Die seltsame Welt des Herrn Fourier

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Re: Anwendungen in der Praxis

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 29. Dez 2025, 18:45

Kurt hat geschrieben:Du bringst nichts weiter zustande als zwei Links auf FFT_Bilder zu setzen.
Um welche Sinusschwingungen es sich handelt das kannst du nicht sagen.


Rudi Knoth hat geschrieben:
Das sollte doch klar sein, daß es sich um deine "Superhet-Schaltung" handelt. In deiner Schaltung wird eine Addition von Sinussignalen von 1000 KHz und 1455 KHz vorgenommen. Dieses Signal wird dann auf den oberen Zweig ohne Diode und auf den unteren Zweig mit Diode verteilt. Die FFT misst dann im oberen Zweig nur die Frequenzen 1000 KHz und 1455 KHz. Im unteren Zweig (mit Diode) wurde von Lagrange neben diesen Frequenzen auch die Differenzfrequenz von 455 KHz gemessen.

Sinusschwingungen, darum geht es.
Also wo treten da welche auf.
.



Also zuerst einmal werden sie von den Generatoren mit 1000 KHz und 1455 KHz erzeugt, Diese werden addiert und erzeugen ein Signa, das aber bei der Messung am oberen Zweig ohne Diode vom SA in beide Sinusschwingungen mit diesen Frequenzen aufgeteilt werden kann. Am unteren Zweig mit Diode ist ein Signal vorhanden, das neben diesen beiden Sinusschwingungen auch eine mit der Differenzfrequenz "enthält".

Gruß
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Re: Anwendungen in der Praxis

Beitragvon Kurt » Mo 29. Dez 2025, 19:10

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Sinusschwingungen, darum geht es.
Also wo treten da welche auf.
.


Also zuerst einmal werden sie von den Generatoren mit 1000 KHz und 1455 KHz erzeugt,

Was heisst da "zuerst"??
Gibt es da mehrere dieser Sinussignale?
Wenn ja, wo!

Rudi Knoth hat geschrieben:Diese werden addiert und erzeugen ein Signa,

Es gibt nun im Gerät drei Signale, zwei mit Sinusform, und eins das keine Sinusform hat.
Diese drei Signale sind, jedes für sich, im Gerät vorhanden und haben keinerlei Auswirkungen/Rückwirkungen auf ein anderes Signal.

Rudi Knoth hat geschrieben: das aber bei der Messung am oberen Zweig ohne Diode vom SA in beide Sinusschwingungen mit diesen Frequenzen aufgeteilt werden kann.


In welche Sinusschwingungen? Der SA bekommt ja keine Sinusschwingungen geliefert, er bekommt das Knotenpunksignal angelegt welches kein Sinussignal ist.
Wie also soll der SA das gelieferte Signal in zwei Sinusschwingungen aufteilen können? Wie soll dieses Wunder gehen?

Frage:
Was liefert der SA wenn er das Knotenpunktsignal analysiert?
Liefert er Sinussignale die er irgendwo geklaut/sich irgendwie einverleib hat, oder liefert er die Information wo auf Grund des Eingangssignals in ihm Schwingungen entstehen, egal welcher Schwingungsform auch immer, die durch das Eingangssignal angeregt werden?

Kurt

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Re: Anwendungen in der Praxis

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 29. Dez 2025, 20:05

Kurt hat geschrieben:Frage:
Was liefert der SA wenn er das Knotenpunktsignal analysiert?
Liefert er Sinussignale die er irgendwo geklaut/sich irgendwie einverleib hat, oder liefert er die Information wo auf Grund des Eingangssignals in ihm Schwingungen entstehen, egal welcher Schwingungsform auch immer, die durch das Eingangssignal angeregt werden?



Der SA liefert von einem Signal eine Information darüber, welche Schwingungsanteile für jede der zu prüfenden Frequenzen vorhanden sind. Dies geschieht numerisch mit der Methode FFT. Also ähnlich einer chemischen Analyse einer Probe. Und diese Informationen werden dann angezeigt. Anders als bei analogen Spektrumanalysatoren wird hier keine Schwingung erzeugt.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Anwendungen in der Praxis

Beitragvon Kurt » Mo 29. Dez 2025, 21:08

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Frage:
Was liefert der SA wenn er das Knotenpunktsignal analysiert?
Liefert er Sinussignale die er irgendwo geklaut/sich irgendwie einverleib hat, oder liefert er die Information wo auf Grund des Eingangssignals in ihm Schwingungen entstehen, egal welcher Schwingungsform auch immer, die durch das Eingangssignal angeregt werden?



