Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Di 6. Jan 2026, 15:28

hmpf hat geschrieben:Dass es bei diesen Gasen keine Re-Emission gibt, beweist Bild 4:
Gäbe es eine Re-Emission, dürfte bei einem Meter Weglänge noch gar keine Absorption erkennbar sein.

Auch hier liegst du natürlich komplett daneben:
„Gäbe es eine Re-Emission, dürfte bei einem Meter Weglänge noch gar keine Absorption erkennbar sein.“
Diese Aussage ist klar falsch, und zwar aus einem elementaren Grund.
Du setzt implizit gleich:
Emission kompensiert Absorption entlang eines kurzen Weges
Das ist physikalisch falsch.
Emission hebt Absorption nicht auf, außer unter ganz bestimmten Bedingungen, die hier nicht erfüllt sind.
Re-Emission heißt nicht:
„Ein absorbiertes Photon wird sofort wieder in Strahlrichtung zurückgeschickt.“
Sondern:
Ein Molekül absorbiert Energie
Die Energie wird thermalisiert
Das Molekül emittiert neue Strahlung
isotrop (in alle Richtungen)
entsprechend seiner Temperatur

Du argumentierst:
Ich sehe Absorption bei 1 m
Also gibt es keine Re-Emission
Das ist ein klassischer Non-Sequitur.
Denn: Absorption und Emission treten gleichzeitig auf
Sichtbare Absorption sagt nichts über das Nicht-Vorhandensein von Emission
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Di 6. Jan 2026, 16:52

hmpf hat geschrieben:Sie können offensichtlich nicht Emission von Re-Emission unterscheiden.

„Re-Emission“ ist kein eigener physikalischer Prozess, sondern ein umgangssprachlicher Begriff für thermische Emission nach Absorption.
Zwischen Emission vs. Re-Emission besteht kein physikalischer Unterschied.
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 17:33

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Sie können offensichtlich nicht Emission von Re-Emission unterscheiden.

„Re-Emission“ ist kein eigener physikalischer Prozess, sondern ein umgangssprachlicher Begriff für thermische Emission nach Absorption.
Zwischen Emission vs. Re-Emission besteht kein physikalischer Unterschied.


Richtig, ein Teilchen das schwingt ist durch eine Anregung (Hier wohl Wärmebewegung und Schwingen Gleichartiger) zum Schwingen bebracht worden und sendet nun diese Anregung in Form von Schwingung wieder ab.
Das ist im Prinzip ein Nullsummenspiel.
Ein Teilchen, hier Molekül, kann nicht mehr absenden als die Anregung hergibt.
Perpetuums gibts halt nur sehr selten, manche kapieren das halt nicht und versuchen hier Wunder zu erzählen.
In der "Energiesprache", der Rechengrösse "Energie": Eingangsenergie = Ausgangsenergie mit einer Verzögerung/Energiezustand: Bewegung.

Wenn das Absenden der Schwingungen nicht Überproprtioal zum Eintrag ist ergibt sich ein immer grösserer Zwischenzustand, nämlich die Wärmebewegung.
Das nennt man halt hier Erderwärmung.
Je mehr solcher Senderlein vorhanden sind desto grösser ist ihre Fähigkeit Wärme zu speicher, je kleiner ist ihre Fähigkeit in den Weltraum zu strahlen.
Müsste an einer geringeren Sendestrahlung als vor dem Begin der Erwärmung ersichtlich sein, es kann auch sein das sich inzwischen ein Gleichgewicht eingestellt hat und die Strahlungsleistung nicht gesunken ist, aber das scheint nicht der Fall zu sein.
Die Anpassung an die neue Situation, heisst: an die höhere Anzahl dieser Moleküle, ist wohl noch nicht erreicht/abgeschlossen. Besonders nicht wenn immer mehr neue dazukommen.

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 17:53

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... Je mehr solcher Senderlein vorhanden sind desto grösser ist ihre Fähigkeit Wärme zu speicher, je kleiner ist ihre Fähigkeit in den Weltraum zu strahlen. ...

Gott sind Sie dummdreist und geisteskrank!
Was macht Sie so geil darauf, hier immer wieder Ihre geistige Beschränktheit zu demonstrieren?
Wer keine Spektren lesen kann, kann den Treibhauseffekt nicht einmal im Ansatz verstehen.
Soviel physikalischen Schwachsinn auf einen Haufen habe ich bisher im Internet noch nicht gelesen.
Selbstachtung haben Sie wohl offenbar auch nicht die geringste.

Du meinst wohl meine Selbstbeherrschung ist noch ausreichend.

