Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » So 26. Okt 2025, 12:35

sanchez hat geschrieben:Ein Objekt draußen erscheint als Strecke auf dem Foto. Und diese Strecke geteilt durch die Belichtungszeit ergibt die Geschwindigkeit des Zugs.

Du hast meine Erklärung als falsch kritisiert, dass die Orte und Uhrzeiten der Ereignisse eindeutig für alle Beobachter sind. Darum ging es mir und nicht darum, wie man eine Geschwindigkeit feststellt.

Für die Geschwindigkeit macht man einfach zwei solche Fotos, mit idealerweise extrem kurzer Belichtungszeit, theoretisch genau 0, und extrem kurzer Lichtlaufzeit vom Objekt zur Kamera am Ort des Geschehens, theoretisch auch genau 0. Dann rechnet man mit v=s/t die Geschwindigkeit aus. Die stellen alle Beobachter auf diese Weise genau gleich fest. Die Sache ist eindeutig für alle.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » So 26. Okt 2025, 12:52

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Blödsinn, jede Uhr kann sich als bewegt oder als ruhend betrachten.

Blödsinn. Sie kann sich meinetwegen auch als den Kaiser von China betrachten. Ob sie sich auf meinem Labortisch bewegt oder nicht ist für mich ganz eindeutig. Wer etwas anderes behauptet hat wohl eins an der Waffel. Das ist dann auch ganz eindeutig. :P

Geht es noch schwachsinniger? :lol:
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Pendeluhr

Beitragvon rmw » So 26. Okt 2025, 14:08

Frau Holle hat geschrieben:Zu Newtons Zeiten machte Ruhe oder Bewegung mit oder ohne Beschleunigung überhaupt keinen Unterschied für die Dauer der Pendelschwingung.

Eine Pendeluhr würde bei einer Hin- und Herbewegung zu einer Schwingung angeregt, umso näher die Frequenz dieser Bewegung der Frequenz des Pendels ist umso mehr. Das ist ganz einfach.
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Re: Pendeluhr

Beitragvon Rudi Knoth » So 26. Okt 2025, 16:07

rmw hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Zu Newtons Zeiten machte Ruhe oder Bewegung mit oder ohne Beschleunigung überhaupt keinen Unterschied für die Dauer der Pendelschwingung.

Eine Pendeluhr würde bei einer Hin- und Herbewegung zu einer Schwingung angeregt, umso näher die Frequenz dieser Bewegung der Frequenz des Pendels ist umso mehr. Das ist ganz einfach.



Warum ausgerechnet eine Pendeluhr? Bei Experimenten wie das von Hafeele und Keating werden Uhren benutzt, deren Gang von Eigenschaften von Atomen (Atomuhren) bestimmt werden. Pendeluhren werden von Beschleunigungen bei der Bewegung oder durch Schwankungen der Erdanziehung beeinflusst.

Gruß
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Predictor » So 26. Okt 2025, 16:53

Rudi Knoth hat geschrieben:
Nun beim Raum ist das Alltagserfahrung, wenn man sich bewegt. Denn wenn man in einem Zug fährt, bewegt sich die Landschaft an einen vorbei. Denn aus der Sicht des Passagiers bewegt sich die Landschaft entgegengesetzt zur Fahrrichtung.

Was passiert, wenn der Zugführer voll auf die Bremse tritt: Fliegt die Landschaft durch die Luft oder fliegen die Passagiere im Zug durch die Luft?

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » So 26. Okt 2025, 17:21

Predictor hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Nun beim Raum ist das Alltagserfahrung, wenn man sich bewegt. Denn wenn man in einem Zug fährt, bewegt sich die Landschaft an einen vorbei. Denn aus der Sicht des Passagiers bewegt sich die Landschaft entgegengesetzt zur Fahrrichtung.

