutet eine Welle die Lösung einer Wellengleichung. Eine ebene Welle in X-Richtung wird wie folgt beschrieben:
Also, mein lieber Rudi,,
Es wird zwischen Physik und Mathematik streng unterschieden.

Wo gibt es in der Physik Wellen? -- Es gibt Schwingungen in der Physik.
Zeit ist keine physikalische Größe, sondern eine mathematische. Raum und Zeit existieren physisch nicht !!!

Ein Pendel pendelt/ schwingt, wellt aber nicht. Ein Schwingkreis erzeugt Schwingungen, aber keine Wellen. Man kann also zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur ein konkretes Potential feststellen.
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Re: Mathematik

Beitragvon Rudi Knoth » Do 8. Jan 2026, 08:10

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Also in der Physik bedeutet eine Welle die Lösung einer Wellengleichung. Eine ebene Welle in X-Richtung wird wie folgt beschrieben:
Also, mein lieber Rudi,,
Es wird zwischen Physik und Mathematik streng unterschieden.

Wo gibt es in der Physik Wellen? -- Es gibt Schwingungen in der Physik.
Zeit ist keine physikalische Größe, sondern eine mathematische. Raum und Zeit existieren physisch nicht !!!

Ein Pendel pendelt/ schwingt, wellt aber nicht. Ein Schwingkreis erzeugt Schwingungen, aber keine Wellen. Man kann also zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur ein konkretes Potential feststellen.


Und wie kommen die Signale von der Sendeantenne zur Empfangsantenne, wenn es keine Wellen gibt?

Gruß
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Polarisation

Beitragvon rmw » Do 8. Jan 2026, 08:30

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun es gibt sogar spiralförmige Antennen wie man hier sehen kann. Aber wie man dies zirkulare Polarisation herstellen kann, ist seit 100 Jahren bekannt.

Ja, wahrscheinlich Polarisation von Teilchen wie beim Licht auch.
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Wellenfunktion

Beitragvon rmw » Do 8. Jan 2026, 08:45

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Eine Wellengleichung ist eine Sinusfunktion mit zwei Variablen sodaß Ort und Zeit veränderlich sind. Also eine Sinusfüntion die sich weiter bewegt.

Betrachtungen etwa über Auflösungen von Teleskopen und Mikroskopen sind auch lange bekannt. Ebenso die Laufzeitmethode VLBI in der Astronomie um sehr hohe Auflösungen zu erreichen.

Die Schlussfolgerung dass es sich um eine Welle handelt weil man etwas mit einer Wellenfunktion mathematisch beschreiben kann ist genau so unbegründet wie wenn man meint, das alles was man mit einer Sinusfunktion mathematisch beschreiben kann einen Kraftverlauf bedeutet, nur weil man einen Kraftverlauf mit einer Sinusfunktion beschreiben kann.

Das hohe Auflösungsvermögen ist übrigens nur mit exakt geraden Teilchenstrahlen denkbar.
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Re: Wellenfunktion

Beitragvon Rudi Knoth » Do 8. Jan 2026, 09:14

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Eine Wellengleichung ist eine Sinusfunktion mit zwei Variablen sodaß Ort und Zeit veränderlich sind. Also eine Sinusfüntion die sich weiter bewegt.

Betrachtungen etwa über Auflösungen von Teleskopen und Mikroskopen sind auch lange bekannt. Ebenso die Laufzeitmethode VLBI in der Astronomie um sehr hohe Auflösungen zu erreichen.

Die Schlussfolgerung dass es sich um eine Welle handelt weil man etwas mit einer Wellenfunktion mathematisch beschreiben kann ist genau so unbegründet wie wenn man meint, das alles was man mit einer Sinusfunktion mathematisch beschreiben kann einen Kraftverlauf bedeutet, nur weil man einen Kraftverlauf mit einer Sinusfunktion beschreiben kann.

Das hohe Auflösungsvermögen ist übrigens nur mit exakt geraden Teilchenstrahlen denkbar.


Unsinn. Warum muß denn die Basis dieser Teleskope mehrere hundert Kilometer groß sein? Im Fällen wie Gravity oder EHT bei der Untersuchung von Schwarzen Löchern ist die Basis der Erddurchmesser. Was sollen denn das für riesige Teilchen sein, die da rumsausen?

In diesem Link wird das Prinzip von VLBI erklärt.


Gruß
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Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Do 8. Jan 2026, 12:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mathematik

Beitragvon bumbumpeng » Do 8. Jan 2026, 11:42

Rudi Knoth hat geschrieben:Und wie kommen die Signale von der Sendeantenne zur Empfangsantenne, wenn es keine Wellen gibt?
Es ist Energie in Form von SCHWINGUNGEN bestimmter Schwingungsdauer im el. Feld und im magn. Feld, die sich im el. Feld und im magn. Feld mit LG ausbreiten.
Es wird Energie abgestrahlt, z.B. 100 W und es wird Energie empfangen.

Nochmal: In der Physik gibt es die Schwingungen. Auf die Zeitachse übertragen werden im Diagramm mathematisch Wellen dargestellt. Die Welle ist ein mathematisches Konstrukt.
Zeit existiert physisch nicht.

Frage: Was wellt bei der Wasserwelle? Es sind Wassermoleküle, die im Normalfall hoch und runter schwingen. Die Welle ist das Ergebnis vieler aneinander gereihter Moleküle.
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Re: Mathematik

Beitragvon Rudi Knoth » Do 8. Jan 2026, 12:25

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Und wie kommen die Signale von der Sendeantenne zur Empfangsantenne, wenn es keine Wellen gibt?
Es ist Energie in Form von SCHWINGUNGEN bestimmter Schwingungsdauer im el. Feld und im magn. Feld, die sich im el. Feld und im magn. Feld mit LG ausbreiten.
Es wird Energie abgestrahlt, z.B. 100 W und es wird Energie empfangen.

Nochmal: In der Physik gibt es die Schwingungen. Auf die Zeitachse übertragen werden im Diagramm mathematisch Wellen dargestellt. Die Welle ist ein mathematisches Konstrukt.
Zeit existiert physisch nicht.

Frage: Was wellt bei der Wasserwelle? Es sind Wassermoleküle, die im Normalfall hoch und runter schwingen. Die Welle ist das Ergebnis vieler aneinander gereihter Moleküle.


Nein es gibt wirklich Wellen, die räumlich und zeiltich beschrieben werden.

Gruß
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Geometrische Optik

Beitragvon rmw » Do 8. Jan 2026, 14:14

Rudi Knoth hat geschrieben:Warum muß denn die Basis dieser Teleskope mehrere hundert Kilometer groß sein? Im Fällen wie Gravity oder EHT bei der Untersuchung von Schwarzen Löchern ist die Basis der Erddurchmesser. Was sollen denn das für riesige Teilchen sein, die da rumsausen?

Warum sollte es dazu große Teilchen brauchen. Es funktioniert so wie jede andere Linse auch, mit Teilchenstrahlen.
Die ganze geometrische Optik ist nur mit Teilchenstrahlen zu erklären. Um das Verhalten des Lichts an einer Linse für das Verhalten einer Welle zu halten muss man schon unter einer argen Realitätsfremdheit leiden.

Schwarze Löcher werden übrigens schon seit Jahrzehnten endeckt ohne dass es einen Nachweis dafür gibt dass es sich auch tatsächlich Schwarze Löcher handelt.
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