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 18:16

hmpf hat geschrieben:
Also woher stammt denn die bei 15 µm von Ballonen oder Satelliten gemessene Strahlung?

Woher denn schon! Doch wohl von den Molekülen.
Da es sich da oben um schmalbandige Strahlung handelt ist davon auszugehen das sie von "kalten" Molekülen stammt.
Von Molekülen die nach dem Strahlen noch kälter sind. Und wo gibts diese?

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 18:38

hmpf hat geschrieben:Also woher stammt denn die bei 15 µm von Ballonen oder Satelliten gemessene Strahlung?
Kurt hat geschrieben:Woher denn schon! Doch wohl von den Molekülen.
Da es sich da oben um schmalbandige Strahlung handelt ist davon auszugehen das sie von "kalten" Molekülen stammt.
Von Molekülen die nach dem Strahlen noch kälter sind. Und wo gibts diese?

hmpf hat geschrieben:Wenn es dann mehr strahlungsfähige also kühlende CO2-Moleküle gibt, wird dann der Planet wärmer?

Natürlich, diese sind ja hauptsächlich unten und es kommt im Endeffekt nicht nur proportional weniger Strahlung zu denen die oben sind, sondern sogar insgesamt weniger.
Schliesslich kommt die schmalabandige Strahlung ja nur aus dem Bereich der kalt ist.
Unten ist mehr los, unten ists wärmer.
Die Strahlung die oben von ausserhalb gemessen wird ist nicht das was sich unten abspielt, sondern das was davon oben noch ankommt/nach oben durchkommt, durchgekommen ist.
Da die Strahlungsmenge jetzt geringer als vor der Erderwärmung ist kommt oben noch weniger an als vorher.
Und da die Gesamtmenge an Molekülen ja grösser ist als vorher, der Wärmeeintrag ja nicht geringer geworden ist, die Strahlungsleistung dieser Moleküle nach aussen aber geringer, kann es nur so sein das es unten wärmer geworden ist und irgendein Vorgang, wohl Dämpfung der Strahlung von unten nach oben, vorliegt.
Heisst: Temeperatur unten steigt.
Und wenn dieses Verhalten sich nicht ändert dann kippt das ganze System. Deswegen weil keine proportionale Wärmeabgabe nach aussen stattfindet, sondern diese wohl immer geringer wird.
Verhält sich dann so wie eine Mitkopplung beim OP.

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Frau Holle » Di 6. Jan 2026, 18:41

hmpf hat geschrieben:Allein schon von der Logik her müsste das thermalisierte Licht ja in die gleiche Richtung emittiert werden, die es vor der Absorption hatte.

Welche Logik soll das sein? Thermalisiertes Licht? Wenn ein Photon absorbiert wird, dann ist es vernichtet, weg, tschüssikowski. Es ist kein Licht mehr. Seine Energie steckt dann im Molekül, das durch die Absobtion des Photons angeregt ist. Das nennt man Thermalisierung.

Das Molekül kann auch wieder abgeregt werden, durch Emission eines Photons gleicher Energie in zufällige Richtung oder durch Stoß mit einem anderen Molekül, CO2, H2O, O2 oder was immer. Die Temperatur der angestoßenen Umgebung steigt durch solche Termalisierung, denn sie nimmt ja Energie auf.

Das nun wieder abgeregte CO2-Molekül absorbiert ein weiteres Photon und enthält dann dessen Energie. Es gibt sie wieder ab als Strahlung in zufällige Richtung oder durch Stoß an die Umgebung... usw. usf.

hmpf hat geschrieben:Wollen Sie behaupten, ein CO2-Molekühl könne sich merken, aus welcher Richtung das von ihm absorbierte Photon kam?

Das hast du gerade behauptet "Allein schon von der Logik her". Es ist natürlich Blödsinn.

Lexikon der Physik hat geschrieben:
Reemission

Reemission, Prozeß der Aussendung elektromagnetischer Strahlung durch ein Atom oder Molekül nach der Anregung in einen Zustand, der energetisch über dem Grundzustand liegt. Diese [die Anregung] kann z.B. durch Strahlungsanregung oder Stoßanregung erfolgen.

Da die Oberflächenstrahlung um 15 Mikrometer bereits nach 1 m absorbiert ist, kann die gemessene Strahlung in 70 km Höhe nicht direkt von der Oberfläche stammen, sondern nur durch Reemission nach Anregung der in dieser Höhe vorhandenen CO2-Moleküle entstehen (Strahlungs- und Stoßanregung).
 
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 6. Jan 2026, 19:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 19:12

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... Natürlich, diese sind ja hauptsächlich unten und es kommt im Endeffekt nicht nur proportional weniger Strahlung zu denen die oben sind, sondern sogar insgesamt weniger. ...

