Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 2. Aug 2025, 20:43

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun es gibt aber die Tropopause, die schon wie ein Deckel wirkt.

Nein, außer du willst einen frei beweglichen "Deckel" haben.

Die Tropopause ist sehr variabel immer dort, wo feuchte Luft nicht weiter aufsteigt, weil sie kalt genug geworden ist, nämlich so kalt, wie die Umgebung dort schon vorher war.

Die Tropopause ist nirgends fest montiert wie eine Zimmerdecke, die ein Luftpaket aufhalten kann. Mit steigender Durchschnittstemperatur liegt sie eben höher. In unterschiedlichen Breiten in ganz unterschiedlicher Höhe.

Dieser Crackpot faselt immer von Wärme, die nach oben "transportiert" wird und sich oben stauen müsste, wenn sie nicht abgestrahlt wird. Tatsächlich meint er aber Temperatur und nicht Wärme. Dass das physikalisch nicht dasselbe ist kapiert er offensichtlich nicht.

Unter der Decke im beheizten Zimmer ist die Temperatur höher, ja. Da wird ja auch die adiabatische Abkühlung in der Höhe durch Zimmerdecke verhindert, d.h. der Verlust von Temperatur geht nur vom Ofen unten bis zur Decke oben, und kann sich dann nicht weiter fortsetzen. Das ist doch überhaupt nicht vergleichbar mit einer oben offenen Atmosphäre.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 2. Aug 2025, 21:20

hmpf hat geschrieben:Das es in der Troposphäre einen negativen Temperaturgradienten gibt, bestreitet niemand.
Nur warum steigt warme Luft auf und nicht die kalte Luft?

Eine wirklich saudumme Frage für einen Physiker.
Das sagt ja wohl alles über deine Qualifikation.
Hochstapler mit Dunnig-Kruger-Symptom cum laude steht wohl auf deinem Abschlusszertifikat. :mrgreen:
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 2. Aug 2025, 22:28

hmpf hat geschrieben:Da es hier ja an Physik interessierte User gibt, versuche ich es mal auf ganz einfache Art zu erklären, warum warme Luft ganz nach oben steigen würde. [...]
Also müsste trotz Druckabnahme mit der Höhe die warme Luft letztlich oben landen

Auf kindlich naive, falsche Art erklären muss es heißen.

Richtig ist vielmehr: Die Luft steigt nach oben, nimmt dabei aber ihre Temperatur nicht komplett mit. Es würde nicht "die warme Luft letztlich oben landen".

Du kannst nicht im Taxi einfach dein Geld transportieren. Egal wo du unterwegs aussteigst, du hast dann weniger Geld in der Tasche. Gratis Taxifahren geht nicht in der freien Wirtschaft, außer du verstößt gegen das Gesetz, so wie du hier gegen das Gesetz der Thermodynamik verstößt mit deiner naiven Vorstellung von aufsteigender Luft, die einfach ihre Temperatur nach oben transportiert.

hmpf hat geschrieben:so wie es beispielsweise auch im Treppenhaus eines jeden Gebäudes leicht zu messen ist.
Warum ist es in der Atmosphäre anders?

Im Treppenhaus wird nicht von unten geheizt und weiter oben kann die Luft nicht beliebig weit aufsteigen. Die kalte Luft sinkt natürlich in den Keller, wenn dort keine Heizung ist. Sie sinkt auch in der Atmosphäre nach unten, wenn die Druckverhältnisse entsprechend sind. Altbekannte Thermodynamik.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 3. Aug 2025, 06:51

hmpf hat geschrieben:In diesem Thread geht es nicht um die Abkühlung der Erde!!!!!!!
…. sondern um die Abkühlung der Atmosphäre!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Schon klar, aber ohne Treibhausgase kann nun mal nur die Erde strahlen, erklärte ich ja. Du musst halt mal lesen und verstehen was man dir sagt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 3. Aug 2025, 07:20

hmpf hat geschrieben:[/b]Wenn sie den heißen Körper durch ein 15 °C warmes Gas aus O2 und N2 ersetzen würden.
Würde das dann auch merklich Wärme verlieren?

Wieviel Wärme würde es denn verlieren?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 3. Aug 2025, 09:09

hmpf hat geschrieben:Mein Backofen schafft es in 10 Minuten die gesamte Luft in seinem Innern von 20 auf 200
Grad zu erhitzen. Dies ist nur möglich, weil die Wärmeleitung nicht nur wenige Zentimeter weit reicht,
wie hier behauptet wurde.

Dein Backofen ist doch nur wenige cm groß, max. 70cm würde ich mal schätzen. Das widerlegt also gar nichts.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 3. Aug 2025, 09:30

hmpf hat geschrieben:Da steht nichts von irgendeiner „Reichweite“.
Die Wärmeleitfähigkeit beschreibt wie schnell die Vibrationsenergie von einem Atom zum
Nachbaratom weitergeleitet wird. Diese Fähigkeit ist völlig unabhängig vom Abstand zur Wärmequelle.

Dann verauch mal mit dem Backofen die Atmosphäre aufzuheizen. Wird nicht klappen.
Zuletzt geändert von Skeptiker am So 3. Aug 2025, 09:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 3. Aug 2025, 09:31

hmpf hat geschrieben:Mein Backofen schafft es in 10 Minuten die gesamte Luft in seinem Innern von 20 auf 200
Grad zu erhitzen.

Nein, nicht die gesamte Luft. Es gibt permanente Temperaturunterschiede. Am extremsten wenn man nur Unterhitze einschaltet. Ganz unten bei der Heizung, in der Mitte der Bodenfläche ist es am heißesten, und vertikal darüber weniger heiß. Das bleibt so, auch nachdem die eingestellte Temperatur von ca. 200°C erreicht ist.

hmpf hat geschrieben:Wenn ich Umluft hinzuschalte geht es schneller

Weil es die permanenten Temperaturunterschiede gibt, die erst durch diffuse Luftverwirbelung gleichmäßiger verteilt werden.

hmpf hat geschrieben:Genauso ist es mit der Konvektion, welche ja aus gleichstarken Aufwärts- und Abwärts-Strömungen besteht.

Nein, nicht genauso. Auf- und Abwärtsbewegungen gehen – wie Name sagt – vertikal auf und ab. Das ist keine diffuse Verwirbelung wie bei Umluft Backofen.

Es ist eher wie im Backofen mit Unterhitze ohne Umluft: Die beheizte Luft steigt mittig auf und wird adiabatisch kälter. Von seitlich strömt unten kältere Luft nach und wird aufgeheizt. Altbekannte Thermodynamik.

Deine naive Analogie ist falsch.

hmpf hat geschrieben:Ohne Konvektion läge die Temperatur in der Tropopause bei -80 bis -100 °C.

Im Behaupten und Copy/Paste bist du gut, im Nachweisen und Vorrechnen grottenschlecht.

Setzen, sechs!
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 3. Aug 2025, 09:59, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 3. Aug 2025, 09:37

hmpf hat geschrieben:CO2-Theologen wie die Professoren Ganteför, Lesch und Latif wollen auch nur ihrem alten Nachgeplapper
nicht widersprechen und unterschlagen deshalb, dass Treibhausgase auch wunderbar strahlen können,

So ein Unsinn, die Wirkung von Treibhausgasen ist lange bekannt. Auch das sie Strahlung ins All abgeben.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 3. Aug 2025, 10:09

hmpf hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:CO2-Theologen wie die Professoren Ganteför, Lesch und Latif wollen auch nur ihrem alten Nachgeplapper nicht widersprechen und unterschlagen deshalb, dass Treibhausgase auch wunderbar strahlen können,

So ein Unsinn, die Wirkung von Treibhausgasen ist lange bekannt. Auch das sie Strahlung ins All abgeben.

Warum behaupten dann die Professoren Ganteför, Latif und Lesch und über 99 % aller
aktuellen CO2-Publikationen, die Strahlung außerhalb des Atmosphärischen Fensters bestünde aus von den Treibhausgasen re-emittierten Photonen der Erdoberfläche?

HÄ? Jetzt bist du aber vollends durchgeknallt.

Erst sagst du, sie unterschlagen die Strahlung von Treibhausgasen und dann sagst du, sie begründen die Messungen mit der Strahlung von Treibhausgasen.

Ja was denn nun? Du hast doch eins an der Waffel, Dummerchen.
 
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