Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Geometrie Mathematik

Beitragvon Rudi Knoth » Do 9. Okt 2025, 14:46

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Und wie ist es mit dem Brechungsgesetz an Grenzschichten zwischen Medien unterschiedlichen Brechungsindizes? Mit dem Fermatschen Prinzip unddem Ansatz des Wellenmodells ist dies möglich. Daneben gibt es noch die Interferenzeffekte und die Funkion von Phasenkontrastmethoden. All dies geht wunderbar mit dem Wellenmodell.

Es sind hypothetische geometrische bzw. mathematische Beschreibungen.
Es gibt keinen Nachweis dafür das diese Erklärungen auch richtig sind.

Wenn es sich um Teilchen mit einer Frequnz handelt dann kann man die sicherlich mit einer Wellenfunktion beschreiben. Das heißt aber noch lange nicht dass es sich auch tatsdächlich um eine Welle handelt.


Dann beschreibe ich mal ein Experiment für eine einfache Methode zur Sichtbarmachung einer akustischen Welle in einer Flüssigkeit. Es wurde ein Laserstrahl optisch verbreitert und dann durch diese Flüssigkeit geschickt und dahinter befand sich eine Sammellinse, die auf einen dahinter befindlichen Schirm das Gefäß abbildet. Die Flüssigkeit ist eine klare Flüssigkeit, in der eine stehende Schallwelle durch Ultraschall erzeugt wurde. Man sah zuerst natürlich nichts, weil die Flüssigkeit klar war.

Dann wurde der Ultraschall abgeschaltet und in die Brennebene am Brennpunkt ein kleiner Gegenstand gebracht, sodaß der Brennpunkt abgedeckt war. Nach dem nochmaligen Einschalten des Ultraschall konnte man auf dem Schirm das Muster der stehenden Welle sehen.

Wie kann man dies nur mit Teilchen erklären?

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3836
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon bumbumpeng » Do 9. Okt 2025, 15:37

Frau Holle hat geschrieben:Na weil sie keine klassischen Teilchen sind. Die Schlussfolgerung ist, dass die Vorstellung klassischer Teilchen eben falsch ist. 
Bingo.

Licht, e.-m. Schwingungen, breitet sich sofort mit c aus.
Teilchen, Masse muss beschleunigt werden.
bumbumpeng
 
Beiträge: 7486
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Predictor » Do 9. Okt 2025, 15:41

bumbumpeng hat geschrieben:
Ein Teilchen fliegt in eine bestimmte Richtung.

Deine Behauptung hat einen logischen Fehler: "Ein Teilchen (Schwingung) fliegt (in Schwingungen) in eine bestimmte Richtung."

Ein Teilchen kann nicht fliegen! In was kann es sich fortbewegen bewegen? In Schwingungen?

Nur Materie kann fliegen!

Materieteilchen (Schwingungen): Proton/Elektron (stoffliche Grundbausteine der Materie).
Materie: Kombination aus Atomen (bildet ein Molekül) und alles stoffliche, aus denen physische Körper aufgebaut sein können (feste, flüssige, gasförmige und plasmatische Materie).

@all

Elektronen sind Teilchen und keine "Wellen". Interferieren ist ein Begriff aus der "Wellen"-Physik. Der Fachbegriff lautet Interfererenz, das entsprechende Verb interferieren. Elektronen haben manchmal Welleneigenschaften. Sie können sich genauso wie Protonen wellenförmig organisieren. Aber ein einzelnes Elektron, das mit sich selbst interferiert? Wie kann es das tun? Es gibt nur ein einziges Teilchen, und wie kann dieses Teilchen mit sich selbst interferieren? Weil es eine Welle ist, behaupten die Quantenphysiker. Das erfordert jedoch eine Menge Intelligenz von dem Elektrönchen. Wenn es an den Schlitzen ankommt, schaut es, ob es einen oder zwei Schlitze gibt. Es verwandelt sich schnell in eine Welle (aber nur, wenn es zwei Schlitze gibt!) und wandert wieder als Teilchen weiter. Ganz schön clever, das Elektrönchen.

Was für ein Unsinn!

