Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 4. Aug 2025, 07:55

hmpf hat geschrieben:Aber nur in den Vorstädten!

Die Temperatur steigt global und sie ist global weit höher als in den Jahrzehnten davor, siehe dein verlinktes NASA Paper, da steht es ja schwarz auf weiß drin.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 4. Aug 2025, 08:20

Rudi Knoth hat geschrieben:Gegenfrage: Woher kommen denn die Eiszeiten und Warmzeiten bevor es Menschen gab? Und was verursachte die "kleine Eiszeit"?

Durch ein Strahlungsungleichgewicht, wenn das System Erde mehr Energie abgibt als es aufnimmt, wird es kälter, strahlt es weniger Energie ab als es aufnimmt wird es wärmer. Das es weitere Faktoren, nicht nur Treibhausgase gibt, zum Beispiel sich ändernde Sonnenaktivität ist auch bekannt, das einfach insgesamt weniger Energie der Sonne zur Verfügung steht.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 4. Aug 2025, 08:25

hmpf hat geschrieben:Die globalen Temperaturen haben die Autoren des Papers
https://www.giss.nasa.gov/pubs/docs/200 ... 02300a.pdf
doch nicht selbst gemessen, sondern nur die öffentlich zugänglichen Werte genommen und in denen
steckt der systematische Vorstadtfehler ja noch drin.

Klar, darum kommen auch alle anderen namhaften Organisationen zu ähnlichen Ergebnissen und das sogar sehr aktuell.

1. WMO‑Pressmitteilung:
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) bestätigt, dass 2024 das wärmste Jahr seit Beginn der Instrumentalaufzeichnungen war – mit einem Temperaturüberhang von etwa 1,55 ± 0,13 °C über dem 1850–1900 Basisniveau, stützt sich dabei auf sechs internationale Datensätze.

2. Berkeley Earth Jahresbericht 2023 & 2024:
Für 2023 meldet Berkeley Earth eine Anomalie von 1,54 ± 0,06 °C über dem vorindustriellen Mittel – das erste Jahr über 1,5 °C.
Für 2024 schätzen sie im globalen Mittel sogar 1,62 ± 0,06 °C über dem Niveau von 1850–1900 – erstmals >1,6 °C.

3. Berichterstattung von Copernicus (C3S / ERA5):
Der Copernicus-C3S-Dienst (ECMWF ERA5) meldet, dass 2023 und 2024 die wärmsten Jahre seit 1850 waren – mit einer Abweichung von ≈ 1,48 °C (2023) bzw. ≈ 1,60 °C (2024) gegenüber dem 1850–1900-Basisperiode.

4. Vergleich der Datensätze nach ERA5:
Sechs Modellen (ERA5, GISTEMP v4, HadCRUT5, NOAA GlobalTemp, Berkeley Earth, JRA‑3Q) liefern für 2023 übereinstimmende Temperaturwerte zwischen 1,44 °C und 1,48 °C über dem vorindustriellen Niveau.

Und das obwohl seit Anfang des letzten Jahrhunderts die CO2-Konzentration Konzentration gesättigt sein soll, also mehr CO2 zu einer Netto Kühlung des System Erde führen soll. Was nachweisbar nicht der Fall ist.

Wie groß ist der sogenannte Vorstadtfehler?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 4. Aug 2025, 08:55

Skeptiker hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Gegenfrage: Woher kommen denn die Eiszeiten und Warmzeiten bevor es Menschen gab? Und was verursachte die "kleine Eiszeit"?

Durch ein Strahlungsungleichgewicht, wenn das System Erde mehr Energie abgibt als es aufnimmt, wird es kälter, strahlt es weniger Energie ab als es aufnimmt wird es wärmer. Das es weitere Faktoren, nicht nur Treibhausgase gibt, zum Beispiel sich ändernde Sonnenaktivität ist auch bekannt, das einfach insgesamt weniger Energie der Sonne zur Verfügung steht.


Nun da gibt es noch die Abkühlung von 1940 bis 1976. Welcher Faktor war dies denn? Es gibt ja die Erklärung mit "schmutzigen Abgasen" wie Ruß und SO2. Denn auch in dieser Zeit stieg der CO"-Gehalt an. Noch schöner ist der Einfluß der Kondensstreifen. In den 70er Jahren soll er abkühlend gewesen sein und heute sollen sie zur Erderwärmung beitragen. Wie kommt dies denn?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 4. Aug 2025, 10:22

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
@hmpf: Zum x-ten mal: Was verschwindet ist lediglich Temperatur beim Aufstieg heiß...er Luft. ... 

