contravariant hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Oder passen sie sich automatischen an die Formel der maxwellschen Gleichungen?
Mal eine kurze Frage: Wie lauten die Maxwellgleichungen?
Es gibt offensichtlich mehrere maxwellschen Gleichungen (oder mehrere Formulierungen der maxwellschen Gleichung?) – das erinnert mich an irgendetwas...
Die maxwellsche Gleichung, die mir vor ein paar Jahren in Foren angegeben wurde habe ich mal mit Ekkehard Friebe besprochen, siehe hier:
Sprachforcher und sie lautet:
c = 1/sqrt(eps0*mü0) = 2,9*10^8m/s
Warum? Ist es nicht die “
richtige” Formel und nicht der “
richtige” Wert der LG zur Bestimmung des "
richtigen" Wertes der physikalischen Eigenschaften des Vakuums "
Permeabilität" und "
Dielektrizität"?
Auf jeden Fall, steht eins schon fest: Es kann nicht der heutige Wert der LG zugrunde gelegt worden sein, Maxwell hat ja seinerzeit ganz andere Werte zur Herleitung seiner Gleichung zugrunde gelegt:
Zitat Ekkehard Friebe:
Da Du so schnell geantwortet hast, habe ich gleich einmal nachgeschaut, welche Meßwerte denn MAXWELL (1865) verwendet hat:
MM. WEBER and KOHLRAUSCH: v = 310,740,000 Meter pro Sekunde
M. FIZEAU: V = 314,858,000 Meter pro Sekunde
M. FOUCAULT: V = 298,000,000 Meter pro Sekunde
Abgeleitet vom Koeffizienten der Aberration: V = 308,000,000 Meter pro Sekunde.
Da kann man wirklich nur staunen!
Da war ich - und bin immer noch - ziemlich nachdenlich was den „
richtigen“ Ergebnis der Gleichung sowie die experimentelle Überprüfung der heutigen Werten der Eigenschaften des Vakuums „
Permeabilität“ und „
Dielektrizität“ anbelangt, auch wenn man diese Gleichung in der Technologie sinnvoll gebraucht und auch wenn Schüler diese Werte mit Schulexperimenten "
überprüfen".
Das sieht nämlich so aus, da die maxwellsche Gleichung heute noch verwendet wird, dass diese Eigenschaften
nicht gemessen wurden (also nicht "
experimentell sehr gut überprüft“, wie Du es ohne Beleg behauptest), sondern
rein mathematisch aus dem Wert der LG hergeleitet wurde - in Anlehnung auf die Wellenausbreitung in einem Medium, wie Ekkehard Friebe in dem zitierten Aufsatz es erwähnt:
Sind Dielektrizität und Permeabilität des Vakuums Naturkonstanten?Zitat von Ekkehrd Friebe:
Eine experimentelle Überprüfung ausreichender Genauigkeit für Gleichung (5) ist nie erfolgt. Die Untersuchungen von KOHLRAUSCH und WEBER (1856), auf die sich MAXWELL bezieht, verwenden eine ganz andere Formel und liefern einen Geschwindigkeitswert, der die Lichtgeschwindigkeit bedeutend übertrifft.
und
Diese Definitionsgleichung hat MAXWELL in Zusammenhang mit der Hypothese eines lichttragenden Mediums (Äther bzw. Lichtäther) eingeführt, um der sogenannten „Wellengleichung“ zu genügen.
Wenn die Werte rein mathematisch aufgrund einem willkürlich ausgewählten Wert der LG hergeleitet wurden, haben sie genauso wenig Aussagekraft in der Realität als der Lorentzfaktor, der auch mathematisch hergeleitet wurde jedoch messtechnisch nicht im messbaren Bereich liegt und auch nicht vermag, bewegte Körper in der Natur zu verkürzen.
Die maxwellesche Gleichung wäre dementsprechend wie die relativistische Geschwindigkeitsaddition eine Tautologie:
Wir haben ja im Nachbachthread gesehen, dass die relativistische Geschwindigkeitsaddition auch nichts Andere als diese Banalität aussagt: c = c
Jocelyne Lopez