Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Mo 5. Mai 2025, 19:33

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Wie kann man die Gleichzeitigkeit erklären??? Ganz einfach: Der Zug steht. -- Dann sehen Alle, die mittig sind, beide Blitze gleichzeitig. So einfach isses.
So einfach ist es nicht, du müsstest die Erderotation anhalten, dann würde es stimmen.
Das ist ganz easy.
Die Erde führt ihre Felder mit und damit erübrigt sich das mit der Erdrotation.

Und außerdem fährt der Zug nicht Ost - West, sondern Nord - Süd.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mo 5. Mai 2025, 19:50

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Das sollte man erst mal wissen, bevor man anfängt selber ausgedachten Unsinn über die SRT zu verzapfen.
 

Was willst du denn überhaupt!
Ich habe dir in alles Punkten die du zu "Zwei Bahnöfe, eine Uhr im Zug" ausgesagt hast, Recht gegeben, habe sie dir aufgelistet und mit dem "Zugfahren" im PDF verglichen.

Was willst du überhaupt?

Die SRT gibt dir Recht, was die Beobachtung zu den Zeiten der beiden Bahnhofsuhren und der Zug-Uhr angeht, wenn dein Zugfahrer mit seiner einzelnen Uhr hin und her fährt. In dem Punkt habe ich dich schon vor Jahren ggü. Daniel K. verteidigt, der sich darüber empörte, dass man dir auch mal recht gibt. Aber wo du recht hast, hast du recht.


Die SRT, damit auch du, gibst mir recht, das die Uhr im Zug, dann wenn dieser bewegt ist, langsamer taktet.
Je schneller der Zug fährt desto langsamer taktet sie.
So ist es ja im PDF unter "Zugfahren" beschrieben.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mo 5. Mai 2025, 19:57

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Wie kann man die Gleichzeitigkeit erklären??? Ganz einfach: Der Zug steht. -- Dann sehen Alle, die mittig sind, beide Blitze gleichzeitig. So einfach isses.
So einfach ist es nicht, du müsstest die Erderotation anhalten, dann würde es stimmen.
Das ist ganz easy.
Die Erde führt ihre Felder mit und damit erübrigt sich das mit der Erdrotation.

GPS zeigt aber was anderes.

bumbumpeng hat geschrieben:Und außerdem fährt der Zug nicht Ost - West, sondern Nord - Süd.

Das ist eine Möglichkeit um gleich lange Lichtlaufstrecken/Zeiten zu haben.
Du verstehst also worums geht, warum hängst du dich an deinen nichtexistierenden Feldern fest obwol schon längst klar ist das es sowas nich gibt, du keine vorzeigen kannst und sich Licht auf der Erdoberfläche, besehen aus Sicht der Erde, mit c +- v ausbreitet.

Kurt

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Zuletzt geändert von Kurt am Mo 5. Mai 2025, 20:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Mo 5. Mai 2025, 19:59

Lagrange hat geschrieben:Einstein sagt:
Einstein hat geschrieben:Daß jegliche Bewegung ihrem Begriff nach nur als relative
Bewegung gedacht werden muß, war zu allen Zeiten einleuchtend.
Bei unserem viel benutzten Beispiel vom Bahndamm
und vom Eisenbahnwagen kann z. B. die Tatsache der
hier stattfindenden Bewegung mit gleichem Rechte in den
beiden Formen ausgesprochen werden:
a) Der Wagen bewegt sich relativ zum Bahndamm,

b) Der Bahndamm bewegt sich relativ zum Wagen.

Im Falle a) dient bei dieser Aussage der Bahndamm, im
Falle b) der Wagen als Bezugskörper.
Es gibt keine relative Bewegung.

Der eingesteinte Spinner will die Physik vergewaltigen. Dieser absolute Spinner labert was vom geozentrischen Weltbild, wobei angeblich die Sonne um die Erde kreist.
Die Bezüge sind glasklar durch die Physik festgelegt. Daran erkennt man, dass dieser Spinner keine Ahnung von Physik hatte. Nur Hirngespinste.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Mo 5. Mai 2025, 20:29

Kurt hat geschrieben:Die SRT, damit auch du, gibst mir recht, das die Uhr im Zug, dann wenn dieser bewegt ist, langsamer taktet.