Der SA liefert von einem Signal eine Information darüber, welche Schwingungsanteile


Was sind Schwingungsanteile?
Er bekommt ja nur ein Signal geliefert, wie soll er dann irgendwelche Anteile von wohl anderen Signalen prüfen?
Wie soll das gehen?

Rudi Knoth hat geschrieben:für jede der zu prüfenden Frequenzen vorhanden sind.


Was sind Frequenzen?
Was soll da geprüft werden?
Frequenz(en) ist eine Aussage zur Dauer einers kompletten Schwingungzuges eines Signals und ist auf eine SI-Einheit, hier der Sekunde, bezogen.
Wie soll er die Frequenz mehrerer Signal prüfen wenn er nur ein Signal angeboten bekommt? Wie soll das gehen?

Rudi Knoth hat geschrieben:Dies geschieht numerisch mit der Methode FFT.

Wie geht das?

Rudi Knoth hat geschrieben:Also ähnlich einer chemischen Analyse einer Probe.


Eine Probe besteht doch aus mehreren Einzelmolekülen, da wird doch erfasst welche Molekülearten da vorhanden sind.
Wie soll das mit einer mathematischen Konstruktion gehen, geht wohl nicht.

Rudi Knoth hat geschrieben: Und diese Informationen werden dann angezeigt. Anders als bei analogen Spektrumanalysatoren wird hier keine Schwingung erzeugt.

Wie kann eine matheatische Konstruktion ein Ergebnis liefern, wie geht das und was wird da angezeigt?
Woher nimmt diese mathematische Konstruktion ihre Informationen? Bei der chemischen Analyse werden Moleküle, Moleküle die getrennt vorliegen, erfasst und registriert, was registriert die FFT?

Rudi Knoth hat geschrieben:Anders als bei analogen Spektrumanalysatoren wird hier keine Schwingung erzeugt

Der SA erzeugt also eine Schwingung, wie/woraus erzeugt er diese Schwingung? Welche Schwingungsform hat diese Schwingung, wovon hängt diese Schwingungsform ab.
Woher nimmt der SA die Information welche Frequenz diese Schwingung hat die er erzeugt?
Ist denn eine FFT nicht von Sinn her das Gleiche wie ein SA? Wieso weird dann da kein Signal erzeugt? Kann eine mathematische Konstruktion ohne einen mathematische Schwingung überhaupt irgendetwas feststellen, Anzeigen?

Rudi Knoth hat geschrieben:Anders als bei analogen Spektrumanalysatoren wird hier keine Schwingung erzeugt


Wie ist das bei einem nichtanalogen SA, dieser besteht doch nur aus Software und einem AD-Wandler, der die momentane Eingangsspannung in eine Zahl umsetzt?
Hat der nicht auch eine Schwingungserzeugung, nur halt im mathematischer Form?

Kurt

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Ps, vom leten Beitrag sind noch Fragen offen, wann beantwortest du diese?

.
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digitale Spektralanalyse.

Beitragvon Rudi Knoth » Di 30. Dez 2025, 10:40

Nun zu der Thematik der digitalen Spektralanalyse:

Als einziges analoge Signal kann man dies am Eingang des AD-Wandlers betrachten. Natürlich hat auch der Analysator eine Zeitbasis etwa in Form eines Quarzoszillator. Etwa dem, der die Taktfrequenz des Prozessors erzeugt. Aus diesem kann man dann die Sinuskurven der einzelnen Frequenzen berechnen. Die Berechnung für den Anteil einer Frequenz erfolgt prinzipiell nach dem System von Fourier. Es wird also für eine einzelne Frequenz folgendes Verfahren durch geführt:

Es werden die vom AD-Wandler gemessenen Spannungswerte mit den Funktionswerten der zu untersuchenden Frequenz multipliziert und dann die Ergebnisse addiert. Die Summen werden dann als Y-Werte auf dem Display angezeigt. Es sollte wohl klar sein, daß im Falle eines reinen gleichphasigen Sinussignals eine recht hohe Summe erhalten wird. wird die Summe von zwei Sinuswellen unterschiedlicher Frequenz analysiert, erhält man die Spitzen dann bei beiden Frequenzen, was ja im Falle des Summensignals ohne Diode im Falle des Superhet zu sehen ist. Im Falle des Signals mit Diode hat man ein aus dem Summensignal gebildetes Rechtecksignal, das mit dem Summensignal "multiplizert" wird. Dann ist zusätzlich zu den Signalen von 1000 und 1455 KHz noch das Differenzsignal mit 455 KHz enthalten.

Gruß
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Re: digitale Spektralanalyse.

Beitragvon Kurt » Di 30. Dez 2025, 20:19

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun zu der Thematik der digitalen Spektralanalyse:

Als einziges analoge Signal kann man dies am Eingang des AD-Wandlers betrachten.

Entweder mal legt dort das Knotenpunktsignal an, oder das Signal nach der Diode.
Der Unterschied ist dann in der Frequenzskala zu sehen. Einmal sind 455 kHz als Bearbeitungsergebnis am Schirm dargestellt, einmal nicht.
Das ist identisch mit dem was sich in den Bildern zum Schaltplan des "Superhet", in den Plots, zeigt.
Die Breite der Linien gibt sogar einen Hinweis über die spektrale Reinheit dieser Schwingung(en).

Rudi Knoth hat geschrieben:Natürlich hat auch der Analysator eine Zeitbasis etwa in Form eines Quarzoszillator.

Analysator? Wohl eher eine Nachbildeschaltung/Software von mechanische Resonanzkörpern, hier LC-Kreise.

Rudi Knoth hat geschrieben: Etwa dem, der die Taktfrequenz des Prozessors erzeugt. Aus diesem kann man dann die Sinuskurven der einzelnen Frequenzen berechnen.


Wie jetzt, wie soll man aus dem Prozessortakt einzelne Sinuskurven berechnen/erzeugen ohne zu wissen welche man zu berechnen/erzeugen hat?

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Berechnung für den Anteil einer Frequenz erfolgt prinzipiell nach


Was ist denn das für ein seltsames Gebilde?
Anteil einer Frequenz? Wo gibts den Frequenzanteile?
Frequenz ist die Aussage zur Periodendauer einer Schwingung, ist 1/T

Rudi Knoth hat geschrieben:Es werden die vom AD-Wandler gemessenen Spannungswerte mit den Funktionswerten der zu untersuchenden Frequenz multipliziert und dann die Ergebnisse addiert.

Wie weis man welche Signalfrequenz zu untersuchen ist? Da muss erstmaal bekannt sein welches Signal überhaupt auftritt, im SA sich nachgebildet.
Das macht man dadurch das man einen Schwingkreis über den ganzen Bereich durchstimmt und feststellt wo das Eingangssignal in der Lage ist diesen anzuregen, bei dieser Frequenz eine Schwingung aufzubauen.
Beim Elektronischen SA wirds auf Softwarebasis gemacht. Das ist im Prinzip identisch mit dem Wobbler/Empfänger der einen Schwingkreis durchstimmt.
[/quote]

Die FFT zeigt das Gleiche wie ein SA und wie die Bilder im "Superhet".
In den Superhetbildern ist zu erkennen das ohne Diode sich keine 455 kHz-Schwinung ausbauen kann, nach der Diode sehr wohl.
Das Signal nach der Diode ist keine saubere Sinusschwingung, zeigt sich in den Bildern, zeigt sich im Bild der FFT, zeigt sich am Schirm eines SA.
Der Grund ist leicht ersichtlich, man braucht sich nur anzuschauen wie das Signal nach der Diode beschaffen ist und schon ist klar warum es kein sauberes 455 kHz-Sinussigal ergibt.

Fazit: der SA arbeitet identisch wie ein Empfänger, dargestellt durch den "Superhet".
Die Signale die bei der "Superhet-FFT" angezeigt werden werden im Superhet erst erzeugt, ebenso im SA /Wobbler.
Die Behauptung das diese Signale ja schon im Eingangssignal enthalten sind ist einfach nur falsch/lächerlich/naiv und kann mit wenigen Argumenten leicht widerlegt werden (ist hier ja schon mehrmals gemacht worden)
Heisst: seit Jahrzehnten werden falsche Beschreibungen in Fachbüchern/Internet usw. gemacht. Das gehört sich geändert. Schliesslich haben die Schüler/Studenten/Auszubildenden... ein Recht darauf die richtigen Vorgänge zu erfahren/gelehrt/dargestellt zu bekommen.

