Wusste ich's doch: Darüber kann man ewig streiten. Das Thema ist zu komplex für eine einfache Erklärung, wo "ausschließlich" dieses oder jenes richtig ist.
Qualitativ kann man viele Faktoren nennen, quantitativ wird es schwierig. Wenn es einfach wäre, bräuchte man keine komplizierten Modelle. Populisten wollen es immer einfach, weil ihre Zielgruppe nichts in der Birne hat. Da wird einfach etwas behauptet, und wer etwas anderes sagt ist ein Lügner und Betrüger aus dem falschen Lager, fertig.
Wenn man sich die Ozeane anschaut mit den versch. Temperaturen in versch. Tiefen, dann sieht es zwar ziemlich anders aus (wegen der Anomalie des Wassers), aber gewisse Analogien gibt es schon: Vertikale Konvektionsströme und vor allem horizontale Schichten und Ströme. Auffallend ist, dass die Temperatur "in der Tiefenzone von 500 m bis 1500 m plötzlich von 5 °C auf knapp über 0 °C" (wiki) sinkt, und sich dann bis in die tiefsten Stellen nicht mehr wesentlich ändert (nahe 0°C bleibt), trotz enormen Drucks. Hier hat man dann wohl ein Gleichgewicht (Wärmeleitung).