Nein überhaupt nicht. In der SRT kann eine Uhr nicht langsam oder schnell takten. Dass sie etwas anderes anzeigt als die Bahnhofsuhr liegt nicht an unterschiedlichem Taktverhalten, sondern daran, dass die Zeitkoordinate in ihrem Ruhesystem eine andere ist als die Zeitkoordinate im Ruhesystem des Bahnhofs. Orts- und Zeitkoordinaten in einem Bezugsystem bilden eine untrennbare Einheit:
Hermann Minkowski hat 1908 gesagt, nicht hat geschrieben:
Meine Herren! Die Anschauungen über Raum und Zeit, die ich Ihnen entwickeln möchte, sind auf experimentell-physikalischem Boden erwachsen. Darin liegt ihre Stärke. Ihre Tendenz ist eine radikale. Von Stund′ an sollen Raum für sich und Zeit für sich völlig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren.


Diese "Union" wird seither Raumzeit genannt. In der RT hat ein Bezugsystem 4 Koordinaten: Drei im Raum und eine in der Zeit. Die Raumkoordinaten werden mit Linealen gemessen und die Zeitkoordinaten mit Uhren. Das Ganze ist rein geometrisch.

Die naive Vorstellung von langsamer taktenden Uhren mag vielleicht in einer Äthertheorie stimmen. Bewiesen ist das ebenso wenig wie die RT widerlegt ist.
 
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mo 5. Mai 2025, 20:44

Frau Holle hat geschrieben:Der Denkfehler wird z.B. in diesem Beitrag von 2018 deutlich:
Kurt hat geschrieben:Wir haben zwei Uhren die synchron kurze Lichtblitze abgeben.
Die Uhren sind hinten und vorne am Raumschiff angebracht.
In der Mitte sitzt ein Beobachter der die Lichtblitze sehen kann.
Wenn das RS unbewegt ist dann empfängt er die beiden Lichtsignale gleichzeitig, ist das RS bewegt, hier in Richtung vorne, dann empfängt er das Signal der vorderen Uhr früher als das der hinteren.
[...]
Somit sieht der Empfänger das vordere Signal eher als das was von hinten an ihn herankommt.

Hier bist du zwar sehr nahe an der Aussage der SRT, vermischst aber einfach die Bezugsysteme und meinst fälschlich, dass die Bewegung absolut wäre. So könnte ja der Beobachter in der Mitte ganz einfach feststellen, ob sein RS bewegt ist oder nicht, auch ohne sowas wie deine U2. Er müsste nur prüfen, ob die gleichzeitig gesendeten Signale auch gleichzeitig bei ihm ankommen oder nicht.

So funktioniert es aber nicht, sondern so:
 

Doch es funktioniert so.
Wies herschaut hast du alles was ich geschrieben habe sorgfältig "studiert" und mit deiner geliebten RT abgeglichen.
Du siehst wohl die Märchenwelt als Garant für die Wahrheit an, so ist es aber nicht.
Sie ist nur eine Märchenwelt, durch moderne technische Einrichtungen schon längst widerlegt.

Frau Holle hat geschrieben: Im Raumschiff ist alles in Ruhe zueinander: Der Bug vorne und das Heck hinten und dein Beobachter in der Mitte.

Richtig, so wie in Galileos Schiff auch.

Frau Holle hat geschrieben: Daran ändert sich gar nichts, wenn das ganze RS irgendwie kräftefrei gleichförmig bewegt ist, z.B. ggü. einem fernen Stern oder sowas.


Natürlich nicht, wie solltes auch.

Frau Holle hat geschrieben: Es handelt sich um ein Inertialsystem, ein Ruhesystem, in dem sich das Licht immer mit c ausbreitet


Natürlich, davon gehen wir aus. Licht breitet sich in diesem IS in jede Richtung (Bezug IS) mit c aus, so wie es im ECI auch der Fall ist

Frau Holle hat geschrieben: – in der SRT ist das nicht verhandelbar!


Tja, das ist ihr Problem und ihr Untergang.

Frau Holle hat geschrieben: Der Beobachter in der Mitte wird also die Lichtblitze immer als gleichzeitig wahrnehmen.


Selbstverständlich, solange das Schiff im IS bzw. ECI ruht.

Frau Holle hat geschrieben:Er kann auch ohne Blick nach draußen – z.B. auf den fernen Stern – gar nicht wissen, ob das RS irgendwie bewegt ist oder nicht.


Selbstverständlich kann er das wissen, er besorgt sich eine U2 samt Zubehör oder nimmt zwei synchron blitzende Lampen und stellt sich in die Mitte des Schiffes.
Kommen diese gleichzeitig an ruht das Schiff im IS/ECI, wenn nicht ist es in Fahrtrichtung bewegt.