Wo haben Sie denn diesen Schwachsinn gelesen?
Aber selbst, wenn es so wäre, warum würden bei einer Konzentrationserhöhung des CO2 in der Atmosphäre
die CO2-Moleküle die oberen Schichten meiden?
Bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration würde sich das, was sich aktuell in den untern 10 Metern
abspielt, innerhalb der unteren 5 Meter abspielen.
Die Menge der kühlenden CO2-Strahlung in den Weltraum würde sich dadurch aber fast verdoppeln.


Nö, das würde sich nicht, eher das Gegenteil.
Die geringere Strahlungsleistung nach aussen hin zeigt ja in diese Richtung.
Es kommt weniger durch den Sumpf nach oben als vorher.
Heisst: unten akkumuliert sich die Wärmebewegung.
Dieses Akkumulieren geschieht nicht nur bei diesen bestimmten Molekülen, sondern bei allen die in der Luft vorhanden sind.
Daher ist eine Ignoration dieser anderen nicht angebracht.
Möglicherweise ist es geade dieser Umstand der dafür mitverantwortlich ist das oben weniger Strahlung der CO2 Moleküle ankommt als vor der Erderwärmung, also die oberen jetzt kälter sind als vorher.
Und dadurch eine Nichtlinearität entsteht die zum Kippvorgang führen könnte.
Der Umstand das oben weniger an CO2-Strahlung ankommt als vorher ist viel beunruhigender als wie wenn sie oben proportional zur Gesamtmenge an CO2 ankommen würde.

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 19:45

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... Die geringere Strahlungsleistung nach aussen hin zeigt ja in diese Richtung. ...

Warum gibt es denn keine Satellitenspektren, die eine Vergrößerung der 15 µm-CO2-Bande nach 1970 zeigen?
Weil alle Manger – auch die bei der NASA – nicht zugeben wollen, dass sie eine seit 1940 bestehende CO2-Lüge
nachgeplappert haben.


Eine KI sagt dieses:

Die von der Erde ins All abgestrahlte CO₂-Strahlung hat in den letzten Jahrzehnten abgenommen, obwohl die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre gestiegen ist.

Hintergrund:
CO₂ als Treibhausgas: CO₂ absorbiert Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung), die von der Erdoberfläche emittiert wird, und strahlt einen Teil dieser Energie sowohl zurück zur Erde als auch Richtung Weltraum ab.


Und

Satellitenmessungen (z. B. von IRIS oder AIRS, Instrumente auf NASA-Satelliten) zeigen eine Abnahme der abgestrahlten CO₂-Strahlung in den relevanten Infrarot-Bändern (z. B. bei 15 µm – der charakteristischen CO₂-Absorptionsbande).
Gleichzeitig wurde eine Zunahme der zurückgestrahlten Wärme zur Erde gemessen, was den Treibhauseffekt bestätigt.


Also liege ich doch wohl nicht so falsch.

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Di 6. Jan 2026, 19:49

hmpf hat geschrieben:Somit nimmt die Kühlung zu und die Behauptung, zusätzliches CO2 in der Atmosphäre würde die Temperatur
der Erde erhöhen, schlicht physikalischer Blödsinn.


Dein Schluss folgt nicht aus der Physik – der Denkfehler liegt darin, Emission isoliert zu betrachten und den Strahlungstransport zu ignorieren.
1. Ja: Mehr CO₂ ⇒ mehr potenzielle Emission
Aber das ist nur die halbe Bilanz.
Richtig ist:
Mehr CO₂ ⇒ mehr emittierende Moleküle
Jedes Molekül emittiert thermisch bei 15 µm
Falsch ist der Schluss, dass dies automatisch zu mehr Kühlung der Erde führt.
Warum? Weil jede Emission in der Atmosphäre auch eine Absorption voraussetzt – und zwar räumlich verteilt.

Die Frage ist nicht, ob CO₂ emittiert, sondern:
Aus welcher Höhe entkommt die 15-µm-Strahlung ins All?
Mit mehr CO₂ passiert Folgendes:
Die Atmosphäre wird im 15-µm-Band optisch dichter
Photonen können nicht mehr aus tieferen, warmen Schichten entkommen
Die effektive Emissionshöhe wandert nach oben

Also:
Emission aus höherer Höhe ⇒ geringere Temperatur
Geringere Temperatur ⇒ weniger abgestrahlte Leistung
Trotz mehr CO₂-Molekülen sinkt die Abstrahlung ins All bei gleicher Bodentemperatur.
Das ist der Kern des Treibhauseffekts.
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