Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 1. Sep 2025, 12:54

@Kurt » Mo 1. Sep 2025, 13:41

Das Entscheidende von Vorgängen zu Verstehen ist also unwichtig.
Sowas kann wohl nur jemand sagen der nur in Formeln oder in Dingen denkan kann.


Also mit den Formeln kann man schon brauchbare Berechnungen für die Konstruktion von Geräten machen.

Der PT1000, es ist ein Stück Metall, verhält sich analog zum Q-Thermometer.
Beide dehnen sich aus wenn ihnen die Erhaltungsgrösse zugeführt wird.
Sie zeigen nur/reagieren auf die Erhaltungsgrösse die ihnen zugeführt worden ist, die sie nun intus haben, mehr können sie nicht.


Was soll das denn für eine "Erhaltungsgröße" sein? Die Temperatur ist das auf jeden Fall nicht. Diese ist eher die Zustandsgröße eines Körpers.

Daraus Schlüsse zu ziehen obliegt dem Schlüssezieher. Er sollte halt in der Lage sein dir richtigen zu ziehen.
Dazu gehört halt nunmal ein Verständnis in Sachen "Natur".


Die Natur von Gasen ist aber bekannt. Auch die von Festkörpern oder Flüssigkeiten. Und warum wird von dir ein weniger bekanntes Messgerät genannt? Auch der einfache Thermometer kann doch verwendet werden. Übrigens gibt es schon in Baumärkten und sogar bei LIDL Messgeräte, die mit IR-Strahlung funktionieren.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 1. Sep 2025, 12:54

Kurt hat geschrieben:... Der PT1000, es ist ein Stück Metall, verhält sich analog zum Q-Thermometer.
Beide dehnen sich aus wenn ihnen die Erhaltungsgrösse zugeführt wird. ...

Die Volumenänderung hat beim PT1000 keinen Einfluss auf den Widerstandswert, welcher die Temperatur
also den Messwert darstellt.
Die einzige in diesem Strang erkennbare „Erhaltungsgröße“ ist die Anzahl Ihrer funktionierenden Gehirnzellen.
Das sind unverändert 3.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 1. Sep 2025, 13:14

Rudi Knoth hat geschrieben:Wenn dir der PT100 oder 1000 nicht geläufig ist dann zeigt das dass du keine Ahnung hast was Messen betrifft.

Dann hat wohl der größte Teil der Menschheit keine Ahnung vom Messen. Bis jetzt konnte ich aber vieles ganz gut messen und ob du's glaubst oder nicht: Ich gehöre einer wohl bald aussterbenden Generation an, die den Weg noch ohne GPS findet. :lol:

Was Temperatur eigentlich ist oder nicht ist, darüber kann man sich aber schon Gedanken machen. Physiker definieren Temperatur über den Energiebegriff und nach reiflicher Überlegung finde ich diese Erklärung auch die denkbar beste. Für dich ist das aber nichts, wir wir wissen. Also wäre es sinnlos, es dir erklären zu wollen. Von Energie willst du ja nichts wissen.

Das Phänomen Temperatur lernt jedes Kind recht früh kennen. Nur wie kann man sie irgendwie greifbar machen? Temperatur hat auch irgendwie mit Volumen, Druck und Dichte zu tun, was Physiker schon lange erkannt haben. Sie haben auch herausgefunden, wie man den Zusammenhang formulieren kann. Heraus kamen bekanntlich die Gesetze der Thermodynamik.

Man kann doch froh sein, wenn andere diese Dinge schon im Detail erforscht haben, ihre Erkenntnisse mit uns teilen und erklären. So muss nicht jeder bei Null anfangen. Sonst wären wir noch heute in der Steinzeit. Denn jeder Mensch wird unwissend geboren und wenn er nicht von anderen lernen will was die bereits gelernt haben, kann gibt es keinen Fortschritt.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 1. Sep 2025, 14:00

Im Internet findet man häufig Behauptungen - auch von Meteorologen –, welche die Abnahme der
Temperatur mit der Höhe in der Atmosphäre recht abenteuerlich und unphysikalisch „erklären“.
Da wird z.B. behauptet, die Temperatur sei ja die kinetische Energie der Moleküle und müsse mit der Höhe abnehmen.
Dabei wird in kindlicher Weise angenommen, die Moleküle würden Ihre jeweilige Höhe in der Atmosphäre
im Freiflug erreichen und beim Aufstieg würde ihre Geschwindigkeit und damit kinetische Energie natürlich abnehmen.
In der Realität erreichen die Moleküle ihre Höhe in der Atmosphäre jedoch dadurch, dass es unten zu eng wird
und sie von ihren Nachbarmolekülen nach oben geschubst werden. Dadurch verlieren die Moleküle keine
Bewegungsenergie. Im Gegenteil wenn ihre Temperatur zufällig kleiner war, wird ihnen von unten sogar eingeheizt.

Jedes aufsteigende Luftpaket erzeugt unter sich einen Unterdruck und über sich einen Überdruck.
Diese Druckdifferenz lässt in Summe stets genauso viel Luft aufsteigen wie absteigen.
Im Endeffekt ergeben sich durch kleine Temperaturunterschiede somit Kreisströmungen.
Diese können aber keine Temperaturdifferenzen erzeugen. Im Gegenteil diese Kreisströmungen gleichen
vorhandene Temperaturdifferenzen sogar aus.

Wenn es oben wärmer ist, bringt der aufsteigende Teil der Kreisströmung Kälte nach oben und der absteigende
Teil der Kreisströmung bringt Wärme nach unten. Dadurch wird die vorhandene Temperaturdifferenz abgebaut.

Wenn es oben kälter ist, bringt der aufsteigende Teil der Kreisströmung Wärme nach oben und der absteigende
Teil der Kreisströmung bringt Kälte nach unten. Dadurch wird die vorhandene Temperaturdifferenz abgebaut.

Also sind alle Behauptungen und „Rechnungen“ auf Basis potentieller Energie oder Konvektion gequirlter Bullshit.
Der einzige Grund für die Temperaturabnahme mit der Höhe in der Atmosphäre sind die Strahlungsemissionen
der Treibhausgase, die oberhalb von ca. 4 km nicht mehr komplett in der Atmosphäre absorbiert werden und
so den Weltraum auf nimmer Wiedersehen erreichen und damit den emittierenden Molekülen Wärmeenergie
entwendet haben.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 1. Sep 2025, 16:04

hmpf hat geschrieben:In der Realität erreichen die Moleküle ihre Höhe in der Atmosphäre jedoch dadurch, dass [...] sie nach oben geschubst werden. Dadurch verlieren die Moleküle keine Bewegungsenergie.

Althergebrachte klassische Mechanik nach Isaac Newton:

Wenn ein massebehaftetes Objekt im Gravitationsfeld nach oben geschubst wird, verliert es kinetische Energie und gewinnt potentielle Energie. Die Gesamtenergie bleibt erhalten (Energieerhaltung im sog. konservativen Kraftfeld):



Lerne einfach die Grundlagen statt ihnen zu widersprechen.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 1. Sep 2025, 17:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Mo 1. Sep 2025, 16:11

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Mo 1. Sep 2025, 13:41
Der PT1000, es ist ein Stück Metall, verhält sich analog zum Q-Thermometer.
Beide dehnen sich aus wenn ihnen die Erhaltungsgrösse zugeführt wird.
Sie zeigen nur/reagieren auf die Erhaltungsgrösse die ihnen zugeführt worden ist, die sie nun intus haben, mehr können sie nicht.


Was soll das denn für eine "Erhaltungsgröße" sein? Die Temperatur ist das auf jeden Fall nicht.

Die Erhaltungsgrösse ist Bewegung.
Solange sich keine Trägheit zeigt ist dieses Bewegen verlustlos, daher die Erhaltung(sgrösse)

Kurt hat geschrieben:Daraus Schlüsse zu ziehen obliegt dem Schlüssezieher. Er sollte halt in der Lage sein dir richtigen zu ziehen.
Dazu gehört halt nunmal ein Verständnis in Sachen "Natur".

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Natur von Gasen ist aber bekannt. Auch die von Festkörpern oder Flüssigkeiten. Und warum wird von dir ein weniger bekanntes Messgerät genannt? Auch der einfache Thermometer kann doch verwendet werden. Übrigens gibt es schon in Baumärkten und sogar bei LIDL Messgeräte, die mit IR-Strahlung funktionieren.

Natürlich, in dieser Blackbox ist auch nur ein Sensor, Halbleiter oder wenns teuer ist einer aus Metall.
Damit man Verständnis für die Vorgänge rund um "Temperatur" bekommt ist es halt notwendig zu wissen wie der Messwert zustande kommt.
Erst dann kann man verstehen was abläuft. (so zumindest meine Meinung)

Kurt

.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 1. Sep 2025, 16:15

Frau Holle hat geschrieben:...
Wenn ein massebehaftetes Objekt im Gravitationsfeld nach oben geschubst wird, verliert es kinetische Energie und gewinnt potentielle Energie. Die Gesamtenergie bleibt erhalten (Energieerhaltung im sog. konservativen Kraftfeld): ...

Gott sind Sie krank!
Zum mindestens 55. Mal:

Können Sie nicht lesen? Ich schrieb, dass die Moleküle nicht im Freiflug ihre Höhe erreichen würden.
Ein gut isoliertes Gasvolumen ändert seine Temperatur nicht, wenn Sie dessen potentielle
Energie in einem Fahrstuhl um z.B. 100 m ändern. Das ist elementarste Physik.

Tut ihnen das nicht langsam weh, hier immer wieder als geistig Behinderter entlarvt zu werden?
Wird Ihnen Ihre wiederholt entlarvte dummdreiste Hochstapelei nicht langsam peinlich?
Wann wollen Sie anfangen, sich für Physik zu interessieren und aufhören,
hier Dinge zu zitieren, die Sie nicht einmal ansatzweise verstehen können?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Mo 1. Sep 2025, 16:17

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... Der PT1000, es ist ein Stück Metall, verhält sich analog zum Q-Thermometer.
Beide dehnen sich aus wenn ihnen die Erhaltungsgrösse zugeführt wird. ...

Die Volumenänderung hat beim PT1000 keinen Einfluss auf den Widerstandswert, welcher die Temperatur
also den Messwert darstellt.

Üben, und nachdenken.
Warum wohl hängen die Drähte von Stromleiungen mehr durch wenn diese überlastet, damit heiss werden?
Aus Jux und Tollerei, wie wollen sich wohl im darunterliegen Bach abkühlen.
Oder ist es so, dass das Metall sich bei steigender Temperatur ausdehnt.

Kurt

.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 1. Sep 2025, 16:25

Kurt hat geschrieben:... Oder ist es so, dass das Metall sich bei steigender Temperatur ausdehnt. ...

Gott sind Sie krank!
Beim PT1000 wird aber zur Temperaturbestimmung nicht dessen Längenänderung gemessen,
sondern sein elektrischer Widerstand.

Tut ihnen das nicht langsam weh, hier immer wieder als geistig Behinderter entlarvt zu werden?
Wird Ihnen Ihre wiederholt entlarvte dummdreiste Hochstapelei nicht langsam peinlich?
Wann wollen Sie anfangen, sich für Physik zu interessieren und aufhören,
hier Dinge zu zitieren, die Sie nicht einmal ansatzweise verstehen können?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 1. Sep 2025, 16:33

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Mo 1. Sep 2025, 13:41
Der PT1000, es ist ein Stück Metall, verhält sich analog zum Q-Thermometer.
Beide dehnen sich aus wenn ihnen die Erhaltungsgrösse zugeführt wird.
Sie zeigen nur/reagieren auf die Erhaltungsgrösse die ihnen zugeführt worden ist, die sie nun intus haben, mehr können sie nicht.


Was soll das denn für eine "Erhaltungsgröße" sein? Die Temperatur ist das auf jeden Fall nicht.

Die Erhaltungsgrösse ist Bewegung.
Solange sich keine Trägheit zeigt ist dieses Bewegen verlustlos, daher die Erhaltung(sgrösse)

Kurt hat geschrieben:Daraus Schlüsse zu ziehen obliegt dem Schlüssezieher. Er sollte halt in der Lage sein dir richtigen zu ziehen.
Dazu gehört halt nunmal ein Verständnis in Sachen "Natur".

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Natur von Gasen ist aber bekannt. Auch die von Festkörpern oder Flüssigkeiten. Und warum wird von dir ein weniger bekanntes Messgerät genannt? Auch der einfache Thermometer kann doch verwendet werden. Übrigens gibt es schon in Baumärkten und sogar bei LIDL Messgeräte, die mit IR-Strahlung funktionieren.

Natürlich, in dieser Blackbox ist auch nur ein Sensor, Halbleiter oder wenns teuer ist einer aus Metall.
Damit man Verständnis für die Vorgänge rund um "Temperatur" bekommt ist es halt notwendig zu wissen wie der Messwert zustande kommt.
Erst dann kann man verstehen was abläuft. (so zumindest meine Meinung)



Nein für das Verständnis des Begriffs Temperatur ist die Kenntnis des Messverfahren unwesentlich. Klar ist aber, daß die Temperatur eines Körpers mit Schwingungen oder Bewegungen eines Körpers beziehungsweise der kinetischen Energie der Atome oder Moleküle zusammenhängt.

Gruß
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