Wollen Sie uns weismachen, dass ein räumlicher Temperaturgradient nicht ausschließlich durch
einen Wärmefluss von Warm nach kalt aufrechterhalten werden kann?

Nicht ich, sondern der 2. HS der Thermodynamik sagt das jedem, der genügend Grips dafür hat. Du gehörst offensichtlich nicht dazu.

- Ein- und dieselbe Menge Luftmaterie ist unten heiß und verliert beim Aufstieg Dichte und Temperatur, wird also kalt. Das ist ein Fluss von warm nach kalt! Vorher heiß => nachher kalt. Dabei marschiert nicht die Temperatur dieser Materie von Molekül zu Molekül in die Umgebung wie bei der Wärmeleitung. Sie wird einfach nur kälter, weil es weniger Zusammenstöße der Moleküle im größeren Volumen gibt. Was kapierst du dabei nicht?

Der Prozess läuft auch umgekehrt ab (Carnot'scher Kreisprozess):

- Ein- und dieselbe Menge Luftmaterie ist oben kalt und gewinnt beim beim Abstieg Dichte und Temperatur, wird also heiß. Das ist ein Fluss von kalt nach heiß! Vorher kalt => nachher heiß. Dabei marschiert nicht die Temperatur dieser Materie von Molekül zu Molekül aus der Umgebung in diese Luft bei der Wärmeleitung. Sie wird einfach nur heißer, weil es mehr Zusammenstöße der Moleküle im kleineren Volumen gibt. Was kapierst du dabei nicht?

Du laberst hier von Thermodynamik und beweist mit jedem deiner Posts, dass du einfach zu blöd dafür bist und permanent Wärme = Energie mit Temperatur verwechselst. Ganz egal wie oft man es dir erklärt und belegt, du kapierst es nicht. Das Phänomen heißt Dummheit, ist leider angeboren und unheilbar, dein Pech.

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Leider begreifst du auch den sog. Strahlungsantrieb nicht. Es ist die Energiedifferenz von eingehender zu ausgehenden Strahlung, wenn kein Strahlungsgleichgewicht herrscht.
...

Wo haben Sie denn den Unfug gelesen?

Einfach mal nach "Strahlungsantrieb" googeln. Sollte dir ja nicht schwer fallen als Googler vor dem Herrn. Oder bist du dafür auch zu blöd?
 
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 4. Aug 2025, 10:46

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun da gibt es noch die Abkühlung von 1940 bis 1976. Welcher Faktor war dies denn? Es gibt ja die Erklärung mit "schmutzigen Abgasen" wie Ruß und SO2. Denn auch in dieser Zeit stieg der CO"-Gehalt an. Noch schöner ist der Einfluß der Kondensstreifen. In den 70er Jahren soll er abkühlend gewesen sein und heute sollen sie zur Erderwärmung beitragen. Wie kommt dies denn?

Gruß
Rudi Knoth

Natürliche und anthropogene Störfaktoren können sich gegenseitig überlagern und zu scheinbaren Widersprüchen führen.

Warum kühlte sich die Erde zwischen ca. 1940 und 1976?
Obwohl der CO₂-Gehalt in dieser Zeit weiter anstieg, kam es zu einer relativen globalen Abkühlung oder Stagnation der Temperatur. Hauptgründe:
1. Aerosole aus industrieller Luftverschmutzung (v. a. SO₂)
Schwefeldioxid (SO₂) und andere Aerosole, die durch Industrie, Kohleverbrennung und ungefilterte Abgase emittiert wurden, reflektieren Sonnenlicht (direkt) und fördern Wolkenbildung (indirekt).
Dadurch gelangte weniger Sonnenenergie zur Erdoberfläche → Kühlungseffekt.
Diese Wirkung überlagerte den wärmenden Effekt des zunehmenden CO₂.
In den 1970er Jahren begannen viele Industriestaaten mit Umweltgesetzen (z. B. US Clean Air Act), was die Aerosolemissionen deutlich reduzierte → Erwärmung setzte wieder stärker durch.

Kondensstreifen haben komplexe Strahlungseffekte:
Tagsüber: Weiße Kondensstreifen reflektieren Sonnenlicht → leichte Kühlung: Früher dominierend
Nachts: Sie halten IR-Wärme zurück → Erwärmend: Heute dominierend
In Summe heute: In Gegenden mit starkem Flugverkehr: Netto-Erwärmung Zunahme seit 1980er Jahren

Der Nettoeffekt hängt stark vom Ort, der Tageszeit und der Bewölkung ab.
In den 1970er Jahren war der Luftverkehr noch deutlich geringer – also waren kühlende Effekte (tagsüber) dominanter.

Studien:
IPCC AR6 (2021), Kapitel 2: „Aerosols and their role in 20th-century climate“
Hansen et al. (1997): Forcings and climate response: GISS ModelE
Wild et al. (2005): Global dimming and brightening
Ponater et al. (2006): Contrail cirrus and climate change
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 4. Aug 2025, 10:55

hmpf hat geschrieben:Also 1,5 Grad in 150 Jahren. Das macht 0,01 Grad pro Jahr.
Aber lassen wir das!
Sie haben keine Vorstellung davon, wie fast unmöglich es ist, einen verlässlichen Temperatur-Mittelwert
für die gesamte Erde zu ermitteln.
Dazu müsste man den Globus mit einem gleichmäßigen Raster von Messtellen ausstatten,
dessen Maschenweite kleiner als 10 km ist.
Da mehr als 2/3 der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt ist, ist so etwas natürlich unmöglich.

Mit den über 100 Wettersatelliten im Erdorbit überhaupt kein Problem immer und jederzeit die Temperatur der Erdoberfläche und Atmosphäre zu messen. Sogar über den Ozeanen. Technik machts möglich. Und auch die Ozeane erwärmen sich, obwohl da gar keine Vorstädte sind.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Mo 4. Aug 2025, 10:59, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 4. Aug 2025, 10:56

hmpf hat geschrieben:beschriebenen Vorstadtfehler scheinen Sie zu verdrängen.

Ich fragte doch: wie groß ist dieser Fehler?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 4. Aug 2025, 12:11

hmpf hat geschrieben:Wieso will mein Autoreifen „Ihre Thermodynamik“ nicht begreifen?

Es ist nicht meine Thermodynamik, sondern die in der Physik allgemein bekannte.

hmpf hat geschrieben:Bei dem ist die Temperatur wenige Stunden nach dem Aufpumpen genauso hoch wie die der Umgebungsluft

Während des Aufpumpens steigt die Temperatur höher als in der Umgebungsluft. Das ist ein angeblich unmöglicher Wärmefluss von kalt nach heiß. Willst du das bestreiten, du Physiker?

Wie soll denn die Luft innen heißer werden als die Umgebung, wenn deine Wärme angeblich immer nur von heiß nach kalt fließen kann? Durch welche Magie soll dann innen deine Wärme entstehen?

hmpf hat geschrieben:Haben Sie den Molekülen in der Atmosphäre die Wärmeleitung verboten?

Nach dem Aufpumpen ändert sich die Dichte nicht. Es gibt keine Luftbewegung raus oder rein. Der adiabatische Prozess ist dann zu Ende, fertig, aus, Schluss.

Dann greift auch deine Wärmeleitung, wodurch sich die Temperatur mit der Zeit wieder angleicht. Innen sind dann zwar permanent mehr Moleküle pro Volumen als außen (Druck), aber die Temperatur ist unabhängig von der Stoffmenge.

In der Atmosphäre ist das anders. Da gibt's keinen Gummimantel drum herum und auch kein schließendes Ventil. Die Luft kann zirkulieren wohin sie will und tut das auch, wobei sich Luftdrücke permanent ändern und Temperaturen adiabatisch steigen und fallen. Wie beim Aufpumpen oder Luft ablassen vom Reifen: Weniger Druck => weniger Temperatur und umgekehrt. Und bekanntlich ist in der Atmosphäre der Luftdruck oben permanent kleiner als unten, somit auch die Temperatur.
 
Du lernst es wohl nie, kannst nicht mal die Erde mit Atmosphäre von einem Autoreifen unterscheiden oder von einem Backofen. Bist halt einfach zu blöd, Dummerchen. Am besten du spielst wieder im Sandkasten, wo du hingehörst. Den anderen Kleinkindern dort kannst deinen Quatsch vielleicht noch weis machen. Als Schulkinder werden sie dir später aber den Vogel zeigen, völlig zu recht.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 4. Aug 2025, 12:47

hmpf hat geschrieben:Sorry, erklären Sie mal einem Physiker mit Spezialgebiet Infrarotmesstechnik,
wie man vom Weltraum aus genaue Temperaturverläufe eines Punktes auf der Erdoberfläche
24 Stunden täglich und 365 Tage Jährlich realisieren will?

Die Erde wird 24/7 durch diese Wettersatelliten überwacht plus zehntausende Wetterstationen weltweit. Und wie exakt Temperaturen aus dem All gemessen werden können zeigen CMB Satelliten eindrucksvoll. Man hat da also schon ein sehr klares und eindeutiges Bild wie sich Temperaturen weltweit verändern.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Mo 4. Aug 2025, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
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