Frau Holle hat geschrieben: Das besagt das Relativitätsprinzip und auch das ist in der SRT nicht verhandelbar!

Tja, das ist ihr Problem und ihr Untergang.

Und du stehst dann saudumm da und heulst deiner geliebten Märchenwelt nach.

So, nun überlege mal warum die "Relativität der Gleichzeitigkeit" erfunden wurde.
Das ist nämlich notwendig um die unterschiedlich Lichtlaufdauer pro Strecke auszugleichen.
Welch eine Idiotie, welch eine Blamage für diejenigen die sowas sich in die Welt setzen trauten, welche Naivität muss jemand haben um das zu akzeptieren, wie blind muss jemand sein um diesen Beschiss nicht zu durchschauen.
Damit die unterschiedlichen Laufdauern der beiden Lichtblitze "hingerechnet/hingeredet" werden kännen müssen die Lampen zu unterschiedlichen Zeiten blitzen.



Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mo 5. Mai 2025, 20:47

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die SRT, damit auch du, gibst mir recht, das die Uhr im Zug, dann wenn dieser bewegt ist, langsamer taktet.

Nein überhaupt nicht.

Nein? Tickt denn die Uhr im bewegten Zug nicht langsamer als die Bahnhofsuhren?

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Mo 5. Mai 2025, 21:05

 
Schon lustig, wie du dich windest und immer in Widersprüchen verhedderst, Kurt:

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben: Im Raumschiff ist alles in Ruhe zueinander: Der Bug vorne und das Heck hinten und dein Beobachter in der Mitte.

Richtig, so wie in Galileos Schiff auch.

Frau Holle hat geschrieben: Daran ändert sich gar nichts, wenn das ganze RS irgendwie kräftefrei gleichförmig bewegt ist, z.B. ggü. einem fernen Stern oder sowas.

Natürlich nicht, wie solltes auch.

Frau Holle hat geschrieben: Es handelt sich um ein Inertialsystem, ein Ruhesystem, in dem sich das Licht immer mit c ausbreitet

Natürlich, davon gehen wir aus. Licht breitet sich in diesem IS in jede Richtung (Bezug IS) mit c aus, so wie es im ECI auch der Fall ist

Frau Holle hat geschrieben: Der Beobachter in der Mitte wird also die Lichtblitze immer als gleichzeitig wahrnehmen.

Selbstverständlich, solange das Schiff im IS bzw. ECI ruht.

Nur solange es ruht? Sobald es von außen in einem anderen IS bewegt aussieht ist das Ruhesystem des Schiffs kein IS mehr, in dem sich Licht immer mit c ausbreitet und die Naturgesetze gleich sind wie in Galileos Schiff?

Eben hast du das aber noch bestätigt:
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Daran ändert sich gar nichts, wenn das ganze RS irgendwie kräftefrei gleichförmig bewegt ist, z.B. ggü. einem fernen Stern oder sowas.

Natürlich nicht, wie solltes auch.


Suche den Fehler. :lol:
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 5. Mai 2025, 21:28, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Mo 5. Mai 2025, 21:16

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die SRT, damit auch du, gibst mir recht, das die Uhr im Zug, dann wenn dieser bewegt ist, langsamer taktet.

Nein überhaupt nicht.

Nein? Tickt denn die Uhr im bewegten Zug nicht langsamer als die Bahnhofsuhren?

Nein nicht. Zum gefühlt 100sten mal jetzt: Uhren ticken immer gleich.
Sonst wären sie so unbrauchbar wie Meterstäbe, die nicht immer 1m lang sind.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mo 5. Mai 2025, 21:37

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die SRT, damit auch du, gibst mir recht, das die Uhr im Zug, dann wenn dieser bewegt ist, langsamer taktet.

Nein überhaupt nicht.

Kurt hat geschrieben:Nein? Tickt denn die Uhr im bewegten Zug nicht langsamer als die Bahnhofsuhren?


Frau Holle hat geschrieben:Nein nicht. Zum gefühlt 100sten mal jetzt: Uhren ticken immer gleich.
Sonst wären sie so unbrauchbar wie Meterstäbe, die nicht immer 1m lang sind.
 

So wie Meterstäbe sich in der Länge verändern können, so geht es mit den Uhren auch, sie ticken halt anders wenn sie bewegt sind.

Du meinst: Die Uhr im fahrenden Zug tickt nicht langsamer als die Uhren an den Bahnhöfen, dann wenn sie bewegt ist.
Wer soll dir denn das abkaufen? Eingefleischte RT-Ler.

Kurt

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