Predictor
Predictor
 
Beiträge: 396
Registriert: Sa 27. Sep 2025, 21:14

Stehende Welle

Beitragvon rmw » Do 9. Okt 2025, 15:55

Rudi Knoth hat geschrieben:Dann beschreibe ich mal ein Experiment für eine einfache Methode zur Sichtbarmachung einer akustischen Welle in einer Flüssigkeit. Es wurde ein Laserstrahl optisch verbreitert und dann durch diese Flüssigkeit geschickt und dahinter befand sich eine Sammellinse, die auf einen dahinter befindlichen Schirm das Gefäß abbildet. Die Flüssigkeit ist eine klare Flüssigkeit, in der eine stehende Schallwelle durch Ultraschall erzeugt wurde. Man sah zuerst natürlich nichts, weil die Flüssigkeit klar war.

Dann wurde der Ultraschall abgeschaltet und in die Brennebene am Brennpunkt ein kleiner Gegenstand gebracht, sodaß der Brennpunkt abgedeckt war. Nach dem nochmaligen Einschalten des Ultraschall konnte man auf dem Schirm das Muster der stehenden Welle sehen.

Nun gegen eine Welle in einer Flüssigkeit habe ich eigentlich nicht viel einzuwenden.

Und eine stehende Welle kann man sich vereinfacht vorstellen wenn man in einem Rohr in kurzen Abständen Kugeln legt.
Wenn man die erste Kugel anstößt wird sie ihre Bewegung an die nächst Kugel weitergeben. Wenn das Rohr am Ende geschlossen ist kommt die Bewegung wieder zurück. Stößt man die erste Kugel mit bestimmer Frequenz an so werden jeweils zwei Kugeln abwechsenld zueinander bewegen und dann wieder auseinander. Das ist dann eine vereinfachte stehende Welle.
In einer Flüssigkeit sind das dann eben sehr viele Moleküle statt einzelner Kugeln.

Dass das Licht eine Welle ist glaube ich allerdings nicht.
rmw
 
Beiträge: 2234
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Skeptiker » Do 9. Okt 2025, 16:07

Predictor hat geschrieben:Was für ein Unsinn!

Deswegen sollte man die QED bemühen um das zu verstehen.
Skeptiker
 
Beiträge: 3566
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Predictor » Do 9. Okt 2025, 16:28

Skeptiker hat geschrieben:
Deswegen sollte man die QED bemühen um das zu verstehen.


rmw » Do 9. Okt 2025, 10:04 hat geschrieben:
Das ist aber auch eine Hypothese die auf die Wellentheorie aufbaut.


Predictor
Predictor
 
Beiträge: 396
Registriert: Sa 27. Sep 2025, 21:14

Re: Stehende Welle

Beitragvon Rudi Knoth » Do 9. Okt 2025, 16:46

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Dann beschreibe ich mal ein Experiment für eine einfache Methode zur Sichtbarmachung einer akustischen Welle in einer Flüssigkeit. Es wurde ein Laserstrahl optisch verbreitert und dann durch diese Flüssigkeit geschickt und dahinter befand sich eine Sammellinse, die auf einen dahinter befindlichen Schirm das Gefäß abbildet. Die Flüssigkeit ist eine klare Flüssigkeit, in der eine stehende Schallwelle durch Ultraschall erzeugt wurde. Man sah zuerst natürlich nichts, weil die Flüssigkeit klar war.

Dann wurde der Ultraschall abgeschaltet und in die Brennebene am Brennpunkt ein kleiner Gegenstand gebracht, sodaß der Brennpunkt abgedeckt war. Nach dem nochmaligen Einschalten des Ultraschall konnte man auf dem Schirm das Muster der stehenden Welle sehen.

Nun gegen eine Welle in einer Flüssigkeit habe ich eigentlich nicht viel einzuwenden.

Und eine stehende Welle kann man sich vereinfacht vorstellen wenn man in einem Rohr in kurzen Abständen Kugeln legt.
Wenn man die erste Kugel anstößt wird sie ihre Bewegung an die nächst Kugel weitergeben. Wenn das Rohr am Ende geschlossen ist kommt die Bewegung wieder zurück. Stößt man die erste Kugel mit bestimmer Frequenz an so werden jeweils zwei Kugeln abwechsenld zueinander bewegen und dann wieder auseinander. Das ist dann eine vereinfachte stehende Welle.
In einer Flüssigkeit sind das dann eben sehr viele Moleküle statt einzelner Kugeln.

