Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 8. Sep 2025, 18:23

Rudi Knoth hat geschrieben:Aber gerade bei Konvektionen von feuchter Luft gibt es den Effekt, daß sich die aufsteigende Luft durch Kondensation des Wasserdampfes noch etwas "warm hält".

Ja stimmt. Der sog. feucht-adiabatische Gradient ist nur ca. 6,5 °C/km. Das hat ja seinen Grund, eben die Treibhausgase wie Wasserdampf etc. Diese halten den Gradienten in der Troposphäre flach und sie ist insgesamt wärmer als ohne Treibhausgase (Treibhauseffekt).

Der trocken-adiabatische Gradient mit wenig Wasserdampf oder ganz ohne ist dagegen mit 9,8 °C steiler und die Troposphäre viel kälter.

Da ist es eben unverständlich, warum der Gradient in einer reinen N2/O2-Atmosphäre nicht ebenso steil oder noch steiler, sondern extrem flach nahe 0 sein sollte.

Wenn das stimmte, dann müsste man plausibel erklären können, warum dann die Konvektion weitestgehend zum Stillstand kommt. Denn nur so wäre es möglich: In einer mechanisch stabilen Atmosphäre wie in einem Festkörper.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4397
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 8. Sep 2025, 18:35

Frau Holle hat geschrieben:...
Der trocken-adiabatische Gradient mit wenig Wasserdampf oder ganz ohne ist dagegen mit 9,8 °C steiler und die Troposphäre viel kälter.
Da ist es eben unverständlich, warum der Gradient in einer reinen N2/O2-Atmosphäre nicht ebenso steil oder noch steiler, sondern extrem flach nahe 0 sein sollte.
...

Sie können offensichtlich nicht einmal einfache Diagramme lesen.
Bild
Ein Temperaturgradient von 9,8 K°/km ist flacher als einer von 6,5 K°/km.
Ohne Treibhausgase wäre der Temperaturgradient nahezu 0 K°/km also extrem steil.
hmpf
 
Beiträge: 2983
Registriert: Di 8. Jul 2025, 19:03

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 8. Sep 2025, 18:54

hmpf hat geschrieben:Ein Temperaturgradient von 9,8 K°/km ist flacher als einer von 6,5 K°/km.
Ohne Treibhausgase wäre der Temperaturgradient nahezu 0 K°/km also extrem steil.

Nö. Du musst dein Diagramm eben zur Seite kippen, mit der km-Skala auf der "x-Achse" und der Temerpaturskala auf der "y-Achse".
Die Gerade T(x) = 9,8 x ist steiler als T(x) = 6,5 x.

Auch wenn man es wie du betrachtet, ist es einfach unlogisch, dass das sich der Gradient so entwickelt:
Von steil (feucht) – zu flach (trocken) – zu extrem steil (knochentrocken)
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4397
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Mo 8. Sep 2025, 19:19

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Welche Erhaltungsgröße ist es denn, und welcher Vorgang ändert denn die Wirkung auf Wasser wie auf das Thermometer?

Es ist die Summe/Menge an Bewegung(en) die in einer Menge Moleküle vorhanden ist, das ist die Erhaltungsgrösse.

Das funktioniert schon mal gar nicht. Um Bewegungen zu summieren, musst du erst mal ein Maß für eine Bewegung haben. Das ist in der Physik eine Geschwindigkeit. Du willst also Geschwindigkeiten summieren?

Wenn du ein Maß Bier mit 20 °C in zwei Halbe teilst, dann hast du nur noch die Hälfte der Materie in jedem Glas. Die Summe der Bewegungen ist entsprechend halbiert und ist nicht erhalten geblieben, das Thermometer zeigt aber trotzdem 20 °C in jedem Glas an.

Tja Kurt, so ist das eben, wenn man als Crackpot die Naturgesetze und die passende Begriffswelt selber zusammenstückeln will. Es passt hinten und vorne nichts zusammen, Widersprüche soweit das Auge reicht.
 