Was passiert, wenn der Zugführer voll auf die Bremse tritt: Fliegt die Landschaft durch die Luft oder fliegen die Passagiere im Zug durch die Luft?
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Nun es fliegen wie bei Newton die Passagiere durch die Luft. Das Relativitätsprinzip der SR hat als Voraussetzung eine gleichförmige translatorische Bewegung der Koordinatensysteme also hier von den Ruhesystemen des Zuges und der Landschaft.

Gruß
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Hafele Keating

Beitragvon rmw » So 26. Okt 2025, 17:22

Rudi Knoth hat geschrieben:Warum ausgerechnet eine Pendeluhr? Bei Experimenten wie das von Hafeele und Keating werden Uhren benutzt, deren Gang von Eigenschaften von Atomen (Atomuhren) bestimmt werden. Pendeluhren werden von Beschleunigungen bei der Bewegung oder durch Schwankungen der Erdanziehung beeinflusst.

Pendeluhren zeigen ganz einfach dass oszillierdende Bewegung ein Messwerkzeug für die Zeit beeinflussen können. Das kann bei anderen Messwerkzeugen für die Zeit auch sein auch wenn man es nicht so unmittebar sieht.

Meines Wissens hat Louis Essen, der Entwickler dieser Atomuhren, das Hafele Keating Experiment als unbrauchbar eingestuft da die Atomuhren nicht genau genug waren um dies zu messen.
HK haben haben meines Wissens auch nie die eigentlichem Messdaten veröffentlicht sondern nur irgendwelche statistische Auswertungen.
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Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » So 26. Okt 2025, 17:58

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Warum ausgerechnet eine Pendeluhr? Bei Experimenten wie das von Hafeele und Keating werden Uhren benutzt, deren Gang von Eigenschaften von Atomen (Atomuhren) bestimmt werden. Pendeluhren werden von Beschleunigungen bei der Bewegung oder durch Schwankungen der Erdanziehung beeinflusst.

Pendeluhren zeigen ganz einfach dass oszillierdende Bewegung ein Messwerkzeug für die Zeit beeinflussen können. Das kann bei anderen Messwerkzeugen für die Zeit auch sein auch wenn man es nicht so unmittebar sieht.


Der Begriff "Uhren" wird im Zusammenhang mit der Diskussion auch auf den Taktgeber einer Uhr reduziert. Und da gibt es schon eine Reihe von Experimenten die den Einfluß etwa von translatorisch bewegter Taktgeber auch in Form von Atomen zeigt. Etwa wird in diesem Artikel solch ein neueres Experiment beschrieben.

Gruß
Rudi Knoth
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Uhren

Beitragvon rmw » So 26. Okt 2025, 18:48

@ Rudi Knoth

In Wirklichkeit zeigen alle dies Versuche, seien es Atomuhren oder was auch immer, das sich Vorgänge ändern.
Dass die Zeit anders vergeht ist eine sehr hypothetische Interpretation.
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Re: Uhren

Beitragvon Lagrange » So 26. Okt 2025, 20:16

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Warum ausgerechnet eine Pendeluhr? Bei Experimenten wie das von Hafeele und Keating werden Uhren benutzt, deren Gang von Eigenschaften von Atomen (Atomuhren) bestimmt werden. Pendeluhren werden von Beschleunigungen bei der Bewegung oder durch Schwankungen der Erdanziehung beeinflusst.

Pendeluhren zeigen ganz einfach dass oszillierdende Bewegung ein Messwerkzeug für die Zeit beeinflussen können. Das kann bei anderen Messwerkzeugen für die Zeit auch sein auch wenn man es nicht so unmittebar sieht.


Der Begriff "Uhren" wird im Zusammenhang mit der Diskussion auch auf den Taktgeber einer Uhr reduziert. Und da gibt es schon eine Reihe von Experimenten die den Einfluß etwa von translatorisch bewegter Taktgeber auch in Form von Atomen zeigt. Etwa wird in diesem Artikel solch ein neueres Experiment beschrieben.

Gruß
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Die Uhr muss auch dann langsamer gehen, wenn sich ein Beobachter bewegt, weil sie relativ zum Beobachter bewegt wird.
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