Kurt

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Re: digitale Spektralanalyse.

Beitragvon Kurt » Di 30. Dez 2025, 21:11

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Heisst: seit Jahrzehnten werden falsche Beschreibungen in Fachbüchern/Internet usw. gemacht. Das gehört sich geändert. Schliesslich haben die Schüler/Studenten/Auszubildenden... ein Recht darauf die richtigen Vorgänge zu erfahren/gelehrt/dargestellt zu bekommen. ...

Frage an die Moderation:
Warum kann man den User @Kurt nicht abschalten?
Bisher habe ich von ihm nur bewiesen gelesen, dass er dummdreist ist und zugleich jede Fachliteratur verweigert.


Hat wohl gesessen. Kann es sein dass du bei deiner IQ-Prahlerei das Vorzeichen verwechselt hast?

----------------------------
Kurt hat geschrieben:
... Z.B Rechtecksignale die nicht da sind, ...

Gott sind Sie krank!
In Ihren Schaltplänen sieht man auch keine Sinussignale, dennoch sind sie da.

Wieso sind sie da? Wie kommst du darauf? Du siehst ja keine.
Bildest du die dir auch ein?

-----------------------------

Kurt

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Re: digitale Spektralanalyse.

Beitragvon bumbumpeng » Di 30. Dez 2025, 23:30

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Heisst: seit Jahrzehnten werden falsche Beschreibungen in Fachbüchern/Internet usw. gemacht. Das gehört sich geändert. Schliesslich haben die Schüler/Studenten/Auszubildenden... ein Recht darauf die richtigen Vorgänge zu erfahren/gelehrt/dargestellt zu bekommen. ...

Frage an die Moderation:
Warum kann man den User @Kurt nicht abschalten?
Bisher habe ich von ihm nur bewiesen gelesen, dass er dummdreist ist und zugleich jede Fachliteratur verweigert.
Nein, dat geit nit !!!
Kurtelchen hat schließlich vom Weihnachtsmann ein PC-Programm bekommen mit dem man Schaltungen nachbilden kann und Signale demonstrieren kann.
Er will uns teilhaben lassen.

Das Gute ist, dass Kurelchen keinen Plan besitzt, dafür aber ne ganze Menge gefährliches Halbwissen. Kurtelchen vermengt und kommt vom Hundertsten ins Tausendste. Ein richtiges Wirrwarr, wo Keiner mehr durchblicken kann, was eigentlich gewollt ist.

Was will Kurtelchen denn beweisen? Weiß das Jemand?

Fourier ist tausendfach bewiesen. Fourier ist Physik, Fourier ist Gesetz.
Im Rechteck sind die ungeraden Harmonischen definitiv enthalten.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... is.svg.png
Bild
Tja, wer das nicht verstehen will, der ist ein armer Tropf.
Es geht ganz deutlich daraus hervor, dass mit den ungeraden Schwingungen ein Rechteck geformt werden kann.
Je mehr, um so besser der Rechteck.
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Re: digitale Spektralanalyse.

Beitragvon Kurt » Di 30. Dez 2025, 23:40

bumbumpeng hat geschrieben:Es geht ganz deutlich daraus hervor, dass mit den ungeraden Schwingungen ein Rechteck geformt werden kann.
Je mehr, um so besser der Rechteck.

Wer bestreitet denn das?
Kennst du jemanden der da widerspricht, was anderes behauptet?

Kurt

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Re: digitale Spektralanalyse.

Beitragvon bumbumpeng » Di 30. Dez 2025, 23:55

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Es geht ganz deutlich daraus hervor, dass mit den ungeraden Schwingungen ein Rechteck geformt werden kann.
Je mehr, um so besser der Rechteck.

Wer bestreitet denn das?
Kennst du jemanden der da widerspricht, was anderes behauptet?.
Wer hat diese falsche Behauptung im Forum aufgestellt?
Beispiele habe ich ja schon gebracht. Hier noch eins, das die Absurdität von im Rechtecksignal "enthaltenen" Oberwellen zeigt:
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