Überlege doch mal was du da gemacht hast.
Du hast eine Menge auf zwei Mengen verteilt, hast somit die Erhaltungsgrösse halbiert.
Halbe Menge und halbe Erhaltungsgrösse ergibt gleiche Menge an Erhaltungsgrösse pro Volumeneinheit.
Also wird der Sensor auch weiterhin 20° messen.

Hast du das denn nicht vorher durchgedacht?

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Mo 8. Sep 2025, 19:27

:

Lustig ists hier, die Realität wird ausgeblendet und unterdrückt. Jeder Autoreifen zeigt was Sache ist.
Wollen oder können das einige hier nicht erkennen/kapieren?
Ist der Zwang was zu sagen/behaupten das nicht der Realität entspricht wirklich unüberwindbar?

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 8. Sep 2025, 19:53

Frau Holle hat geschrieben:...
Auch wenn man es wie du betrachtet, ist es einfach unlogisch, dass das sich der Gradient so entwickelt:
Von steil (feucht) – zu flach (trocken) – zu extrem steil (knochentrocken)
 

Geht’s noch blöder?
Feucht (6,5) und trocken (9,8) bezieht sich auf die Wärmekapazität der Luft, die in die Berechnung des
„theoretischen“ Temperaturgradienten eingeht.
In die Berechnung dieses Gradienten gehen die von den Treibhausgasen erzeugten Wärmeströme gar nicht ein.
Der Gradient wird laut Ihrer Quelle dennoch 0, wenn es keine Wärmesenke also keine Treibhausgase in der Atmosphäre gibt.
hmpf
 
Beiträge: 2983
Registriert: Di 8. Jul 2025, 19:03

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Mo 8. Sep 2025, 20:16

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Auch wenn man es wie du betrachtet, ist es einfach unlogisch, dass das sich der Gradient so entwickelt:
Von steil (feucht) – zu flach (trocken) – zu extrem steil (knochentrocken)
 

Geht’s noch blöder?
Feucht (6,5) und trocken (9,8) bezieht sich auf die Wärmekapazität der Luft, die in die Berechnung des
„theoretischen“ Temperaturgradienten eingeht.

Es gibt einen für trockene Luft und einen für feuchte Luft.

hmpf hat geschrieben:In die Berechnung dieses Gradienten gehen die von den Treibhausgasen erzeugten Wärmeströme gar nicht ein.


Die haben da auch nichts zu suchen.

hmpf hat geschrieben:Der Gradient wird 0, wenn es keine Wärmesenke also keine Treibhausgase in der Atmosphäre gibt.


Falsch!
Wen alles ausgeglichen ist, nichts neues dazu kommt, nichts irgendwohin verschwindet, dann bleibt der entsprechende Gradient übrig.
Einer für feuchte Luft, einer für trockene Luft.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 8. Sep 2025, 20:21

Kurt hat geschrieben:... Falsch!
Wen alles ausgeglichen ist, nichts neues dazu kommt, nichts irgendwohin verschwindet, dann bleibt der entsprechende Gradient übrig.
Einer für feuchte Luft, einer für trockene Luft. ...

Ich empfehle Ihnen dringend, Ihren ständigen Wohnsitz in eine Geschlossene Anstalt zu verlegen!
hmpf
 
Beiträge: 2983
Registriert: Di 8. Jul 2025, 19:03

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Mo 8. Sep 2025, 21:24

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... Falsch!
Wen alles ausgeglichen ist, nichts neues dazu kommt, nichts irgendwohin verschwindet, dann bleibt der entsprechende Gradient übrig.
Einer für feuchte Luft, einer für trockene Luft. ...

Ich empfehle Ihnen dringend, Ihren ständigen Wohnsitz in eine Geschlossene Anstalt zu verlegen!


Kasperl, dein Kasperltheater nimmt niemand mehr ernst.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 8. Sep 2025, 21:46

Kurt hat geschrieben:... Kasperl, dein Kasperltheater nimmt niemand mehr ernst. ...

Warum schreiben Sie nicht einfach
Bahnhof?
Das würde Ihre Schulbildung genauso beschreiben und hier genauso stören.
hmpf
 
Beiträge: 2983
Registriert: Di 8. Jul 2025, 19:03

VorherigeNächste

Zurück zu Weitere Alternativtheorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste