Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 7. Aug 2025, 14:37

Rudi Knoth hat geschrieben:Also braucht es zusätzlich zu den adiabatischen Abkühlungsphase und Erwärmungsphase die Wärmeaufnahme vom Erdboden und die Abgabe ins Weltall.

Nein. Die Abgabe ins Weltall ist nicht nötig. Eine Teilmenge der Wärmeenergie vom Erdboden treibt als Arbeit den Kreislauf an. Der läuft dann permanent weiter, ohne dass oben etwas in All abgegeben werden muss.

Auch ganz ohne Treibhausgase bei strahlungstransparenter Atmosphäre wäre es so, weil mit Arbeitsaufwand ausgedehntes Gas nun mal kälter ist als mit Arbeitsaufwand abgestiegenes Gas. Es ergibt sich der bekannte, sog. adiabatische Temperaturgradient, wie bereits vorgerechnet.

Den Aufwand für den Abstieg unter Kompression des kälteren Gases leistet die Gravitation, den Aufwand für den Aufstieg unter Dekompression des erwärmten Gases leistet die Wärme vom Erdboden.

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Mit scheint, dass hier der gleiche Denkfehler vorliegt wie damals bei unserer Diskussion mit Daniel K. zum Zug und Bahnhof. Ihr wolltet den Sachverhalt partout nicht aufdröseln in zwei separate Phänomene. Wenn ich sage, es ist zweifellos so und so, und das auch im Detail begründe und vorrechne, dann kam immer ein "ja aaaaber, es ist doch auch so und so und dann ist das Ergebnis anders." Ja sicher, aber eine Wahrheit wird doch nicht falsch, nur weil es noch eine andere Wahrheit "aus Sicht von bla" gibt. Man muss eben das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden. Es ist dann eben beides wahr.

Bezogen auf die Diskussion hier: Die adiabatische Zustandsänderung ist Fakt. Kein seriöser Physiker würde das ernsthaft zweifeln. Diese Tatsache kann man nicht aus dem Weg räumen mit einem "ja aaaber, es gibt auch die Wärmeleitung und die Abstrahlung ins All der Treibhausgase." Sicher gibt es die noch zusätzlich, und in der Realität kommen diese drei Arten der Zustandsänderung nicht rein isoliert vor. Aber das widerlegt ja nicht die adiabatischen Abkühlung.

Ich behaupte, dass sie in der Erdatmosphäre die Kühlung durch Wärmeleitung plus Strahlung bei weitem übertrifft. Und weil das so ist, funktioniert der Kreislauf auch ganz ohne Treibhausgase.

Letzters hat mir auch ChatGPT bestätigt und berechnet, als ich nach der Temperaturverteilung in einer Atmosphäre ohne Treibhausgase gefragt habe. Obwohl das nur eine KI ist, die aus Trainingsdaten schöpft, gehe ich davon aus, dass sie mit seriösen Daten der anerkannten Physik trainiert wurde und nicht mit den widersprüchlichen Annahmen eines hmpf, Kurt, bumbumeng und wie sie alle heißen.
 
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 7. Aug 2025, 15:06

hmpf hat geschrieben:Ach, weil die Luft in der Tropopause kalt ist, bleibt sie auch kalt?
Auch wenn dieser Luft von unten durch die Troposphäre und von oben durch die Stratosphäre
seit Jahrtausenden eingeheizt wird?

Ja, sie bleibt kalt. Es wird ihr nicht eingeheizt, weil immer nur abgekühlte Luft dort ankommt. Was wärmer ist bleibt in der Troposphäre unterhalb, weil es ggf. aufsteigt, dabei abkühlt und dann eben kalt ist, wenn es ankommt. Wärme von oben steigt durch Wärmeleitung zwar ab, aber natürlich auch auf, weil warme Luft nun mal aufsteigt. Die Wärmeleitung ist in der dünnen Stratosphäre eh gering.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 7. Aug 2025, 15:22

Rudi Knoth hat geschrieben:
Also braucht es zusätzlich zu den adiabatischen Abkühlungsphase und Erwärmungsphase die Wärmeaufnahme vom Erdboden und die Abgabe ins Weltall.


So und nicht anders, habe ich es von Anfang an erklärt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 7. Aug 2025, 15:25

hmpf hat geschrieben:Gott sind Sie fanatisch!

Mann, bist du primitiv und ungebildet!

Ein Physiker würde eine eindeutige Rechnung liefern für seine These, wie vom Skeptiker verlangt.

Die Rechnung zum adiabatischen Temperaturgradienten liegt vor und ist wissenschaftlich anerkannt.
Deine liegt nicht vor, weil du wohl zu blöd bist, ganz offensichtlich für jeden nur rumstänkern kannst und nichts als widersprüchliche Behauptungen hast.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 7. Aug 2025, 15:25

hmpf hat geschrieben:Jetzt nähern Sie sich aber dem Kindergartenniveau!

Selbstverständlich nicht. Ich kann erklären wie der gesamte Energiefluss funktioniert, dies habe ich von Anfang an so erklärt. Du kannst nicht erklären wie sich Die Atmosphäre nur durch Strahlung der Treibhausgase, vom Erdboden bis in die Tropopause, abkühlen kann.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Do 7. Aug 2025, 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 7. Aug 2025, 15:32

Frau Holle hat geschrieben:Auch ganz ohne Treibhausgase bei strahlungstransparenter Atmosphäre wäre es so, weil mit Arbeitsaufwand ausgedehntes Gas nun mal kälter ist als mit Arbeitsaufwand abgestiegenes Gas. Es ergibt sich der bekannte, sog. adiabatische Temperaturgradient, wie bereits vorgerechnet.
 

Das ist korrekt:
Konvektion ist ein Transportmechanismus – keine Quelle oder Senke für Energie.
Die Temperaturunterschiede bleiben bestehen, weil Energie ständig:
von der Sonne zugeführt und vom Boden (und teilweise Atmosphäre) ins All abgestrahlt wird.

Die Atmosphäre ist kein geschlossenes System, sondern ein offenes mit Ein- und Ausgängen für Energie.
Die Temperatur nimmt mit der Höhe ab – das ist ein stabiler, natürlicher Zustand in einer konvektiven Atmosphäre.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 7. Aug 2025, 16:01

hmpf hat geschrieben:Eine Rechnung, die beweist, dass Äpfel vom Baum in den Himmel fallen?

Eine die zeigt wie sich Luft am Erdboden von 20 Grad auf -50 Grad in der Tropopause abkühlt. Von Äpfeln will hier im Thread niemand etwas wissen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 7. Aug 2025, 16:19

hmpf hat geschrieben:Sorry, wie kann es in einer (adiabatisch konvektiven) Atmosphäre eine Temperaturdifferenz dauerhaft
geben, wenn es nur eine Wärmequelle aber keine Wärmesenke gäbe?

Text lesen:
Die Temperaturunterschiede bleiben bestehen, weil Energie ständig:
von der Sonne zugeführt und vom Boden (und teilweise Atmosphäre) ins All abgestrahlt wird.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 7. Aug 2025, 16:29

@hmpf:

Ich habe zwei Behälter mit gefärbtem Wasser:
- 4 Liter blau gefärbtes Wasser mit 10 °C im Gefäß A
- 4 Liter rot gefärbtes Wasser mit 85 °C im Gefäß B

Meine Wette: Ich bringe es ohne weitere Energiezufuhr zustande, dass das blaue Wasser im Gefäß A wärmer wird als das rote im Gefäß B. Also keine Heizung, kein Kühlschrank, nichts dergleichen. Man hat nur das Wasser und Gefäße.

Die Wette gewinne ich.

Hinweis: Umschütten ist erlaubt, aber nicht zusammen schütten. Sonst hätte man ja nachher keine getrennten Farben mehr.

Frage an dich als angeblicher Physiker: Wie geht das?

Ein echter Physiker wüsste die Antwort und könnte es auch vorrechnen.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 7. Aug 2025, 16:40

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Hinweis: Umschütten ist erlaubt, aber nicht zusammen schütten. Sonst hätte man ja nachher keine getrennten Farben mehr. ...

Gott sind Sie krank!
Wohin umschütten, auf den 90 Grad heißen Fußboden?

Mann bist du blöd. Was anderes fällt dir nicht ein, du Physiker?
Frag halt einen Koch wie umschütten geht.
 
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