Dass das Licht eine Welle ist glaube ich allerdings nicht.


Also im Bereich der Physik bist du wohl nicht besonders bewandert oder hast auf jeden Fall sehr seltsame Vorstellungen. Fangen wir mal mit dem Begriff "stehende Welle" an Eine stehende Welle entsteht dadurch. daß eine ebene Welle an einer Wand reflektiert wird und sich die ankommende Welle und die reflektierte Welle überlagern. In solch einem Fall hat ,man dann im Abstand der halben Wellenlänge Punkte mit maximaler Amplitude (Wellenbäuche) und dazu auch Punkte mit minimaler Amplitude (Wellenknoten). In der Flüssigkeit dieses Experimentes entsteht dies durch Reflektion an der Wand des Gefäßes. In einem Laser wie bei deinem Laserpointer speilen stehende Lichtwellen eine wichtige Rolle für die Funktion. Also auch bei deinem Gerät haben stehende Wellen eine Funktion.

Der zweite Aspekt dieses Experimentes beinhaltet die Zerlegung einer Funktion in eine Summe von reinen Sinuswellen. Durch die Kompression und Expansion der Flüssigkeit mittels des Ultraschalls hat man periodische Dichteschwankungen und damit Unterschiede des Brechungsindex. Das nennt man bei Schwingungen Phasenmodulation. Etwa das FM-Radio funktioniert damit. In der Brennebene der Linse hat man dann neben dem Brennpunkt noch weitere Punkte, weil das Licht nicht mehr eine reine ebene Welle ist. Wenn die Wellen auf dem Schirm "zusammengesetzt" werden, siht man zuerst nichts von der Welle. Der Grund sind unterschiedliche Phasenverhältnisse dieser Modulation gegenüber der Amplitudenmodulation. Mit dem Nagel oder einem Plättchen, das eine Phasenverschiebung von einer Viertelwellenlänge macht, hat man dieselben Phasenverhältnisse wie die Amplitudenmodulation und erhält dann das Bild der stehenden Welle auf dem Schirm.

Nun könntest du mal versuchen, dies mit dem Teilchenmodell zu erklären.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3836
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Stehende Welle

Beitragvon bumbumpeng » Do 9. Okt 2025, 17:12

rmw hat geschrieben:Dass das Licht eine Welle ist glaube ich allerdings nicht.
Das ist es auch so nicht.
Licht ist pur Energie in Form von SCHWINGUNGEN im el. Feld und im magn. Feld und hin und her zwischen beiden Feldern, daher e.-m. .

Die Schwingungen ergeben dann zeitlich aneinandergereiht eine Welle.

Ähnlich: Ein Pendel mit einem Zeichenstift unten. Man zieht einen Papierstreifen darunter in eine Richtung. Dann ergibt das eine Sinusform.
bumbumpeng
 
Beiträge: 7486
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Stehende Welle

Beitragvon Kurt » Do 9. Okt 2025, 21:01

rmw hat geschrieben:Das Licht ist keine Welle


Natürlich ist Licht keine Welle, sowas gibts nicht, es ist auch kein Teilchen.
Licht ist nichts anderes als longitudinaler Druckausgleich im Medium.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21811
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Predictor » Do 9. Okt 2025, 21:37

Kurt hat geschrieben:
Natürlich ist Licht keine Welle, sowas gibts nicht, es ist auch kein Teilchen.
Licht ist nichts anderes als longitudinaler Druckausgleich im Medium.

Ich habe da mal ein Frage. Du sagst, "Licht ist nichts anderes als longitudinaler Druckausgleich im Medium."

Du beschreibst nur die Ausbreitung von "Licht" im Medium. Wie wird das Licht auf einer Oberfläche sichtbar, wenn es kein Teilchen (Schwingung) ist oder nicht mit dem Teilchen auf der Oberfläche wechselwirkt?

Predictor
Predictor
 
Beiträge: 396
Registriert: Sa 27. Sep 2025, 21:14

VorherigeNächste

Zurück zu Emissionstheorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste