Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mi 30. Jul 2025, 07:16

hmpf hat geschrieben:Sie scheinen gar kein Gefühl dafür zu haben, wie lächerlich Sie sich mit Ihrem völlig abwegigen Gefrage nach
der Berechnung eines einzigen Welt-Temperaturgradienten machen.

Ich fragte auch nicht nach einem einzigen Welt-Temperaturgradienten, sondern nach einer Formel die näherungsweise unter optimalen Bedingungen gültig ist. Du hast daraufhin auf das ohmsche Gesetz verwiesen und bist jetzt nicht in der Lge es vorzurechnen, warum nicht? Weil du eben Sachen,ich nix von der Materie verstehst. Jetzt mach mal oder willst du eingestehen das ich recht habe?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mi 30. Jul 2025, 07:19

hmpf hat geschrieben:Tja und diese Strahlung hat bei ihrem Verduften aus der Atmosphäre in den Weltraum
der oberen Atmosphäre Wärme geklaut.
Das ist die einzig nicht widerlegbare Antwort auf die Frage dieses Threads.

Naja, den Temperaturgradienten, der näherungsweise angibt, wie viel kälter es mit der Höhe in der Troposphäre wird, kannst du nicht berechnen. Wie kommt der zustande, das es oben in der Tropopause überhaupt kalt ist? Kannst du nicht sagen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 30. Jul 2025, 14:58

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Das Ganze ist ein Kreislauf, mit permanent niedrigerer Temperatur oben und höherer Temperatur unten,
wo sich die einzige Heizung befindet, die den Kreislauf am Laufen hält,
nämlich die sonnenbestrahlte Oberfläche. Dazu braucht es grundsätzlich mal keine Treibhausgase.
Der permanente Energieeintrag der Sonne hält den Kreislauf in Bewegung,
denn ein Perpetuum Mobile ist das nicht. ...

Aha, der „permanente Energieeintrag“ der Sonne hält eine kreisförmige Luftströmung aufrecht.
Das klingt Nobelpreisverdächtig.

Für Altbekanntes gibt's keinen Nobelpreis. Wenn man für alles einen Nobelpreis bekommen würde, was dir unbekannt ist, dann hätte jeder einen. :P

hmpf hat geschrieben:Wollen Sie bestreiten, dass ein „permanente Energieeintrag“ zu einem Energiestau führen müsste,
wenn es keinen Abfluss aus dem System Erde/Atmosphäre für diesen „permanente Energieeintrag“ gäbe?

Ja, allerdings bestreite ich diese naive Vorstellung. Überschüssige Energie geht von der Oberfläche als Strahlung direkt ins All, wenn sie nicht durch Treibhausgase absorbiert wird. Der Energieeintrag der Sonne treibt lediglich die Konvektion an in einer Atmosphäre ohne Treibhausgase.

hmpf hat geschrieben:Also gibt es zu jedem aufsteigenden Paket auch eine gleichschwere absteigende Luftmenge, die
genauso viel Luft nach unten befördert und deren Potentielle Energie um genau den Betrag abnimmt,
den das aufsteigende Paket gewonnen hat.

Ja, aber das ist nicht alles. Wenn ein Stein zu Boden fällt, bleibt er für alle Zeit unten liegen. Die abgestiegene Luft aber nicht. Sie wird durch den Energieeintrag der Sonne, vermittelt über die Oberfläche, zusätzlich erhitzt und diese Energie wird in Arbeit umgewandelt, so dass der Kreislauf in Bewegung bleibt.

Sonst würde die Konvektion zunehmend schwächer und Oberfläche und Atmosphäre würden zunehmend auskühlen, durch Strahlung von der Oberfläche direkt ins All, denn die würde nicht aufhören, solange die Oberfläche wärmer ist als die angrenzende Luftschicht. Willst du das etwa bestreiten?

hmpf hat geschrieben:Also wo bleibt der „permanente Energieeintrag“ der Sonne?
Das System Erde/Atmosphäre muss ihn loswerden – nur wie?

Na wie wohl? Wie gesagt a) durch Abstrahlung direkt ins All und b) durch Umwandlung in Arbeit, welche die Luft aufsteigen lässt, wobei sie abkühlt, weshalb die Atmosphäre oben permanent kühler ist als unten. Es ergibt sich ein thermodynamisches Gleichgewicht mit einer gewissen Durchschnitsstemperatur von -18°C an der Oberfläche ohne Treibhausgase. Die Gesamtenergie U=Q+W in der Atmosphäre bleibt erhalten und die Temperatur ist unten permanent höher.

hmpf hat geschrieben:Etwa ohne Strahlung in einem invertierten Perpetuum Mobile – also einem Energievernichter?
Auch das klingt Nobelpreisverdächtig.

Nö. Das klingt total blödsinnig, wie die meisten deiner wirren Ideen.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mi 30. Jul 2025, 16:28

hmpf hat geschrieben:Warum sollte man etwas berechnen, das längst sehr häufig bereits gemessen worden ist?
Um Zusammenhänge zu verstehen. Aber wie man sieht verstehst du die ja nicht. Sonst könntest du ja mal was vorrechnen.

Ein Temperaturgradient beschreibt die Wirkung von Wärmequellen und Wärmesenken auf Materie.
Er selbst ist keine physikalische Ursache für Wärmeströmungen oder Temperaturdifferenzen.

Wenn kein Temperaturgradient vorliegt, wie kommt es dann zu einer Temperaturdifferenz zwischen Erdboden und Tropopause? Die du ja erklären willst?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mi 30. Jul 2025, 17:33

hmpf hat geschrieben:Ein Temperaturgradient beschreibt den Temperaturverlauf in einem Medium.

Dann erkläre mal wie ohne Temperaturgradient überhaupt eine Temperaturdifferenz zustandekommt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 30. Jul 2025, 18:09

hmpf hat geschrieben:Also, was außer den Strahlungsemissionen der Treibhausgase könnte die Wärme aus der Tropopause „entfernen“?

Falsche Frage. Ex falso sequitur quodlibet.

Die Frage ist: Was außer einem Verständnis der Thermodynamik könnte dich von der fixen Idee abbringen, dass Wärme aus der Tropopause "entfernt" wird?

Dein fiktiver Wärmestau existiert nicht. Also wird auch nichts davon "entfernt". Es ist und bleibt dort einfach kalt, basta. 8-)
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mi 30. Jul 2025, 18:52

hmpf hat geschrieben:Also ist deren Vorhandensein die alleinige Ursache für die Abnahme der Temperatur mit der Höhe in der Troposphäre.
Das müsste jetzt langsam auch ein Kind im Vorschulalter begriffen haben.

Dann rechne mal vor, wie nur durch die Strahlungsverluste, der gemessene Temperaturgradient, zustande kommen kann. Wirst du natürlich nicht können, weiß ich, da du von der Materie eben keine ahnung hast. Du hast ja deine Formel auch ganz schnell wieder "vergessen", als du sie mal anwenden solltest.
So sind die Fakten.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 30. Jul 2025, 19:08

hmpf hat geschrieben:Wärme fließt solange in Materie von wärmeren zu kälteren Bereichen, bis es keine Temperaturdifferenz mehr gibt.

Na wenn das alles ist, was du bis jetzt über Thermodynamik gelernt hast, wieso lernst du nicht was dazu statt hier rumzupöbeln? Es wurde dir ja alles detailliert erklärt.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mi 30. Jul 2025, 20:31

hmpf hat geschrieben:Warum sollte ich so einen Unfug anstellen?

Um dem Unsinn, den du hier erzählst wenigsten ein bißchen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu verleihen. Aber du bewegst dich eben physikalisch auf bumbumpengs Niveau. Der kann nämlich auch nix vorrechnen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mi 30. Jul 2025, 20:44

hmpf hat geschrieben:Rechnen Sie doch vor, wie die gemessenen Temperaturwerte ohne Strahlungskühlung,
also ohne Treibhausgase überhaupt entstehen könnten.

Ich behaupte ja nicht so einen Unsinn wie du: das es eben nur einen einzigen Grund gibt, schon vor Tagen schrieb ich:

Die Temperaturabnahme mit der Höhe entsteht:
1. Mechanisch durch adiabatische Expansion beim Aufstieg.
2. Dauerhaft aufrechterhalten durch Energiezufuhr am Boden (Sonne) und Abstrahlung oben (Treibhausgase).

Du aber schon, also musst du es eben mit diesem einzigen Grund vorrechnen. Wie man sieht, kannst du es natürlich nicht.
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